EU-Energie-Label

Sicher, komfortabel, energieeffizient

Das sollten Sie beachten. 

 

Ein Haus, das mitdenkt? Die Heizung regeln, ohne zu Hause zu sein? Mit einem Tastendruck alle Lichter beim Verlassen des Hauses ausschalten? Das klingt nach Zukunftsmusik oder scheint eher etwas für Technikfreaks zu sein. Keineswegs: dem intelligenten Wohnen gehört die Zukunft. Schon deshalb, weil Energiesparen in den eigenen vier Wänden zunehmend mehr zum Muss wird. Dafür sorgen allein die gesetzlichen Vorschriften mit verschärften Energieeinsparverordnungen. Außerdem macht sich jede eingesparte Kilowattstunde Strom und Wärme im Portemonnaie bemerkbar und nützt darüber hinaus der Umwelt.

Überwachung von Türen und Fenstern

Quelle: FhG IMS

Sicherheit steht für viele an erster Stelle. Mit Hilfe von Fensterkontakten und Sensoren überwachen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Über Ihr Handy können Sie beispielsweise benachrichtigt werden, falls es Probleme geben sollte.

Innovative Technik

Das intelligente Haus bringt zudem ein Mehr an Sicherheit und Komfort. Ist das Bügeleisen noch an? Ist die Herdplatte wirklich aus? Sind die Fenster verschlossen? Diese Fragen kennt sicher jeder, der das Haus verlässt und sei es nur für ein paar Stunden. Die moderne Haustechnik macht’s möglich und beruhigt das Gewissen: Nicht benötigte elektrische Geräte lassen sich zentral per Knopfdruck ausschalten. Beim Verlassen des Hauses werden beispielsweise Kochplatten, Kaffeemaschine oder Bügeleisen automatisch abgeschaltet. Auf Wunsch können die Rollläden im ganzen  Haus schließen. Heizung und Klima sind automatisch geregelt. Sensoren messen, ob ein Fenster geöffnet ist und senken in diesem Fall die Heizung ab. Die Technik unterstützt in Sachen Energieeffizienz und regelt den Energieverbrauch nach dem tatsächlichen Bedarf der Bewohner.

Beim Licht ist es ähnlich. Verlässt man das Haus, können mit einem Knopfdruck alle Lichter ausgeschaltet werden. Ein Tastendruck genügt und schon sind spezielle Lichtszenen für einen gemütlichen Abend vorhanden. Auch Orientierungslichter lassen sich über die moderne Haustechnik steuern, z.B. wenn man im Dunkeln nach Hause kommt oder nachts das Bett verlässt. Ein Panikschalter sorgt bei einem Einbruchsversuch für helles Licht im und um das Haus.
Die Vorteile der Hausautomatisierung liegen auf der Hand und erleichtern auch älteren Menschen, länger selbständig in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben.

Optimieren von Heizung und Klimatisierung

Quelle: ZVSHK

Ihre Wohnung sollte immer richtig temperiert sein. Bei Abwesenheit können Temperaturen abgesenkt, bei starker Sonnenstrahlung Jalousien heruntergefahren werden. Natürlich sollte dies auch aus der Ferne, z. B. vom Büro aus oder aus dem Urlaub, beobachtbar und steuerbar sein.

Vernetzung pur

Das Zusammenspiel aller Techniken im Haus und das bequeme Steuern der Geräte von zu Hause oder unterwegs aus – das ist das intelligente Haus in Vollendung. Das ist nicht nur Komfort pur, sondern auch reines Energiesparvergnügen. Damit der Stromverbrauch der Geräte jederzeit kontrollierbar und über einen PC abrufbar ist, braucht man im Gebäude einen Smart Meter, d.h. einen digitalen Stromzähler. Wer dann von günstigen Stromtarifen profitieren will, seine Geräte dann laufen lassen möchte, wenn ohnehin viel Strom im Netz ist, z.B. Strom aus Wind und Sonne, der benötigt ein Multifunktionsgerät für die drahtlose Datenübertragung.

Dieser SmartGrid-Technologie gehört die Zukunft. Der Verbraucher kommuniziert mit seinem Energielieferant und umgekehrt. Steuerbare Haushaltsgeräte sind bereits auf dem Markt.

Die Pfalzwerke testen zurzeit in Weilerbach, wie man als Energieversorger das Energieangebot aus Solar- und Windenergie mit dem Energieverbrauch in Haushalten durch Zu- oder Abschalten optimal abstimmen kann. Das Pilotprojekt MySmartGrid verschafft mehr Transparenz beim eigenen Stromverbrauch und mittelfristig Einsparungen durch die Nutzung günstiger Tarife.

Die Zukunft kann kommen!

Elektrotechnische Infrastruktur

Basis für das intelligente Wohnen ist eine geeignete elektrotechnische Infrastruktur. Dazu gehören die Leitungen des Stromnetzes und die Datenleitungen für die Gebäude- steuerung und für die Multimedia- sowie Kommunikationstechnik. Wer baut oder umbaut, sollte Leerrohre gleich mitverlegen lassen. Das erspart größere Umbau- maßnahmen, wenn die Entscheidung für intelligentes Wohnen zu einem späteren Zeitpunkt fällt.

Der Vernetzung von Haushaltsgeräten, Heizsystemen, Unterhaltungselektronik und Beleuchtung sind keine Grenzen gesetzt. Sie lassen sich miteinander verbinden, einfach bedienen und schaffen so neue Freiräume und Mehrwert für den intelligenten Hausbewohner. Wer baut oder seine Wohnung saniert, sollte das Zusammenspiel moderner Technik, Energie-Effizienz und künstlerischer Freiheit von Anfang an in seine Überlegungen miteinbeziehen.

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