Wärmeschutz

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Energiekosten zu sparen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört ein ausreichender Wärmeschutz.

Quelle: Fachverband WDVS

Ein großer Teil der Heizenergie geht über unzureichend gedämmte und undichte Gebäudehüllen sowie veraltete Anlagentechnik in Wohngebäuden älterer Baujahre verloren. Bauliche Maßnahmen, insbesondere Wärmedämmmaßnahmen und die Nutzung passiver Sonnenenergie, können den Heizwärmebedarf von Gebäuden wesentlich verringern. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, ein bestehendes Gebäude zu dämmen. Grundsätzlich gilt, dass Maßnahmen bei Neubauten einfacher zu realisieren sind als bei der Gebäude- sanierung. Zu beachten ist auf jeden Fall die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) der Bundesregierung vom 1. Oktober 2009. Ziel der EnEV ist es, den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich um etwa 30 Prozent zu senken.

Doch wo soll der Energiesparhebel zuerst angesetzt werden? Zwar ist die Sanierung von Heizanlage und Gebäudewärmeschutz der beste Weg zu einem optimalen Ergebnis. Doch häufig lassen sich bauliche Maßnahmen aus unterschiedlichen Gründen nicht alle gleichzeitig durchführen. Das gilt vor allem bei der Sanierung eines Altbaus. Schließlich möchte der Hausbesitzer den Aufwand möglichst gering halten.
Die größten Einsparungen lassen sich allein durch verbesserte Wärmedämmung der Außenwände, des Dachbodens und des Kellers sowie durch den Einbau wärmeschutzverglaster Fenster erzielen und zwar bis zu 70 Prozent der Heizenergie.

Die Außenwände bilden die größte umschließende Fläche des Gebäudes. Bis zu 30 Prozent der Wärmeverluste können eingespart werden. Schon ein neuer Anstrich der Außenfassade ist Anlass, gleichzeitig über eine Wärmedämmung nachzudenken.
Manchmal kann die Innendämmung die bessere Alternative sein. Dann, wenn es sich beispielsweise um ein denkmalgeschütztes Haus handelt oder die Maßnahmen Schritt für Schritt durchgeführt werden sollen.
Das Dach ist wegen seiner großen Fläche mit ca. 15 Prozent an den Wärmeverlusten eines Gebäudes beteiligt. Im Übrigen führt ein schlecht isoliertes Dach im Sommer zu einem überhitzten und im Winter zu einem unterkühlten Dachboden.
Eine ungedämmte Kellerdecke kann bis zu zehn Prozent der Wärmeverluste ausmachen.
Auch bei Fenster und Türen steht eine Vielzahl von Alternativen zur Verfügung, Wärmeverluste zu minimieren.

Langfristig gesehen rechnet sich eine verbesserte Wärmedämmung auf jeden Fall, denn je nach Umfang der baulichen Maßnahmen werden erheblich Heizkosten eingespart und durch die Sanierung der Wert der Immobilie nachhaltig gesteigert. Außerdem führt aufgrund der verschärften gesetzlichen Bestimmungen an einer Sanierung kein Weg vorbei.
Wer eine Sanierung durchführen lässt, sollte auf jeden Fall eine umfassende Energieberatung in Anspruch nehmen. Allein die Reihenfolge der durchzuführenden Maßnahmen festlegen, die richtige Auswahl bei der Vielfalt an Materialien treffen, eine Kosten-Nutzen-Betrachtung durchführen, Fördermöglichkeiten sondieren, die richtigen Ansprechpartner zusammenbringen – all das fließt in die Überlegungen mit ein. Dafür beraten wir Sie gern und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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