Aktuelle Meldungen

Gerne informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen in unserem Unternehmen.

Ludwigshafen, 19. Mai 2017

Pfalzwerke beteiligen sich an Startup Hub & Inkubator in Kaiserslautern

Technologie- und kundenorientierte Innovationen sind ein wichtiger Teil der strategischen Ausrichtung der Pfalzwerke-Gruppe. Daher beteiligt sich die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT an der Digital Transformation HUB GmbH. Das Unternehmen wird den Startup Hub & Inkubator „DT:HUB | ONE“ in Kaiserslautern errichten und betreiben. Initiator des Projektes ist die DDG - Digital Devotion Group GmbH. Das Investitionsvolumen seitens der Pfalzwerke beträgt eine Million Euro.

Der DT:HUB | ONE ist eine Plattform zur Unterstützung innovativer Neugründungen und Jungunternehmen bzw. auf Wachstum angelegter Startup-Unternehmen, die unter einem Dach, dem sogenannten Hub, räumlich vereint sind. Neben der Pfalzwerke zählen noch weitere Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Gründerszene zu dem Unterstützern. Die Pfalzwerke sehen hierin ein tolles Beispiel, wie Wirtschaft, Wissenschaft und Startups eine für alle Seiten gewinnbringende Partnerschaft eingehen. Das Unternehmen kann so neue Geschäftsfelder und Beteiligungen erschließen und ausbauen, währen die Startups Zugang zu Ressourcen erhalten, die Wachstum ermöglichen.

„Mit der Beteiligung der Pfalzwerke soll ein nachhaltiger Zugang zu digitalen Technologien und ein langfristiger Mehrwert für die Kernbereiche der Pfalzwerke-Gruppe geschaffen werden“, so Dr. Werner Hitschler, kaufmännischer Vorstand der Pfalzwerke. René Chassein, technischer Vorstand des Unternehmens, ergänzt: „Startups müssen nicht in Berlin gegründet werden, um erfolgreich zu sein. Mit unserem Engagement quasi im Herzen unseres Versorgungsgebietes leisten wir im Sinne unserer unternehmerischen Verankerung einen Beitrag zur Stärkung der Region“.

Auch Alexander Fridhi, Partner der DDG - Digital Devotion Group, die getreu dem Leitspruch „Shaping Digital Excellence“ die besten Unternehmen aus dem Digitalsektor unter einem Dach vereinen möchte, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit der Pfalzwerke Gruppe konnten wir einen starken Partner gewinnen, der unsere Vision der Schaffung von Mehrwerten durch Digitalisierung unterstützt und lebt.“ Die Eröffnung des DT:HUB | ONE ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.

Pfalzwerke, Strategisches Marketing und Unternehmenskommunikation
Kurfürstenstraße 29, 67091 Ludwigshafen
Dr. Susanne Becker, Telefon 0621 585 2325, susanne.becker@pfalzwerke.de

Ludwigshafen, 08. Mai 2017

Gewinner des Pfalzwerke Vereinssponsorings stehen fest – jetzt noch fünf weitere Trikotsätze gewinnen

Mit 164 Bewerbungen und 83 glücklichen Gewinnern zieht die PFALZWERKE AKTIENGESLELLSCHAFT ein überaus positives Fazit des Vereinssponsorings 2017. Unter dem Motto „Helden gesucht – melde dein Superteam“ konnten sich in den vergangenen Wochen Vereine auf unterschiedliche Sponsoring-Pakete bewerben. Aufgrund der großen Resonanz an der Aktion  stellen die Pfalzwerke kurzfristig fünf weitere Trikotsätze zur Verfügung. 

In einem öffentlichen Voting standen beim Vereinssponsoring insgesamt drei Kategorien zur Auswahl. Hier konnten sich die Teams jeweils kurz vorstellen und um die meisten Stimmen werben. Mit Erfolg tat dies in der Kategorie I „Trikotpaket für Erwachsene“ beispielsweise die Frauenmannschaft vom SV Kottweiler-Schwanden, die die Abstimmung gewinnen konnte. In der Kategorie II „Trikotpaket für Bambinis“ belegten die Kleinsten von der SV Phönix Bellheim den ersten Platz. Mit insgesamt 419 Stimmen entschied der Karnevalsclub „Die Kraniche“ aus Birkenheide die Kategorie III „Unterstützungspaket für Vereinskassen“ für sich.

Außerhalb der öffentlichen Votingaktion stellten die Pfalzwerke noch weitere zehn Pakete für Sonderprojekte von kleineren Vereinen zur Verfügung. So unterstützt das Unternehmen zum Beispiel die Sammelstelle für Tiere in Not e.V. in Erpolzheim. Sie richten jährlich ein Lichterfest zugunsten des Tierschutzes aus.

Aufgrund der großen Nachfrage an Sponsoring-Paketen im Rahmen des Vereinssponsorings haben sich die Pfalzwerke kurzfristig dazu entschieden, noch einmal in einer Sonderaktion fünf Trikotsätze zu vergeben. Dazu haben ab heute, 08. Mai 2017, Vereine im Pfalzwerke Netzgebiet oder Vereine, die Kunde der Pfalzwerke sind die Möglichkeit, sich mit einem Foto auf der Facebookseite der Pfalzwerke zu präsentieren. Die Fotos mit den meisten „Gefällt mir“-Angaben gewinnen das Sponsoring. Die Aktion läuft bis Freitag, 12. Mai 2017.

Zum unternehmerischen Verständnis der Pfalzwerke gehört, sich jährlich in verschiedenen sozialen Projekten und Initiativen zu engagieren sowie Vereine und Organisationen mit Spenden- und Sponsorentätigkeiten in der Pfalz, dem Saarpfalz-Kreis und der Metropolregion Rhein-Neckar zu unterstützen. Ein Baustein dieses Engagements ist das jährliche Vereinssponsoring. Die Pfalzwerke stellen für diese Aktion rund 50.000 Euro im Budget bereit.  

Ludwigshafen, 03. Mai 2017

Pfalzwerke legen Jahresabschluss 2016 vor

- Konzern-Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert
- Weiterhin konsequente Strategie in verschlechtertem Umfeld
- Dividendenausschüttung der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT von sechs Euro pro Stückaktie

„Insgesamt sind die sich ständig wandelnden und immer komplexer gestalteten Rahmenbedingungen eine große Herausforderung für unser Unternehmen. Sie führen nicht nur zu zusätzlichen administrativen Aufwendungen, sondern auch zu tiefgreifenden Veränderungen der Marktbedingungen. Dadurch wird die Planung unternehmerischer Aktivitäten stark erschwert, und wir müssen unsere Geschäftsmodelle laufend anpassen, um im Wettbewerb zu bestehen. Es ergeben sich daraus jedoch auch neue Marktchancen – und die Pfalzwerke sind gut aufgestellt, um solche Chancen zu nutzen“. Dieses Fazit zog René Chassein, technischer Vorstand der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens im Ludwigshafener Ernst-Bloch-Zentrum.

Die Geschäftszahlen im Pfalzwerke-Konzern

Die 36 zur Unternehmensgruppe gehörenden Gesellschaften erwirtschafteten einen Umsatz von 1.455,5 Millionen Euro. Dies ist verglichen zum Vorjahr 123,4 Millionen Euro weniger, was maßgeblich mit dem Umsatzrückgang in der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT aufgrund des Absatzrückgangs im Stromgeschäft, der Weitergabe gesunkener Beschaffungspreise an Kunden sowie nicht realisierter Windkraftanlagen zusammenhängt. Bei Privat- und Gewerbekunden stehen den gesunkenen Beschaffungspreisen höhere Umlagen gegenüber. Der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ist es gelungen, für ihre Privat- und Gewerbekunden ein stabiles Preisniveau beizubehalten. Gegenläufig nahmen die Umsatzerlöse der Pfalzwerke Netz AG zu, was nicht auf einen Anstieg der Netzentgelte, sondern im Wesentlichen auf einen Anstieg der Umlagesätze und der Ausgleichszahlungen des Übertragungsnetzbetreibers für die Einspeisung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz zurückzuführen ist.

Mit einer Belegschaft von 1.096 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte der Pfalzwerke-Konzern ein Betriebsergebnis in Höhe von 90,0 Millionen Euro, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Millionen Euro entspricht. Enthalten ist hier eine Sonderbelastung aus der vollständigen Berücksichtigung des BilMoG-Unterschiedsbetrags für Pensionsrückstellungen, so dass sich das vergleichbare Betriebsergebnis auf 99,0 Millionen Euro beläuft.

Das Konzern-EBIT betrug 93,9 Millionen Euro und lag damit ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert (98,0 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern verdoppelte sich auf 80,9 Millionen Euro (Vorjahr: 39,5 Millionen Euro). Dieser Anstieg beruht im Wesentlichen auf einem geringeren Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen infolge der Rechnungszinsänderung durch den Gesetzgeber. Der Konzern-Jahresüberschuss liegt mit 53,7 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahresergebnis von 12,9 Millionen Euro. Der Bilanzgewinn stieg um circa 16,6 Millionen Euro auf 42,5 Millionen Euro.

Die Geschäftszahlen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT

Die Umsatzerlöse der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT betrugen im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 971,9 Millionen Euro. Maßgeblich bedingt durch den Absatzrückgang im Stromgeschäft und die Weitergabe gesunkener Beschaffungspreise an Kunden, aber auch durch die verschobenen Projektierungen und Verkäufe von Windkraftanlagen, ist der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 115 Millionen Euro zurückgegangen. Den Vorjahreswert (66,3 Millionen Euro) hingegen deutlich übertraf das EBIT mit 79,0 Millionen Euro. Dies ist insbesondere auf die deutlich höhere Ergebnisabführung der Pfalzwerke Netz AG zurückzuführen, die ihr Ergebnis vor Steuern um 16,9 Millionen Euro auf 49,5 Millionen Euro steigern konnte.

Signifikant verbesserte sich – maßgeblich verursacht durch die Änderungen des Gesetzgebers beim besagten HGB-Rechnungszins – das Zinsergebnis (-4,8 Millionen Euro, 2015: - 37,1 Millionen Euro) und damit auch das Ergebnis vor Steuern, welches von 29,2 Millionen Euro (2015) auf 74,2 Millionen Euro stieg. Unter Berücksichtigung der Steuern auf Einkommen und Ertrag (23,0 Millionen Euro, Vorjahr: 22,6 Millionen Euro) weist die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT einen gegenüber Vorjahr deutlich gestiegenen Jahresüberschuss in Höhe von 51,2 Millionen Euro (Vorjahr 6,6 Millionen Euro) aus. Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT schüttet 2016 eine Dividende von sechs Euro pro Stückaktie aus. Dies entspricht einem Ausschüttungsvolumen von 11,1 Millionen. Gleichzeitig erfolgt eine Zuführung in die Gewinnrücklagen in Höhe von 25,0 Millionen Euro zur Stärkung der Eigenkapitalquote.

Große Schritte beim Ausbau der Erzeugungsanlagen sowie des Verkehrssektors

Im Bereich der Energiedienstleistungen wurden insbesondere mit dem Bau von dezentralen Erzeugungsanlagen 2016 wichtige Projekte realisiert. Dazu zählen etwa ein Neubauquartier in Mannheim-Ilvesheim und eines der größten Blockheizkraftwerke von Rheinland-Pfalz für die FFR – Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH, für welches 2016 die Genehmigung erteilt wurde. Weitere Bespiele sind der Pfalzbau in Ludwigshafen, wo Planung, Bau, Betrieb und Wartung für eine Kälteanlage übernommen wurden, mehrere Windkraftanlagen, z. B. in Kindenheim, und relativ neu: das Geschäftsfeld Infrastruktur für Elektromobilität. Hier erhielten die Pfalzwerke den Zuschlag für die Errichtung und Betriebsführung von neun Schnellladesäulen im Landkreis Kusel.

Vertrieb Strom und Gas

Der Wettbewerbsdruck im Strom- und Gasgeschäft ist in Deutschland weiterhin hoch. Im Gasgeschäft entwickelte sich das Geschäft der Pfalzwerke mit Stadt- und Gemeindewerken besonders gut. Im äußerst wettbewerbsintensiven Privat- und Gewerbekundensegment ging die Vertriebsabgabe der Pfalzwerke beim Strom allerdings zurück, obwohl trotz gestiegener Umlagen die Preise stabil gehalten wurden. Vor diesem Hintergrund ist es ein Erfolg, dass rund 95 Prozent der auslaufenden Ökoverträge um weitere zwölf Monate verlängert werden konnten und die Online-Marke 123energie 10.000 Kunden hinzugewonnen hat. Deren Beliebtheit spiegelt sich auch in diversen Auszeichnungen wider, z.B. der „Kundenliebling“ oder der Fairness-Preis. Ein weiterer Erfolg in 2016: Mit ALDI SÜD wurde eine Vertriebskooperation umgesetzt. Seit November ist ein 123energie-Produkt als ALDI Grünstrom in allen ALDI-SÜD-Filialen erhältlich.

Netzausbau und Modernisierung der Stromnetze fortgesetzt

Einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistete erneut die Pfalzwerke Netz AG im Bereich des Netzausbaus. Durch den Anschluss einer wachsenden Zahl regenerativer Anlagen werden die Stromnetze vor immer größere Herausforderungen gestellt. Zum Jahresende 2016 waren an das Netz der Pfalzwerke Netz AG rund 21.900 Photovoltaikanlagen, 250 Windenergieanlagen, 48 Wasserkraftanlagen sowie 40 Biomasseanlagen angeschlossen, die insgesamt über eine installierte Leistung von über 950 MW verfügen. Die steigende Auslastung der Verteilnetze macht folglich neben dem reinen Substanzerhalt auch die Netzerweiterung sowie Investitionen in verbesserte Verfahren zur Netzsteuerung, welche 2016 etwa als Teil der Forschungsprojekte Cellstore und dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojektes „Designetz“ erforscht wurden, erforderlich. Insgesamt tätigte die Pfalzwerke Netz AG im Geschäftsjahr 2016 Investitionen in Höhe von 43,3 Millionen Euro und finanzierte Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 27,0 Millionen Euro.

Wachstum auch bei den Tochtergesellschaften

Die 100-Prozent-Tochter PFALZSOLAR GmbH konnte sich 2016 sowohl auf dem hart umkämpften Freiflächensolarmarkt behaupten als auch ihre internationale Ausrichtung mit Projekten in Großbritannien und USA weiter verfolgen. Auch die Geschäftsbereiche Privat- und Gewerbekunden und technische Betriebsführung entwickelten sich erfreulich.

Die für Informations- und Kommunikationsdienstleistungen tätige PFALZKOM/MANET baute 2016 ein neues Datacenter in Mutterstadt und hat sich im Rahmen ihres verstärkten Partnering-Konzeptes u.a. an der Network Engineering GmbH in Speyer beteiligt.

Ausblick

Insgesamt war das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Geschäftsjahr 2016 relativ instabil. Die Pfalzwerke konnten sich in diesem Marktumfeld dennoch sehr gut behaupten und sind mit der operativen Ergebnisentwicklung sehr zufrieden. Dr. Werner Hitschler, kaufmännischer Vorstand der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, blickt auch optimistisch in das nächste Geschäftsjahr: „Die Entwicklung des energiewirtschaftlichen Umfelds stellt zunehmend höhere Anforderungen an die Unternehmensleitung, die Führungskräfte und die Mitarbeiter des Konzerns. Wir werden jedoch nicht nachlassen in unseren Anstrengungen, Prozesse laufend zu optimieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Unsere Mitarbeiter werden in die Entscheidungsprozesse einbezogen, unsere ausgeprägte Innovationskultur werden wir weiterhin pflegen und die Energiewende aktiv mitgestalten. Wir werden auch künftig die Kompetenzen der gesamten Pfalzwerke-Gruppe nutzen und bei der Entwicklung von neuen Vertriebskanälen und innovativen Angeboten eng zusammenarbeiten. Nicht zuletzt auch, weil wir die Erfordernisse der Digitalisierung frühzeitig erkannt und umgesetzt haben, sind wir überzeugt, dass sich die Pfalzwerke auch in den kommenden Jahren in einem schwierigen Branchenumfeld erfolgreich behaupten werden.“

Ludwigshafen, 10. April 2017

Endspurt beim Vereinssponsoring der Pfalzwerke – noch 11 Tage bewerben und letzte Sponsoring-Pakete sichern

Bis zum 21. April 2017 läuft das diesjährige Vereinssponsoring der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Zur Halbzeit der Aktion sind bereits 103 Bewerbungen eingegangen. Mitmachen können Vereine im Pfalzwerke Netzgebiet oder Vereine, die Kunde der Pfalzwerke sind.

Die Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, sich online in drei unterschiedlichen Kategorien zu bewerben: Trikotpaket für Erwachsene, Trikotpaket für Bambinis und Unterstützungspaket für Vereinskassen. Die Öffentlichkeit entscheidet dann, wer die meisten Stimmen erhält. Insgesamt stehen 105 Sponsoring-Pakete zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen sowie alle weiteren Informationen zum Vereinssponsoring der Pfalzwerke 2017 erhalten Sie hier: www.pfalzwerke.de/vereinssponsoring

Außerhalb dieser Votingaktion vergeben die Pfalzwerke noch weitere zehn Pakete für Sonderprojekte von kleineren Vereinen. Die Bewerbung erfolgt direkt unter sponsoring@pfalzwerke.de

Zum unternehmerischen Verständnis der Pfalzwerke gehört, sich jährlich in verschiedenen sozialen Projekten und Initiativen zu engagieren sowie Vereine und Organisationen mit Spenden- und Sponsorentätigkeiten in der Pfalz, dem Saarpfalz-Kreis und der Metropolregion Rhein-Neckar zu unterstützen. Ein Baustein dieses Engagements ist das jährliche Vereinssponsoring. Dazu haben die Bewerber seit dem 23. März 2017 die Möglichkeit, ihren Verein vorzustellen und eines von insgesamt 115 Sponsoring-Paketen zu gewinnen. Die Pfalzwerke stellen für diese Aktion rund 50.000 Euro im Budget bereit.  

Ludwigshafen, 24. März 2017

Pfalzwerke beteiligen sich am Bundesprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat im Rahmen des Programms der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität Anträge für insgesamt 35 Ladepunkte in der Region Pfalz eingereicht. Nach Genehmigung des 300-Millionen-Euro-Förderprogramms durch die EU-Kommission konnten private Investoren, Städte und Gemeinden ab dem 1. März 2017 ihre Förderanträge stellen, was die Pfalzwerke umgehend getan haben.

Mit dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur den Aufbau von 5.000 Schnellladestationen (S-LIS) und 10.000 Normalladestationen (N-LIS). Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Pfalzwerke engagieren sich seit vielen Jahren für den Ausbau der Elektromobilität, vor allem in der Region Pfalz und dem Saarpfalz-Kreis. Los ging es vor fast zehn Jahren mit dem Förderprogramm „Vorwärts mit Elektromobilität“. Wer sich mit einem Elektromotor fortbewegt, der verursacht keine CO2-Emissionen und keinen Lärm – vorausgesetzt er tankt 100 Prozent Ökostrom. Im Rahmen des Förderprogramms wurde Ende 2010 mit dem Aufbau eines Ladestationsnet-zes für Zweiräder begonnen. Kommunen, Gastronomen und Hoteliers konnten sich dazu bei den Pfalzwerken bewerben. Insgesamt wurden 100 Ladesäulen für E-Bikes aufgestellt. Im Dezember 2012 wurde zudem die erste öffentliche E-Tankstelle für Autos vor der Pfalzwerke-Hauptverwaltung in Ludwigshafen in Betrieb genommen und im Sommer 2013 eine Radkarte publiziert, die Pfalzwerke Kundinnen und Kunden kostenlos bei dem Unternehmen anfordern können. In der Karte sind besonders schöne Radwege in der Region ausgelobt und alle Elektro-Ladestationen eingetragen. Die Radkarte ist zwischenzeitlich in neuer Auflage erschienen.

Mit ihrem langjährigen Engagement und der nun erfolgten Antragstellung des Förderprogramms setzen die Pfalzwerke ein aktives Zeichen für den Ausbau nachhaltiger Mobilität. Gerne können interessierte Partner ihre Standorte in den Kommunen direkt melden unter edl@pfalzwerke.de.

Ludwigshafen, 24. März 2017

Pfalzwerke lancieren neues Online-Energieportal für Unternehmen

Die Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen gehört derzeit zu den meistdiskutierten Themen. Es gilt vor allem, eine zunehmende Datenmenge in immer kürzeren Zeitabständen im Griff zu behalten und daraus abgeleitet die richtigen Entscheidungen zu treffen. Um Unternehmen bei diesen Herausforderungen optimal zu unterstützen, haben die Pfalzwerke mit dem neuen VIP-Portal das passende Werkzeug entwickelt – und dies branchenübergreifend.

Mit dem innovativen VIP-Portal (Visualisierungs- und Informationsportal) schaffen die Pfalzwerke die Grundlage für Geschäftskunden für die Nutzung einer breiten Palette an energierelevanten Daten und Informationen. So lassen sich schnell und individuell zusammengefasste, qualitativ hochwertige Analysen, Visualisierungen und Monitorberichte erstellen, die auch in puncto Energieeffizienz von Relevanz sind. Nach Überzeugung des Projektleiters bei den Pfalzwerken, Wolfgang Disser, behalten Geschäftskunden so stets den Überblick über Verbrauchs-, Vertrags- und Rechnungsdaten, reduzieren eigene Aufwände für Dokumentation und Recherche, sparen dadurch Kosten und steigern ihre Produktivität.

Intuitive Handhabung auf allen Geräten
Trotz der großen Bandbreite an Möglichkeiten, bleibt das VIP-Portal in der Handhabung einfach und komfortabel. IT-spezifische Kenntnisse sind dank der intuitiven Benutzerführung nicht notwendig. Zudem brauchen Unternehmen keine internen Ressourcen, um das Portal auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Zulassung weiterer interner Benutzer übernimmt das Unternehmen selbst. Damit partizipieren z.B. Geschäftsführung, Energiemanager, Einkäufer, Controller, Produktionsleiter und die Buchhaltung von der gleichen Datenbasis, die sie zu unterschiedlichen Zwecken und Bedürfnissen einsetzen können. Die Internetanwendung benötigt daher keine eigene Software und aufgrund der
Verschlüsselungstechnik sind höchste Datensicherheitsstandards garantiert. Die gängigsten Browser reichen aus, um sich mit dem Desktop-PC oder dem Notebook einzuloggen. Der mobile Zugang von unterwegs ist mit den meisten Tablets oder Smartphones möglich, auf denen die aktuellen iOS- oder Android-Betriebssystemen laufen.

Ideal für jede Branche und Unternehmensgröße
Mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten eignet sich das VIP-Portal für Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung. Ob viertelstündliche Daten zu Stromverbräuchen oder stündliche Angaben zu Gasverbräuchen: Nutzer behalten die wichtigsten Energieflüsse jederzeit im Blick und erhöhen so die Transparenz. Damit schaffen sie die Voraussetzung, um langfristig die Energiekosten sowie den CO2-Ausstoß zu senken. Auch für die Zertifizierung eines Energiemanagementsystems (EnMS) bilden diese Daten eine wichtige Voraussetzung. „Die Verzahnung verschiedener Datenquellen in einem Portal und deren weitgehend intuitive Bedienung setzen Maßstäbe für kundenorientierte Anwendungen für Geschäftskunden und Filialisten,“ so Disser.

Bestandskunden und potenzielle Interessenten können sich ab sofort auf vip.pfalzwerke.de den Zugang zum VIP-Portal sichern und innerhalb kurzer Zeit freischalten lassen. Nur wenige Angaben sind dazu nötig.

Ludwigshafen, 23. März 2017

Pfalzwerke unterstützen Vereine der Region – jetzt bewerben und Sponsoring-Pakete gewinnen

Ab heute, 23. März 2017, startet das Vereinssponsoring der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Vereine im Pfalzwerke Netzgebiet oder Vereine, die Kunde der Pfalzwerke sind, können sich auf insgesamt 115 Sponsoring-Pakete bewerben.

Regionale Verbundenheit, Innovationskraft, Nachhaltigkeit und Kundennähe bilden die Basis für das unternehmerische Handeln der Pfalzwerke. Dazu gehört auch, sich in verschiedenen sozialen Projekten und Initiativen zu engagieren sowie Vereine und Organisationen mit Spenden- und Sponsorentätigkeiten in der Pfalz, dem Saarpfalz-Kreis und der Metropolregion Rhein-Neckar zu unterstützen. Ein Baustein dieses Engagements ist das jährliche Vereinssponsoring. Dazu haben die Bewerber die Möglichkeit, ihren Verein ab dem 23. März 2017 auf einer Landingpage in drei unterschiedlichen Kategorien vorzustellen. Die Öffentlichkeit kann dann darüber abstimmen, welcher Verein die meisten Stimmen erhält und eines von 105 Sponsoring-Paketen gewinnt.  

Die Teilnahmebedingungen sowie alle weiteren Informationen zum Vereinssponsoring der Pfalzwerke 2017 erhalten Sie hier: www.pfalzwerke.de/vereinssponsoring

Außerhalb dieser Votingaktion vergeben die Pfalzwerke noch weitere zehn Pakete für Sonderprojekte von kleineren Vereinen. Die Bewerbung erfolgt direkt unter sponsoring@pfalzwerke.de

Der Bewerbungs- und Abstimmungszeitraum des diesjährigen Vereinssponsorings endet am 21. April 2017. Die Pfalzwerke stellen für diese Aktion rund 50.000 Euro im Budget bereit.  

 

Ludwigshafen, 17. März 2017

Pfalzwerke errichtet für die FFR die größte und modernste Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in der Region

Am heutigen Freitag, den 17. März 2017, haben die Geschäftsführer der Fernwärmeversorgung Flugplatz Ramstein GmbH (FFR) Georg Leydecker und Reinhold Matmuja sowie die beiden Vorstände der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT René Chassein und Dr. Werner Hitschler die Verträge zur Errichtung und dem Betrieb der größten und modernsten Kraft-Wärme-Kopplungsanlage auf Basis eines Motoren-Blockheizkraftwerkes in der Region unterzeichnet. Die FFR ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach GmbH.

Die Air Base Ramstein wird seit 20 Jahren erfolgreich durch die FFR mit Fernwärme versorgt. Erst vor wenigen Wochen wurde der bestehende Versorgungsauftrag um weitere zehn Jahre verlängert. Damit einhergehend ist eine weitere Optimierung des Fernwärmekonzepts, die nun den Bau einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK-Anlage) vorsieht. Diese KWK-Anlage wird im Auftrag der FFR von den Pfalzwerken geplant, gebaut und anschließend auch für zehn Jahre betrieben. Die Versorgung der KWK-Anlage erfolgt über das Erdgasnetz der Stadtwerke Ramstein-Miesenbach. „Diese Maßnahme stützt auch den lokalen Infrastrukturausbau der Stadtwerkenetze Erdgas und Strom“, erklärt Geschäftsführer Reinhard Schneider. „Mit dem Entschluss der FFR, die bereits heute energetisch vorbildliche Fernwärmeversorgung der Air Base um eine hochmoderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zu erweitern, schafft das Unternehmen hinsichtlich des immer wichtiger werdenden Themas Energieeffizienz ein echtes Leuchtturm-Projekt in der Region“, so René Chassein, Technischer Vorstand der Pfalzwerke: „Wir sind sehr erfreut, dass sich die Pfalzwerke hier als Kompetenzpartner für Planung, Bau und Betrieb einbringen kann.“

Die KWK-Anlage mit einer elektrischen Leistung von rund 14 Megawatt und einer thermischen Leistung von bis zu 13 Megawatt setzt Erdgas zur Strom- und Wärmeerzeugung ein und wird einen elektrischen Wirkungsgrad von nahezu 45% haben. „Das KWK-Gesetz 2016 in Verbindung mit dem aktuellen KWKG-Änderungsgesetz bietet die Chance, eine hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in räumlicher Nähe zur Air Base technisch wie wirtschaftlich zu realisieren“, so Pfalzwerke Projektleiter Ralf Gabriel. Die Anlage kann rund 80% des benötigten Wärmebedarfs der Air Base Ramstein abdecken und rechnerisch etwa 20.000 Haushalte mit hocheffizient erzeugtem Strom versorgen. „Wir sparen damit rund 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein und leisten mit dieser Energieeffizienzmaßnahme einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz“, freuen sich die Geschäftsführer der FFR.

Das Investitionsvolumen für die BHKW-Anlage und deren Einbindung in das bestehende Fernwärmenetz beträgt nahezu 18 Millionen Euro. Neben der Air Base Ramstein besteht die Option, künftig das neue US-Hospital und weitere Einrichtungen an die umweltfreundliche Fernwärme mit einem sehr niedrigen Primärenergiefaktor anzubinden. „Der Bau der BHKW-Anlage durch die FFR zusammen mit den beiden Mutterunternehmen Pfalzwerke und Stadtwerke verbunden mit der Möglichkeit auch Abnehmer außerhalb des Flugplatzes mit Wärme zu versorgen zeigt, dass die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen auf vertrauensvoller Basis beruht und somit zur Stärkung der Stadt und Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach beiträgt“, betont Stadtbürgermeister Ralf Hechler.

Der Spatenstich für die KWK-Anlage ist für den Sommer 2017 vorgesehen, die geplante Inbetriebnahme erfolgt im Frühjahr 2018.

09. März 2017

Pfalzwerke veröffentlichen Zukunftsmonitor 2017

Was denken Meinungsführer in der Region zu energierelevanten Marktthemen wie Regulierung und Netzausbau, aber auch zur wirtschaftlichen Entwicklung und zur Zukunft der Arbeitswelt? Dazu haben die Pfalzwerke Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von Verbänden befragt und die Ergebnisse im Pfalzwerke Zukunftsmonitor 2017 zusammengefasst, welcher nun in seiner zweiten Auflage erschienen ist.

Der Pfalzwerke Zukunftsmonitor wurde 2014 als Gradmesser und zukunftsgewandtes Meinungsbild der Region ins Leben gerufen. In anschließenden Werkstattgesprächen wurden die Ergebnisse Anfang 2016 weiter vertieft. Jetzt folgt die neue Auflage des Pfalzwerke Zukunftsmonitors, welche das Querschnittsthema „Energie“ mit den Themenkomplexen Umwelt, Lebensqualität, Leben und Wohnen, Informations- und Kommunikationstechnologie, Mobilität, Standortentwicklung, Wirtschaftswachstum, Bildung, Design u.v.m. beinhaltet. Dazu wurden im Herbst 2016 ausgewählte Meinungsführer aus der Region nach ihren Einschätzungen zur künftigen Entwicklung befragt. Die Ergebnisse können nun sehr detailliert in Wort und Grafik im Pfalzwerke Zukunftsmonitor nachgelesen werden.

Dr. Werner Hitschler, kaufmännischer Vorstand der Pfalzwerke: „Unser unternehmerisches Handeln folgt dem Leitgedanken: „Wir steigern die Lebensqualität der Menschen und den Zukunftswert ihrer Lebensräume“. Um diesem Anspruch und der damit einhergehenden Verantwortung gerecht zu werden, hilft uns das Wissen, was unsere Gesellschaft bewegt. Daher suchen wir kontinuierlich den Dialog und haben mit dem Pfalzwerke Zukunftsmonitor 2017 die aus unserer Sicht wichtigen Zukunftsthemen angestoßen.“

René Chassein, technischer Vorstand der Pfalzwerke: „Für Energieunternehmen, die wie wir durch aktive Infrastrukturpolitik die Lebensqualität und das Wirtschaftswachstum der Region mitgestalten, ist es wichtig, die für die Welt von morgen relevanten Entwicklungspfade, die in immer schneller verlaufenden Zyklen die Lebenswirklichkeit der Menschen verändern, auch technologisch frühzeitig aufzugreifen. Dazu haben uns die regionalen Meinungsführer auch in der zweiten Runde unseres Zukunftsmonitors mit Ihren Trends und Positionen wertvolle Impulse für unsere unternehmerische Ausrichtung gegeben.“

07. März 2017

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Dirmstein

Am heutigen Dienstag, den 07. März 2017, geben Bürgermeister Reinhold Niederhöfer, Verbandsgemeinde Grünstadt-Land, Ortsbürgermeister von Dirmstein Bernd Eberle und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Baugebiet „Nachtgärten“ in Dirmstein frei. Im Auftrag der Ortsgemeinde erschließen die Pfalzwerke das Wohnbaugebiet. Die Firma Knebel aus Bingen führt dabei die Erschließungsarbeiten aus. Die Fertigstellung der Erschließung ist für Herbst 2017 geplant, danach kann der private Hochbau beginnen.

Die offizielle Vertragsunterzeichnung durch Ortsbürgermeister Bernd Eberle hierzu fand am 16. Juni 2015 statt. Die Erschließungsplanung wurde an das Planungsbüro Dörhöfer, Engelstadt, vergeben. Die Grundstücke wurden zu einem Großteil durch den Bauträger FIDES Wohnbau GmbH aus Lauterecken erworben und werden entsprechend vermarktet. Es ist geplant, im Geltungsbereich des Bebauungsplanes einen EDEKA-Einkaufsmarkt anzusiedeln. Im Rahmen der Baugebietserschließung wird zudem eine Ortskernentlastung erfolgen, da eine direkte Anbindung an die L453 erfolgt.

Für private Eigenheime werden nach der Erschließung circa 1,4 Hektar mit voraussichtlich 25-30  Bauplätzen zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 480 Quadratmetern. Die Erschließungskosten werden rund 90 Euro pro Quadratmeter Bauland betragen.

Ludwigshafen, 24. Februar 2017

Pfalzwerke erschließen neues Baugebiet in Lambsheim

Am heutigen Freitag, 24. Februar 2017, geben Bürgermeister Michael Reith von der Verbandsgemeinde Lambsheim-Hessheim, Ortsbürgermeister von Lambsheim Herbert Knoll und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Baugebiet „Südlich der Gerolfstraße“ in Lambsheim frei. Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft führen die Aufgaben des privaten Erschließungsträgers im Auftrag der Ortsgemeinde Lambsheim durch. Die Erschließungsarbeiten selbst wird die Firma Scherer aus Germersheim ausführen. Die Fertigstellung der Erschließung ist für Herbst 2017 geplant, danach kann mit dem privaten Hochbau begonnen werden.

Die Vertragsunterzeichnung dazu fand bereits im November 2010 – seinerzeit durch Ortsbürgermeister Herbert Knoll und Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke – statt. Seither wurde mit den Eigentümern über die privatrechtliche Erschließung verhandelt und die Erschließungsplanung insbesondere im Hinblick auf das Entwässerungskonzept optimiert. Die Planung wurde vom Planungsbüro IPR consult aus Neustadt vorgenommen.

Nach der Erschließung werden 29 Bauplätze für private Eigenheime zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 360 Quadratmetern. Die Erschließungskosten werden rund 105 Euro pro Quadratmeter Bauland betragen.

Ludwigshafen, 01. Februar 2017

Pfalzwerke zum 10. Mal als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet

Bereits zum 10. Mal wurde die Pfalzwerke Aktiengesellschaft vom Energieverbraucherportal mit der Auszeichnung „TOP-Lokalversorger“ geehrt. Das Energieverbraucherportal ist der einzige unabhängige Tarifrechner mit Preis-Leistungsvergleich. Das Siegel garantiert einen fairen Preis, eine transparente Preis- und Unternehmenspolitik, ein hohes Engagement sowie Investitionen in die eigene Region, einen hohen Stellenwert an Umweltgesichtspunkten und eine hohe Servicequalität. Insgesamt sind über 25 Bewertungskriterien in das Ergebnis eingeflossen. Diese Kriterien haben die Pfalzwerke diesjährig wieder in den Geschäftsbereichen Strom und Gas erfüllt. Sie gehören damit in beiden Kategorien zum Kreis der ausgezeichneten „TOP-Lokalversorgern 2017“.

An der Kennzeichnung „TOP-Lokalversorger“ erkennen Strom- und Gaskunden auf den ersten Blick einen Versorger mit einem stimmigen Preis-Leistungs-Paket. „Wir sind stolz darauf, auch in diesem Jahr wieder zu der Ausgezeichneten zu gehören“, freut sich Joachim Schädler, Leiter Privat- und Geschäftskunden bei den Pfalzwerken: „Schön ist, dass eben nicht nur der Preis zählt, sondern auch Transparenz, Service, regionales Engagement und Nachhaltigkeit. Das ist für uns eine Bestätigung unseres eingeschlagenen Kurses und für unsere Kundinnen und Kunden eine Bestätigung dafür, in Sachen Energie auf den richtigen Versorger zu vertrauen.“

Ludwigshafen, 10. Januar 2017

Pfalzwerke entwickeln neues Baugebiet in Altleiningen

Im Auftrag der Ortsgemeinde Altleiningen entwickelt und erschließt die Pfalzwerke Aktiengesellschaft durch die Pfalzwerke Infrastruktur GmbH das Wohnbaugebiet „Holzweg“ in Altleiningen. Am heutigen Dienstag, 10. Januar 2017, stellten die Ortsgemeinde Altleiningen und die Pfalzwerke als Projektentwickler und zukünftiger Erschließungsträger das Projekt der Öffentlichkeit vor. In diesem Rahmen fand im Beisein von René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, die offizielle Vertragsunterzeichnung durch Ortsbürgermeister Herrn Frank Dennhardt und Dieter Schneider, Geschäftsführer der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH, statt.

Vorrangige Aufgabe wird es sein, den rechtskräftigen Bebauungsplan den aktuellen Anforderungen der Städtebauplanung und der Nachfragesituation für modernes Wohnen anzupassen. Das künftige Bebauungsgebiet wird circa 92 Bauplätze für private Eigenheime bieten. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 400-600 Quadratmetern.

Als nächstes wird nun ein Verfahren zur Bebauungsplanänderung durchgeführt, gefolgt von dem Bodenordnungsverfahren/Umlegungsverfahren, dem Abschluss des Erschließungsvertrages sowie der Kostenerstattungsverträge mit den Grundstückseigentümern. Danach erfolgen Erschließungsplanung, Ausschreibung und das Erstellung der Erschließungsanlagen. Mit der Erschließung kann voraussichtlich 2018 begonnen werden. Die Fertigstellung der Erschließung ist für 2019 geplant, danach kann der private Hochbau beginnen.

Pfalzwerke, Strategisches Marketing & Unternehmenskommunikation
Dr. Susanne Becker, Telefon: 0621-585-2325, susanne.becker@pfalzwerke.de

Ludwigshafen, 21. Dezember 2016

Pfalzwerke unterstützen caritative Einrichtungen zu Weihnachten mit Geldspenden

Damit der Weihnachtsmann in diesem Jahr nicht ganz so schwer zu tragen hat, gibt es von den Pfalzwerken auch in 2016 zu Weihnachten wieder Spenden statt Geschenke. Die Spenden gehen in diesem Jahr an verschiedene Kinderschutzbünde, ein SOS Kinderdorf, Flüchtlingsorganisationen und die Tafeln in der Region Pfalz und Saarpfalz-Kreis.

Seit über 100 Jahren in und für die Region aktiv, definieren die Pfalzwerke ihren strategischen Leitzsatz wie folgt: „Wir steigern die Lebensqualität der Menschen und den Zukunftswert ihrer Lebensräume“. Mit diesem Kerngedanken unterstützt und sponsort der Energiedienstleister unterjährig zahlreiche soziale, kulturelle und sportliche Ereignisse und Veranstaltungen und supportet mit seinem Vereins- und Trikotsponsoring jährlich 100 Vereine in der Region Pfalz und Saarpfalz-Kreis. Zudem gibt es alljährlich die begehrten Tombolatüten, um die Vereine und Organisationen sich bewerben können.

Darüber hinaus gibt es zu Weihnachten noch gezielt Spenden für hilfsbedürftige Mitmenschen, zu denen vor allem Kinder zählen. Daher gehen Spenden in Höhe von 4.500 Euro an verschiedene Kinderschutzbünde in der Region sowie an ein SOS Kinderdorf. Die wichtige Arbeit der regionalen Tafeln, bei denen überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben werden, unterstützen die Pfalzwerke mit 5.500 Euro. Weitere 1.000 Euro gehen an zwei Flüchtlingsorganisationen.

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Ludwigshafen, 20. Dezember 2016

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Bockenheim

Am heutigen Dienstag, den 20. Dezember 2016, geben Bürgermeister Reinhold Niederhöfer, Verbandsgemeinde Grünstadt-Land, Ortsbürgermeister von Bockenheim Kurt Janson und Wolfgang Brückner sowie Dieter Schneider, beide Geschäftsführer der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH, mit dem offiziellen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Baugebiet „Im Brübel“ in Bockenheim frei. Im Auftrag der Ortsgemeinde erschließt die Pfalzwerke Infrastruktur GmbH das Wohnbaugebiet. Die Firma Knebel aus Bingen führt dabei die Erschließungsarbeiten aus. Die Fertigstellung der Erschließung ist für 2017 geplant, danach kann der private Hochbau beginnen.
Die offizielle Vertragsunterzeichnung durch Ortsbürgermeister Kurt Janson hierzu fand am 7. Mai 2016 statt. Die Grundstücke waren im Vorfeld durch die Sparkasse-Rhein-Haardt komplett vermarktet worden. Die Erschließungsplanung wurde an das Planungsbüro Obermeyer, Kaiserlautern, vergeben.

Für private Eigenheime werden nach der Erschließung circa 34 Bauplätze zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 520 Quadratmetern. Die Erschließungskosten werden bei rund 120 € pro Quadratmeter Bauland betragen.

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Ludwigshafen, 16. Dezember 2016

Pfalzwerke erhalten Zuwendungsbescheid für das Bundesförderprogramm „Designetz“

Es kann losgehen: Nach jahrelanger Vorarbeit geht das Energiewendeprojekt „Designetz“ am 1. Januar 2017 an den Start. Der offizielle Förderbescheid ging den Pfalzwerken als Teil des Konsortiums aus 46 renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen am heutigen 16. Dezember 2016 zu.
Das Verbundprojekt „Designetz - Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) mit rund 30 Millionen Euro gefördert. Bei dem Projekt handelt es sich um das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem. Mit „Designetz“ wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland demonstrieren, wie Energie aus Solarenergie und Windkraft für die Versorgung von urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden kann. Anhand konkreter Umsetzungskonzepte und Modellvorhaben soll dargestellt werden, wie eine größtmögliche Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung erreicht werden kann.

„Die Pfalzwerke engagieren sich seit Jahren sehr erfolgreich in zahlreichen Forschungsprojekten zur technologischen Fortentwicklung der Netzinfrastrukturen, wie sie durch die Energiewende notwendig werden“, erklärt René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft. Bei „Designetz“ übernehmen die Pfalzwerke einen Part im Teilprojekt „SESAM - Sustainable Energy Supply for Agricultural Machinery“, welches mit dem Konsortialführer John Deere am 1. Januar 2017 gestartet wird.

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Ludwigshafen, 13. Dezember 2016

Marc Mundschau übernimmt Vorstandsposten der Pfalzwerke Netz AG von Dieter Sroka

Der Aufsichtsrat der Pfalzwerke Netz AG hat sich in seiner Sitzung vom 8. Dezember 2016 einstimmig für Marc Mundschau (43) als Vorstand der Pfalzwerke Netz AG entschieden. Er folgt damit auf Dieter Sroka, der zum 31. Juli 2017 in den Ruhestand übertreten wird. Marc Mundschau übernimmt die Vorstandsaufgaben zum 1. August 2017.

Marc Mundschau hat an der Fachhochschule Karlsruhe ein Studium zum Diplom-Ingenieur (FH) und an der Fachhochschule Ludwigshafen ein Studium zum Diplom-Wirtschafts-Ingenieur (FH) absolviert. Seine berufliche Laufbahn begann er als Projektingenieur/technischer Projektleiter bei der IDS GmbH, bevor er vier Jahre für die DB Energie GmbH im Bereich Vertrieb Bahnstrom tätig war und 2006 als Vertriebscontroller zur Pfalzwerke Aktiengesellschaft kam. 2011 wechselte er als Prokurist und kaufmännischer Leiter zur damaligen Pfalzwerke Netzgesellschaft mbH. Seit Gründung der Pfalzwerke Netz AG im Jahr 2012 ist er dort als Prokurist und Leiter der Abteilung „Kaufmännische Services“ tätig.

Marc Mundschau: „Ich danke dem Aufsichtsrat für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit sowie meine künftigen Aufgaben. In einem dem steten Wandel ausgesetzten Marktumfeld kommt der strategischen Ausrichtung unserer Gesellschaft eine entscheidende Bedeutung zu. Wir werden auch künftig neben unserem klassischen Netzgeschäft auf die Themenfelder Digitalisierung und Wachstum setzen. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Führungskräften diese Zielsetzung weiterhin erfolgreich zu verfolgen.“

René Chassein, Vorsitzender des Aufsichtsrates: „Ich freue mich sehr, dass Marc Mundschau neuer Vorstand der Pfalzwerke Netz AG wird. Ihn aus mehreren geeigneten Bewerbern für diese wichtige Funktion auswählen zu können, erachte ich als Ergebnis der zielgerichteten Führungskräfteentwicklung innerhalb unserer Unternehmensgruppe. Marc Mundschau verfügt über eine breite und langjährige Erfahrung in der Energiebranche - er hat während seiner bisherigen Tätigkeiten bei den Pfalzwerken auf eindrucksvolle Weise firmenübergreifende Prozesse optimiert und dabei immer auch den Blick für gesamtunternehmerische Zielsetzungen bewiesen. Ich bin fest überzeugt, dass er zusammen mit der bewährten Führungsmannschaft und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zukünftig unsere Pfalzwerke Netz AG als den Garant einer sicheren und leistungsfähigen Energie-Infrastruktur in der Region etablieren wird.“

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Ludwigshafen, 9. Dezember 2016

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Böhl-Iggelheim

Am Freitag, 9. Dezember 2016, gaben Peter Christ, Bürgermeister der Gemeinde Böhl-Iggelheim, und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, mit dem offiziellen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Baugebiet „Oberfeld“ in Böhl-Iggelheim frei. Die Pfalzwerke waren von der Gemeinde 2014 mit der Erschließung des Gebiets beauftragt worden. Die Firma Faber aus Alzey, führen die Erschließungsarbeiten aus. Die Fertigstellung der Erschließung ist für 2017 geplant, danach kann der private Hochbau beginnen.

Die offizielle Vertragsunterzeichnung durch Bürgermeister Peter Christ und Rainer Nauerz von den Pfalzwerken fand hierzu bereits am 20. November 2014. statt. In der Zwischenzeit wurde die Baulandumlegung durch das Katasteramt durchgeführt. Die Erschließungsplanung wurde an das Planungsbüro Piske, Ludwigshafen, vergeben.

Für private Eigenheime werden nach der Erschließung circa 80 Bauplätze zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 450 Quadratmetern. Die Erschließungskosten werden rund 80 Euro pro Quadratmeter Bauland betragen.


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Ludwigshafen, 17. November 2016

Pfalzwerke investieren weiter in Modernisierung der Stromnetze

Die Pfalzwerke Netz AG, eine 100-prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, tauscht derzeit in dem 110-Kilovolt-Leitungsabschnitt zwischen Homburg und Rohrbach zwölf Maste in Kreuzungsbereichen aus. Die Stahlgittermaste stammen aus dem Jahr 1956 und werden nun vorschriftsgemäß abgebaut und durch neue Maste ersetzt. Die Modernisierungsmaßnahme erstreckt sich auf eine Leitungslänge von 14 Kilometern.

Einige der auszutauschenden Masten stehen in Kreuzungsbereichen der Autobahnen A6 und A8, andere an der ICE-Strecke, entlang der Bundesstraße oder in größeren Industriegebieten, so dass das Aufstellen von großen Schutzgerüsten erforderlich ist. Um die Versorgungssicherheit auch zukünftig hoch zu halten, tauschen die Pfalzwerke in den Kreuzungsbereichen auch gleich die Seile mit aus. Der Austausch soll bis 24. November 2016 abgeschlossen sein.

„Besonders hervorzuheben ist bei diesem Projekt die hervorragende partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der VSE AG, Saarbrücken, der Westnetz und dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion“, so Ulrich Striehl, Gruppenleiter Leitungsbau bei der Pfalzwerke Netz AG. Erforderlich waren die engen Absprachen bei diesem Projekt, weil für den Mastaustausch die Leitung zwischen Homburg und Rohrbach vollständig freigeschaltet werden muss, womit die Versorgung der Umspannwerke Rohrbach und Herbitzheim nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Die VSE half an dieser Stelle mit der Versorgung über einen Stromkreis, welcher für die Bauzeit verfügbar ist, aus, wodurch die Versorgung der genannten Umspannwerke und der dadurch versorgten Ortschaften gesichert ist und das Projekt somit durchgeführt werden kann.

Es ist davon auszugehen, dass die neuen Maste etwa 100 Jahre und die neuen Leiterseile etwa 60 Jahre halten werden. Das Investitionsvolumen für die Modernisierungsmaßnahmen liegt bei 2,5 Millionen Euro.

Ludwigshafen, 08. November 2016

Pfalzwerke nehmen neue Kälteanlage im Ludwigshafener Pfalzbau offiziell in Betrieb

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat für die Stadt Ludwigshafen am Rhein den Bau einer neuen Kälteanlage realisiert. Die Anlage wurde am heutigen Dienstag, 08. November 2016, offiziell in Betrieb genommen.

Bereits im Jahr 2015 suchte die Stadt Ludwigshafen nach einem Partner, der die Kälteversorgung im Pfalzbau übernimmt und diese unter Berücksichtigung der hohen Anforderungen eines Theater- und Veranstaltungsbetriebes gewährleisten kann. Im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung entschied sich die Kommune für das Kälteliefercontracting der Pfalzwerke.

Das innovative Konzept basiert auf einer praxisbewährten Technik. Zum Einsatz kommen künftig zwei luftgekühlte Scroll-Flüssigkeitskühler, die auf dem Flachdach des Pfalzbaus untergebracht sind. Beide Einheiten verfügen über eine Kälteleistung von je 250 Kilowatt. Fällt eine Kältemaschine aus, kann die andere unabhängig davon bis zu 50 Prozent des maximalen Kältebedarfs im Pfalzbau decken. Um die Versorgung jederzeit zu sichern, steht im Keller ein zusätzlicher Anschluss für eine mobile Kälteanlage zur Verfügung.

„Wir haben einen guten Weg gefunden, um die Technik und den Aufwand so schlank wie möglich zu halten. Das gelang auch, weil sich die bereits vorhandenen Kühlwasserleitungen des ehemaligen Rückkühlwerkes für das neue Kaltwassernetz nutzen ließen“, erklärt Ralf Gabriel aus dem Bereich Energiedienstleistungen bei den Pfalzwerken. Die großen Kältemaschinen im Kellergeschoss des Pfalzbaus wurden hingegen außer Betrieb genommen.

Das Investitionsvolumen für die neue Kälteanlage beträgt rund 300.000 Euro. Neben der Finanzierung, Planung und Bau zeichnen sich die Pfalzwerke künftig auch für den Betrieb und die Wartung der neuen Anlage verantwortlich. Die Stadt Ludwigshafen zahlt lediglich für die Kältelieferung ein Rundum-sorglos-Paket für die kommenden 15 Jahre. 

Ludwigshafen, 18. Oktober 2016

Pfalzwerke und SHK Pfalz starten gemeinsame Kooperation

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und der Fachverband Sanitär Heizung Klima (SHK) Pfalz arbeiten künftig im Bereich der Heizungsanlagen noch enger partnerschaftlich zusammen. Der entsprechende Kooperationsvertrag wurde am gestrigen Montag, 17. Oktober 2016, unterzeichnet.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die gemeinsame Vermarktung von Gasbrennwert- und Wärmepumpenheizungen. Über veraltete Heizungsanlagen geht viel Energie verloren. Die Wärmekonzepte der Pfalzwerke plus die staatliche Unterstützung durch Fördermittel der KfW machen es den Kunden möglich, auf eine energieeffiziente Heiztechnik umzusteigen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Betrieben des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Pfalz kompetente und verlässliche Partner gefunden haben. Die Zusammenarbeit mit dem lokalen Handwerk liegt uns sehr am Herzen,“ so Dieter Dietz, Fachleiter dezentrale Versorgungskonzepte bei den Pfalzwerken. 

Zum Fachverband-SHK Pfalz gehören derzeit knapp 400 Mitgliedsbetriebe, die künftig den Einbau, die Wartung oder Entstörung von Heizungsanlagen der Pfalzwerke übernehmen werden.

Landesinnungsmeister Fritz Koch freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken: „Das Handwerk braucht die Versorger und die Versorger brauchen das Handwerk. Mit einem gemeinsamen Auftritt wird das Vertrauen des Kunden bekräftigt. Es ist wichtig, gemeinsam Kompetenz zu zeigen, um dem Kunden die Wahl seines Wärmeträgers und die zukünftige Betreuung der gesamten Anlage zu erleichtern.“

Weiter Informationen zu den Wärmekonzepten der Pfalzwerke erhalten Sie von:

Christian Martin, Tel-Nr.: 0621/585-2613
Stefan Kreis, Tel-Nr.: 0621/585-2612
energieberatung@pfalzwerke.de

Oder bei Ihrem SHK-Heizungsbetrieb.

V.l.: Joachim Schädler (Leiter Privat- und Geschäftskunden Pfalzwerke), Dieter Dietz (Fachleiter dezentrale Versorgungskonzepte Pfalzwerke), Katja Gröschel (Geschäftsführerin SHK Pfalz), Uwe Veth (Leiter Vertrieb & Handel Pfalzwerke), Fritz Koch (Landesinnungsmeister). 
 

Ludwigshafen, 07. Oktober 2016

Pfalzwerke gehören zur Elite der Ausbildung

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft ist von der Industrie- und Handelskammer (IHK) für ihre herausragende Leistung in der Berufsausbildung ausgezeichnet worden. Die feierliche Ehrung der Ausbildungsbetriebe und der Auszubildenden fand am Mittwoch, 5. Oktober 2016, im Veranstaltungszentrum der Gartenschau Kaiserslautern statt.

Insgesamt haben 5.338 junge Leute im Winter 2015/2016 und im Sommer 2016 ihre Abschlussprüfung vor der IHK Pfalz abgelegt. Ausgezeichnet wurden nun „Unsere Besten 2016“ – das sind 146 junge Menschen, die mit der Note „sehr gut“ eine IHK-Abschlussprüfung bestanden haben. Dazu zählt seitens der Pfalzwerke Sarah Löchel, die bei der Pfalzwerke Netz AG ihre Ausbildung zur Elektronikerin Betriebstechnik absolviert hat.

15 Prüflinge haben als die Besten des Landes Rheinland-Pfalz abgeschlossen, darunter auch Johanna Stuhlfauth, die bei den Pfalzwerken eine Ausbildung zur Industriekauffrau durchlaufen hat. Darüber hinaus sind drei weitere Auszubildende geehrt worden, die ihre Ausbildung im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung im Pfalzwerke Bildungszentrum abgeschlossen haben.

René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, sieht die Auszeichnung als Beleg für die über Jahrzehnte erfolgreiche und qualitativ hochwertige Arbeit des Bildungszentrums der Pfalzwerke: „Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Ausbildung und unsere Auszubildenden erneut zu „Den Besten“ gehören. Mit einer hervorragenden Ausbildung ebnen wir den Weg für eine erfolgreiche Zukunft der jungen Leute, sichern die gezielte Qualifizierung unserer eigenen Fachkräfte und damit auch unser aller Zukunft“.

Ludwigshafen, 29. September 2016

Tag der Offenen Tür im Bildungszentrum Maxdorf am 1.10.2016

Am kommenden Samstag, 1. Oktober 2016, öffnet das Bildungszentrum der Pfalzwerke in Maxdorf seine Türen für alle Interessierten und deren Familien. Zwischen 10 und 15 Uhr besteht die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten bei den Pfalzwerken zu informieren.

Die Pfalzwerke sind ein mehrfach ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb. Derzeit finden rund 90 Auszubildende ihren Berufsstart bei den Pfalzwerken. Damit liegt die Ausbildungsquote mit acht Prozent über dem Durchschnitt.

Motivierten jungen Leuten bieten die Pfalzwerke aktuell folgende Ausbildungs- und Studienplätze an:

  • Elektroniker/in für Betriebstechnik (Pfalzwerke Netz AG)
  • Industriekauffrau/-mann (Pfalzwerke)
  • Bachelor of Arts: Öffentliche Wirtschaft/Versorgungswirtschaft (Pfalzwerke)

Am Tag der offenen Tür erwartet die Gäste ein Einblick in die Betriebsstätten sowie interessante Vorträge und Gespräche von und mit den Ausbildern und den Auszubildenden. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.


Die Anschrift des Bildungszentrums lautet:
Voltastraße 1-3 67133 Maxdorf


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Ludwigshafen, 28. September 2016

Pfalzwerke erreichen Top-Platzierung beim Service-Test von TESTBILD

Beim deutschlandweiten Service-Test von TESTBILD sind die Pfalzwerke in der Branche „Geld, Versicherung und Versorgung“ und der Kategorie „Stromversorger bundesweit“ mit einem hervorragenden dritten Platz als „Beste Service-Qualität 2016/17“ ausgezeichnet worden. Damit rangiert der Regionalversorger in Sachen Servicequalität direkt hinter den beiden großen Energieversorgern EWE und Vattenfall.

Mit dem Ziel, bundesweit die Unternehmen, Dienstleister und Behörden mit dem besten Online- und Offline-Service-Angebot zu finden, hat TESTBild in Zusammenarbeit mit dem Statistik-Unternehmen Statista eine der größten Kundenbefragungen Deutschlands durchgeführt.

Um eine Grundlage für die Bewertung zu erstellen, wurden zunächst die 250 wichtigsten Branchen identifiziert. Anschließend ermittelten die Tester pro Branche bis zu zehn Top-Player. Ausschlaggebend für die Auswahl war vor allem die Reichweite der einzelnen Unternehmen. Diese wurde anhand von Umsatz, Kundenzahlen, aber auch Bekanntheit festgelegt. Die so entstandene Liste von rund 2.500 Playern bildete dann die Grundlage für die Kundenbefragung.

„Diese Top-Bewertung unserer Kunden für unseren Service zu erhalten, ist eine herausragende Auszeichnung für unser Team und unser Unternehmen“, so Marcus Tretter, Leiter des Kundenservice bei den Pfalzwerken. „Dass wir uns in diesem national hochkarätigen Umfeld behaupten können, zeigt, dass wir mit unserer stringenten Kundenorientierung auf sehr erfolgreichem Kurs sind.“


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Ludwigshafen, 21. September 2016

Spatenstich für Baugebiet „Junkergewanne“ in Altrip erfolgt

Im Baugebiet „Junkergewanne“ in Altrip ist mit dem ersten Spatenstich heute der Auftakt zur Erschließung gemacht worden. Ortsbürgermeister Jürgen Jakob übergab mit dem symbolischen Spatenstich der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, und der Firma Bender aus Grünstadt als bauausführendes Unternehmen die Erschließungsaufgaben. Zuvor hatte das Planungsbüro Piske aus Ludwigshafen im Auftrag der Pfalzwerke die Planung für das Baugebiet durchgeführt.

Die Ortsgemeinde Altrip hatte den Pfalzwerken den Auftrag zur Erschließung des Wohnbaugebietes „Junkergewanne“ im November 2015 erteilt. In dem zukünftigen Baugebiet werden auf einer Gesamtfläche von 2,6 Hektar 31 Grundstücke entstehen, die jeweils rund 500 Quadratmetern groß sein werden. Die Herstellkosten sind mit circa 1,6 Millionen Euro angesetzt. Damit ergeben sich in der Vorberechnung Erschließungskosten von etwa 100,- Euro pro Quadratmeter. Mit der Fertigstellung der Erschließung ist Mitte 2017 zu rechnen.

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Ludwigshafen, 11. Juli 2016

Strategisches Marketing und Unternehmenskommunikation bei den Pfalzwerken unter neuer Leitung

Zum 1. Juli 2016 hat Sarah Schmitt (37) die Leitung der Pfalzwerke-Abteilung Strategisches Marketing & Unternehmenskommunikation (MK) übernommen. Sie ist zuständig für das neu gebündelte strategische und für das operative Marketing der Pfalzwerke und deren Töchter sowie für die Unternehmenskommunikation. Ebenso zeichnet sie für die alle Marktbereiche umfassende zentrale Marktforschung verantwortlich und ist Pressesprecherin der Unternehmensgruppe.

Sarah Schmitt hat 2005 an der Universität in Saarbrücken ihr Studium in den Fachgebieten Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Informationswissenschaft und Neuere Geschichte mit dem Grad einer Magistra Artium abgeschlossen. Anschließend nahm sie ihre Beschäftigung im Saarbrücker Stadtwerke-Konzern auf, wo sie bis 2008 in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Marketing eingesetzt war. Danach war Frau Schmitt ca. 2,5 Jahre als Senior Projektmanagerin in einer Werbeagentur tätig, bevor sie Mitte 2010 zum Saarbrücker Stadtwerke-Konzern zurückkehrte, um dort die Leitung der Stabsstelle Unternehmenskommunikation und Marketing zu übernehmen.

„Wir freuen uns, dass wir Frau Schmitt für diese zukunftsweisende Position in unserem Hause gewinnen konnten und heißen sie in unserer
Unternehmensgruppe willkommen“, so Dr. Werner Hitschler, kaufmännischer Vorstand der Pfalzwerke.

Sie erreichen Sarah Schmitt unter folgenden Kontaktdaten:

Sarah Schmitt
Kurfürstenstr. 29, 67061 Ludwigshafen
Tel.: 0621 585 2380 oder mobil 0151 1654 4886
sarah.schmitt@pfalzwerke.de

Ludwigshafen, 20. Mai 2016

Baufreigabe für das Baugebiet „Im Sommerfeld“ in Ludwigshafen

Oberbürgermeisterin Eva Lohse und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, haben am heutigen Freitag, 20. Mai 2016, das Neubaugebiet „Im Sommerfeld“ in Ludwigshafen-Rheingönheim seiner Bestimmung übergeben. Nun kann dort mit dem Hausbau begonnen werden.

Der Startschuss für die privatrechtliche Erschließung fiel 2013 mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Baulandentwicklung durch die Stadt Ludwigshafen und die Pfalzwerke sowie der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens. Mit der Unterzeichnung des Erschließungsvertrags im April 2014 konnte das Vorhaben in die Umsetzungsphase gehen. Die Erschließungsarbeiten begannen am 28. Mai 2015. „Als wir hier an Ort und Stelle vor fast auf den Tag genau einem Jahr den offiziellen ersten Spatenstich gesetzt haben, stellten wir den Grundstückseigentümern und -eigentümerinnen einen Baubeginn für Sommer 2016 in Aussicht. Wir sind sehr froh darüber, dass wir diesem Versprechen zeitlich sogar noch ein wenig vorauseilen können“, erklärte Pfalzwerke-Vorstandsmitglied René Chassein.

Das Projekt ist die erste derartige Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ludwigshafen und den Pfalzwerken in ihrer Funktion als Erschließungsträger. Die Planung der Erschließungsanlagen erfolgte durch das Ludwigshafener Planungsbüro Piske, die Erschließungsaufgaben übernahm das Bauunternehmen Faber Bau GmbH, Alzey. Die Technischen Werke Ludwigshafen versorgen das Baugebiet mit umweltschonender Nahwärme und sind ferner für die Strom- und Wasserversorgung sowie für die Straßenbeleuchtung zuständig.

Das erschlossene Gebiet ist rund 2,8 Hektar groß und umfasst 47 Bauplätze mit einer Durchschnittsgröße von 400 Quadratmetern. Die spezifischen Erschließungs- und Umlegekosten betragen rund 110 Euro/qm, die Baukosten für das gesamte Gebiet belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro.

Ludwigshafen, 03. Mai 2016

Pfalzwerke legen Jahresabschluss vor

- Operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert
- Konzern-EBIT um 28,9 Millionen Euro auf 99,2 Millionen Euro verbessert
- Dividendenausschüttung von sechs Euro pro Stückaktie

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte der Pfalzwerke-Vorstand die Zahlen für das Geschäftsjahr 2015.

Pfalzwerke-Konzern

Der Pfalzwerke-Konzern blickt auf ein operativ sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück und behauptet sich in einem herausfordernden Marktumfeld, das von sich verändernden und zunehmend komplexer gestalteten Rahmenbedingungen und hohem Wettbewerbsdruck geprägt ist.
Die 39 zur Unternehmensgruppe gehörenden Gesellschaften steigerten den Umsatz um 7,9 Millionen Euro auf 1.578,9 Millionen Euro. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wurde von 70,3 Millionen Euro auf 99,2 Millionen Euro gesteigert, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 11,2 Millionen Euro auf 40,6 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Konzerns liegt mit 12,9 Millionen Euro 2,4 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis. Der Bilanzgewinn stieg um 4,1 Millionen auf 25,9 Millionen Euro. „Wir konnten unser operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern, was die gute Positionierung unserer Produkte und Dienstleistungen im Markt unterstreicht“, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. „Durch die Absenkung des Rechnungszinses ist der Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen allerdings nochmals deutlich gestiegen, was unser Jahresergebnis stark belastet.“

Die Belegschaft der Pfalzwerke blieb mit insgesamt 1.108 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant. Im Geschäftsjahr 2015 absolvierten insgesamt 89 Auszubildende sowie zwei Trainees das Ausbildungsprogramm des Konzerns. Die Ausbildungsquote betrug 8,0 Prozent.

Netzausbau und Modernisierung der Stromnetze fortgesetzt

Einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistete erneut die Pfalzwerke Netz AG beim Ausbau und der Modernisierung des Stromnetzes. Insgesamt tätigte die Pfalzwerke Netz AG im Geschäftsjahr 2015 Investitionen in Höhe von 46,9 Millionen Euro und finanzierte Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 21,8 Millionen Euro. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die wachsende Zahl von Photovoltaik-, Windkraft-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen in das Stromnetz zu integrieren und einen sicheren Netzbetrieb zu gewährleisten. Zum Jahresende 2015 verfügten die regenerativen Anlagen, die an das Netz der Pfalzwerke Netz AG angeschlossen sind, über eine installierte Leistung von über 920 MW.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben des im Juni 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetzes investierte die Pfalzwerke Netz AG verstärkt in die Informationssicherheit. „Das Gesetz verpflichtet die Betreiber kritischer Infrastrukturen – und hierzu zählt die Pfalzwerke Netz AG als Betreiberin eines großen Energieversorgungsnetzes –, das sensible Energiever-sorgungsnetz umfassend vor Hackerangriffen zu schützen“, erklärt Vorstandsmitglied René Chassein.

Forschungsprojekte zur Speicherung regenerativ erzeugten Stroms

Mit der Speicherung von überschüssigem, durch regenerative Energien produziertem Strom befassten sich in 2015 gleich mehrere Projekte der Pfalzwerke. Das Unternehmen beteiligte sich in Kooperation mit John Deere, der TU Kaiserslautern und dem Hofgut Neumühle am Teilprojekt SESAM-Farm des 2015 angelaufenen Verbundprojekts Designetz des Bundesministeriums für Wirtschaft. Das Projekt ThermSpe4EE (Thermische Speicher für Erneuerbare Energien) befasst sich mit der Integration von Photovoltaikanlagen in Niederspannungsnetze, während in einem dritten Projekt die Tochtergesellschaft Pfalzgas gemeinsam mit den Stadtwerken Pirmasens und dem Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens im Juni 2015 eine Power-to-Gas-Pilotanlage in Betrieb genommen, die als Technologie in dieser Form und Größenordnung in Deutschland bisher einzigartig ist.

Internationale Ausrichtung der Pfalzsolar GmbH ausgebaut

Die 100-Prozent-Tochter Pfalzsolar GmbH konnte 2015 drei Großprojekte in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen fertigstellen und sich auch im britischen Solarmarkt etablieren: Die Projekte Hayford Farm und Tiln Farms konnten an international agierende Großinvestoren veräußert werden. Zugleich hat sich Pfalzsolar zum Jahresende drei neue Projekte in Großbritannien gesichert. Auch das 2014 begründete Geschäft mit Solaranlagen für Privat- und Gewerbekunden sowie der Bereich technische Betriebsführung ist auf einem guten Weg. Die Pfalzsolar hat die Betriebsführung ihrer selbst erstellten Solarparks sowie für weitere Anlagen in der Region, beispielsweise der Firma Eurosol, übernommen.


Pfalzwerke Aktiengesellschaft

Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft beliefen sich in 2015 auf 1.086,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 73,0 Millionen Euro, der maßgeblich durch ein geringeres Handelsvolumen im Stromgeschäft und die Weitergabe von Beschaffungsvorteilen an Kunden bedingt ist. Das gestiegene Vertriebsvolumen im Strom- und Gasgeschäft konnte diesen Effekt nicht vollständig kompensieren. Positiv auf das Ergebnis wirkten sich hingegen die reduzierten Materialaufwendungen für Strom- und Gasbezug, Netznutzungsentgelte sowie den laufenden Betrieb und Instandhaltungen aus. Die „Sonstigen betrieblichen Erträge“ betrugen 20,1 Millionen Euro und übertreffen den Vorjahreswert um 3,8 Millionen Euro. Das EBIT liegt mit 67,1 Millionen Euro 50 Prozent über dem Vorjahreswert von 44,6 Millionen Euro und verdeutlicht damit noch mal die starke operative Performance am Markt.

Der Jahresüberschuss fällt mit 6,6 Millionen Euro aufgrund höherer Steuern und stark gestiegenem Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen geringer aus als im Vorjahr. „Obwohl das Dividendenvolumen in Höhe von rund 11,1 Millionen Euro nicht vom Jahresüberschuss gedeckt wird, schüttet die Pfalzwerke Aktiengesellschaft wie im Vorjahr eine Dividende von sechs Euro pro Stückaktie aus. Der fehlende Betrag in Höhe von 4,5 Millionen Euro wird durch Entnahmen aus den Gewinnrücklagen gedeckt“, erklärt Dr. Werner Hitschler.

Vertrieb Strom und Gas

Das Stromgeschäft entwickelte sich heterogen. Aufgrund der Minimierung des Eigenhandels mit Strom sank die Handelsabgabe. Die Vertriebsabgabe wurde hingegen um 2,4 Prozent gesteigert. Damit sind die Pfalzwerke stärker gewachsen als der Strommarkt, was maßgeblich auf die positive Entwicklung des Stromverkaufs an Stadt- und Gemeindewerke zurückzuführen ist. Mit dem Stromeinkaufsmodell Daily Fix, bei dem der Kunde an der täglichen Entwicklung der Großhandelspreise partizipiert, erzielen die Pfalzwerke eine hohe Bindung an ihre kommunalen Kunden. Aufgrund dieses Erfolgs wird das Modell inzwischen auch im Segment der Straßenbeleuchtung eingesetzt.

Weiterhin im Aufwind befindet sich die Online-Marke 123energie. Die Marke hat sich im hart umkämpften Online-Segment als kundenfreundlicher, fairer Anbieter von Strom und Gas etabliert und wurde 2015 wieder mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von Focus Money und n-tv. Eine Bewertung mit „sehr gut“ erhielt 123energie bei einer Kundenbefragung des Marktforschungs-unternehmens ServiceValue.
Noch um einiges positiver war die Entwicklung des Gasgeschäfts. Hier konnten die Pfalzwerke den Marktanteil in allen Segmenten kräftig ausbauen. Insgesamt stieg der Gasabsatz um fast 31 Prozent und lag damit deutlich über dem nur fünfprozentigen Anstieg des Gesamtmarktes.

Aktivitäten im Bereich Energiedienstleistungen

2015 haben die Pfalzwerke die Aktivitäten im Wachstumsmarkt Energiedienstleistungen mit dem Schwerpunkt Projektierung und Bau von Erneuerbare Energien-Anlagen konsequent weiter ausgebaut und dabei das bewährte Private Public Partnership-Modell mit kommunalen Partnern umgesetzt. 2015 entstanden als weitere PPP-Gesellschaften die Neue Energie Landkreis Kaiserslautern GmbH und die Neue Energie Rhein-Pfalz-Kreis GmbH.

Weiterhin sind die Pfalzwerke in der Konzeption, Errichtung und dem Betrieb von dezentralen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere Blockheiz-kraftwerken, aktiv. 2015 konnten in diesem Geschäftsbereich zahlreiche Projekte von Industrieunternehmen, aus der Wohnungswirtschaft und den Kommunen akquiriert werden. Ein besonderer Erfolg war die komplette Erneuerung der Energieversorgung der Brauerei Park & Bellheimer. In der Wohnungswirtschaft wurden Versorgungskonzepte mit BHKW und Erdgas-Brennwertkessel in den Neubauquartieren Birkenheide und Dannstadt-Schauernheim realisiert. Positiv entwickelt sich der Bereich der Sanierung von Heizungsanlagen in Bestandgebäuden. Die Pfalzwerke erhielten hier mehrere Aufträge zur Errichtung von (Mini )BHKW.


Ausblick 2016

Von zentraler Bedeutung für die Unternehmensentwicklung sind die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Auch für 2016 ist ein dynamischer Wandel der Energiewirtschaft zu erwarten, der die Branche vor große Herausforderungen stellen wird. Den Pfalzwerken als Multi-Utility-Anbieter bietet dieser Veränderungsprozess Entwicklungs-möglichkeiten in den Wachstumsmärkten Photovoltaik und Wind Onshore. „Unsere Innovationsstärke, eine verschlankte Kostenstruktur sowie verbesserte Prozesse ermöglichen es uns, schnell auf neue Anforderungen zu reagieren und sie zu unserem strategischen Vorteil zu nutzen. Die Pfalzwerke-Gruppe arbeitet eng zusammen bei der Entwicklung von neuen Vertriebskanälen und innovativen Angeboten, ohne dabei die erfolgreichen Geschäftsfelder zu vernachlässigen“, so die abschließende Einschätzung von René Chassein, der das Unternehmen weiterhin als verlässlichen Arbeitgeber, bevorzugten Partner und starken Mitgestalter der Energiewende sieht.

Ludwigshafen, 27. April 2016

Pfalzwerke engagieren sich in neuem Forschungsprojekt CellStore

Batteriespeicher sind für Betreiber kleinerer Photovoltaikanlagen schon jetzt eine sinnvolle Lösung, um einen möglichst hohen Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms sicher zu stellen. Doch Speichersysteme können noch mehr leisten: Durch die Energiepufferung bringen sie Flexibilität ins System und sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Energieversorgung von morgen. Was im Kleinen bereits möglich ist, soll künftig auch für große Solarkraftwerke machbar sein. Gemeinsam mit der Technischen Universität Kaiserslautern, der BASF und der Pfalzsolar GmbH haben die Pfalzwerke und die Pfalzwerke Netz AG nun den Grundstein für ein Forschungsprojekt gelegt, das die Möglichkeiten eines Großspeichers erprobt.

Das Projekt CellStore (Cellular Storage), welches durch eine Diplomarbeit wissenschaftlich begleitet wird, soll Lösungsansätze für eine zelluläre Struktur des zukünftigen Energieversorgungsnetzes am Beispiel eines Ortsnetzes untersuchen. Es soll helfen zu klären, welche Flexibilitätsoptionen in einer Ortsnetzzelle durch den Einsatz eines Batteriespeichers erschlossen werden können, welcher technische Aufwand erforderlich ist und ob die Wirtschaftlichkeit perspektivisch gegeben ist.

Am Mittwoch, 20. April 2016, wurde der Großspeicher auf dem Gelände des Solarparks Landstuhl aufgestellt. Der modulare Lithium-Ionen-Speicher ist im Inneren eines 20 Fuß Seefrachtcontainers untergebracht, auf einer Fläche von knapp 15 Quadratmetern. Der Container beherbergt aktuell ein Speichersystem mit einer Spitzenleistung von 250 Kilowatt, das circa 230 Kilowattstunden Solarstrom speichern kann.
„Der Solarpark Landstuhl ist durch seinen Standort im Gewerbegebiet prädestiniert für das Forschungsprojekt“, erläutert Peter Hauffe, der das Projekt als Leiter Technologie und Innovationen bei den Pfalzwerken verantwortet. Das 323 Kilowattpeak starke Kraftwerk der Pfalzsolar produziert jährlich rund 330 Tausend Kilowattstunden CO2-neutrale Energie – theoretisch genug, um 100 Haushalte oder mehrere stromintensive Gewerbebetriebe zu versorgen. Thomas Kercher, Geschäftsführer der Pfalzsolar, freut sich über und auf das Projekt: „Schon als wir 2013 den Solarpark Landstuhl realisiert haben, stand die Idee eines Großspeichers im Raum. Die Technologie entwickelt sich in diesem Bereich rasant und wir sind uns sicher: Speichersysteme sind der nächste, wichtige Schritt im Großanlagenbau.“

Mit dem auf vier Monate begrenzten Forschungsvorhaben untersuchen die Projektpartner unterschiedliche Aspekte des Großspeicherbetriebs. Zum einen geht es um die Netzverträglichkeit von Solarkraftwerken: Durch den Speicher werden die Leistungsspitzen der Mittagszeit geglättet. Der um diese Zeit produzierte Strom wird vorübergehend gespeichert und dann in der Nacht in das Stromnetz eingespeist. Dadurch verringert sich das Risiko einer Netzüberlastung, das vor allem in Regionen mit vielen PV-Anlagen besteht. Daneben dient das Projekt auch dazu, aus Sicht von gewerblichen und industriellen Stromverbrauchern zu überprüfen, wie Großspeicher dauerhaft zu einem hohen Eigenverbrauch von Solarstrom beitragen können. Die Annahme: Oftmals verfügen Gewerbe- und Industriebetriebe über große Dachflächen, die sich für die Errichtung von PV-Anlagen optimal eignen. Mittels leistungsstarker Batteriesysteme können solche Betriebe einen Großteil des auf dem eigenen Dach produzierten Stroms selbst verbrauchen und so langfristig Energiekosten sparen.
Um die Eignung von Großspeichern zu diesem Zweck zu überprüfen, werden vorliegende Lastgänge ausgewählter, im Gewerbegebiet Landstuhl ansässiger Betriebe mit dem des Speichers abgeglichen. Ein dritter Untersuchungsaspekt des Forschungsprojekts ist die börsenpreisorientierte Einspeisung von Solarstrom: Hier wollen die Projektpartner die Frage beantworten, ob mittels des Großspeichers durch ein zeitlich gezieltes Stromangebot an der Börse besonders wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden können. 


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing

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Ludwigshafen, 22. April 2016

Pfalzwerke schließen 100ste Elektro-Ladestation an

Seit vielen Jahren engagieren sich die Pfalzwerke im Bereich E-Mobilität und stellen in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und Einzelhändlern in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller auf.

Am heutigen Freitag, 22. April 2016, wurde die 100ste E-Tanksäule beim Weingut Josef Köhr in der Hauptstraße 68 in Ruppertsberg angeschlossen. Auch Ortsbürgermeisterin Ursula Knoll und Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, waren zugegen.

Eine Übersicht aller Tankstellen im Netzgebiet der Pfalzwerke bietet neben der Fahrradkarte, welche die Pfalzwerke gemeinsam mit Pfalz Touristik e.V. herausgeben und welche in diesem Jahr in ihrer 3. Auflage erscheint, nun auch die neue Pfalzwerke-App, das Pfalzwerkzeug. Hier finden sich mit einem Klick auf „E-Bike-Ladestationen“ detaillierte Informationen zu Ort und Entfernung jeder einzelnen E-Tankstelle. Darüber hinaus bietet das Pfalzwerkzeug kostenlos Veranstaltungs-, Freizeit- und Tourentipps, Nachrichten, Fahrpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs und vieles mehr.

Ludwigshafen, 20. April 2016

Pfalzwerke bringen Freizeit- und Veranstaltungs App heraus: Das Pfalzwerkzeug

Ab morgen, 21. April 2016, stellt die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT den Bürgerinnen und Bürgern in der Pfalz, dem Saarland und der Metropolregion Rhein-Neckar eine App für Smartphones und Tablet-PCs zur Verfügung – das Pfalzwerkzeug. Das All-In-One Werkzeug liefert kostenlos Veranstaltungen, Freizeit- oder Tourentipps, Nachrichten, Fahrpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs und vieles mehr.

Das Pfalzwerkzeug bündelt aktuelle und interessante Inhalte und macht sie über ein einzigartiges Tool bequem und attraktiv zugänglich. Eine eingebaute GPS-Ortung liefert jedem Nutzer die passenden Informationen zu seiner Region, aber selbstverständlich auch darüber hinaus: Denn mit dem Pfalzwerkzeug lassen sich bequem Konzerte in Pirmasens oder Heidelberg und Weinfeste in Kallstadt oder Edenkoben recherchieren. Jeder, der das Pfalzwerkzeug nutzt, kann sich über die gesamte Pfalz, das Saarland und die Metropolregion Rhein-Neckar in über 20 verschiedenen Kategorien informieren.

„Unser Unternehmen ist regional stark verwurzelt. Deshalb war es für uns naheliegend, dass wir die Region digital verbinden – egal ob zu Hause, in der Bahn, bei Freunden oder unterwegs. Mit dem Pfalzwerkzeug wollen wir den Menschen einen neuen Service bieten, der ihnen die eigene Umgebung jeden Tag ein bisschen näher bringt,“ so Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler.

Um den Nutzern rund um die Uhr aktuelle Nachrichten und umfassende Termine liefern zu können, arbeiten die Pfalzwerke mit Partnern wie dem LEO, dem Mannheimer Morgen, dem Pfälzischen Merkur oder dem VRN zusammen. Gerne sind Veranstalter dazu eingeladen, selbst Termine mitzuteilen. Dies ist über folgende Mail-Adresse möglich: pfalzwerkzeug@pfalzwerke.de  

Das Pfalzwerkzeug kann in den bekannten App-Stores für Android, iOS und Windows kostenlos heruntergeladen werden und ist unter folgendem Link direkt abrufbar:

www.pfalzwerke.de/pfalzwerkzeug

Ludwigshafen, 01. April 2016

Pfalzwerke nehmen neues Blockheizkraftwerk in Koblenz in Betrieb

Am gestrigen Donnerstag, 31. März 2016, fand bei der Stabilus GmbH in Koblenz die offizielle Inbetriebnahme unserer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage statt. Die Anlage erzeugt bei dem weltweit marktführenden Hersteller für Gasfedern und Dämpfer Elektrizität und Produktionswärme für die jüngste Maschinenhalle des Unternehmens.

Mehr als 90 Prozent Energieausbeute
Nachdem Pfalzwerke und Stabilus im Juni 2015 den Kooperationsvertrag unterzeichneten, wurde im August letzten Jahres mit dem Bau begonnen und schon im Dezember konnte der Probebetrieb aufgenommen werden.

Nun erzeugt das Aggregat mit Erdgas 360 KW elektrische und 385 KW thermische Leistung. Rund 50 Prozent des Strombedarfs und 100 Prozent des Wärmebedarfs der Produktions¬anlagen in der Halle 17 werden so erzeugt. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung wird der Energieträger Gas zu über 90 Prozent ausgenutzt. Dank dieser Effizienz spart Stabilus pro Jahr rund 1.000 Tonnen CO2 ein. Die Pfalzwerke werden in den nächsten zehn Jahren auch die Betriebsführung für die Gesamtanlage übernehmen.

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Ludwigshafen, 19. Januar 2016

Pfalzwerke und Bellheimer Brauerei nehmen KWK-Anlage in Betrieb

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat für die Bellheimer Brauerei den Bau einer auf Mikrogasturbinen basierenden Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) realisiert. Die Anlage wurde am heutigen Dienstag, 19. Januar 2016, in Anwesenheit von Landrat Dr. Fritz Brechtel und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Industrie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Mit dem Entschluss der Bellheimer Brauerei, die gesamte Energieversorgung umfassend zu modernisieren und eine ganz neue Anlage auf Erdgasbasis zu errichten, ist das Unternehmen im Hinblick Energieeffizienz einen sehr wichtigen Schritt gegangen“, so René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke: „Wir sind sehr erfreut, uns als Pfalzwerke hier in der Südpfalz als Kompetenzpartner für Planung, Bau und Anlagenbetrieb einbringen zu dürfen“.

Nachdem Anfang 2014 bereits erste indikative Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit eines KWK-Projektes durchgeführt und die ermittelten Daten Mitte 2014 verifiziert wurden, erfolgte die Unterzeichnung der entsprechenden Verträge im Dezember 2014. Die unmittelbar daran anschließende Umsetzungsphase wurde nach zwölf Monaten beendet und die Anlage nun fertiggestellt.

Im Rahmen des Projektes wurde die gesamte Energiezentrale bei Park & Bellheimer erneuert. Dazu wurden zwei alte Dampfkessel stillgelegt und zwei Mikrogasturbinen – je mit einer elektrischen Leistung von 100 Kilowatt –, ein Abhitzedampfkessel mit circa 0,3 t/h- und zwei Industriedampfkessel à 6 t/h installiert. Mit der neuen Anlage werden nunmehr 55 Prozent des Strombedarfs selbst erzeugt. „Wir sparen damit jährlich rund 260 Tonnen CO2 pro Jahr ein“, kommentiert Brauereichef Roald Pauli: „Mit dieser wichtigen Energieeffizienz-maßnahme leisten wir einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz und sehen dies auch als Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen“.

Das Investitionsvolumen für die Anlage beträgt rund 1,3 Millionen Euro. Für die Bellheimer Brauerei hat sich das Pachtmodell als wirtschaftlich attraktivste Finanzierungsvariante erwiesen. Die Pfalzwerke werden in den nächsten zehn Jahren auch die Betriebsführung für die Gesamtanlage übernehmen.

Ludwigshafen, 13.Januar 2016

Pfalzwerke und Verbandsgemeinde Maikammer nehmen KWK-Anlage in St. Martin in Betrieb

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat in Kooperation mit der Verbandsgemeinde Maikammer, der Ortsgemeinde St. Martin und der Kirchenstiftung St. Martin in St. Martin eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) mit Blockheizkraftwerk (BHKW) geplant und gebaut. Das Projekt wurde am 15. Mai 2014 vom Verbandsgemeinderat Maikammer beschlossen, am heutigen Mittwoch, 13. Januar 2016, wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

Das erdgasbetriebene Blockheizkraftwerk versorgt das historische Pfarrzentrum, die Pfarrkirche, die örtliche Grundschule sowie eine noch im Bau befindliche Kindertagesstätte. Die Liegenschaften sind durch einen Nahwärmeverbund mit der Heizzentrale verbunden. Das Blockheizkraftwerk weist eine elektrische Leistung von 20 Kilowatt auf, der Spitzenlastkessel liefert eine thermische Leistung von 250 Kilowatt. Es ersetzt eine alte und deutlich ineffizientere Einzelbeheizung der Liegenschaft durch eine moderne, nachhaltige Wärmeversorgung und spart damit rund 45 Prozent CO2 ein; das sind etwa 50 Tonnen pro Jahr. Der erzeugte Strom wird vorrangig zur Deckung des Eigenstrombedarfs der Gebäude eingesetzt, Überschussmengen werden in das Stromnetz eingespeist.

„Das neue Wärmeversorgungskonzept ist bestes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, sich mit Nachbarn zusammenzuschließen, um gemeinsam eine effiziente und umweltgerechte Versorgung auf die Beine zu stellen. Für jeden Einzelnen wäre solch eine moderne Lösung sicherlich nicht umsetzbar, gemeinsam rechnet sich diese Energieeffizienzmaßnahme für alle“, so Verbandsbürgermeister Karl Schäfer. Die Wärmelieferverträge mit der katholischen Kirche, der VG Maikammer sowie der Ortsgemeinde St. Martin wurde für eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen.

Ludwigshafen, 21. Dezember 2015

Baufreigabe zum Erschließungsprojekt „Östlich der Haynaer Straße“ in Erlenbach bei Kandel

Die Pfalzwerke und die VR Bauland Entwicklungsgesellschaft Südpfalz mbH haben das Neubaugebiet „Östlich der Haynaer Straße“ in Erlenbach erfolgreich für die Bebauung vorbereitet. Am vergangenen Freitag, 18. Dezember 2015, erfolgte nun offiziell die Baufreigabe des Erschließungsprojektes durch den Verbandsbürgermeister Volker Poß, Ortbürgermeister Klaus Bolz sowie Vertretern der Pfalzwerke, der VR-Bauland sowie des Planungsbüros Dilger und der Baufirmen. „Wir sind stolz, mit dem erfolgreich umgesetzten Erschließungsprojekt zum Wachstum von Erlenbach beizutragen“, betonte René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.

In dem zukünftigen Baugebiet werden auf einer Gesamtfläche von einem Hektar 18 Grundstücke entstehen, die jeweils rund 420 Quadratmetern groß sein werden. Die Erschließungskosten sind mit circa einer Millionen Euro angesetzt. Die VR-Bauland hatte das Grundstück der alten Gärtnerei zur Vermarktung erworben. Das Bebauungsplanverfahren gestaltete sich wegen der Oberflächenentwässerung zunächst als eine Herausforderung. Mit Hilfe eines neuen, separaten Rückhaltebeckens konnte aber eine geeignete Lösung gefunden werden.

Insgesamt haben die Pfalzwerke in den letzten Jahren fast 70 Bauprojekte in der Pfalz realisiert und rund 100 Millionen Euro im Bereich Neubaugebiete investiert. Auch in der Verbandsgemeinde Kandel sind die Pfalzwerke mit weiteren Erschließungen aktiv: So ist das Projekt Minfeld im Sand abgeschlossen und das Projekt Mittlere Au ist im Bau.

Ludwigshafen, 21. Dezember 2015

Pfalzwerke und Rhein-Pfalz-Kreis gründen Neue Energie Rhein-Pfalz-Kreis GmbH

Die Pfalzwerke und der Rhein-Pfalz-Kreis haben gemeinsam die Neue Energie Rhein-Pfalz-Kreis GmbH gegründet. Der Vertrag wurde am Dienstag, 15. Dezember 2015, durch Landrat Clemens Körner und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, sowie Rainer Nauerz, Leiter Energiedienstleistungen bei den Pfalzwerken, unterschrieben und notariell beurkundet.

Für die beiden gleichberechtigten Gesellschafter – Rhein-Pfalz-Kreis und Pfalzwerke halten jeweils 50% der Geschäftsanteile – wurden Sabine Kuhlus seitens der Pfalzwerke und Elke Bröckel für den Landkreis zu Geschäftsführerinnen bestellt. Beide Gesellschafter werden im Aussichtsrat des Unternehmens mit jeweils vier Mitgliedern vertreten sein.

Die Neue Energie Rhein-Pfalz-Kreis GmbH hat das Ziel, den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung sowohl im Strom- als auch im Wärmesektor innerhalb des Landkreises abzustimmen und voranzutreiben. Zu den Aufgaben gehören die Planung, die Finanzierung, der Bau und der Betrieb von hocheffizienten Anlagen zur Wärme- und Stromversorgung, insbesondere aus erneuerbaren Energien. Ferner werden umfassende Energieberatungs- und Dienstleistungen sowie alle Leistungen rund um das Thema Energieeffizienz wahrgenommen und ausgeführt.

„Als Kompetenzführer im Bereich der erneuerbaren Energien treiben wir zusammen mit kommunalen Partnern in gemeinsamen Projektgesellschaften die regionale Energiewende voran. Durch unsere Nähe vor Ort und unser hohes spezialisiertes Fachwissen sind wir dabei einerseits für kommunale Körperschaften ein idealer Projektpartner, andererseits vertiefen wir durch diese Zusammenarbeit unsere Verankerung in der Region“, begründet René Chassein das Engagement der Pfalzwerke. Die ersten Projekte für die Gesellschaft, so etwa eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kreishauses in Ludwigshafen zur Versorgung der Liegenschaft sowie eine zu errichtende Elektroladesäule, befinden sich bereits in der Prüfung.


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Ludwigshafen, 02. Dezember 2015

Energiewende digital: Pfalzwerke sind Partner im Bundesförderprogramm „Designetz“

Das Verbundprojekt „Designetz - Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft“ hat die Förderzusage des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) erhalten. Bei dem Projekt handelt es sich um das technisch bislang umfassendste Demonstrationsprojekt zur Integration erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem. 36 Partner sind in das Projekt involviert, darunter auch die Pfalzwerke Aktiengesellschaft.

Mit „Designetz“ wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland demonstrieren, wie Energie aus Solarenergie und Windkraft für die Versorgung von urbanen und industriellen Verbrauchern genutzt werden kann. Anhand konkreter Umsetzungskonzepte und Modellvorhaben soll dargestellt werden, wie eine größtmögliche Integration der erneuerbaren Energien in die Energieversorgung erreicht werden kann. Das BMWi fördert die ausgewählten Modellregionen mit insgesamt bis zu 230 Millionen Euro über vier Jahre.In Rheinland-Pfalz wird die Interaktion eng zusammen liegender Regionen mit hohen Erzeugungsüberschüssen aus erneuerbaren Energien mit industriellen und urbanen Lastzentren untersucht werden.

Die Pfalzwerke beschäftigen sich seit Jahren in zahlreichen Forschungsprojekten mit der technologischen Fortentwicklung der Netzinfrastrukturen, wie sie durch die Energiewende notwendig wird. „Mit Blick auf diese Erfahrungen haben wir uns von Beginn an als Partner der Bundesländer übergreifenden Projektinitiative „Designnetz“ angeboten, dies umso mehr, als wir mit unserem Teilprojekt „SESAM-Farm“ einen konkreten Beitrag zur Zielsetzung einer größtmöglichen Integration erneuerbarer Energien in das Energiesystem der Zukunft leisten können“, erklärt René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft.

Das Teilprojekt „SESAM-Farm“ (SESAM steht für „Sustainable Energy Supply for Agricultural Machinery“) mit ihrem Kooperationspartner John Deere, der Technischen Universität Kaiserlautern und der Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung-Hofgut Neumühle erbringen. John Deere hat bereits einen vollelektrischen Traktor als Prototyp entwickelt. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Neumühle soll ein Praxistest stattfinden. Ziel des Projektes ist es, die technische Ausrüstung von Bauernhöfen aufgrund umfassender Elektrifizierung der Landmaschinen (inkl. deren Aufbauten) und Installationen in Stallungen so zu konzipieren, dass fossile Heiz- und Treibstoffe weitgehend verdrängt werden.

Fokus liegt hierbei auf dem Themengebiet SmartGrid und der möglichen Gestaltung und Erprobung zeitvariabler Tarife für die landwirtschaftlicher Betriebe. Durch die Nutzung von Speichermöglichkeiten wie Batterien wird der Eigenverbrauchsanteil erhöht, die Energiekosten minimiert und gleichzeitig netzdienliches Verhalten generiert. Die Farm wird zu einem teilautonomen System. Kernelement der Konzeptvarianten werden Batterien für Off-Road-Fahrzeuge (Landmaschinen) sein, die dank ihrer leichten Austauschbarkeit verschiedene Funktionen erfüllen können.

Ludwigshafen, 27. November 2015

Pfalzwerke erhalten Auftrag zur Erschließung des Neubaugebietes „Junkergewanne“ in Altrip

Die Pfalzwerke Infrastruktur GmbH erschließt das Wohnbaugebiet „Junker-gewanne“ in Altrip. Die Gemeinde Altrip erteilte den Auftrag dazu an die Tochtergesellschaft der Pfalzwerke, die ihrerseits als Erschließungsträger schon zahlreiche weitere Gebiete in der Pfalz erfolgreich für die Bebauung erschlossen hat.

Den Erschließungsvertrag dazu unterschrieben Jürgen Jacob, Ortsbürger-meister der Ortsgemeinde Altrip, Werkleiter Patrick Fassott, Verbandsgemeindewerke Waldsee, sowie die Geschäftsführer der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH Dieter Schneider und Wolfgang Brückner am heutigen Freitag, 27. November 2015, im Altriper Rathaus.
 
In dem zukünftigen Baugebiet werden auf einer Gesamtfläche von 2,6 Hektar 31 Grundstücke entstehen, die jeweils rund 500 Quadratmetern groß sein werden. Die Herstellkosten sind mit circa 2,1 Millionen Euro angesetzt. Damit ergeben sich in der Vorberechnung Erschließungskosten von etwa 130,- Euro pro Quadratmeter.

Als nächstes erfolgt nun die Planung und Ausschreibung durch das Planungs-büro Piske, Ludwigshafen. Die Bauarbeiten werden etwa Mitte 2016 beginnen. Mit der Fertigstellung ist Mitte 2017 zu rechnen.

Von links: Dieter Schneider (Pfalzwerke), Ortsbürgermeister Jürgen Jacob, Werkleiter Patrick Fassot und hinten Karsten Schubert (VG Waldsee).

Ludwigshafen, 04. September 2015

Pfalzwerke erhalten Auftrag zur Erschließung des Neubaugebietes „Im Dorf“ in Landau-Queichheim

Die Pfalzwerke und die VR Bauland Entwicklungsgesellschaft Südpfalz mbH erschließen gemeinsam das Wohnbaugebiet „Im Dorf“ in Landau-Queichheim. Die Stadt Landau erteilte den Auftrag an die beiden Erschließungsträger, die schon zahlreiche weitere Gebiete in der Südpfalz für die Bebauung erfolgreich vorbereitet haben und sich bei diesem Auftrag gegen vier Mitbewerber durch setzten.
 
Den Erschließungsvertrag dazu unterschrieben Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer, Ortsvorsteher Jürgen Doll sowie Christian Rohatyn von der VR Bank und Dieter Schneider von den Pfalzwerken am Mittwoch, 2. September 2015, im Landauer Rathaus. Alle Verantwortlichen lobten die gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten und sind von einem schnellen und unkomplizierten Verfahrensverlauf überzeugt. Oberbürgermeister Schlimmer bezeichnete das Projekt als „wichtigen Baustein für Landau“ und auch Dieter Schneider sieht den Erschließungsarbeiten zuversichtlich entgegen: „Es ist uns wichtig, in engem Kontakt mit den Eigentümern zu stehen. Die Gespräche sind bisher durchweg positiv und so hoffen wir, die Erschließungsarbeiten bereits im Herbst 2016 abschließen zu können.“
 
In dem zukünftigen Baugebiet werden ca. 16 bis 18 Grundstücke entstehen, die jeweils zwischen 350 und 500 Quadratmetern groß sein werden. Bebaut werden sollen diese mit klassischen Einfamilienhäusern mit zwei Vollgeschossen. Außerdem soll es möglich sein, neben dem Hauptgebäude ein zusätzliches kleineres Haus zu errichten, um auf diese Weise das Generationenwohnen zu fördern.

Ludwigshafen, 24. Juli 2015

Neubaugebiet „Am Friedhof“ in Knittelsheim erfolgreich erschlossen

Erneut haben die Partner Pfalzwerke Aktiengesellschaft und VR-Bank Südpfalz eG in Form von Erschließungsarbeiten einen wesentlichen Beitrag zur „Grundsteinlegung“ eines künftigen Wohngebiets geleistet. Die entsprechenden Leistungen für das Neubaugebiet „Am Friedhof“ im südpfälzischen Knittelsheim wurden erfolgreich abgeschlossen. Ortsbürgermeister Ulrich Christmann, Dieter Schneider von der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH sowie Christian Rohatyn von der VR Bauland entwicklungsgesellschaft Südpfalz mbH durchtrennten heute das symbolische rote Band und erteilten somit die offizielle Baufreigabe.

Die Pfalzwerke haben das Gebiet gemeinsam mit der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz GmbH im Auftrag der Gemeinde Knittelsheim erschlossen. Die Baufirma Heinrich Scherer Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus Germersheim hat die Erschließung des Baugebietes durchgeführt. Im August steht noch die Errichtung der Lärmschutzwand an, deren Begründung ebenfalls noch durchgeführt wird.

Ab August 2015 stehen 26 Bauplätze für private Eigenheime zur Verfügung. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 500 Quadratmetern. Mit der VR Baulandentwicklungsgesellschaft sind bislang 16 Baugebiete erschlossen bzw. in der Entwicklungsphase. Für die Pfalzwerke ist das Gebiet „Am Friedhof“ in Knittelsheim das 64. Baugebiet, welches mit heutigem Stand erschlossen wurde.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 23. Juli 2015

René Chassein weitere fünf Jahre im Konzernvorstand

Der Aufsichtsrat der Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat in seiner heutigen Sitzung René Chassein für weitere fünf Jahre als Mitglied des Vorstandes bestätigt. Der 49-jährige verantwortet die Bereiche Energiedienstleistungen, Personal und Juristische Dienste, Revision und Organisation sowie Technologie und Innovation im zweiköpfigen Konzernvorstand. „Durch die Bereitstellung einer modernen und sicheren Energie-Infrastruktur und in der Nutzung unserer langjährigen Kompetenzführerschaft im Bereich Erneuerbarer Energien werden wir in der Region und darüber hinaus auch weiterhin die Energiewende aktiv mitgestalten“ benennt der Elektro- und Wirtschaftsingenieur, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Pfalzwerke Netz AG sowie der Pfalzgas GmbH ist, wesentliche Ziele der rund 1100 Mitarbeiter umfassenden Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380

Ludwigshafen, 20. Juli 2015

Spatenstich zur Erschließung des Neubaugebietes „In der Gärtnerei“ in Erlenbach

Die Pfalzwerke und die VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz GmbH erschließen gemeinsam das Wohnbaugebiet „In der Gärtnerei“ in Erlenbach. Die Gemeinde Erlenbach erteilte den Auftrag an die beiden Erschließungsträger, die schon zahlreiche weitere Gebiete in der Südpfalz für die Bebauung erfolgreich vorbereitet haben.
 
Ortsbürgermeister Klaus Bolz und erste Grundstücksbesitzer setzten am vergangenen Freitag, 17 Juli 2015, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kandel, Volker Poss, Vertretern der VR Bank Südpfalz sowie der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz und Dieter Schneider von der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH sowie Peter Paul von der gleichnamigen Baufirma aus Klingenmünster den ersten Spatenstich. Die Peter Paul GmbH & Co. KG führt die Erschließung des Baugebietes durch.

Die Erschließungsmaßnahmen werden bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Für private Eigenheime stehen nach der Erschließung voraussichtlich 17 Bauplätze zur Verfügung. Sechs davon mit einer mittleren Größe von 460 Quadratmeter können noch gekauft werden.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, 17. Juli 2015

Pfalzwerke nehmen Windpark in Göllheim offiziell in Betrieb

Am Freitag, 17. Juli 2015, hat die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ihre fünf Windkraftanlagen in Göllheim im Rahmen einer Feierlichkeit mit Politikern und – einen Tag später am Samstag – mit Bürgerinnen und Bürgern offiziell in Betrieb genommen. Die neuen Anlagen, die seit September 2014 nach EEG in das Netz einspeisen, haben eine installierte Leistung von 12,68 Megawatt. Alle Anlagen sind vom Typ GE 2.5 und haben eine Nabenhöhe von 139 Metern, einen Rotordurchmesser von 120 Metern und eine Gesamthöhe von 199 Metern. Der Jahresertrag des Windparks liegt bei 31,5 Millionen Kilowattstunden, rein rechnerisch können damit rund 9.100 Haushalte versorgt werden. Die dadurch eingesparte Menge an CO2-Emissionen liegt bei etwa 16.000 Tonnen pro Jahr.
Der offiziellen Inbetriebnahme gingen umfangreiche naturschutzfachliche Untersuchungen voraus, in denen Biologen die Auswirkungen der Anlagen auf Natur und Umwelt überprüft haben. Dem Eingriff in die Natur an diesen Waldstandorten ist mit umfassenden Ausgleichsmaßnahmen begegnet worden. Hier sei beispielhaft die Schaffung eines Wildkatzengeheges sowie eines neuen Jagdhabitats für Fledermäuse durch eine neue Wasserfläche von ca. 300 m² im Eistal genannt. Auch der Mischwald wurde und wird in einen höherwertigen Laubwald umgewandelt.
Die Betreibergesellschaft der Anlagen ist die Pfalzwerke Neue Energie Göllheim GmbH & Co. KG, welche sich je zu einem Drittel aus den Gesellschaftern AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) Donnersbergkreis und AöR Göllheim sowie den Pfalzwerken zusammensetzt. Die Anlagen sind am Umspannwerk Kindenheim an das 20-Kilovolt-Netz der Pfalzwerke eingebunden.

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Ludwigshafen, 30. Juni 2015

Pfalzwerke erwarten durch hinzugefügte Schaltsekunde keine Schwierigkeiten

Am morgigen 1. Juli um 01:59:59 wird das Jahr 2015 um eine Sekunde verlängert. Mit solchen Schaltsekunden wird kompensiert, dass die Erde für eine Umdrehung ein klein wenig länger braucht als 24 Stunden Atomuhrzeit. Ohne Schaltsekunde würden Weltzeit und astronomische Zeit immer weiter auseinanderklaffen.

Aus der Sicht der Pfalzwerke und der Pfalzwerke Netz AG sind durch die hinzugefügte Schaltsekunde keine Schwierigkeiten im Netz zu erwarten. Theoretisch betroffen sein könnten davon Leitsystem und Kommunikationsnetz sowie besondere Netzschutzeinrichtungen (Leitungsdifferentialschutz). Dazu wurden bereits im Vorfeld alle relevanten Vorkehrungen getroffen. Hierzu zählt, dass im Vorfeld entsprechende Netzwerkdienste deaktiviert und diese nach erfolgter Schaltsekunde wieder aktiviert werden.

Die in den vergangenen Jahren eingeführten Schaltsekunden haben bei den Pfalzwerken zu keinen Problemen geführt. Der Fehler von einer Sekunde wird vom System zwar eventuell als außergewöhnlich hohe Latenzzeit erkannt und signalisiert, es sind aber keine derart zeitkritischen Prozesse vorhanden, die hiervon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Ludwigshafen, 02. Juni 2015

Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes „Niederkirchen West“ in Niederkirchen bei Deidesheim

Am heutigen Dienstag, den 2. Juni 2005, haben mit dem offiziellen Spatenstich durch Ortsbürgermeister Josef Seckinger und Verbandsbürgermeister Theo Hoffmann die Erschließungsmaßnahmen im Wohnbaugebiet „Niederkirchen West“ durch die Pfalzwerke begonnen.

Der Startschuss für die privatrechtliche Erschließung fiel bereits am 28. November 2011 mit der Unterzeichnung des Erschließungsvertrages zur Baulandentwicklung. Die Rechtskraft des Bebauungsverfahrens erfolgte am 17. Oktober 2014. Die Bodenordnung wurde am 12. November 2014 als privates Bodenordnungsverfahren realisiert.

Die Planung der Erschließungsanlagen erfolgte durch das Ludwigshafener Planungsbüro Piske. Im Mai 2015 folgte dann die Auftragsvergabe zur Baulanderschließung an das Bauunternehmen Faber Bau GmbH, Alzey. Nach dem heutigen Startschuss sollen die Grundstücksbesitzer voraussichtlich im Sommer 2016 mit dem privaten Hausbau beginnen können. Hierzu ist es erforderlich, die Zufahrt zum Baugebiet über eine neu herzustellende Kreisverkehrsanlage zu gewährleisten. Die Bauarbeiten im Baugebiet sollen parallel erfolgen.

Im Auftrag der Ortsgmeinde erschließen die Pfalzwerke das rund 3,2 Hektar große Gebiet, welches mit 1,9 Hektar Nettobauland Raum für 43 Bauplätze bietet. Für Eigenheime werden Bauplätze von durchschnittlich rund 450 Quadratmeter zum Verkauf stehen, wobei der Preis pro Quadratmeter voraussichtlich um 240 Euro liegen wird.

Die nun anstehenden Erschließungsmaßnahmen umfassen zum einen die Herstellung der Straßen sowie die Basisarbeiten für deren Beleuchtung. Zum anderen werden alle Ver- und Entsorgungseinrichtungen, die Strom-, Gas- und Wasserleitungen sowie Maßnahmen für die Telekommunikation gemeinsam mit den Versorgungsträgern vorbereitet. Die Erschließungskosten des gesamten Gebietes betragen rund 2 Millionen Euro.

Ludwigshafen, 28. Mai 2015

Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes „Im Sommerfeld“ in Ludwigshafen

Am heutigen Donnerstag, 28. Mai 2015, wurde offiziell mit der Erschließung des Neubaugebietes „Im Sommerfeld“ in Ludwigshafen-Rheingönheim begonnen. Oberbürgermeisterin Eva Lohse und René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, haben dazu symbolisch den ersten Spatentisch gesetzt.

Der Startschuss für die privatrechtliche Erschließung fiel bereits am 7. Mai 2013 mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zur Baulandentwicklung durch die Stadt Ludwigshafen und die Pfalzwerke sowie der Einleitung des Bebauungsplanverfahrens für das neue Baugebiet. Die Pfalzwerke hatten sich im Rahmen einer Präqualifikation mit ihrem Erschließungskonzept gegen mehrere Bewerber durchgesetzt. Mit der offiziellen Unterzeichnung des Erschließungsvertrags am 14. April 2014 konnte das Vorhaben in die Umsetzungsphase gehen. Die Rechtkraft des Bebauungsverfahrens erfolgte am 25. April 2014. Die Bodenordnung wurde am 2. Juli 2015 als privates Bodenordnungsverfahren realisiert. Es ist die erste derartige Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ludwigshafen und den Pfalzwerken in ihrer Funktion als Erschließungsträger. Die Planung der Erschließungsanlagen erfolgte durch das Ludwigshafener Planungsbüro Piske. Im Mai 2015 folgte dann die Auftragsvergabe zur Baulanderschließung an das Bauunternehmen Faber Bau GmbH, Alzey.

Nach dem heutigen Spatenstich sollen die Grundstücksbesitzer voraussichtlich im Sommer 2016 mit dem privaten Hausbau beginnen können. „Damit gewinnt Ludwigshafen Wohnraum für neue Familien, die es sicherlich kaum noch erwarten können, ein Teil des schönen Stadtteils Rheingönheim zu werden“, betonte Vorstandsmitglied René Chassein.

Im Auftrag der Stadt Ludwigshafen erschließen die Pfalzwerke das rund 2,8 Hektar große Gebiet, welches mit 1,9 Hektar Nettobauland Raum für 47 Bauplätze bietet. Für Eigenheime werden Bauplätze von durchschnittlich rund 400 qm zum Verkauf stehen, wobei die Vermarktung bzw. die Bebauung der Grundstücke individuell durch die Grundstückseigentümer erfolgt.

Die nun anstehenden Erschließungsmaßnahmen umfassen zum einen die Herstellung der Straßen sowie die Basisarbeiten für deren Beleuchtung. Zum anderen werden alle Ver- und Entsorgungseinrichtungen, die Strom-, Gas- und Wasserzugänge sowie Maßnahmen für die Telekommunikation gemeinsam mit den Versorgungsträgern vorbereitet. Die Erschließungskosten des gesamten Gebietes betragen rund zwei Millionen Euro.

 

Ludwigshafen, 05. Mai 2015

Pfalzwerke legen Jahresabschluss vor

- Starke operative Performance der Pfalzwerke in einem schrumpfenden Markt
- EBIT mit 70,3 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert
- Dividende in Höhe von sechs Euro pro Stückaktie an Aktionäre ausgeschüttet

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen prä-sentierte der Pfalzwerke Vorstand die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014.

1. Pfalzwerke-Konzern
Im Konzern gingen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück auf 1.571 Millionen Euro (Vorjahr: 1.581,7 Millionen Euro). Dies bedeutet einen Rückgang von 10,8 Millionen Euro. Insbesondere aufgrund der Reduzierung der sonstigen betriebli-chen Aufwendungen verbesserte sich das Betriebsergebnis des Pfalzwerke-Konzerns in 2014 um 12,2 Millionen Euro auf 68,7 Millionen Euro. Diese Entwicklungen zeigt die starke operative Performance der Pfalzwerke in einem hoch kompetitiven und zudem schrumpfenden Strom- und Gasmarkt. Das EBIT lag dementsprechend mit 70,3 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 57,7 Millionen Euro (+ 21,8 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 29,4 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. „Belastend wirkt auch hier der zusätzliche Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen, der sich aufgrund der Diskontierung mit einem stetig sinkenden Zinssatz ergibt. Bereinigt um diesen Effekt läge das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 47,9 Millionen Euro circa 30 Prozent über dem ebenfalls bereinigten Vorjahr von 36,9 Millionen Euro“, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. Der Bilanzgewinn im Konzern beträgt 21,7 Millionen Euro.

Der Pfalzwerke-Konzern beschäftigte im Jahr 2014 insgesamt 1.114 Mitarbeiter in 39 Gesellschaften. Verglichen mit dem Vorjahr steht dies für ein Anstieg von 30 Arbeits-verhältnissen (Vorjahr: 1.083 Arbeitsverhältnisse). Im Berichtsjahr absolvierten ins-gesamt 90 Auszubildende sowie vier Trainees das Ausbildungsprogramm des Kon-zerns. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von 8,1 Prozent. „Da wir wissen, dass hochqualifizierte und motivierte Fachkräfte der Motor eines jeden erfolgreichen und wachsenden Unternehmens sind, legen wir im Pfalzwerke Konzern seit jeher großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen“, unterstreicht Vorstandsmitglied René Chassein die Bedeutung des mehrfach prämierten eigenen Ausbildungskonzepts.

Umfangreiche Aktivitäten im Netzbau
Als führender Netzbetreiber der Region hat die Pfalzwerke Netz AG, eine 100prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, im Berichtsjahr umfangrei-che Aktivitäten im Bereich des Netzausbaus über alle Netzebenen hinweg durchge-führt. Dies erforderte und erfordert hohe Investitionen in den Um- und Ausbau der Stromnetze, welche nicht zuletzt aufgrund der zusätzlichen infrastrukturellen Anfor-derungen, wie sie sich aus dem durch die Energiewende bedingten Umbau des Energiesystems ergeben, geleistet werden müssen. Darüber hinaus führen die Pfalzwerke die bereits etablierten kommunalen Partnerschaftsmodelle weiter und gründen dazu auf Landkreisebene Neue-Energie-Gesellschaften, welche den Bau und Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen ebenso zur Aufgabe haben wie die Bearbeitung von Energieeffizienzmaßnahmen. Ein Beispiel aus dem zurückliegenden Geschäftsjahr ist die Neue Energie Verbandsgemeinde Lingenfeld GmbH, welche in 2014 bereits den Solarpark Westheim in Betrieb genommen hat. Ferner engagieren sich die Pfalzwerke und ihre Töchter zusammen mit Projektpartnern aus Industrie und Wissenschaft in öffentlich geförderten For-schungsprojekten. In 2014 fanden Kick-off-Veranstaltungen zu gleich zwei neuen Projekten statt: FLOW-R dient der Entwicklung eines ganz neuen Reglertyps im Nie-derspannungsnetz und LISA erarbeitet einen Leitfaden zur Integration spannungs-stabilisierender Applikationen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen parallel in die Lehrpläne des Bildungszentrums der Pfalzwerke Aktiengesellschaft ein.

Internationale Ausrichtung der Pfalzsolar GmbH
In dem sich stark wandelnden und nicht immer einfachen Marktumfeld der Fotovoltaik konnte die Pfalzsolar GmbH sich im vergangenen Jahr sehr gut behaupten. Als neues Standbein kam im Berichtsjahr das Auslandsgeschäft hinzu. Pfalzsolar hat den Markteintritt in Großbritannien erfolgreich vorangetrieben und dort mit „Tiln Farm“ und „Hayford Farm“ bereits Großprojekte mit je rund 10 Megawatt Leistung realisiert. Rechtssicherheit, eine klare Vergütungsstruktur und transparente Genehmigungs-prozesse machen die Erschließung des britischen Marktes für Pfalzsolar attraktiv. Parallel hat Pfalzsolar ihren Geschäftsbereich der Privat- und Gewerbekunden weiter ausgebaut und in 2014 mit der Zahl der Aufträge die Erwartungen übertroffen.

2. Pfalzwerke Aktiengesellschaft
Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft beliefen sich in 2014 auf insgesamt 1.159,9 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang in Höhe von 13,8 Mil-lionen Euro, welcher aus gesunkenen Großhandelspreisen und geringeren Vertriebs- und Handelsvolumina im Gasgeschäft begründet liegt. Die Materialaufwendungen, d.h. die Aufwendungen für Strom- und Gasbezug, Netznutzungsentgelte sowie Auf-wendungen für den laufenden Betrieb und Instandhaltungen, entwickelten sich im Be-richtsjahr analog zu den Umsatzerlösen. Das EBIT liegt mit 44,6 Millionen Euro ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 35,2 Millionen Euro. „Dieses erfreuliche Ergebnis zeigt eindrucksvoll die verbesserte operative Ertragskraft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft und ihrer Beteiligungen“, so René Chassein.

Unter Berücksichtigung des außerordentlichen Ergebnisses sowie des Steuerauf-wandes weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von 9,6 Millionen Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahresüberschuss in Höhe von 18,1 Millionen Euro ist dieser Rückgang nicht operativ begründet, sondern resultiert aus Belastungen durch den massiv gestiegenen Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen sowie einem über dem Vorjahr liegenden Steueraufwand. Trotz dieser Entwicklung wird eine Dividende von sechs Euro je Stückaktie an die Aktionäre ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und die Kommunen im Netzgebiet, denen insgesamt knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören.

Vertrieb Strom und Gas
In einem bundesweit rückläufigen Gesamtmarkt konnten die Pfalzwerke die geplante Abgabemenge in der Sparte Strom im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant halten. Insgesamt wurden 10.176 Gigawattstunden (GWh) abgesetzt (Vor-jahr: 10.403 GWh). In der Sparte Gas war im Berichtsjahr u.a. begründet durch den konjunkturbedingten Rückgang bei verbrauchsintensiven Unternehmen, durch wach-sendes Energiebewusstsein sowie verbesserte Energieeffizienz und insbesondere die milde Witterung bundesweit ein Verbrauchsrückgang um rund 14 Prozent zu ver-zeichnen. Bei den Pfalzwerken belief sich der Rückgang in 2014 auf lediglich drei Prozent von 2734 auf 2664 Gigawattstunden. „Somit ist es den Pfalzwerken auch hier gelungen, in einem insbesondere witterungsbedingt geschrumpften Gesamtmarkt deutlich Marktanteile hinzuzugewinnen“, so Dr. Werner Hitschler.

Auszeichnungen für 123energie
Erfolgreich und profitabel entwickelte sich im Berichtsjahr die bundesweite Online-Marke 123energie. Dies zeigt sich nicht nur durch ein kontinuierliches Wachsen des Kundenstamms, sondern auch durch neue Auszeichnungen. 123energie wurde in 2014 von Focus Money als „Beliebteste Strommarke 2014“ ausgezeichnet und erhielt im Rahmen einer vom Deutschen Institut für Servicequalität und nt-v durchgeführten Studie den „Deutschen Fairness Preis 2014“ in den Kategorien Gas und Strom. Auch die Pfalzwerke erhielten mit dem Siegel „Top Lokalversorger 2014“ vom Energiever-braucherportal eine Prämierung für ihre Leistungen.

Aktivitäten im Bereich Energiedienstleistungen
Im Bereich Energiedienstleistungen wurden in 2014 etablierte Angebote weitergeführt, wie etwa der Bau und Betrieb von dezentralen Blockheizkraftwerken. Ein besonderer Erfolg war dabei der Bau eines Gasturbinen-Kraftwerkes für das Chemieunternehmen Raschig in Ludwigshafen. Das Kraftwerk wurde in Rekordzeit realisiert, so dass der Kunde vom Eigenstromprivileg gemäß EEG 2012 profitieren konnte. Des Weiteren nehmen Projektierung und Bau von Windkraftanlagen im Geschäftsfeld Energiedienstleistungen der Pfalzwerke einen großen Stellenwert ein. In 2014 wurden in Göllheim und Oberndorf die ersten selbst entwickelten Windparks ans Netz genommen. Ergänzt wird die strategische Ausrichtung in diesem Wachstumsfeld durch die im ersten Halbjahr 2014 abgeschlossene Mehrheitsbeteiligung an der Projekt GmbH Oldenburg, einem auf die Projektierung und den Betrieb von Onshore-Windkraftanlagen spezialisierten Unternehmen.

Ausblick 2015
Die regulatorischen Vorgaben der Bundesnetzagentur – insbesondere die Kürzung der Erlösobergrenze der Pfalzwerke Netz AG für die Regulierungsperiode 2014 bis 2018 – wirken sich direkt auf die Ertragslage aus. Um diese Belastungen kompensieren zu können, wurde 2013 das Kosten- und Prozessoptimierungsprojekt Fokus gestartet, in dessen Verlauf 2014 mit der Umsetzung von mehr als 80 Maßnahmen begonnen wurde. Diese Phase wird bis 2019 anhalten. Parallel dazu wird das Wachstums- und Strategieprojekt PW 2020 weitergeführt. Dazu zählen die Umsetzung in den beschlossenen Wachstumsfeldern Fotovoltaik, Windenergie und Energiedienst-leistungen. Hinzu kommen weitere PW 2020-Module wie Energieeffizienz, Gebäude-automatisierung, Kraft-Wärme-Kopplung, Netzausbau und Netzverstärkung. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser strategischen Ausrichtung den vielfältigen Her-ausforderungen gerecht werden können, die das Mammutprojekt Energiewende auch künftig für die Branche bereithalten wird“, so René Chassein. Mit der Kombination aus etablierten Technologien und innovativen Konzepten sehen sich die Pfalzwerke für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. „Die Pfalzwerke werden auch in Zukunft eine ertragsstarke Unternehmensgruppe, ein attraktiver Arbeitgeber und ein starker Mitgestalter der Energiewende sein“, so Dr. Werner Hitschler.

Ludwigshafen, 05. März 2015

Pfalzwerke und Landkreis Kaiserlautern gründen "Neue Energie Landkreis Kaiserslautern GmbH"

Die Pfalzwerke und der Landkreis Kaiserslautern haben gemeinsam die "Neue Energie Landkreis Kaiserslautern GmbH" gegründet. Der Vertrag wurde am vergangenen Freitag, 27. Februar 2015, in Kaiserslautern unterschrieben. Landrat Paul Junker unterzeichnete für den Landkreis Kaiserslautern, Rainer Nauerz und Moritz Keding unterschrieben für die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH den Vertrag. Darüber hinaus waren die beiden designierten Geschäftsführer bei der notariellen Unterzeichnung anwesend.

Für die beiden gleichberechtigten Gesellschafter wurden Sabine Kuhlus seitens der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH und Achim Schmidt für den Landkreis als Geschäftsführer vorgestellt. Beide Gesellschafter werden in dem Unternehmen mit jeweils vier Mitgliedern im Aussichtsrat vertreten sein. Bereits am 22. September 2014 hatte der Kreistag Marcus Klein (CDU), Martin Müller (SPD) und Peter Schmidt (FWG) als Vertreter gewählt. Landrat Paul Junker vertritt als „geborenes Mitglied“ den Kreis. Seitens der Pfalzwerke werden Rainer Nauerz, Moritz Keding, Marc Mundschau und Jürgen Beyer im Aufsichtsrat vertreten sein.

Die Neue Energie Landkreis Kaiserslautern GmbH trägt dazu bei, den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung sowohl im Strom- als auch im Wärmesektor innerhalb des Landkreises abzustimmen. Laut Gesellschaftervertrag ist der Gegenstand des Unternehmens „die Planung, die Finanzierung, der Bau und der Betrieb von Anlagen zur hocheffizienten dezentralen Energieerzeugung und -verteilung und sonstiger Versor-gungsinfrastrukturen vorrangig aus erneuerbaren Quellen im Landkreis Kaiserslautern, die Wahrnehmung umfassender Energieberatungs- und Dienstleistungen sowie alle Leistungen rund um das Thema der Energieeffizienz. Die Gesellschaft erfüllt auch eine koordinierende und steuernde Funktion für alle kreisangehörigen Kommunen für den im Rahmen der Energiewende notwendigen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz.“ Für größere Projekte, wie etwa Windenergieanlagen und Solarparks, sollen Tochterunternehmen gegründet werden, an denen sich auch Dritte beteiligen können.

Ludwigshafen, 26. Februar 2015

Dr. Christian Lerch neuer Geschäftsführer der Repa GmbH

Mit Wirkung zum 01. März 2015 wird Herr Dr. Christian Lerch die alleinige Geschäftsführung der Repa GmbH übernehmen. Dr. Christian Lerch wurde zum 1. Januar 2015 zum Geschäftsführer der Repa GmbH ernannt und leitete in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Geschäftsführer Herrn Herbert Schuhmann die Geschicke der 100-prozentigen Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft. Herbert Schuhmann scheidet zum 28. Februar 2015 nach über 29-jähriger Dienstzugehörigkeit aus der Pfalzwerke-Unternehmensgruppe aus und tritt in den Ruhestand über.

„Herr Schuhmann hat das Unternehmen erfolgreich geführt und zielstrebig zu einem zuverlässigen Partner der Installationstechnik entwickelt“, so Dr. Christian Lerch. „Unter seiner Führung hat sich die Mitarbeiterzahl nahezu verzehnfacht und entsprechend ist die Anzahl zufriedener Kunden kontinuierlich gewachsen. Gemeinsam mit den motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und neue Geschäftsfelder entwickeln“.

Dr. Christian Lerch hat 2001 nach dem Studium der Elektrotechnik und der Angewandten Geowissenschaften an der TU Darmstadt seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur gemacht und 2005 den akademischen Grad als Doktor-Ingenieur erlangt. Nach 6-jähriger Tätigkeit im Bereich Netz der MVV Energie AG trat Dr. Christian Lerch 2011 in die Pfalzwerke Unternehmensgruppe ein und nimmt seither im Bereich Geothermie Geschäftsführeraufgaben wahr.

Gemeinsam mit Dr. Christian Lerch verstärkt auch Patrick Wiedemann als neuer Vertriebsleiter die Repa mit seinem Fachwissen.

Dr. Christian Lerch

Ludwigshafen, 5. Februar 2015

Pfalzwerke senken zum 1. April 2015 die Strompreise

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft senkt zum 1. April 2015 den Verbrauchspreis in ihrem Grundversorgungstarif PFALZWERKE classic. Ursache sind niedrigere Beschaffungspreise und Netzentgelte sowie leicht gesunkene Umlagen nach EEG-/KWK zum 1. Januar 2015 von 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde Strom. Diese Absenkung geben die Pfalzwerke in voller Höhe weiter.
Der Arbeitspreis der Grundversorgung pro Kilowattstunde reduziert sich um 0,182 Cent pro Kilowattstunde auf 28,188 Cent pro Kilowattstunde. Der Grundpreis bleibt konstant.
Oft bringt ein Wechsel in einen Sondertarif weitere Einsparmöglichkeiten. Kunden, die eine Tarifwechsel vornehmen möchten oder Fragen zu der Preissenkung haben, wenden sich bitte an die Beratungshotline der Pfalzwerke, die montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr unter der Telefonnummer (06 21) 5 70-57 2729 oder der E-Mail-Adresse kundenservice@pfalzwerke.de zur Verfügung steht.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325
Sven Claus (0621) 585 2250

Ludwigshafen, 30. Januar 2015

„Energieportfolios online optimieren“ - Pfalzwerke auf der E-world in Essen

Vom 10. bis 12. Februar 2015 können sich Industriekunden, Stadtwerke sowie Filialisten auf der E-world über das Produktportfolio der Pfalzwerke informieren.
Unter dem Motto „Energieportfolios online optimieren“ bietet das Unternehmen seinen Kunden flexible, transparente, ganzheitliche und komfortable Lösungen zur Energiebeschaffung. Dabei werden die individuellen Bedürfnisse der Entscheider vor Ort, des Einkaufs und des Controllings berücksichtigt.Die Basis bildet das eigens entwickelte PFM // net, eine onlinebasierte Beschaffungs- und Datenplattform, mit der Großkunden Energie indirekt am Termin- und Spotmarkt beziehen können. Dieses Angebot bezieht sich bei den Pfalzwerken auf Strom und Gas. Dazu werden jede (Viertel-)Stunde Verbrauch, Preise, Kosten und weitere Daten, die Beschaffung und Verbrauch betreffen, ermittelt. Mit PFM // net kann die Fülle an Daten individuell für den Kunden abgebildet und so aufbereitet werden, dass sie täglich als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch die CO2-Zertifikatbeschaffung und die EEG-Direktvermarktung. PFM // net kann von Kunden auch ohne Bezugsverpflichtung als reines Dienstleistungsangebot genutzt werden.

Vor über 10 Jahren eingeführt und seitdem stetig optimiert
„In das Portal sind ein Jahrhundert Erfahrung als Energieversorger und über zehn Jahre innovatives energiewirtschaftliches Know-how im liberalisierten Energiemarkt, abgestimmt auf gesetzliche, regulatorische und energiemarktwirtschaftliche Erfahrung, miteingeflossen. Mit jeder energiewirtschaftlichen Veränderung entwickelt sich das Portal weiter“, so Dirk Albrecht, Leiter Portfoliomanagement bei den Pfalzwerken: „Das System ist flexibel und modular aufgebaut, es passt sich in seiner Spezifikation den Kundenbedürfnissen an. Es ist als Ganzes ebenso nutzbar wie in Teilen“. Über 100 Kunden, Stadtwerkevertriebe und -netze ebenso wie Industriekunden bzw. deren Einkaufszentralen, managen ihren Energiebedarf bereits mit PFM // net. Für die Pfalzwerke ist das ausgereifte Portal ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung ganzheitlicher Service-Anbieter im Sinne eines integrierten Energiemodells.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der E-world vom 10. bis 12. Februar 2015 am Pfalzwerke-Stand 104 in Halle 1 auf dem Messegelände in Essen oder unter www.pfalzwerke.de und www.pfmnet.de.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 26. Januar 2015

Pfalzwerke bereits zum 8. Mal als „TOP-Lokalversorger“ ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr ist die Pfalzwerke Aktiengesellschaft vom Energieverbraucherportal im Bereich Strom und Gas als „TOP- Lokalversorger“ ausgezeichnet worden. Das TOP-Lokalversorger-Siegel wird vom Energieverbrauchsportal als einziger unabhängiger Tarifrechner mit Preis-/Leistungsvergleich für die Sparten Strom und Gas verliehen.

Als Träger des Siegels punkten die Pfalzwerke dabei mit ihrem guten Preis-/Leistungsverhältnis ebenso wie mit ihrer Verbraucherfreundlichkeit und Servicequalität. Insgesamt sind über 25 Bewertungskriterien in das Ergebnis eingeflossen. An der Kennzeichnung „TOP Lokalversorger“ erkennen Strom- und Gaskunden auf den ersten Blick ein Energieunternehmen mit - transparenter Preispolitik - Engagement und Investitionen in die eigene Region - einem hohen Stellenwert an Umweltgesichtspunkten und - einer hohen Servicequalität.

„Schön ist, dass das Energieverbraucherportal nicht nur den Preis betrachtet, sondern sehr wichtige weitere Kriterien. Dies ermöglicht dem Endverbraucher eine nachhaltige Entscheidung für die Wahl seines Energieversorgers“, so Joachim Schädler, Leiter Privat- und Gewerbekunden bei den Pfalzwerken. „Dass wir bereits zum 8. Mal ausgezeichnet wurden, zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass wir auch unter den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen im Interesse unserer Kunden den Kurs halten.“


 

Ludwigshafen, 20. Januar 2015

Pfalzwerke veranstalten Kick-off zum Forschungsprojekt ThermSpe4EE

Am vergangenen Freitag, 16. Januar 2015, fand im Hause der Pfalzwerke Aktiengesellschaft in Ludwigshafen die Kick-off-Veranstaltung zu einem neuen Forschungsprojekt statt. Das Projekt trägt den Namen „ThermSpe4EE“, Thermische Speicher für Erneuerbare Energien.

Das Forschungsprojekt behandelt die Integration von Fotovoltaikanlagen in die Niederspannungsnetze. Im Fokus stehen kleine, dezentrale, stromgeführte Wärmepumpenanlagen in Bestandsgebäuden. Dabei wird ein Konzept für ein intelligentes Energieregelungssystem zur Steuerung der Wärmepumpe erarbeitet und die Wirtschaftlichkeit aus Sicht privater Investoren sowie die Vorteile und die Grenzen zeitvariabler Tarife analysiert.

Das Ziel ist die Zusammenführung von regenerativer Stromerzeugung mit der direkten Umwandlung und Speicherung in Wärme. Hierbei werden Wärmepumpen dann eingeschaltet, wenn die Sonne scheint oder der Strom gerade an der Börse preiswert einzukaufen ist. Grö-ßere Wasserspeicher, aber auch die gesamte Gebäudehülle sollen hierbei als Speichermedium dienen.

René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, betonte bei der Kick-off-Veranstaltung die Wichtigkeit solcher Zukunftsthemen für die Pfalzwerke: „Während die Energiewende bislang eine Stromwende war, so gestalten wir durch derartige Projekte mit dieser Symbiose auch die Energiewende auf dem Wärmemarkt mit.“

Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Weitere Partner sind die ait Deutschland, die Heidelberger Firma geomer, die TU Kaiserlautern mit ihren Lehrstühlen Energiesysteme und Energiemanagement, Architektur und Hauskybernetik sowie Bauingenieurwesen und die Pfalzwerke-Tochter Pfalzkom. Das Projekt ist auf 30 Monate angelegt und endet im Mai 2017. In einer letzten Projektstufe soll dann bei 2-3 Kunden der Pfalzwerke ein Praxistest durchgeführt werden.

Ludwigshafen, 15. Dezember 2014

Energieeinkauf per Mouse-Klick: Pfalzwerke vereinfachen Energiedatenmanagement für Industriekunden und Stadtwerke

  • Online-Portal zur Strukturierung von Markt- und Verbrauchsdaten
  • Transparente Ermittlung von Preiskomponenten und Erstellung von Prognosen
  • Langfristige Datensicherung
  • Über 80 Industriekunden und Stadtwerke nutzen Angebot bereits  

Mit ihrem Online-Portal zum Energiedatenmanagement (EDM) setzen die Pfalzwerke ihren Kurs erfolgreich fort, Unternehmen der Energiebranche auch im B2B-Geschäft vom Potenzial der digitalen Marktplätze profitieren zu lassen. Während große Energiekonzerne zum Teil jetzt erst in das Geschäft einsteigen, helfen die Pfalzwerke ihren Kunden mit ihrem integrierten Online-Portal bereits seit über zehn Jahren, schnell und effizient auf den Markt reagieren und zum bestmöglichen Preis kaufen und verkaufen zu können. Das Portal richtet sich vor allem an große Industriekunden und Stadtwerke, die damit ihren Energiebedarf per einfachen Mouse-Klick managen.

Die Basis des EDM bildet PFM // net, eine onlinebasierte Beschaffungs- und Datenplattform, mit der Großkunden Energie direkt am Termin- und Spotmarkt beziehen. Dieses Angebot bezieht sich bei den Pfalzwerken auf Strom und Gas. Dazu werden jede Viertelstunde Verbrauch, Preise, Kosten und weitere Daten, die Beschaffung und Verbrauch betreffen, ermittelt. Mit PFM // net wird diese Fülle an Daten abgebildet und so aufbereitet, dass sie täglich als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.

Intelligente Datenbereitstellung

Je aktueller der Einkäufer über Entwicklungen am Beschaffungsmarkt sowie über den genauen Verbrauch und die geplanten Mengen der einzelnen Standorte informiert ist, desto besser kann er Beschaffungsrisiko und Preise optimieren. Mit PFM // net kann neben einer ersten Langfristprognose als Basis für die Terminmarktbeschaffung bis auf Stundenbasis herunter prognostiziert werden. Ferner ermittelt PFM // net einen Vorschlag zur Beschaffung der offenen Menge auf Basis von frei wählbaren Prämissen, z.B. den Anteil der Spotmarktbeschaffung. Dabei überträgt PFM // net die Daten, um eine Bestellung auszulösen, und errechnet diese Bestellung direkt aus der Prognose des Kunden. Alle Daten, einschließlich der Ermittlung und Darstellung aller Preiskomponenten, werden vollständig gesammelt. Der Einkäufer hat somit die Möglichkeit, die Rechnung des Energielieferanten zu kontrollieren und die Entstehung der Rechnungspositionen detailliert nachzuvollziehen.

Schließlich werden die Daten mit PFM // net miteinander verknüpft, was vor allem beim Reporting des Einkäufers an die Geschäftsleitung eine wichtige Rolle spielt. Der automatisierte Managementbericht gibt ein klares und verständliches Bild des Gesamtportfolios für einen definierten Zeitraum. Alle Daten können komfortabel über csv-Schnittstellen in das EDM importiert und wieder exportiert werden. Bei Online-Lösungen geschieht die Übertragung der Daten über eine gesicherte Verbindung. Eine zweistufige Anmeldung des Nutzers im System bietet zusätzliche Sicherheit. Alle eingehenden Daten werden plausibilisiert, archiviert und zur Verfügung gestellt. Der hohe Automatisierungsgrad gewährleistet absolute Datensicherheit.

Die Pfalzwerke haben ihr PFM // net im Jahr 2003 eingeführt. „In das Portal sind ein Jahrhundert Erfahrung in der Energiewirtschaft miteingeflossen. Mit jeder Anwendung entwickelt sich das Portal weiter“, so Dirk Albrecht, Leiter Portfoliomanagement bei den Pfalzwerken: „Das System ist flexibel und modular aufgebaut, es passt sich in seiner Spezifikation den Kundenbedürfnissen an. Jedes Unternehmen kann über alle vorhandenen Module einsteigen. Es ist als Ganzes ebenso nutzbar wie in Teilen“. Über 80 Stadtwerke und Industriekunden managen ihren Energiebedarf bereits mit PFM // net. Für die Pfalzwerke ist das ausgereifte Portal ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung ganzheitlicher Service-Anbieter im Sinne eines integrierten Energiemodells.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 3. Dezember 2014

Pfalzwerke und Raschig nehmen KWK-Anlage in Rekordzeit in Betrieb

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat für das Ludwigshafener Chemieunternehmen Raschig GmbH den Bau eines Gasturbinen-Kraftwerks realisiert. Die KWK-Anlage wurde am heutigen Mittwoch, 3. Dezember 2014, in Anwesenheit von Frau Ministerin Eveline Lemke, Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, und weiteren Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Industrie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. „Wir sind erfreut, uns als Pfalzwerke hier in unmittelbarer Nachbarschaft als Kompetenzpartner für Planung, Bau und Projektierung einbringen zu dürfen“, so René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke.

Nach erfolgreichen Vertragsverhandlungen im Februar dieses Jahres konnte die Anlage innerhalb von nur fünf Monaten erstmalig elektrische Energie in das Stromnetz einspeisen. Da die Turbine Mitte Juli mit dem öffentlichen 20-Kilovolt-Netz synchronisiert worden war und vor dem 31. Juli 2014 elektrische Energie ins Netz einspeiste, profitiert das Ludwigshafener Chemieunternehmen vom Eigenstromprivileg gemäß EEG 2012. „Dank der schnellen Umsetzung des Projektes ist Raschig von der EEG-Umlage befreit und die prognostizierten Einsparungen können schon ab dem Jahr 2014 realisiert werden“, so Dr. Heinz Neis, Vorsitzender der Geschäftsführung der Raschig GmbH.

Die Anlage auf Basis der Kraftwärmekopplung verfügt über eine elektrische Leistung von 1,7 Megawatt sowie einen nachgeschalteten Abhitzekessel zur Grundlastdampferzeugung. Der Kessel hat eine Dampfleistung von max. 5,5 Tonnen pro Stunde bei einem Leergewicht von ca. 25 Tonnen. Sehr aufwendig war die rohrleitungsseitige Einbindung in das Bestandssystem und die elektrische Verdrahtung.
Für die Gesamtanlage übernehmen die Pfalzwerke in den nächsten zehn Jahren auch die Betriebsführung.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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