Archiv 2003

Ludwigshafen, 08.12.2003

Umweltfreundliche Wärmeversorgung in Wörth

Die Pfalzwerke bauen die derzeit größte Holzhackschnitzel-
heizung in Rheinland-Pfalz auf – Kernstück der ökologischen Nahwärmeversorgung.
Betreiberin der Anlage ist die Kraft Wärme Wörth GmbH (KWW), eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke (51%) und dem Ingenieurbüro Heinz-Günter Ebert (49%), Frankenthal.

Zahlreiche Gebäudekomplexe in direkter Nachbarschaft zur Energiezentrale sind bereits an die ökologische Nahwärmeversorgung angeschlossen: Die Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH entschied sich schon im Februar 2003 für das Konzept, und seit August werden zwei Hochhäuser mit jeweils 100 Wohnungen versorgt sowie das Altenzentrum „Pfarrer-Johann-Schiller-Haus“ des Landesvereins (LV) für Innere Mission in der Pfalz e.V. mit 90 Wohnplätzen. Jetzt sind auch das Feuerwehrgerätehaus, die Bienwaldhalle, der Kindergarten und das DRK-Heim der Stadt Wörth angeschlossen. Den Versorgungsvertrag unterzeichneten heute Bürgermeister Harald Seiter, Pfarrer Rolf G. Freudenberg, Vorstand des LV für Innere Mission, sowie Rainer Nauerz und Heinz-Günter Ebert, Geschäftsführer der KWW.

Zentrum der Nahwärmeversorgung ist eine Energiezentrale mit Holzhackschnitzelheizung, die 1,5 MW Leistung erbringt und mit  Holz aus dem nahe gelegenen Bienwald beschickt wird. Die Ressourcen kommen also aus der Nachbarschaft – Kosten sparend und umweltfreundlich. Außerdem ist die Wärmeerzeugung CO2 neutral, und schont die Atmosphäre. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen auch während des Wachstums aufgenommen haben.

Zur Energiezentrale gehört auch ein Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, das das komplette Nahwärmesystem mit Strom versorgt. Bei einem möglichen Stromausfall im städtischen Netz funktioniert die Wärmeversorgung weiterhin, da das Blockheiz-kraftwerk in diesem Fall als Notstromaggregat arbeitet.

Wer sich selbst ein Bild vom Holzhackschnitzelkraftwerk machen möchte, den laden die Pfalzwerke am Samstag, dem 13. Dezember, von 12 -16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein (Kastanienstraße 1): Fachleute bieten Führungen durch die Energiezentrale an, und bei einem kleinen Imbiss hat jeder die Gelegenheit, über das Projekt zu diskutieren. 

 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

Neustadt, 09.12.03

Sonnenenergie für das „Haus der Nachhaltigkeit“

Nutzung regenerativer Energien im Biosphärenreservat erleben

Neustadt - Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) hat mit der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der die gegenseitige Unterstützung bei der Nutzung regenerativer Energien festlegt. Als greifbares Zeichen dieser Zusammenarbeit werden die Pfalzwerke eine 50 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage auf dem Dach des „Hauses der Nachhaltigkeit“ im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen planen, finanzieren, bauen und betreiben.

„Bei der Informationsvermittlung zum Thema Regenerative Energien werden die Pfalzwerke künftig eine tragende Rolle spielen und haben mit der Zusage, die Fotovoltaikanlage zu bauen, die Nutzung von Sonnenenergie für das Haus der Nachhaltigkeit erst ermöglicht“, so Dr. Klaus Weichel, Präsident der SGD Süd in Neustadt.

Die Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 Kilowatt deckt rein rechnerisch den halben Jahresbedarf an Strom für das neue Informationszentrum „Haus der Nachhaltigkeit“. Gemäß dem Gesamtkonzept werden die Fotovoltaikanlage wie auch die übrige Haustechnik als Anschauungs- und Informationsobjekt für die Besucher inszeniert. Dies bedeutet unter anderem, dass im Gebäude und an den Solarmodulen selbst so-wie auf der Dachterrasse Hinweistafeln angebracht werden und eine zentrale digitale Anzeige installiert wird, um über die Produktion von Sonnenstrom im inneren Pfälzerwald zu informieren. Die Daten werden darüber hinaus tagesaktuell im Internet einsehbar sein. Die Inbetriebnahme der Fotovoltaikanlage auf dem Haus der Nachhaltigkeit ist für das Frühjahr 2004 geplant. Von diesem Zeitpunkt an können alle Bürgerinnen und Bürger die Nutzung der Sonnenenergie vor Ort mitverfolgen.

„Wir haben mit den Pfalzwerken einen starken und verlässlichen Partner auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Energiemix für die Pfalz gefunden“, lobte Dr. Klaus Weichel das Engagement des Unternehmens. „Zum einen engagieren sich die Pfalzwerke bereits seit geraumer Zeit auf den Gebieten Fotovoltaik, Biomasse sowie Geothermie und setzen sich verstärkt für die Brennstoffzellentechnologie ein. Die Landesforsten Rheinland-Pfalz wiederum haben durch verschiedene Modellprojekte zur Holz-Sonne-Kopplung Akzente für die Energiegewinnung aus dem regional verfügbaren und nachwachsenden Brennstoff Holz gesetzt“, so Dr. Weichel weiter. Außerdem sind die Landesforsten Träger des Projekts Netzwerk und Haus der Nachhaltigkeit, das mit einem seiner Schwerpunkte über die Nutzung regenerativer Energiequellen unter den Bedingungen der Pfalz aufklären wird. Dazu sei auch der Aufbau einer Energieanlagen-Datenbank geplant, erläutert Dr. Weichel. Darüber hinaus verkörpert diese Ko-operation ein wesentliches Anliegen des Netzwerkes der Nachhaltigkeit: Ganz im Sin-ne der Biosphärenidee und des Agenda 21-Gedanken soll hier neben den Umwelt- und Sozialakteuren auch die regionale Wirtschaft in die angestrebte modellhafte Ent-wicklung eingebunden werden.

Neben der nachhaltigen Energieversorgung will das Haus und Netzwerk der Nachhaltigkeit weitere Aspekte für eine zukunftsfähige Entwicklung wie zum Beispiel Ernährung, Mobilität; Arbeit und Freizeitverhalten thematisieren.

Ziel ist es, das abstrakte Thema Nachhaltigkeit für die Bewohner und Besucher des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen anschaulich zu machen. Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen den Pfalzwerken und der SGD Süd wurde hier ein wichtiger Meilenstein gesetzt.

 

„Haus der Nachhaltigkeit“

Informations- und Bildungsstätte
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz
Projekt: SGD Süd
Baubeginn: Oktober 2003
Fertigstellung geplant: Sommer 2004
Ziel: Netzwerk der Nachhaltigkeit im
Biosphärenreservat
Pfälzerwald-Nordvogesen darstellen

 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
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Kathrin Heidbrink
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Worms, 25.11.2003

Unterzeichnung der Absichtserklärung (Letter of Intent) „Wärme Service Worms GmbH“

Liebenauer Feld GmbH, EWR und Pfalzwerke unterzeichnen heute eine Vereinbarung über den Aufbau einer Wärmeversorgung auf der Konversionsfläche „Liebenauer Feld“. Ziel ist es, ein Nahwärmenetz aufzubauen, um die Voraussetzungen zu schaffen, die einen wirtschaftlichen Betrieb eines geothermischen Kraftwerks oder einer anderen innovativen ökologischen Energieerzeugung ermöglicht.

Die drei Partner möchten dazu die „Wärme Service Worms GmbH“ (WSW) gründen, EWR und Pfalzwerke streben ihrerseits eine gemeinsame Gesellschaft an, die anstelle der einzelnen Unternehmen in den Vertrag eintritt. Hierzu wird im Anschluss an die Unterzeichnung der Absichtserklärung – auch Letter of Intent genannt – ein Vertragswerk erstellt, das alle Leistungsbeziehungen zwischen den Gesellschaftern in der WSW regelt. Sobald die jeweiligen Aufsichtsgremien zugestimmt haben, wird der Vertrag wirksam.

Im Liebenauer Feld entstehen 650 Wohneinheiten und 8.000 Quadratmeter Gewerbeflächen. Wenn die ersten Bewohner Ende 2004 in die beiden ersten fertiggestellten Mehrfamilienhäuser einziehen, soll der Anschluss an das Nahwärmenetz stehen.

Die Liebenauer Feld GmbH wird die Käufer ihrer Liegenschaft soweit möglich zum Anschluss an das Nahwärmenetz verpflichten. Die Wärmeversorgung wird zu marktüblichen Konditionen gewährleistet.

Während das EWR die Vor-Ort-Erfahrung und den Kundenkontakt in die Gesellschaft einbringt, sind die Pfalzwerke der ideale Partner, der das Know-how in Sachen Geothermie liefert. Die Pfalzwerke sind an weiteren Projekten wie dem in Soultz/Elsass beteiligt, wo 2005 das erste Geothermie-Kraftwerk mit dem „Hot-Dry-Rock-Verfahren“ an den Start gehen soll. Dazu wird kaltes Wasser durch Bohrungen in 5.000 Meter Tiefe eingepresst, erwärmt sich durch das heiße Gestein auf zirka 200 Grad, wird nach oben befördert und mittels Turbinen zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt.

Im Liebenauer Feld müssen Probebohrungen zeigen, ob die geologischen Voraussetzungen für ein solches Kraftwerk gegeben sind. Auf mindestens 200 Grad, so hoffen die Projektpartner, sollten die Bohrer in der Tiefe stoßen. Derzeit werden außerdem Fördermöglichkeiten geprüft, mit denen eine Realisierung möglich werden kann.

Die Geothermie ist eine noch weitgehend ungenutzte Quelle zur Strom- und Wärmeversorgung. Dabei ist sie nicht nur eine ökologisch sinnvolle, sondern auch komfortable Lösung. Diese Energie steht das ganze Jahr über, unabhängig von der Tageszeit und der Witterung zur Verfügung. Durch die Einspeisevergütungen, garantiert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz, wird die Geothermie in der Aufbauphase zum ökonomisch realisierbaren Projekt.


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Neustadt, 07.11.2003

Spatenstich für größtes Solarkraftwerk in Rheinland-Pfalz Solarpark Flugplatz Lilienthal in Neustadt an der Weinstraße

Mit dem heutigen Spatenstich wird die Initialinvestition für den Solarpark Flugplatz Lilienthal in ihre konkrete Phase gehen. Vor ziemlich genau drei Jahren hat die städtische Tochtergesellschaft W.E.G. NW mbH das ehemalige Kasernenareal „Edon“ in Lachen-Speyerdorf erworben, um daraus einen Gewerbepark zu entwickeln. Die vorbereitenden Untersuchungen und Planungen sind nun soweit fortgeschritten, dass erste konkrete Maßnahmen Gestalt annehmen können. Auf dem Gesamtareal von fast 700.000 m2 werden zirka 250.000 m2 für die gewerbliche Nutzung zur Verfügung stehen.

Dort sollen, wie der Name „Solarpark Flugplatz Lilienthal“ aussagt, vornehmlich Firmen aus den innovativen Bereichen Solarenergie und regenerative Energien Platz finden.

Das Solarkraftwerk mit einer Fläche von zirka 70.000 m2 ist Teil des ehemaligen Munitionsdepots. Dort wo früher todbringende Materialien gelagert wurden, soll künftig umweltgerechte Energieerzeugung betrieben werden. Ein Beitrag zur Konversion, wie er besser nicht erbracht werden könnte.

Das Umweltministerium hat auch bereits sehr positiv auf die Ankündigungen reagiert und unser Projekt zum „Landesleitprojekt im Klimaschutz“ erklärt, was die weitere Entwicklung unserer Stadt auch, und gerade im Bereich der regenerativen Energien, besonders unterstützen wird.

Heute starteten die Arbeiten an einem der größten Solarkraftwerke in Deutschland mit einer Modulfläche von 16.500 m2 und einer Leistung von zwei Megawatt im Gewerbegebiet „Solarpark Flugplatz Lilienthal“ in Neustadt an der Weinstraße. Die Pfalzsolar, ein 50:50 Joint Venture der RWE Schott Solar GmbH und der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pfalzwerke aus Ludwigshafen, plante die Anlage und wird sie voraussichtlich bis Ende dieses Jahres aufbauen. Außerdem investiert die Pfalzsolar rund acht Millionen Euro in das Projekt. Drei Viertel der Modulfläche verkauft das Unternehmen an die Deutsche Solarkraftwerke Verwaltungs GmbH, die in eigener Regie Anteile an der Anlage über einen Fond vermarktet.


Technische Daten des Solarkraftwerks:

Leistung: ca. 2 MWp oder 2.000.000 Wp (Spitzenleistung)
Anzahl der Teilanlagen:  7 Stück
Leistung einer Teilanlage:  ca. 287 kWp
Gesamtanzahl Module: 6.864
Gesamtanzahl Zellen:  1.482.624
Gesamtfläche Module: 16.662 m2
Gesamtfläche Anlage: ca. 57.500 m2
CO2-Einsparung: ca. 1.000.000 t CO2 pro Jahr

(MWp = Megawatt peak)


Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Neustadt
Thomas Hammann
Telefon: 06321 855-342

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
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Kathrin Heidbrink
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Weilerbach, 05.11.2003

Neue Wärmeversorgung in Weilerbach

umweltfreundlich und wirtschaftlich

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT wird eine ökologische Nahwärmeversorgung in Weilerbach aufbauen und dort 120 Einzel- und Reihenhäuser im Neubaugebiet „Am Palmenkreuz“ mit Energie beliefern. Die Pfalzwerke werden die Heizanlage voraussichtlich im Frühjahr 2004 in Betrieb nehmen und investieren rund 800.000 Euro in das Projekt.

Den Versorgungsvertrag unterzeichneten heute (5.11.) Eberhard Schmitt, Ortsbürgermeister von Weilerbach, und Günter Becht, Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen der Pfalzwerke. Dabei betonte Schmitt: „Im Rahmen des Modellprojekts Zero Emission Village (ZEV) möchte die Gemeinde den CO2 Ausstoß weitgehend vermeiden und hat sich daher für das umweltfreundliche Heizkonzept entschieden. Außerdem ist die Belieferung mit Nahwärme in der Regel kostengünstiger als dezentrale Modelle. Denn die Hausbesitzer erhalten die Energie von einer Übergabestation, die nicht viel größer ist als ein Stromzählerkasten, und müssen weder Heizraum noch Schornstein errichten.“

Kernstück der Nahwärmeversorgung ist eine Zentrale mit Holzhackschnitzelheizung, die 800 Kilowatt Leistung erbringt. Sie wird mit Restholz aus nahe gelegenen Wäldern beschickt. Die Ressourcen kommen aus der Nachbarschaft – Kosten sparend und umweltfreundlich. Zusätzlich ist die Wärmeerzeugung CO2 neutral und schont die Atmosphäre. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen während des Wachstumsprozesses aufgenommen haben.

Zur Heizzentrale gehört auch ein Heizkessel, der den erhöhten Wärmebedarf im Winter abdeckt. Weitere Sicherheit bieten die Pfalzwerke mit einem 24-Stunden Rufdienst, der orts- und zeitnah zur Verfügung steht. Zurzeit prüft der Umweltcampus Birkenfeld, ein Arbeitskreis der Universität Trier, ob man für diesen Kessel pflanzlich aufbereitete Fette als Brennstoff einsetzen kann. Damit wäre die gesamte Wärmeversorgung CO2 neutral.


PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink
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Rockenhausen, 14.10.2003

Eröffnung des visavi Energiezentrums Rockenhausen

Innovative Energie-Ideen live erleben

Ganz nach dem Motto „gute Ideen sind die beste Energie“ setzen die Pfalzwerke wieder eine neue Energie-Idee um.

Am 14. Oktober 2003, 11 Uhr, eröffnen wir das neue visavi Energiezentrum in Rockenhausen, Kreuznacher Straße 61. Wir würden uns freuen, ein Mitglied Ihrer Redaktion zu diesem Termin begrüßen zu können.

Im neuen visavi Energiezentrum präsentieren qualifizierte Energie­berater „Wärme aus dem Blumenbeet“: modernste Wärmepumpen­anlagen, die Energie zum Heizen aus dem Erdreich oder der Um­gebung­sluft auf dem Grundstück ziehen. Diese Systeme funktionieren so effizient, dass keine zusätzlichen Rohstoffe zum Heizen benötigt werden.

Beispiel Erdsonde: In Rockenhausen können Besucher dieses innovative Heizungskonzept als „gläserne Anlage“ im realen Einsatz erleben. Alle Geräte sind vor Ort angeschlossen und funktionieren wie in einem privaten Einfamilienhaus mit Garten. Und dass Energie-Ideen bei den Pfalzwerken nicht bei der Technik aufhören, zeigt beispiels­weise das Rundum-Sorglos-Paket: von Installation, Betrieb und Wartung bis hin zur Finanzierung modernster Energietechnik übernehmen die Pfalzwerke alle Aufgaben für ihre Kunden.

Wer also über die Frage nach dem richtigen Heizungskonzept nachdenkt oder durch die Energiesparverordnung vom 1. Februar 2002 gezwungen ist, seine Heizungsanlage bis spätestens 2006 zu sanieren oder zu modernisieren, findet in Rockenhausen völlig neue Antworten. Die Energieberater der Pfalzwerke führen dem Interessenten alle Heizungsanlagen unverbindlich vor und entwickeln auf Wunsch ein individuelles Konzept inklusive Finanzierungsalternativen.


PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit


Elke Spaeth
Telefon.: 0621 585-2380


Lambsheim, 23.09.03

Lambsheimer Neubaugebiet „Im Feldchen“: Offizieller Spatenstich

Die Erschließungsgesellschaft Lambsheim, ein Tochterunternehmen der Pfalzwerke Projektbeteiligungs-gesellschaft mbH und der RV Bank Frankenthal eG, wird im September mit den ersten Kanal- und Straßenarbeiten für das Neubaugebiet „Im Feldchen“ beginnen. Heute (23.09.) leisteten Erich Eisenbarth, Bürgermeister von Lambsheim, Hermann Schiel, Geschäftsführer des Bauunternehmens Faber, Günter Becht, Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen der Pfalzwerke, Jürgen Boxheimer, Vorstandsmitglied der RV Bank, und Claus Schäfer vom Ingenieurbüro Kittelberger den offiziellen Spatenstich und gaben damit den Startschuss für die Bauarbeiten.

Mit einer Fläche von rund 140.000 Quadratmetern und Platz für 230 Ein- oder Mehrfamilienhäuser gehört das Projekt mit 485 Wohneinheiten zu einem der größten Baugebiete in der Region. Die Partner werden die Vorstufenausbau voraussichtlich innerhalb eines Jahres abschließen und zirka 4,9 Millionen Euro investieren.

Die Kooperation von RV Bank und Pfalzwerken bietet den Kunden zahlreiche Vorteile: Sie erhalten alle Leistungen rund um ihr Grundstück aus einer Hand, und sie können sich dabei auf kompetente Ansprechpartner vor Ort verlassen. Die RV Bank übernimmt kaufmännische Leistungen wie Finanzierung und Vertragsmanagement – die Pfalzwerke sind für den technischen Teil zuständig, von der Planung über die Projektsteuerung bis zur örtlichen Bauleitung.


Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Heidbrink, Tel. (0621) 585-22 52

Ludwigshafen, 13.08.2003

Neue Wärmeversorgung in Landstuhl

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT wird eine ökologische Nah-wärmeversorgung in Landstuhl aufbauen und dort 15 soziale Einrichtungen des Bischöflichen Ordinariats Speyer versorgen. Die Pfalzwerke werden die Anlage voraussichtlich im Frühjahr 2004 in Betrieb nehmen und investieren rund 1,1 Mio. Euro in das Projekt.

Den Versorgungsvertrag unterzeichneten heute Generalvikar Josef Szuba und Günter Becht, Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen bei den Pfalzwerken. 

Kernstück der Nahwärmeversorgung ist eine Heizzentrale mit Holzhack-schnitzelheizung, die 800 Kilowatt Leistung erbringt. Sie wird mit Restholz aus nahe gelegenen Wäldern sowie mit dem Grünschnitt von Autobahn-meistereien aus der Umgebung beschickt. Die Ressourcen kommen aus der Nachbarschaft – Kosten sparend und umweltfreundlich. Außerdem ist die Wärmeerzeugung CO2 neutral und schont die Atmosphäre. Bei der Verbren-nung wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen auch während des Wachstums aufgenommen haben.

Zur Heizzentrale gehört auch eine umweltfreundliche Erdgasheizung, die den sehr hohen Wärmebedarf im Winter abdeckt und die Versorgung sicherstellt. Zusätzlich betreuen die Pfalzwerke die Nahwärmeversorgung mit einem 24-Stunden Rufdienst, der orts- und zeitnah zur Verfügung steht. 


Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Heidbrink, Tel. (0621) 585-22 52

Ludwigshafen, 17.07.2003

Pfalzwerke Vorstand wechselt zu RWE nach Dortmund

Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, wird voraussichtlich zum 1. Oktober 2003 eine Führungsaufgabe im RWE-Konzern übernehmen. Im Rahmen der zu diesem Zeitpunkt geplanten Konzernumorganisation hat der Vorstand der RWE AG, Essen, dazu folgenden Beschluss gefasst. Er wird den zuständigen Aufsichtsratsgremien vorschlagen, Herrn Dr. Zschiedrich zum Finanzvorstand der Energiegesellschaft „Nord“ (Arbeitsname) zu berufen, die unter dem Dach der neuen RWE Energy AG tätig sein wird.

Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Heidbrink, Tel. 0621 585-2252

Zukunftstechnologie geht im Kreiskrankenhaus Grünstadt in die Praxis

Das Energiesystem der Zukunft beheizt das Kreiskrankenhaus Grünstadt: Am 8. Juli 2003 wurde die erste Hochtemperatur-Brennstoffzelle in Rheinland-Pfalz in Betrieb genommen. Investor ist die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, die vom Landkreis Bad Dürkheim im Rahmen eines Contractings mit der Energieversorgung des Krankenhauses beauftragt ist. Erstmals wird in Rheinland-Pfalz die Technologie der Hochtemperatur-Brennstoffzelle zur Strom- und Wärmegewinnung eingesetzt. Bundesweit gibt es bisher nur eine kleine Anzahl von Pilotanlagen.

Die Landrätin des Kreises Bad Dürkheim, Sabine Röhl, und Dr. Knut Zschiedrich, Mitglied des Vorstandes der Pfalzwerke, begrüßten die Gäste. Dr. Zschiedrich hob in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit allen Partnern, den beteiligten Ministerien, dem Landkreis und dem Kreiskrankenhaus sowie den Stadtwerken Grünstadt hervor. Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage vertrat den Ministerpräsidenten und sprach über die Bedeutung dieses Forschungsprojektes für das Land Rheinland-Pfalz. Umweltministerin Margit Conrad hatte zur Vorstellung der Anlage den Nobelpreis-träger und Experten für Atmosphärenchemie, Professor Paul Crutzen, eingeladen, der seine Bewertung zu der neuen Technik abgab.

Die Brennstoffzelle, kombiniert mit einem Blockheizkraftwerk, wird den Energiebedarf des Krankenhauses zu 100% decken. Bei konventionellen Kraftwerken wird durch die Bereitstellung elektrischer Energie Wärme an die Umwelt abgegeben. Dies ist bei der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, wie sie im Kreis-krankenhaus Grünstadt realsiert wurde, nicht der Fall: Die Abwärme wird für Heizung, Brauchwarmwasserbereitung und - über eine Absorptionskältemaschine - für die Klimatisierung genutzt. So lobte Umweltministerin Conrad auch die Brennstoffzellentechnologie als richtungsweisend für den Klima- und Emissionsschutz, da sie nahezu schadstofffrei arbeitet. Die elektrochemischen Prozesse ermöglichen höchste Wirkungsgrade bei konkurrenzlos niedrigen Emissionen.

Das HotModule, so die Produktbezeichnung der Brennstoffzelle, die von den Pfalzwerken im Rahmen eines Feldversuches im Alltagsbetrieb getestet wird, übernimmt nicht nur die Stromversorgung, sondern soll auch als Notstromaggregat zur Verfügung stehen. Während der dreijährigen Erprobungsphase wird der Anlagenbetrieb wissenschaftlich begleitet von dem Brennstoffzellenhersteller MTU CFC Solutions GmbH (einem Unternehmen der DaimlerChrysler AG) und der Fachhochschule Bingen. Aus den Erkenntnissen soll die Technologie gemeinsam zur Marktreife entwickelt werden.

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT investiert in das Forschungs-projekt Brennstoffzelle zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) und DaimlerChrysler rund 4,2 Mio. Euro. Die Kosten für die konventionelle Anlagentechnik, etwa 1,8 Mio. Euro, werden zu gleichen Teilen durch das Kreiskrankenhaus Grünstadt und die Landesregierung Rheinland-Pfalz finanziert. Das Land fördert in einer Gemeinschaftsaktion von Gesundheitsministerium, Wirtschaftsministerium und Umweltministerium den Bau der Anlage.
 


Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Elke Spaeth
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Ludwigshafen, 14. Mai 2003

Günther Koch als Vorstandsmitglied der Pfalzwerke bestätigt

Der Aufsichtsrat der Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat in seiner Sitzung am 08. Mai 2003 Dipl.-Wirtsch.-Ing. Günther Koch mit Wirkung ab dem 01. Januar 2004 für weitere fünf Jahre zum Vorstandsmitglied bestellt. Koch gehört dem Vorstand seit 1999 an und ist für die Bereiche Energie-beschaffung, Energievertrieb, Netzbau, Netzbetrieb und Anlagenbau zuständig.
Günther Koch ist 54 Jahre alt und hat vor seiner Tätigkeit bei den Pfalzwerken verschiedene Positionen bei Unternehmen der Energiewirtschaft übernommen. Er war Geschäftsführer der Stadtwerke Frankenthal GmbH, verantwortlich für die Gebiete Energiewirtschaft und Technik, sowie Leiter des Bereichs Energiewirtschaft der Technischen Werke Ludwigshafen.

 

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 08. Mai 2003

Pfalzwerke setzen weiter auf Wachstumskurs

Die Pfalzwerke haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 ihre Position im Energiemarkt erfolgreich ausgebaut. Das Unternehmen setzte seinen Wachstumskurs sowohl im Kerngeschäft als auch im Ausbau von Beteiligungen fort. Dabei ist die Stärkung der führenden Multi-Utility-Kompetenz in der Region wesentlicher Bestandteil der Unternehmens-strategie der Pfalzwerke.
Zur energiepolitischen Lage äußerte sich der Vorstand: "In Deutschland funktioniert eine effiziente Marktöffnung nach dem System des verhandelten Netzzugangs mit Vereinbarungen, die gemeinsam von den Verbänden der Stromwirtschaft und von den Stromkunden erarbeitet wurden und beidseitig anerkannt sind. Das Prinzip des verhandelten Netzzugangs hat sich bewährt", so Günther Koch, Mitglied des Vorstands der Pfalzwerke. Außerdem geht Koch davon aus, dass sich die Arbeit des zum 1. Juli 2004 vorgesehen Regulierers an den in der Praxis erprobten Prinzipien der Verbändevereinbarung II plus orientiert. Nur so werde Kontinuität gewahrt und sichergestellt, dass Netze weiterhin vernünftig betrieben und ausgebaut werden können. In der von der EU geforderten Trennung des Netzbetreibers von den Energievertriebsaktivitäten (Legal Unbundling) bis spätestens zum 1. Juli 2007 sieht das Unternehmen weitere Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten auf den einzelnen Wertschöpfungsstufen.
Nach wie vor werden die Preisvorteile der Liberalisierung durch die hohe Abgabenlast wieder weggenommen: Im Privatkundenbereich beträgt der durchschnittliche Rückgang des Strompreises rund 20%. Dieser Preisvorteil wurde durch staatliche Maßnahmen inzwischen mehr als aufgezehrt. Die jährlich steigenden staatlichen Sonderlasten aus Stromsteuer, EEG und KWK-Gesetz machen, zusammen mit Konzessionsabgabe und Umsatzsteuer, im Jahr 2003 über 40% des Strompreises der Privatkunden aus und müssen an die Kunden weitergegeben werden.
Das Stromgeschäft hat sich weiter stabilisiert. Die Stromabgabe blieb mit 6,9 Mrd. kWh nahezu auf Vorjahresniveau. Der Umsatz ist von 432,4 Mio. € im Vorjahr auf 455,9 Mio. € im Berichtsjahr gestiegen. Darin sind die EEG- und KWKG-Umsätze mit A-Gemeinden in Höhe von rund 40 Mio. € brutto ausgewiesen. Aufgrund der Ausgliederung der Gassparte zum 01.01.2002 ist der Vorjahresumsatz Gas in Höhe von ebenfalls rd. 40 Mio. € im Umsatz nicht mehr enthalten.
Außerhalb des Stromgeschäftes haben sich insbesondere die Umsätze aus Contractingprojekten und Erschließungsmaßnahmen um 35% auf 19,7 Mio. € erhöht. Ursächlich hierfür ist das modulare Versorgungskonzept kek., das vorwiegend regenerative und zugleich wirtschaftliche Energiequellen mit einer dezentralen Versorgung vor Ort kombiniert. Bei der Energieerzeugung setzt kek. auf Geothermie, Biomasse, Wasserkraft, Fotovoltaik, Brennstoffzellen oder Windkraft. Das Spektrum der Pfalzwerke reicht dabei von der Planung über Bau, Finanzierung und Betrieb bis hin zu Wartung, Instandhaltung und Störungs- und Abrechnungsservice der Anlagen. "Die Entlastung kommunaler Haushalte, die Erfüllung der Agenda 21 und die Belebung der lokalen Konjunktur sind nur drei von vielen Vorteilen, die kek. bietet - und von denen die Region in hohem Maße profitiert", bekräftigte Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.
Im Jahr 2002 haben die Pfalzwerke ihr Engagement bei Zukunftstechnologien wie Brennstoffzellen und Geothermie im Rahmen von kek. weiter forciert. Mitte dieses Jahres wird eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle im Kreiskrankenhaus Grünstadt ihren Probebetrieb aufnehmen und das Krankenhaus dezentral mit Wärme, Strom, Kälte und Notstrom versorgen. Im Geothermieprojekt in Soultz wurden die beiden vorgesehenen 5000 m Bohrungen erfolgreich abgeschlossen. Eine dritte Bohrung ist für das Jahr 2003 geplant, so dass dort Ende 2005 Strom produziert werden kann.
Durch Optimierungsprozesse im Jahresabschluss legten die Pfalzwerke diesen sieben Wochen früher als letztes Jahr vor. Der Überschuss von rund 12 Mio. € gestattet eine Anhebung der Dividende auf 6,50 € (Vorjahr: 6 €) pro Stückaktie.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Rockenhausen, 25. April 2003

Energie für Schule und Freizeit - umweltfreundlich und wirtschaftlich

Heute haben Albert Graf, Dezernatsreferent des Donnersberg-kreises, Peter Ebel, 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde und Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, die umgebaute Energiezentrale für das Schul- und Freizeitzentrum Rockenhausen offiziell in Betrieb genommen. Die Pfalzwerke investieren rund 750.000 Euro in das Projekt und versorgen den Gebäudekomplex in den nächsten 15 Jahren mit Wärme.
Kernstück der Energiezentrale ist ein Blockheizkraftwerk, das mit Erdgas betrieben wird und sowohl Strom als auch Wärme liefert. Das Kraftwerk ist besonders umweltfreundlich, da es die hohe Wärmeentwicklung bei der Stromerzeugung nutzt, und der Wirkungsgrad der Anlage auf bis zu 90 Prozent steigt. Bei konventionellen Kraftwerken entweicht die Abwärme ungenutzt und der Wirkungsgrad liegt lediglich bei zirka 35 Prozent.
Das Blockheizkraftwerk erbringt eine elektrische Leistung von 480 kW und eine thermische Leistung von 840 kW. Damit ist der Grundwärmebedarf des Schul- und Freizeitzentrums abgedeckt. Die erzeugte elektrische Energie wird in das Netz der Pfalzwerke eingespeist.
Zusätzlich erneuerten die Pfalzwerke die ehemalige Heizanlage und stellten auf eine umweltfreundliche Erdgas-Brennwerttechnik um. Die drei Kessel leisten etwa zwei MW und sichern die Wärme-versorgung an besonders kalten Wintertagen ab.
Die Kombination von Blockheizkraftwerk und modernster Brenn-werttechnik ist umweltschonend und wirtschaftlich, da das eingesetzt Erdgas optimal genutzt wird. Außerdem gewährleisten beide Systeme eine sichere Versorgung. Bei einer möglichen Störung im Blockheizkraftwerk können die Brennwertkessel Grund- und Spitzenlast übernehmen.

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Frechen / Ludwigshafen, 10. März 2003

Energie für die ehemalige Berufsschule Frechen - wirtschaftlich und umweltschonend

Heute haben der Frechener Bürgermeister Hans-Willi Meier und Günter Becht, Leiter der Abteilung Energiedienstleistungen der Pfalzwerke, die neue Heizzentrale in der ehemaligen Berufsschule "Zum Kuckental" offiziell in Betrieb genommen. Die Pfalzwerke realisierten das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Frechen und Unternehmen vor Ort in einer Zeit von knapp sechs Monaten und versorgen den Gebäudekomplex in den nächsten 15 Jahren mit Wärme.
Die Pfalzwerke erneuerten zunächst die ehemalige Heizzentrale in dem Gebäude, in dem jetzt eine Jugendeinrichtung, der Kinderschutzbund und der Internationale Bund (IB) als Träger überbetrieblicher Ausbildung untergebracht sind, und stellten auf eine umweltfreundlichere Erdgas-Brennwerttechnik um. Anschließend sanierte das Unternehmen die Lüftungsanlage und installierte eine Wärmerückgewinnung. Wärme wird der "verbrauchten" Luft entzogen und wieder in den Raum geleitet - das senkt die Energiekosten und schont die Umwelt.
Gesteuert und überwacht wird die Heizzentrale durch eine geschützte Internetverbindung vom Sitz der Pfalzwerke in Ludwigshafen aus. Damit wissen die Fachleute noch vor den Gebäudenutzern von einer Störung und leiten geeignete Maßnahmen ein. Einige Fehler können ferngesteuert behoben werden. Bei größeren Störungen wird der Heizungsbauer vor Ort benachrichtigt, mit dem die Pfalzwerke einen Wartungsvertrag abgeschlossen haben.
Das System bringt zusätzlich Vorteile für die Nutzer des Gebäudes: Die Heizzeiten können flexibel einstellt werden - optimal für Abendveranstaltungen sowie Kosten sparend und umweltfreundlich, wenn Räume kurzfristig nicht genutzt werden.

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Pfalzwerke neuer Hauptsponsor des Kultursommers Rheinland-Pfalz

Aus der Region für die Region - unter diesem Leitgedanken engagieren sich die Pfalzwerke für die Menschen im Land. Schwerpunkt in diesem Jahr ist der Kultursommer Rheinland-Pfalz. Der Energieversorger ist neuer Hauptsponsor der Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr unter einem ambitionierten Titel steht: "Ein Land viel(e) Kultur(en)" heißt das Motto, unter dem die Organisatoren vom 1. Mai bis zum 3. Oktober rund 250 Projekte präsentieren werden.
Der Kultursommer mit Konzerten, Theaterstücken, Ausstellungen und vielem mehr ist zu einem Markenzeichen für Rheinland-Pfalz geworden. In diesem Jahr können sich Pfälzer und Ihre Gäste auf eine spannende und entspannte Art einem Thema nähern, das zu den wichtigsten Themen der Gegenwart und der Zukunft gehört: Der Integration zunächst fremder Menschen in unsere Gesellschaft.
Die Partnerschaft zwischen dem Kultursommer und den Pfalzwerken zeigt, dass sich Kultur und Wirtschaft gegenseitig bei einem ihrer Hauptziele unterstützen können, der Förderung des Wohlbefindens der Menschen in diesem Land. Das erreichen die Pfalzwerke durch ihr Engagement für Kultur, Sport und Wissenschaft, aber auch in ihrer täglichen Arbeit.
Die Pfalzwerke sind der wichtigste Energieversorger in der Region. Die Mitarbeiter sind überall vor Ort und reagieren flexibel auf die individuellen Bedürfnisse rund um Strom, Wärme und energienahe Dienstleistungen. Diese Regionalität verbindet das Unternehmen mit innovativen Energiekonzepten und der Nutzung umweltfreundlicher Energiequellen von Fotovoltaik- und Biomasseanlagen bis zu Brennstoffzellen und geothermischen Kraftwerken.

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Frankenthal / Ludwigshafen, 28. Februar 2003

Energie aus Holzhackschnitzeln - wirtschaftlich und umweltschonend

Eine gute Idee wird Wirklichkeit: Heute nahm Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Pfalzwerke-Vorstand Dr. Knut Zschiedrich, Ray Carrell, Vorstand des Frankenthaler Maschinenbaukonzerns AG Kühnle, Kopp und Kausch (KK&K) und dem Oberbürger-meister der Stadt Frankenthal, Theo Wieder, das Biomasse-kraftwerk auf dem Werksgelände von KK&K offiziell in Betrieb. Außerdem bei der Einweihung dabei war Margit Conrad, Umwelt-ministerin von Rheinland-Pfalz.
Das Konzept als Biomassekraftwerk mit effizienter Kraft-Wärme-Kopplung ist in Deutschland außergewöhnlich. Die Pfalzwerke haben es in enger Zusammenarbeit mit KK&K, den Stadtwerken Frankenthal und dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz verwirklicht - in Rekordzeit von nur knapp einem Jahr. Mit dieser Investition in Höhe von über neun Millionen Euro senkt KK&K seine Energiekosten und realisiert zusätzlich Vorteile für die Umwelt.
Das Kraftwerk versorgt das Unternehmen in den nächsten 15 Jahren mit Energie. Es deckt den gesamten Wärmebedarf von KK&K und heizt Gebäude sowie Produktionshallen. Der Dampf wird zur Stromerzeugung genutzt und der erzeugte Strom mit einer Leistung von 2,7 MW in das Netz der Stadtwerke Frankenthal eingespeist.
Für die Umwelt hat das Kraftwerk zwei entscheidende Vorteile: Die Holzhackschnitzel liefern Strom und Wärme, ohne den Treibhauseffekt weiter zu verstärken. Denn, es wird immer nur die Menge an CO2 frei, die die Bäume während des Wachstums aufgenommen haben. Darüber hinaus schont der Einsatz nachwachsender Rohstoffe die begrenzten Ressourcen an Kohle, Öl und Gas.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Saarbrücken / Ludwigshafen, 21. Februar 2003

Pfalzwerke und Saar Ferngas erwerben Anteile an den Stadtwerken St. Ingbert

Der Stadtrat der Stadt St. Ingbert hat in seiner Sitzung am 18.02.2003 beschlossen, die Unternehmen Saar Ferngas AG und PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT im Rahmen einer strategischen Partnerschaft an den Stadtwerken St. Ingbert GmbH zu beteiligen. Die Saar Ferngas AG und die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT erwerben insgesamt 25,1 % an den Stadtwerken. Der bisherige Alleingesellschafter, die Stadt St. Ingbert, bleibt mit 74,9 % Mehrheitsgesellschafter. Die beiden neuen Partner halten jeweils 12,55 % der Anteile.
Durch die strategische Partnerschaft mit diesen beiden Energiegesellschaften aus der Region stärken die Stadtwerke ihre Marktposition im Umfeld der liberalisierten Energiemärkte. So können die Stadtwerke zukünftig vom Know How der beiden Partner profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit vor Ort weiter ausbauen.

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
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Ludwigshafen, 20. Februar 2003

Neue Wärmeversorgung in Wörth - umweltfreundlich und wirtschaftlich

Die Kraft-Wärme-Wörth GmbH, eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft und dem Ingenieur Heinz-Günter Ebert, Frankenthal, wird eine ökologische Nahwärmeversorgung in Wörth betreiben. Die Pfalzwerke bauen die Anlage im Frühjahr und Sommer 2003 auf und investieren rund 1,7 Millionen Euro in das Projekt.
Voraussichtlich im August - nach einer Rekordzeit von nur vier Monaten - werden drei Gebäudekomplexe in direkter Nachbar-schaft zur Energiezentrale angeschlossen: Zwei Hochhäuser der Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH mit jeweils 100 Wohnungen sowie ein Altenzentrum. Den Versorgungsvertrag unterzeichneten heute Hermann Weiler, Geschäftsführer der Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH und Heinz-Günther Ebert, Geschäftsführer der Kraft-Wärme-Wörth (KWW). Außerdem führt die KWW zurzeit Verhandlungen über den Anschluss verschiedener Liegenschaften der Stadt und des Kreises.
Kernstück der Nahwärmeversorgung ist eine Energiezentrale mit Holzhackschnitzelheizung, die 1,5 MW Leistung erbringt. Sie wird mit Holz aus dem nahe gelegenen Bienwald sowie mit dem Grünschnitt von umliegenden Autobahnmeistereien beschickt. Die Ressourcen kommen also aus der Nachbarschaft - Kosten sparend und umweltfreundlich. Außerdem ist die Wärmeerzeugung CO2 neutral, und schont die Atmosphäre. Bei der Verbrennung wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen auch während des Wachstums aufgenommen haben.
Zur Energiezentrale gehört auch ein Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, das das komplette Nahwärmesystem mit Strom versorgt. Bei einem möglichen Stromausfall im städtischen Netz funktioniert die Wärmeversorgung weiterhin, da das Blockheiz-kraftwerk in diesem Fall als Notstromaggregat arbeitet.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 10. Februar 2003

Portfoliomanagement: Neue Dienstleistungen für Pfalzwerke-Kunden

Die Auf dem liberalisierten Markt decken Stadtwerke und Unternehmen ihren Energiebedarf durch eine Reihe verschiedener Lieferverträge. Die Pfalzwerke übernehmen das Management dieses Portfolios für ihre Kunden, von der Strombeschaffung bis zum Risikocontrolling und zukünftig auch dem Einsatz derivativer Instrumente. Derivate schützen wie eine Versicherung vor Verlusten, wenn zum Beispiel der Energiebedarf plötzlich ansteigt und Strom kurzfristig teuer eingekauft werden muss.
Als Dienstleister für Kommunen und Industriekunden stellen die Pfalzwerke die benötigte Strommenge zuverlässig zur Verfügung und realisieren einen möglichst günstigen Preis. Dafür schließen sie langfristige Verträge mit Kraftwerksbetreibern sowie anderen Stromunternehmen ab. Kurzfristige Geschäfte realisieren sie am Spotmarkt der Leipziger Börse European Energy Exchange. Dort sind die Pfalzwerke seit Januar 2003 offiziell zugelassen.
Diese Kombination von lang- und kurzfristigen Verträgen verschafft den Kunden eine hohe Flexibiliät, und sie können schnell und günstig auf Marktschwankungen reagieren.
Mit dem Portfoliomanagement sind die Pfalzwerke auch auf der Messe "E-world - energy & water" vertreten, die vom 11. - 13. Februar 2003 in Essen stattfindet.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 04. Februar 2003

Pfalzwerke beteiligen sich an der FAMIS

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT wird sich an der FAMIS, eine Tochtergesellschaft der VSE AG und der energis GmbH mit 37,45 % beteiligen. Die VSE und die Pfalzwerke werden jeweils zu gleichen Teilen und die energis mit 25,1 % beteiligt sein.
Die Pfalzwerke streben mit dieser Beteiligung zur Stärkung ihrer regionalen Position als innovativer Multi-Utility-Dienstleister eine Komplettierung und Abrundung ihrer Dienstleistungspalette mit dem Bereich Facility Management an. Die dadurch erzielbare Optimierung des Kundennutzens über die Energie- und Wärmeversorgung hinaus ist von großer strategischer Bedeutung für unser Haus, da unsere Kunden immer mehr nach intelligenten Lösungen und Konzepten zur nachhaltigen Senkung von energie- und verbrauchsgebundenen Kosten nachfragen. Diesen Kundenwünschen kommen wir mit der Beteiligung einen großen Schritt näher, denn die Pfalzwerke-Energiedienstleistungen und die Produkte der FAMIS-Gruppe ergänzen sich zu einer optimalen gemeinsamen Dienstleistungspalette. Auch führt die Beteiligung an der FAMIS zu einer zielgerichteten Weiterentwicklung in einem bedeutenden Wachstumsmarkt, der über die eigenen Vertriebsorganisationen systematisch und zeitnah erschlossen werden kann. Synergieeffekte können sowohl im Dienstleistungsangebot als auch im Vertrieb der FAMIS und der Pfalzwerke gezielt gehoben werden.
Die FAMIS bietet ihren Kunden ein integriertes Facility Management, das sich in folgende Bereiche gliedert:
planerisches Facilitiy Management,
was Projektsteuerung, Fachplanung, Erstellung von Betriebskostensenkungs-Konzepten, hier insbesondere auch von öffentlichen Einrichtungen, beinhaltet
technisches Facility Management -
die Aufgaben hierbei sind Betrieb, Wartung und Optimierung von technischen Einrichtungen wie bspw. Anlagen der Energieversorgung, der Lüftungs- und Krafttechnik und der Gebäudeleittechnik
infrastrukturelles Facility Management -
betreibt Dienstleistungen bezüglich Sicherheit und Unterhaltsreinigung
verwaltungstechnisches Facility Management -
bezieht sich auf Dienstleistungen bezüglich optimaler flächenmäßiger Ausnutzung von Gebäuden sowie Nebenkostenabrechnung
Diese Angebotspalette wird nun mit den entsprechenden Pfalzwerke-Produkten erweitert und wird industriellen und gewerblichen Kunden sowie Kunden in allen Bereichen des Gesundheitswesens - auch außerhalb der Netzgebiete der drei Gesellschafter - angeboten.
Zur operativen Umsetzung der vertrieblichen und unternehmerischen Zielsetzungen wird am Sitz der Pfalzwerke in Ludwigshafen eine Vertriebsniederlassung der FAMIS eingerichtet. Die Niederlassung wird zunächst mit zwei Mitarbeiter/innen besetzt.

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Ludwigshafen, 08. Januar 2003

Brennstoffzelle zur Energiegewinnung

Erster Spatenstich für neue Energieversorgung im Kreiskrankenhaus Grünstadt

Die Pfalzwerke Ludwigshafen planen, errichten und betreiben die dezentrale Energieanlage zur Bereitstellung der vom Kreiskrankenhaus benötigte elektrische Energie, Wärme und Kälte und erneuern damit die gesamte Energieversorgung des Krankenhauses.
Hierbei werden die Pfalzwerke erstmals die Brennstoffzelle zur Energiegewinnung zum Einsatz bringen und damit die Einsatztauglichkeit unter realen Betriebsbedingungen untersuchen. Technische Unterstützung erhalten die Pfalzwerke hierbei von der RWE, die bereits Erfahrungen mit dem Betrieb einer bauartgleichen Brennstoffzelle sammeln konnte.
Die Brennstoffzelle kombiniert mit einem Blockheizkraftwerk stellt die Stromversorgung im Kreiskrankenhaus sicher und gewährleistet auch eine erhöhte Sicherheit der Notstromversorgung. Die Brennstoffzelle, als innovatives Kernstück der Anlage, hat eine elektrische Leistung von 245 kW und eine thermische Leistung von 180 kW. Die Kombination von Hochtemperatur-Brennstoffzelle und Motor-Blockheizkraftwerk liefert Wärme und Strom und erhöht somit den Gesamtnutzungsgrad der Anlage auf über 90 Prozent. Den politischen Zielen zur CO2-Einsparung wird hierbei ebenso Rechnung getragen wie einem sparsamen Einsatz von Primärenergie sowie einer wirtschaftlichen Grundkonzeption. Durch die Verringerung des Primärenergieeinsatzes werden erhebliche Emissionen eingespart.
Die Wärmversorgung des Krankenhauses wird im Normalbetrieb von dem Motor-Blockheizkraftwerk (294 kW elektrisch) und einem 600 kW Gas-Brennwertkessel übernommen. Die vom Motor-Blockheizkraftwerk ausgekoppelte Wärme dient im Winter zu Heizzwecken und im Sommer mit Hilfe einer Absorptionskältemaschine zur Kältegewinnung. Ein Niedertemperaturkessel (1.200 kW), der mit Erdgas oder Heizöl betrieben werden kann, kommt in Spitzenlastzeiten zum Einsatz.

Brennstoffzelle zur Energiegewinnung
Das Kreiskrankenhaus Grünstadt wird mit dieser Anlagenkombination künftig seinen gesamten Energiebedarf an Strom, Wärme und Kälte selbst vor Ort erzeugen und darüber hinaus die durch die Brennstoffzelle und das Blockheizkraftwerk erzeugte und im Krankenhaus nicht in vollem Umfang benötigte elektrische Energie in das städtische Netz einspeisen.
Die Kosten für die konventionelle Heizungsanlage liegen bei etwa 1,8 Mio Euro und werden zu etwa gleichen Teilen vom Träger des Kreiskrankenhauses Grünstadt und dem Land Rheinland-Pfalz getragen. Die Pfalzwerke investieren in das Forschungsprojekt Brennstoffzelle zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) und Daimler-Chrysler rund 4,2 Mio. €. Die Gesamtkosten des Projekts liegen somit bei rd. 6,0 Mio €.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
Öffentlichkeitsarbeit

Sigrid Reimer Tel. 0621 585 -2250