Archiv 2014

Ludwigshafen, 9. Januar 2014

Pfalzwerke starten mit Online-Energiespar-Shop ins neue Jahr

Mit einem neuen Onlineshop erweitert die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT das Angebotsportfolio auf ihrer Homepage. Fortan können Kunden und alle weiteren Interessierten über den integrierten Online-Energiespar-Shop auf www.pfalzwerke.de trendige und ressourcenschonende Produkte rund um die Themen Energiesparen und Energieeffizienz bestellen – einfach von zuhause aus oder auch unterwegs.

Für ein schnelles Suchergebnis sind die Produkte in benutzerfreundliche Kategorien geordnet, wie LED Lampen und Spots, Strom-, Wasser- und Heizkosten sparen, Ressourcen schonen sowie Solar. Von der Energiesparlampe in unterschiedlichsten Ausführungen über den Wasserspar-Duschkopf bis hin zu Gadgets wie Solartaschen oder -radios stellt der Energiespar-Shop eine Vielzahl von Produkten zur Auswahl. Das Sortiment sowie Aktionen und Angebote werden regelmäßig aktualisiert. Über einen integrierten CO2-Zähler ist für jedermann einsehbar, wie viel CO2 durch den Erwerb dieser umweltfreundlichen Produkte bereits eingespart wurde.

Zur Bezahlung der bestellten Produkte stehen mit paypal, Vorauskasse, Kreditkarte, Lastschrift und Sofort-Überweisung alle Möglichkeiten zur Verfügung. Der Warenversand dauert in der Regel zwei Werktage und ist ab einem Warenwert von 60,- Euro sogar kostenfrei.

Mit dem neuen Online-Energiespar-Shop laden die Pfalzwerke zu einem umweltbewussten Kaufverhalten ein und bieten nicht nur ihren Kunden Einsparpotenziale, ohne dabei auf Komfort, Energieeffizienz oder trendige Produkte verzichten zu müssen. Der Shop ist zugänglich unter: www.pfalzwerke.de


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 10. Januar 2014

Pfalzwerke nehmen Biomasse-Heizanlage Wörth II in Betrieb

Am Freitag, 10. Januar 2014, hat die Kraft Wärme Wörth GmbH (KWW), eine Tochtergesellschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, in Wörth offiziell ihre zweite Biomasse-Heizanlage in Betrieb genommen. Fortan versorgt das Heizwerk Wörth II den Badepark, die Förderschule und die Berufsschule sowie rund 30 Haushalte in der Kommune umweltfreundlich mit thermischer Energie aus Holzhackschnitzeln. Die Versorgung des Hallenbades und eines weiteren Mehrfamilienhaus werden kurzfristig folgen.

Mit dem Bau der Heizzentrale im Keller des Badeparks wurde im Februar 2013 begonnen. Im Juni fiel dann der Startschuss für den Ausbau des Fernwärmenetzes. „Wörth II ist durch eine clevere Abnahme im ganzen Jahr optimal ausgelastet – wenn sich der Wärmebedarf von Privathäusern äußerst gering hält, profitiert im Sommer das Freibad von der Wärmeproduktion“, erklärt Leonhard Schädler, Geschäftsführer der KKW.

Bereits im Jahr 2003 eröffnete die KWW das Heizwerk Wörth I. Für die Gewinnung der günstigen Wärmeenergie wurden seither jährlich rund 2.430 Tonnen Waldhackschnitzel und Grünschnitt direkt aus dem Bienwald und dem Pfälzer Wald an das Heizwerk geliefert. „Mit den beiden Anlagen hat die KWW inzwischen ein Rohrleitungsnetz von insgesamt 5,9 km Länge geschaffen“, führt Leonhard Schädler weiter aus. Zwei Heizkessel für Holzhackschnitzel mit einer thermischen Gesamtleistung von 2.700 kWth (Kilowatt thermal) sowie fünf weitere Kessel für Heizöl bzw. Gas mit insgesamt 4.700 kWth sorgen in Wörth für die benötigte Wärme. Drei Mini-Blockheizkraftwerke unterstützen die Anlage zudem sowohl mit thermischer als auch elektrischer Leistung. Aus Biomasse konnte die erste Heizanlage bisher einen Energieanteil von 75 Prozent verzeichnen. Ziel ist es, mit Wörth II mindestens 85 Prozent zu erreichen.

Ludwigshafen, 23. Januar 2014

Pfalzwerke erhalten Baugenehmigungen für Windparks in Oberndorf und Göllheim

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat von der Kreisverwaltung Donnersberg die Genehmigungen zum Bau von sieben Windkraftanlagen auf Flächen der Gemeinden Göllheim und Oberndorf erhalten. Die neuen Anlagen vom Typ GE 2.5 werden eine Nabenhöhe von 139 Metern, einen Rotordurchmesser von 120 Metern und eine Gesamthöhe von 199 Metern haben. Sie sind für die Windverhältnisse in der Region optimiert und erzielen mit je 2,5 MW Nennleistung eine hohe Effizienz.

Fünf der Anlagen werden im Göllheimer Wald errichtet. Deren Inbetriebnahme ist für August 2014 geplant. Der erwartete Jahresertrag von ca. 37 Millionen Kilowattstunden (kWh) wird umgerechnet rund 10.500 Durchschnittshaushalte mit Energie versorgen können. Die dadurch eingesparte Menge an CO2-Emissionen liegt bei knapp 28.000 Tonnen.

Der Standortwahl gingen umfangreiche naturschutzfachliche Untersuchungen voraus, in denen Biologen die Auswirkungen der Anlagen auf Natur und Umwelt überprüft haben. Dem Eingriff in die Natur an diesen Waldstandorten wird nun mit umfassenden Ausgleichsmaßnahmen begegnet, welche die Pfalzwerke gemeinsam mit der Orts- und Verbandsgemeinde umsetzen. Hier sei beispielhaft die Schaffung eines neuen Jagdhabitats für Fledermäuse durch eine neue Wasserfläche von ca. 300 m² im Eistal genannt. Ebenso werden Geheckplätze für die Wildkatze errichtet sowie teilweise Nadelwald zu naturnahem Laubwald umgewandelt.

Es ist geplant, dass sich sowohl die Verbandsgemeinde Göllheim als auch der Kreis Donnersberg in Form einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) am Betrieb der Anlagen beteiligen und somit direkt an der Wertschöpfung teilhaben können.

Auf den Flächen der Gemeinde Oberndorf wird es zwei Anlagen geben, deren Inbetriebnahme ebenfalls für August 2014 geplant ist. Beide Standorte befinden sich auf einem Acker. Der erwartete Jahresertrag von ca. 15,75 Millionen kWh wird rechnerisch rund 4.500 Durchschnittshaushalte mit Strom versorgen können. Hier werden durch die Nutzung der regenerativen Energien voraussichtlich knapp 12.000 Tonnen CO2 eingespart.

Die erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen werden auf Teilflächen der Ortsgemeinde realisiert und schaffen somit eine Aufwertung direkt vor Ort. So wird der Ausgleich für die visuelle Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch die Anlagen u.a. für die Offenhaltung von Weinbergsbrachen verwendet. Weitere Kompensationsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde umgesetzt. Betreut werden diese durch die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz.

Auch bei diesem Windpark sind Beteiligungen von Kreis, Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde denkbar, um eine größtmögliche regionale Wertschöpfung gewährleisten zu können. Entsprechende Gespräche dazu stehen in Kürze an.

Bei den Pfalzwerken befinden sich derzeit zahlreiche weitere Windkraft-Projekte im Planungsprozess und sollen, grünes Licht der naturschutzfachlichen Gutachter und Genehmigungsbehörden vorausgesetzt, in den nächsten beiden Jahren in der Region zusammen mit kommunalen Partnern realisiert werden.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325
Ludwigshafen, 04. Februar 2014

Pfalzwerke präsentieren Produktportfolio auf der E-world in Essen

Vom 11. bis 13. Februar 2014 können sich Geschäfts- und Industriekunden, Stadt- und Gemeindewerke sowie Filialisten auf der E-world wieder über das Produktportfolio der Pfalzwerke informieren. Die Experten stehen für persönliche Beratungsgespräche und Angebote über individuelle Energiebeschaffungsmodelle in Halle 1, Stand 104 gerne zur Verfügung.

Unter dem Pfalzwerke-Motto „Wir machen Ihre Energieversorgung passend“ bietet das Unternehmen seinen Kunden flexible, transparente, ganzheitliche und komfortable Lösungen zur Strombeschaffung. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse der Entscheider vor Ort, des Einkaufs und des Controllings berücksichtigt.

Die eigens dafür von den Pfalzwerken entwickelte Online-Plattform PFM // net stellt Beschaffungsstrategien, den täglichen Stand der jeweiligen Energieabrechnungen und diverse Netzthemen visualisiert dar. Um Vertragspartnern die erforderlichen Einblicke in das Marktgeschehen und dessen Abläufe zu ermöglichen, werden zudem Messdaten, Prognosen sowie andere Flexibilitäten quantitativ veranschaulicht. Dazu gehören auch die CO2-Zertifikatbeschaffung, eine EEG-Direktvermarktung sowie der Vertrieb von Kraftwerkskapazitäten.

PFM // net ermöglicht mit ausgereiften Ideen und innovativen Lösungen einen branchenübergreifenden Austausch. Kunden, die sich für das Angebot der Online-Plattform entscheiden, handeln nicht nur fortschrittlich, sondern agieren auch mit einem Energiepartner, der mehr als 100 Jahre Branchenerfahrung vorzuweisen hat.

PFM // net wird stetig optimiert

Mit jeder neuen Beteiligung wird PFM // net weiterentwickelt und optimal an die neusten Marktentwicklungen angepasst. Für die nötige Transparenz und Partizipation beteiligen die Pfalzwerke sowohl 50 Stadtwerke als auch Großkunden aus den verschiedensten Industriebranchen oder des Dienstleistungssektors an diesen maßgefertigten Entwicklungsprozessen. Folglich erfüllt das Online-Tool nicht nur die spezifischen Bedürfnisse von mittelständigen Betrieben, sondern auch die von Stadtwerken oder Dax-Konzernen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der E-world vom 11. bis 13. Februar 2014 am Pfalzwerke-Stand 104 in Halle 1 auf dem Messegelände in Essen oder unter www.pfmnet.de.

Ludwigshafen, 24. Februar 2014

Pfalzwerke starten Endausbau für Neubaugebiet „Nordrieth I“ in Mettenheim

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat mit den Bauarbeiten für den Endausbau des Baugebietes „Nordrieth I“ in Mettenheim bei Worms begonnen. Den Startschuss zu der letzten Phase des Erschließungsprojektes gaben Ortsbürgermeister Leo Jugenheimer, der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeine Eich, Gerhard Kiefer, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Worms-Alzey-Ried mbH, Dr. Marcus Walden, sowie der Geschäftsführer der Erschließungsgesellschaft der Sparkasse Worms-Alzey-Ried mbH (ESW), Frank Belzer, und Projektleiter Wolfgang Brückner von den Pfalzwerken. Nachdem das Baugebiet sehr gut vermarktet werden konnte und bis Ende des letzten Jahres schon fast alle Bauplätze bebaut waren, soll nun der Endausbau vertragsgemäß in 2014 abgeschlossen werden.

Im November 2011 war im Baugebiet „Nordrieth I“ in Mettenheim mit der Erschließung begonnen worden. Der entsprechende Erschließungsvertrag dazu war bereits im Mai 2008 von der Ortsgemeinde Mettenheim, den Pfalzwerken und der ESW unterzeichnet worden. Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Nordrieth I“ begannen am 1. Juni 2011 und konnten noch vor Ende November 2011 abgeschlossen werden.

Das Wohnbaugebiet umfasst Bauflächen von rund 2,6 Hektar und bietet Platz für ca. 53 Baugrundstücke mit einer mittleren Größe von 400 bis 600 m². Die Grundstückspreise für erschlossene Grundstücke liegen bei 130 Euro/m². Die Gesamtkosten der Erschließung belaufen sich damit auf insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Die gesamtverantwortlich agierende Erschließungsgesellschaft Mettenheim GdbR hat sämtliche Maßnahmen zur Erschließung des Gebiets koordiniert und realisiert. Die Gemeinde plant bereits einen weiteren Bauabschnitt. Die Planungen hierzu laufen an.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 05. März 2014

Windkraftanlagen im Pfälzerwald – Eine Informationsveranstaltung zum Pro und Kontra

Montag, 10. März 2014, 19 bis 21.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Weinstraßencenter in Grünstadt (am Luitpoldplatz)

Auf den gegensätzlichen Standpunkten zum Thema Windenergie wird der Fokus einer Informationsveranstaltung liegen, zu der die Initiative Pro Pfälzerwald, der Pfälzerwald Verein und die Pfalzwerke gemeinsam einladen.

Die Pfalzwerke setzen seit vielen Jahren auf erneuerbare Energien. Sie planen, bauen und betreiben Windkraftanlagen dort, wo Kommunen diese Anlagen wünschen, die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind und genügend Wind erwartet wird. Die Initiative Pro Pfälzerwald und der Pfälzerwald Verein sind gegen Windkraftanlagen im Pfälzerwald und berufen sich auf das Unesco Biosphärenreservat, das vor der Errichtung dieser Anlagen zu bewahren sei. Zudem vertreten sie den Standpunkt, dass Windkraftanlagen im Pfälzerwald nicht wirtschaftlich seien.

Zielsetzung der gemeinsamen Veranstaltung ist es, Fakten sprechen zu lassen und über mögliche Güterabwägungen zu diskutieren. Ohne die Motive des Andersdenkenden zu missachten, soll hier Sachlichkeit walten. Eine Informationsveranstaltung zum Pro und Kontra.

Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich eine Meinung zu der Errichtung von Windkraftanlagen im Pfälzerwald bilden wollen.

Ebenso laden wir die Damen und Herren der Presse ein. Wir bedanken uns schon jetzt für die entsprechenden Terminankündigungen und die Berichterstattung. Wir würden uns freuen, wenn die Medienvertreter uns ihre Teilnahmeabsichten im Vorfeld unter 0621 585 2251 mitteilen könnten. Ebenso stehen die unten genannten Personen jederzeit für Presseanfragen zur Verfügung.


Pfalzwerke, Elke Spaeth,  Tel. 0621 585 2380
Initiative Pro Pfälzerwald, Ernst Gerber,  Tel. 06346 2284
Pfälzerwald Verein, Bernd Wallner, Tel. 06321 2200

Ludwigshafen, 07. März 2014

Pfalzwerke haben Neubaugebiet in Leinsweiler erschlossen

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT haben die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Mühlwiesen“ im südpfälzischen Leinsweiler beendet. Am Freitag, 7. März 2014, durchtrennten Ortsbürgermeister Thomas Stübinger, Verbandsbürgermeister Torsten Blank, Landau, Martin Schöndorf und Markus Laux, Vorstandsmitglied der VR-Bank Südliche Weinstraße eG, Dieter Schneider, Leiter Infrastrukturelle Dienstleistungen bei den Pfalzwerken, und Jochen Ulm, Geschäftsführer der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz mbH, symbolisch das rote Band und übergaben damit das Baugebiet seiner Bestimmung.

Im Juni 2010 war der entsprechende Erschließungsvertrag von der Ortsgemeinde, der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft und der VR-Bauland Südpfalz unterzeichnet worden. Mit den Erschließungsarbeiten wurde dann im April 2013 begonnen.

Das Wohnbaugebiet umfasst eine Baufläche von rund 1,2 Hektar und bietet Platz für ca. 19 Baugrundstücke. Die Bauplätze werden im Mittel 550 Quadratmeter groß sein. Die Erschließungskosten werden bei ca. 95 €/m² liegen, so dass die Bauinteressenten mit Grundstückspreisen von etwa 130 - 160 €/m² rechnen können. Die Kosten für die Erschließung belaufen sich insgesamt auf rund 1 Millionen Euro.

Als gesamtverantwortliche Erschließungsträgergesellschaft Südpfalz-Leinsweiler bR hat die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft gemeinsam mit der VR-Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung des Gebiets koordiniert und realisiert. Die Ortsgemeinde kann den privaten Bauherren nunmehr attraktive Bauplätze bieten.

Ludwigshafen, 24. März 2014

Pfalzwerke zum 7. Mal als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr wurde die PFALZWERKE AKTIENGESELL-SCHAFT vom Energieverbraucherportal im Bereich Strom und Gas als  „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet. Das TOP-Lokalversorger-Siegel wird vom Energieverbrauchsportal als einziger unabhängiger Tarifrechner mit Preis-/ Leistungsvergleich für die  Sparten Strom und Gas verliehen.

Als Träger des Siegels punkten die Pfalzwerke dabei mit ihrem guten Preis-/ Leistungsverhältnis ebenso wie mit ihrer Verbraucherfreundlichkeit und Servicequalität. Insgesamt sind über 25 Bewertungskriterien in das Ergebnis eingeflossen. An der Kennzeichnung „TOP-Lokalversorger“ erkennen Strom- und Gaskunden auf den ersten Blick ein Energieunternehmen mit
- transparenter Preispolitik
- Engagement und Investitionen in die eigene Region
- einem hohen Stellenwert an Umweltgesichtspunkten und
- einer hohen Servicequalität

„Schön ist, dass das Energieverbraucherportal nicht nur den Preis betrachtet, sondern sehr wichtige weitere Kriterien. Dies ermöglicht dem Endverbraucher eine nachhaltige Entscheidung für die Wahl seines Energieversorgers“, so Joachim Schädler, Leiter Privat- und Gewerbekunden bei den Pfalzwerken. „Dass wir bereits zum 7. Mal ausgezeichnet wurden, zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass wir auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen im Interesse unserer Kunden den Kurs halten.“


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 30. April 2014

Pfalzwerke geben neues Wohngebiet in Dudenhofen zum Bau frei

Am Mittwoch, den 30. April 2014,  gaben René Chassein und Bürgermeister Peter Eberhard in Dudenhofen offiziell das neue Baugebiet „Im Bolig“ frei. Das künftige Wohngebiet bietet auf einer rund 1,4 Hektar großen Nettobaufläche Platz für 33 Baugrundstücke mit einer durchschnittlichen Größe von 450 m². Die Kosten für die Erschließung beliefen sich insgesamt auf rund 2,8 Millionen Euro.

Mit der Unterzeichnung des Erschließungsvertrags fiel bereits am 21. November 2011 der Startschuss für die privatrechtliche Erschließung. Im Jahr darauf folgten die Ausschreibungen der Bauleistungen und das Ludwigshafener Planungsbüro Piske erhielt die Auftragsvergabe zur Baulanderschließung. Mit dem ersten Spatenstich wurde am 09. Juli 2013 mit der Erschließung begonnen, die mit der Baufreigabe nun offiziell fertiggestellt ist.

Foto v.l.n.r.: Karl-Heinrich Münzer (stellvertretend für alle Grundstückseigentümer), Bürgermeister Peter Eberhard, Markus Bender (Baufirma Bender, Grünstadt), René Chassein und Lars Piske (Ingenieurbüro Piske, Ludwigshafen) durchtrennten das rote Band zur Baufreigabe.

Ludwigshafen, 06. Mai 2014

Pfalzwerke legen Jahresabschluss vor

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen prä-sentierte die Pfalzwerke Aktiengesellschaft die Zahlen für das Geschäftsjahr 2013.

Pfalzwerke-Konzern

Aus Konzernsicht stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1.581,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1.445,9 Millionen Euro) an. Dies bedeutet eine Erhöhung von 135,8 Millionen Euro. Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt 24,4 Millionen Euro (Vorjahr: 31,7 Millionen Euro), der Bilanzgewinn beträgt 29,4 Millionen Euro (Vorjahr: 25,5 Millionen Euro).

Vertrieb Strom und Gas
In einem bundesweit schrumpfenden Gesamtmarkt konnten die Pfalzwerke die ge-plante Abgabemenge in der Sparte Strom im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr steigern. Insgesamt wurden 10.402,6 Gigawattstunden (GWh) abgesetzt (Vorjahr: 10.121,6 GWh). Das ist verglichen zum Vorjahr eine Erhöhung um 3 Prozent. In der Sparte Gas konnte hingegen ein noch deutlicheres Wachstum erzielt werden. Die für 2013 geplante Vertriebsabgabe Gas in Höhe von 1.949,5 GWh wurde um 784,9 GWh auf  2.734,3 GWh gesteigert. Das sind 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Hierzu haben der Ausbau des Produktportfolios, die konsequente Neukundenakquise sowie die Witterungsverhältnisse beigetragen.
Bei den Sondervertragskunden konnte der Vorjahreswert um 13 Prozent übertroffen werden. Grund hierfür sind Akquiseerfolge bei Großkunden aus der Versicherungs-branche und der Gesundheitspflege. Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, freut dieser Vertriebserfolg sehr: „Trotz intensivem Wettbewerbsdruck in einem schwierigen, zum Teil schrumpfenden Markt zu wachsen, zeigt, dass wir mit unserer Vertriebsstrategie auf dem richtigen Weg sind.“

Konzessionswettbewerb
Seit jeher sind Konzessionen die Grundlage des Netzbetriebs. Dementsprechend mussten sich die Pfalzwerke auch in diesem Jahr wieder einem starken Wettbewerb stellen. Schließlich wurden die intensiven Gespräche und Verhandlungen auch in 2013 von Erfolg gekrönt: Insgesamt wurden nunmehr 412 Konzessionsverträge ab-geschlossen. In den meisten Fällen konnten parallel und mit gleicher Laufzeit auch die Straßenbeleuchtungsverträge mit den Kommunen verlängert werden.

Herausforderungen für das Stromnetz
Abgesehen von den hart umkämpften, werthaltigen Konzessionen sehen sich die Pfalzwerke mit dem Trend zur regenerativen Stromerzeugung mit weiteren Heraus-forderungen konfrontiert. Die Anzahl der Fotovoltaik-, Wind- und Biomasseanlagen, die an das Stromnetz angeschlossen werden, wächst stetig. Im Netzbereich der Pfalzwerke Netz AG waren es Ende 2013 rund 21.000 Fotovoltaikanlagen, 190 Windenergieanlagen, 60 Wasserkraft- und 40 Biomasseanlagen, die zusammen über eine installierte Leistung von über 700 Megawatt verfügen. Auch bei einer solchen zusätzlichen Einspeiseleistung gilt es, einen sicheren Betrieb zu gewähren. „Die von den Pfalzwerken bereitgestellte leistungsfähige Netzinfrastruktur ist das gemeinsame Bindeglied aller Akteure der Energiewende und für deren Gelingen unerlässlich. Zu-dem sehen wir uns aufgrund unserer Verankerung in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis gerade auch bei den gegenwärtigen Veränderungen der Energielandschaft in einer besonderen Verpflichtung gegenüber unseren Kunden und der Region“, so Vorstandsmitglied René Chassein.

Im Bereich Fotovoltaik wurden mit der Pfalzsolar GmbH zahlreiche Solarparks fertig-gestellt und teilweise an Investoren veräußert. Das Gesamtvolumen der realisierten Projekte belief sich auf 11,7 Megawatt peak. Erfreulich sind auch die Entwicklungen bei der Pfalzkom Manet: Entgegen dem allgemeinen Abwärtstrend im Telekommuni-kationsmarkt konnte die Pfalzkom ein Umsatzwachstum von rund 7 Prozent erwirt-schaften. Potenzial für die Zukunft bietet ebenfalls die Pfalzwerke Projektbeteili-gungsgesellschaft (PPBG), welche sich an Gesellschaften beteiligt, die energienahe Leistungen erbringen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden alleine zwei neue Gesellschaften gegründet: die „Neue Energie Verbandsgemeinde Lingenfeld GmbH“, die sich u.a. mit dem Bau und Betrieb von Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Quellen befasst, sowie die „Neue Energie Neuhofen GmbH“, welche sich insbesondere die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Aufgabe macht. Damit gehören nun zwölf Gesellschaften zur PPBG.

Der Pfalzwerke-Konzern beschäftigte im Jahr 2013 insgesamt 1.113 Mitarbeiter in 41 Gesellschaften. Verglichen mit dem Vorjahr steht dies für eine Zunahme von 30 Mit-arbeitern (Vorjahr: 1.083 Mitarbeiter). „Da für den Erfolg einer so breit aufgestellten Unternehmensgruppe und die fortlaufende Verbesserung unserer Dienstleistungen motivierte und hochqualifizierte Fachkräfte eine wichtige Voraussetzung sind, werden wir auch in Zukunft auf die gute Ausbildung junger Menschen setzen“, unterstreicht René Chassein die Bedeutung des mehrfach prämierten eigenen Ausbildungskonzepts. Im Berichtsjahr absolvierten insgesamt 94 Auszubildende das Ausbildungsprogramm des Konzerns.


Pfalzwerke Aktiengesellschaft

Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr erneut um 60,3 Millionen auf 1.173,7 Millionen Euro gestiegen. Die erfreuliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr kam durch Preis- und Mengeneffekte zustande. Die Material-aufwendungen, d.h. die Aufwendungen für Strom- und Gasbezug, Netznutzungsent-gelte sowie Aufwendungen für den laufenden Betrieb und Instandhaltungen, im Be-richtsjahr betrugen rund 1.135,0 Millionen Euro (Vorjahr: 1.059,7 Millionen Euro). Für das EBIT der Pfalzwerke Aktiengesellschaft war in Folge der Sondereffekte aus dem Jahr 2012 ein Rückgang erwartet worden. Tatsächlich konnte das Plan-EBIT 2013 mit einem Ergebnis in Höhe von 35,2 Millionen Euro sogar noch übertroffen werden.

Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses sowie der Steuern weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 18,1 Millionen Euro (Vorjahr: 36,2 Millionen Euro) aus. Dies ermöglicht eine Dividendenausschüttung von neun Euro je Stückaktie bzw. rund 16,6 Millionen Euro an die Aktionäre. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und die Kommunen im Netzgebiet, denen insgesamt knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören. Darüber hinaus werden 1,5 Millionen Euro als Stärkung der Eigenkapitalbasis in die Gewinnrücklage eingestellt und weitere 1,5 Millionen als Gewinnvortrag stehen gelassen.

Die Belegschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft umfasste zum Ende des Berichts-jahres 305 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 31 Auszubildende und Trainees.

Privat-, Gewerbe- und Industriekunden
Im Bereich der Privat- und Gewerbekunden mussten die Pfalzwerke letztmalig zum 01. April 2013 aufgrund der gestiegenen Abgaben, EEG-Umlagen und Netznut-zungsentgelte eine Preisanpassung vornehmen. Seit mehr als einem Jahr konnten die Preise nunmehr stabil gehalten werden. Mit der Preisanpassung des vergangenen Jahres wurden alle Sonderverträge auf Ökostrom umgestellt. Damit leisten die Pfalzwerke einen weiteren wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung.

Mit der Online-Strom-Sparte 123energie sind die Pfalzwerke auch weiterhin auf Er-folgskurs. Zum Bilanzstichtag waren bei 123energie 106.195 Kunden unter Vertrag, dies entspricht einer Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese posi-tive Kundenresonanz auf das Online-Angebot spiegelt sich auch in den Auszeichnungen wider: Erst kürzlich wurde das Strom- und Ökostromangebot von 123energie zweifach ausgezeichnet: Im Rahmen einer Studie des Deutschen Instituts für Service Qualität belegte 123energie den ersten Platz in der Kategorie Konditionen überregional und erreichte im kategorieübergreifenden Gesamtergebnis mit Platz zwei ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis. Zuvor war 123energie im Mai 2013 als günstigster überregionaler Gasanbieter ausgezeichnet und erreichte unter allen Gasanbietern deutschlandweit den zweiten Platz in den Kategorien Konditionen und Service.

Insgesamt sind die Entwicklungen des Gasgeschäftes erfreulich positiv. Die Abga-bemengen konnten in allen Segmenten erneut gesteigert werden.

Aktivitäten im Bereich Energiedienstleistungen
Der Bereich ED – Energiedienstleistungen – der Pfalzwerke stärkt seit Jahren die Reputation der Pfalzwerke als regionaler Kompetenzführer. Schwerpunkt der Projek-tierungsaktivitäten sind derzeit die Akquise, Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Windkraftanlagen. In enger Abstimmung mit kommunalen Partnern auf Gemeinde-, Verbandsgemeinde- oder Kreisebene planen die Pfalzwerke derzeit zahlreiche Windkraftanlagen im Netzgebiet. Die Akzeptanz durch Kommunen und Bürger sowie die technische Anbindung an die Netzinfrastruktur der Anlagen sind den Pfalzwerken bei diesen Projekten besonders wichtig. Neben der Windkraft verzeichnet unsere Dienstleistung „Energie Plus“ derzeit eine starke Nachfrage. Dieses Angebot umfasst die Installation von Fotovoltaikanlagen inklusive Wärmepumpe bei Wohngebäuden, um so Strom zum Eigenverbrauch zu erzeugen und den Überschuss in das Netz ein-zuspeisen.

Ausblick 2014
Die Stabilisierung der Weltwirtschaft nach der Eurokrise und die Aufhellung der kon-junkturellen Lage in Deutschland bilden trotz der aktuellen schwierigen Situation in der Energiebranche eine gute Ausgangsbasis, welche die Pfalzwerke für sich nutzen möchten. Hier stehen insbesondere neue Dienstleistungen im Vordergrund, aber auch Kooperationen mit Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien, wie der Projektierungsgesellschaft für regenerative Energiesysteme mbH, Oldenburg, an der die Pfalzwerke seit 24.04.2014 mit 50,1 Prozent beteiligt sind.

Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen aufgrund der Eingriffe der Bundesnetzagentur im Netzgeschäft allerdings von einem geringeren Ergebnis aus. Gleichzeitig werden die eingeleiteten Maßnahmen zur Generierung von Wachstum einerseits und Kostensenkung andererseits greifen, um auf diese Weise die Heraus-forderungen der Energiewende zu meistern. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit strategischer Weitsicht, optimierter Prozesseffizienz und verstärktem Kostenbe-wusstsein nicht nur den anstehenden Paradigmenwechsel in der Energiebranche bewerkstelligen, sondern in Zukunft auch ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber sein werden, der zudem eine angemessene Verzinsung für seine Gesellschafter erwirt-schaften wird“, so Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler.

Weitere Informationen unter www.pfalzwerke.de

Ludwigshafen, 28. Mai 2014

Pfalzwerke bringen neue Radwanderkarte heraus

In Kooperation mit der Pfalz Touristik e.V. haben die Pfalzwerke jetzt die zweite Auflage der Pfalz-Radkarte herausgegeben. Insgesamt 30 Themenrouten laden dazu ein, die Pfalz und ihre Sehenswürdigkeiten per Fahrrad zu entdecken – sei es aus eigener Antriebskraft, via Elektro-Rad oder mit dem Mountainbike. Neben einer klassischen Streckenbeschreibung finden die Radler unter anderem auch nützliche Tipps zur jeweiligen Wegebeschaffenheit, nahegelegenen Bahnanbindungen oder dem Schwierigkeitsgrad der ausgewählten Tour.

Wer sich Fahrrad oder E-Bike lieber ausleihen möchte, findet in der Radkarte Pfalz außerdem zahlreiche regionale Verleihstationen. Die Hügel des Nordpfälzer Berglands bezwingen, den Weitblick der Rheinebene sowie die volle Natur des Biosphärenreservates Pfälzerwald genießen oder die schöne Weinstraße entlangradeln – alle Strecken sind übersichtlich mit Routenlogo und Wegweisern ausgestattet.

Darüber hinaus verweist die Radkarte auf viele Einkehrmöglichkeiten und listet alle verfügbaren E-Bike-Ladestationen der Pfalzwerke auf, die kostenlos genutzt werden können. Diese Auflistung ist des Weiteren auch in der Pfalzwerke App zu finden, die darüber hinaus noch viele weitere Servicefunktionen beinhaltet und im App Store und unter Google play zu finden ist.

Ludwigshafen, 11. Juli 2014

Pfalzwerke übergeben E-Bikes und Lade-Fahrradständer an die Gemeinde Breunigweiler

Am gestrigen Donnerstag, 10. Juli 2014, übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT zwei neue Elektrofahrräder sowie eine Ladestation in Form eines Fahrradständers an die Gemeinde Breunigweiler. Ortsbürgermeister Marc-Oliver Gerke nahm die umweltfreundlichen Pedelecs und den Stromverteiler für insgesamt vier Räder freudig von Uwe Wolf und Jens Schreiber von den Pfalzwerken entgegen.

Auch Dieter Hartmüller, Ortsbürgermeister von Göllheim und 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Göllheim, erhielt an diesem Tag für seine Gemeinde eine mobile Stromtankstelle von den Pfalzwerken.

E-Bikes ermöglichen ein nahezu geräuschloses Fahren und leisten mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb unterstützen die Pfalzwerke die wegweisende und äußerst effiziente Fortbewegungsmöglichkeit und haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen sowie Einzelhändlern in den letzten vier Jahren über 70 E-Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis aufgestellt. Im Dezember 2012 wurde vor der Hauptverwaltung der Pfalzwerke, in der Kurfürstenstraße in Ludwigshafen, die erste öffentliche Stromtankstelle des Unternehmens für Autos in Betrieb genommen.

V.l.n.r.: Uwe Wolf (Pfalzwerke), Marc-Oliver Gerke (Ortsbürgermeister Breunigweiler), Dieter Hartmüller (Ortsbürgermeister Göllheim), Albert Koch (1. Beigeordneter, Breunigweiler) und Jens Schreiber (Pfalzwerke) bei der Übergabe.

Ludwigshafen, 12. August 2014

Neues Pfalzwerke-Produkt PORTA in Mutterstadt erstmals installiert

Mit der ersten Installation von PORTA läutete die Pfalzwerke Aktiengesellschaft am Freitag, 8. August 2014, in Mutterstadt offiziell den Start eines Pilotprojektes ein. PORTA kombiniert einen digitalen Echtzeitzähler mit zahlreichen individuellen Anwendungen zur Hausautomatisierung. Diese intelligente Verknüpfung ermöglicht zum einen das Prüfen des eigenen Stromverbrauchs, zum anderen lassen sich einzelne Geräte damit sehr komfortabel steuern – einfach via Internet oder Smartphone. Den Kundinnen und Kunden der Pfalzwerke bietet PORTA mehr Komfort, mehr Sicherheit und mehr Energieeffizienz.

PORTA spürt zum Beispiel stromintensive Geräte auf und schaltet diese bei Nicht-Gebrauch ab. Oder Geräte können auf Kundenwunsch zu einer bestimmten Zeit automatisch in Betrieb genommen werden. So lassen sich Haushaltsgeräte und Unterhaltungsmedien dann einschalten, wenn der Pfalzwerke-Strom besonders günstig angeboten oder kostenlos über die hauseigene Fotovoltaikanlage produziert wird.

Darüber hinaus schließt PORTA Sicherheitsanwendungen wie Rauchsensoren, Fenster- und Türkontakte sowie Bewegungsmelder mit ein und meldet verlässlich einen Alarm auf das Handy, falls ein Rauchsensor anschlägt oder ein Fenster geöffnet wird. Dank einfacher Installation und kompatibler Funktechnologie lässt sich das modulare PORTA ohne großen Aufwand im eigenen Zuhause integrieren.

Für die sechsmonatige Testphase von PORTA haben rund 400 Kunden in und um Mutterstadt ein kostenloses Testpaket erhalten. Die erste Inbetriebnahme von PORTA fand im Beisein von Klaus Lenz, Zweiter Beigeordneter der Gemeinde Mutterstadt, statt, der in der Einführung der Technologie einen großen Nutzen für seine Gemeinde sieht: „Wir wollen hoffen, dass das Projekt erfolgreich ist, damit unsere Bürgerinnen und Bürger positiv davon erzählen und die Technologie schließlich allen Interessierten zugänglich sein wird“.

Seitens der Pfalzwerke wurde der offizielle Projektstart von Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler und Uwe Veth, Leiter Vertrieb und Handel, begleitet. „Die Erfahrungen, an denen uns die ,Smart-Tester‘ in den nächsten Monaten teilhaben lassen, sind für die Weiterentwicklung von PORTA von großem Wert. PORTA ist für die Pfalzwerke nur dann ein Erfolg, wenn die Kunden davon profitieren“, unterstrich Dr. Hitschler die Bedeutung des Feldtests.

Derzeit laufen die Installationen bei den Testteilnehmern. Bis Ende November ist mit ersten Testergebnissen zu rechnen. Die Markteinführung von PORTA ist für das Jahr 2015 angedacht.

Ludwigshafen, 14. Oktober 2014

Pfalzwerke starten Forschungsprojekt LISA

Mit dem Ziel, Erneuerbare-Energie-Anlagen wirtschaftlich in das Verteilnetz zu integrieren, engagieren sich die Pfalzwerke im Projekt LISA – Leitfaden zur Integration spannungsstabilisierender Applikationen. Weitere Projektpartner sind die A. Eberle GmbH, EurA Consult AG, die FGH und PPC aus Mannheim sowie die IDS GmbH und die Technische Universität Kaiserlautern. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Das Kick-off-Meeting fand am 8. Oktober 2014 in Kandel statt.

Die Stromnetze haben bei der Neugestaltung der Energielandschaft eine Schlüsselfunktion. Der Ausbau und der Einsatz erneuerbarer Energien stellen neue Anforderungen an sie. Damit hohe Netzstabilität und Versorgungssicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleiben, müssen sie modernisiert und ausgebaut werden. „Als Netzbetreiber wissen die Pfalzwerke um die Bedeutung und den Wert der Energie-Infrastruktur. Intelligente Netze sind für die Pfalzwerke eine wichtige Säule für das Gelingen der Energiewende“, so René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, der bei der Kick-off-Veranstaltung zugegen war.
Im Rahmen von LISA werden folgende übergeordnete Ziele verfolgt:

  • Entwicklung eines Leitfadens zur dynamischen Spannungshaltung
  • Entwicklung eines Regelkonzeptes
  • Entwicklung eine Kommunikationskonzeptes (hybride Infrastrukturen)
  • Verifikation der Ergebnisse, im Labor und als realer Praxistest)

Insgesamt läuft das Projekt über 30 Monate. Nachdem unterschiedliche Systeme simuliert, ausgewählt und geprüft sind, wird in realen Netzen ein Feldtest durchgeführt. Integriert sind auch die Pfalzwerke Töchter Pfalzkom, Voltaris und die innerbetriebliche Ausbildung.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen,19. November 2014

Pfalzwerke erschließen neues Baugebiet in Knittelsheim

Gemeinsam mit der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz GmbH erschließt die Pfalzwerke Infrastruktur GmbH das Wohnbaugebiet „Am Friedhof“ in Knittelsheim. Die Erschließungsarbeiten erfolgen im Auftrag der Gemeinde Knittelsheim.

Am gestrigen Dienstag, 18. November 2014, um 16 Uhr erfolgte der erste Spatenstich im Baugebiet durch die Ortsgemeinde Knittelsheim und die Verbandsgemeinde Bellheim sowie die VR-Bauland Südpfalz und die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft als Erschließungsträger. Vertreten waren die Gemeinden und Gesellschaften durch Ortsbürgermeister Ulrich Christmann, Tobias Huber von der Bauabteilung der VG Bellheim, sowie Tanja Treiling, Regionaldirektorin VR Germersheim und Christian Rohatyn von der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz sowie Dieter Schneider von der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH.
Die Baufirma Heinrich Scherer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus Germersheim wird die Erschließung des Baugebietes durchführen. Die Erschließungsmaßnahmen werden bis Sommer 2015 abgeschlossen sein. Für private Eigenheime werden nach der Erschließung circa 26 Bauplätze zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 500 Quadratmetern.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 3. Dezember 2014

Pfalzwerke und Raschig nehmen KWK-Anlage in Rekordzeit in Betrieb

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat für das Ludwigshafener Chemieunternehmen Raschig GmbH den Bau eines Gasturbinen-Kraftwerks realisiert. Die KWK-Anlage wurde am heutigen Mittwoch, 3. Dezember 2014, in Anwesenheit von Frau Ministerin Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Industrie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Wir sind erfreut, uns als Pfalzwerke hier in unmittelbarer Nachbarschaft als Kompetenzpartner für Planung, Bau und Projektierung einbringen zu dürfen“, so René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.

Nach erfolgreichen Vertragsverhandlungen im Februar dieses Jahres konnte die Anlage innerhalb von nur fünf Monaten erstmalig elektrische Energie in das Stromnetz einspeisen. Da die Turbine Mitte Juli mit dem öffentlichen 20-Kilovolt-Netz synchronisiert worden war und vor dem 31. Juli 2014 elektrische Energie ins Netz einspeiste, profitiert das Ludwigshafener Chemieunternehmen vom Eigenstromprivileg gemäß EEG 2012. „Dank der schnellen Umsetzung des Projektes ist Raschig von der EEG-Umlage befreit und die prognostizierten Einsparungen können schon ab dem Jahr 2014 realisiert werden“, so Dr. Heinz Neis, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raschig GmbH.

Die Anlage auf Basis der Kraftwärmekopplung verfügt über eine elektrische Leistung von 1,7 Megawatt sowie einen nachgeschalteten Abhitzekessel zur Grundlastdampferzeugung. Der Kessel hat eine Dampfleistung von max. 5,5 Tonnen pro Stunde bei einem Leergewicht von ca. 25 Tonnen. Sehr aufwendig war die rohrleitungsseitige Einbindung in das Bestandssystem und die elektrische Verdrahtung.
Für die Gesamtanlage übernehmen die Pfalzwerke in den nächsten zehn Jahren auch die Betriebsführung.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 15. Dezember 2014

Energieeinkauf per Mouse-Klick: Pfalzwerke vereinfachen Energiedatenmanagement für Industriekunden und Stadtwerke

  • Online-Portal zur Strukturierung von Markt- und Verbrauchsdaten
  • Transparente Ermittlung von Preiskomponenten und Erstellung von Prognosen
  • Langfristige Datensicherung
  • Über 80 Industriekunden und Stadtwerke nutzen Angebot bereits  

Mit ihrem Online-Portal zum Energiedatenmanagement (EDM) setzen die Pfalzwerke ihren Kurs erfolgreich fort, Unternehmen der Energiebranche auch im B2B-Geschäft vom Potenzial der digitalen Marktplätze profitieren zu lassen. Während große Energiekonzerne zum Teil jetzt erst in das Geschäft einsteigen, helfen die Pfalzwerke ihren Kunden mit ihrem integrierten Online-Portal bereits seit über zehn Jahren, schnell und effizient auf den Markt reagieren und zum bestmöglichen Preis kaufen und verkaufen zu können. Das Portal richtet sich vor allem an große Industriekunden und Stadtwerke, die damit ihren Energiebedarf per einfachen Mouse-Klick managen.

Die Basis des EDM bildet PFM // net, eine onlinebasierte Beschaffungs- und Datenplattform, mit der Großkunden Energie direkt am Termin- und Spotmarkt beziehen. Dieses Angebot bezieht sich bei den Pfalzwerken auf Strom und Gas. Dazu werden jede Viertelstunde Verbrauch, Preise, Kosten und weitere Daten, die Beschaffung und Verbrauch betreffen, ermittelt. Mit PFM // net wird diese Fülle an Daten abgebildet und so aufbereitet, dass sie täglich als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.

Intelligente Datenbereitstellung

Je aktueller der Einkäufer über Entwicklungen am Beschaffungsmarkt sowie über den genauen Verbrauch und die geplanten Mengen der einzelnen Standorte informiert ist, desto besser kann er Beschaffungsrisiko und Preise optimieren. Mit PFM // net kann neben einer ersten Langfristprognose als Basis für die Terminmarktbeschaffung bis auf Stundenbasis herunter prognostiziert werden. Ferner ermittelt PFM // net einen Vorschlag zur Beschaffung der offenen Menge auf Basis von frei wählbaren Prämissen, z.B. den Anteil der Spotmarktbeschaffung. Dabei überträgt PFM // net die Daten, um eine Bestellung auszulösen, und errechnet diese Bestellung direkt aus der Prognose des Kunden. Alle Daten, einschließlich der Ermittlung und Darstellung aller Preiskomponenten, werden vollständig gesammelt. Der Einkäufer hat somit die Möglichkeit, die Rechnung des Energielieferanten zu kontrollieren und die Entstehung der Rechnungspositionen detailliert nachzuvollziehen.

Schließlich werden die Daten mit PFM // net miteinander verknüpft, was vor allem beim Reporting des Einkäufers an die Geschäftsleitung eine wichtige Rolle spielt. Der automatisierte Managementbericht gibt ein klares und verständliches Bild des Gesamtportfolios für einen definierten Zeitraum. Alle Daten können komfortabel über csv-Schnittstellen in das EDM importiert und wieder exportiert werden. Bei Online-Lösungen geschieht die Übertragung der Daten über eine gesicherte Verbindung. Eine zweistufige Anmeldung des Nutzers im System bietet zusätzliche Sicherheit. Alle eingehenden Daten werden plausibilisiert, archiviert und zur Verfügung gestellt. Der hohe Automatisierungsgrad gewährleistet absolute Datensicherheit.

Die Pfalzwerke haben ihr PFM // net im Jahr 2003 eingeführt. „In das Portal sind ein Jahrhundert Erfahrung in der Energiewirtschaft miteingeflossen. Mit jeder Anwendung entwickelt sich das Portal weiter“, so Dirk Albrecht, Leiter Portfoliomanagement bei den Pfalzwerken: „Das System ist flexibel und modular aufgebaut, es passt sich in seiner Spezifikation den Kundenbedürfnissen an. Jedes Unternehmen kann über alle vorhandenen Module einsteigen. Es ist als Ganzes ebenso nutzbar wie in Teilen“. Über 80 Stadtwerke und Industriekunden managen ihren Energiebedarf bereits mit PFM // net. Für die Pfalzwerke ist das ausgereifte Portal ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung ganzheitlicher Service-Anbieter im Sinne eines integrierten Energiemodells.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325