Archiv 2007

Ludwigshafen, 28. November 2007

Neues Baugebiet in Rödersheim-Gronau

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT erschließt im Auftrag der Gemeinde Rödersheim-Gronau das Wohnbaugebiet “Am Schlosspfad“. Das Baugebiet hat eine Größe von rund 3,7 ha.
Am 3. Dezember um 12 Uhr findet vor Ort der offizielle erste Spatenstich für dieses Projekt statt.
Der Erschließungsvertrag wurde am 29. Januar 2007 von den Vertragspartnern  unterzeichnet.
Für private Eigenheime werden nach der Erschließung 61 Bauplätze zur Verfügung, die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke wurde auf 418 Quadratmeter festgelegt.

Die Erschließungskosten des gesamten Gebiets belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Erschließungspreis pro Quadratmeter von 67 Euro für die Grundstücke.
Die Ausschreibung der Bauleistung für die Bauleistungen ist erfolgt. Die Firma Faber aus Alzey erhielt den Auftrag. Es wird mit ca. acht Monaten Bauzeit gerechnet, die Fertigstellung ist demnach für Juni 2008 geplant.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

 

Landau, Ludwigshafen, 21. November 2007

Energie aus der Erde: Testbetrieb der geox startet

Nach dreijähriger Planungs- und Bauphase wurde der Testbetrieb des  Geothermiekraftwerks der geox heute offiziell in Landau gestartet. Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Staatssekretärin Astrid Klug haben zusammen mit Umweltministerin Margit Conrad, Vorständen, Geschäftsführern, weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft und vielen Interessierten vor Ort symbolisch die Energiegewinnung aus der Erde gestartet.

Die geox, ein Gemeinschaftsunternehmen der Pfalzwerke und der EnergieSüdwest, hat in Landau ein Geothermiekraftwerk konzipiert, das nun mit einer elektrischen Leistung von 3 Megawatt rund 6.000 Haushalte mit Strom versorgt. Zudem können mindestens 300 Haushalte von der Fernwärme profitieren. „Wir rechnen mit einer Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren“, erläutert geox Geschäftsführer Peter Hauffe, „und das mit einer Technik ganz ohne Entsorgungsprobleme.“

Ein gelungenes Konzept mit vollem Erfolg für die Region
Der Oberrheingraben birgt eine riesige Energiequelle. Geologische Besonderheiten machen hier das  Wasser mit Temperaturen bis zu 200 Grad in einer Tiefe von 2500 bis 5000 Metern für den Menschen nutzbar. In Landau wird nun ein solches Heißwasservorkommen zur Energiegewinnung angezapft. Rund 20 Millionen Euro werden hier investiert, inklusive 2,5 Millionen Euro für Forschungsprojekte. „Wesentlich ist, dass eine Geothermieanlage 24 Stunden am Tag produziert – anders als wetterabhängige Techniken – und damit auch für die Grundversorgung infrage kommt“, betonte Dr. Heiner Menzel, Geschäftsführer der geox GmbH.

„Das hohe Risiko, das wir als mittelständisches Unternehmen in Landau eingegangen sind, ist belohnt worden. Wir sind stolz darauf, dass das erste geothermische Kraftwerk in Rheinland-Pfalz demnächst in unser Netz eingebunden ist und wir dann auch im Auftrag der geox die technische Betriebsführung übernehmen werden“, so der Vorstand der EnergieSüdwest, Eckhard Reeh.

Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, ist überzeugt vom Erfolg des Projektes: „Mit geothermischer Stromerzeugung wollen wir in Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen. Mit unserem Partner und Beteiligungsunternehmen BESTEC verfügen wir über langjährige Forschungserfahrung und ein technisches und geophysikalisches Knowhow, wie es in Europa nur wenige haben. Die geox hat in Landau die Chance genutzt, die uns die geologischen Besonderheiten direkt hier bei uns in der Pfalz ermöglichen.“

Geothermie – kostbarer Schatz für zukünftige Generationen
Die Funktionsweise der in Landau eingesetzten Technologie ist einfach: Zunächst wird über eine Förderbohrung aus ungefähr 3300 Metern Tiefe rund 160 Grad heißes Wasser an die Erdoberfläche gepumpt. Über einen Wärmetauscher gibt das Wasser seine gespeicherte Wärme an ein Medium ab, das schnell in die Gasphase übertritt und damit Turbinen zur Stromerzeugung antreibt. Die Restwärme des Wassers von rund 70 bis 90 Grad wird in einem zweiten Schritt für die Fernwärmeversorgung genutzt. Das ausgekühlte Thermalwasser fließt über eine zweite Bohrung wieder zurück unter die Erde.
Nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit werden nun ab 2008 im Dauerbetrieb rund 70 bis 80 Liter Thermalwasser pro Sekunde gefördert, um damit Strom und Wärme an die Haushalte zu liefern.

Für die technische Umsetzung wurden weitestgehend Unternehmen aus der Region beauftragt. Für die Bohranlage und den Kraftwerksbau waren allerdings besonders erfahrene Spezialfirmen gefragt. Die Bohrungen für die Förderung wurden von der routinierten Firma Jaslo aus Polen durchgeführt, beim Kraftwerksbau zahlte sich die Zusammenarbeit mit dem führenden Hersteller für diese Technik, der Firma Ormat aus Israel, aus.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325
EnergieSüdwest, Öffentlichkeitsarbeit
Sandra Gundal, Tel. (06341) 289-143


 

Ludwigshafen, 12. November 2007

Pfalzwerke starten gemeinsam mit der MVV-Energie neues Innovationsprojekt in der Metropolregion Rhein-Neckar

Die Pfalzwerke und die MVV Energie haben sich das Thema Innovationen in der Energieversorgung seit Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Ludwigshafen, 29. Oktober 2007

20 Jahre GIS (Geographisches Informationssystem) bei den Pfalzwerken

Vor 20 Jahren sind die Pfalzwerke in die GIS-Anwendungen eingestiegen. Damit waren sie einer der ersten GIS-Nutzer der Energiewirtschaft in Rheinland-Pfalz.

Ludwigshafen, 22. Oktober 2007

Neues Gewerbegebiet in Haßloch

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT erschließen in Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken Haßloch GmbH den ersten Abschnitt des Gewerbegebietes „Nördlich des Bahndamms“.

Ludwigshafen, 18. Oktober 2007

Erfolgreiches Contracting-Projekt

Die Pfalzwerke haben im Hotel „Haus am Weinberg“ in St. Martin ein Energiekonzept mit einem Holzpelletskessel realisiert. Eine Heizleistung von insgesamt 600 Kilowatt sichert dem 64-Zimmer-Hotel mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad, Fitnessstudio und Restaurant die Wärme für die Räume und das Wasser. An besonders kalten Tagen heizt eine moderne Ölkesselanlage mit. Durch diese Kombination und die Erneuerung und Isolierung der Rohrleitungen können rund 20 Prozent Energie eingespart werden. Das Hotel ist im Besitz des Bauern- und Winzerverbandes RLP (BWV).
Am 18. Oktober wurde die Anlage nun gemeinsam mit dem BWV offiziell in Betrieb genommen und das Energiekonzept der Presse vorgestellt.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 10.10.2007

Warnung vor Anrufen

In Lingenfeld haben sich heute Unbekannte telefonisch als Mitarbeiter der Pfalzwerke ausgegeben und die Kunden über angeblich ausstehende Zahlungen informiert. Das Geld, so wurde am Telefon angekündigt, würde in den nächsten Tagen persönlich bei den betroffenen Kunden abgeholt. Aus diesem aktuellen Anlass weisen die Pfalzwerke ausdrücklich darauf hin, dass weder von Mitarbeitern der Pfalzwerke, noch im Auftrage der Pfalzwerke solche Anrufe durchgeführt wurden. Die Pfalzwerke warnen daher dringend davor, angeblich ausstehende Stromrechnungen aufgrund dieser Anrufe an der Tür zu bezahlen. Die Inkassobeauftragten der Pfalzwerke, können sich durch
einen Ausweis des Unternehmens ausweisen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 17. 09. 2007

Warnung vor fragwürdigen Gewinnbenachrichtigungen

Wie bereits in den vergangenen Jahren, werden Bürger wieder mit vermeintlichen Gewinnen auf Kaffeefahrten gelockt. Bei den Pfalzwerken häufen sich die Anfragen von Kunden, die teilweise bereits im Jahr 2006 eine Gewinnspielkarte an eine „Gewinnzentrale“ schickten und nun eine Reise in die Türkei gewonnen haben sollen.

Die Aufmachung des Gewinnspiels, der Gewinnspielkarte und der Lösungsworte erwecken den Anschein, es handele sich um ein Gewinnspiel des regionalen Energieversorgers. Die Pfalzwerke stehen in keiner Weise mit dem Gewinnspiel oder den Urhebern in Verbindung. Die Rücksendung der Lösungskarte hat eine „Gewinnbenachrichtigung“ zur Folge, die allerdings lediglich dazu dient, die Verbraucher zu Verkaufsveranstaltungen zu locken.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380

Ludwigshafen, 07.09.2007

Aktuelle Netzbaumaßnahmen in Bischeim und Lambsheim

In Lambsheim und Bischeim haben die Arbeiten für den Neubau eines Schaltwerkes bzw. eines Umspannwerkes begonnen.
In Lambsheim wird im Bereich der Freileitungskreuzungen der 110-kV-Leitungen Mutterstadt – Kerzenheim und Frankenthal – Feuerberg ein neues Schaltwerk gebaut. Dies dient der Optimierung der Netzstruktur und des Lastflusses. Des Weiteren ergeben sich Vorteile bzgl. Netzverlusten und bei der Störungsaufklärung. Die Investitionen für den Bau des Schaltwerks belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro.
In Bischeim wird seit Ende August an dem Neubau eines Umspannwerkes gearbeitet. Für Oktober 2008 ist die Fertigstellung geplant. Mit Inbetriebnahme des neuen Umspannwerkes wird die Versorgungsqualität und Versorgungssicherheit der Stadt Kirchheimbolanden und des Umlandes wesentlich verbessert. Die Investitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 5 Millionen Euro.
Insgesamt geben die Pfalzwerke für Netzinstandhaltung und Netzinvestitionen jährlich zirka 70 Millionen Euro aus.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 07.09.2007

Stromausfall Südwestpfalz

Entgegen erster Annahmen, ein Baum habe am 3. September die 20-kV-Leitung zwischen der Schaltstelle Bundenthal und dem Knoten Rumbach zerrissen und so einen mehrstündigen Stromausfall verursacht, konnte kein Grund für den Leiterseilriss gefunden werden.
Die Pfalzwerke haben nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet und die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet worden.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325
Ludwigshafen, Landau, Mehlingen, 15. August 2007

Pfalzwerke-Tochter Repa erwirbt Leitungsbau Südwest Mehlingen sowie Baggerbetrieb und Baumaschinenvermietungsunternehmen

Mit Vertragsunterzeichnung vom 13. August 2007 hat die Repa GmbH Elektrotechnik (Repa) mit Sitz in Landau sämtliche Anteile an der Leitungsbau Südwest Mehlingen GmbH (LSM) sowie an der Baggerbetrieb und Baumaschinenvermietungs GmbH (BBV) erworben. Damit bekommen 21 fest angestellte Mitarbeiter einen neuen Arbeitgeber. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Gesellschafter der LSM/BBV werden sich altersbedingt aus dem Berufsleben zurückziehen. Die ähnliche Geschäftsausrichtung desWunschnachfolgers Repa sowie die guten langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Pfalzwerken und Repa führten zu dem Erwerbsangebot an die Repa.

„Die Standortergänzung im nördlichen Netzgebiet der Pfalzwerke mit kürzeren Anfahrtswegen und schnelleren Reaktionszeiten ist für die Repa ein bedeutender Faktor für den Firmenerwerb“, so Herbert Schuhmann, Geschäftsführer der Repa. „Außerdem erwarte ich mithilfe des Tätigkeitsbereiches der LSM eine weitere positive Entwicklung am Drittmarkt“, führt Schuhmann weiter aus.

Für die Pfalzwerke – Gruppe bedeutet die Erweiterung des Beteiligungsportfolios eine Reduktion der Abhängigkeit von externen Dienstleistern, die Ausdehnung der Wertschöpfungskette in einem kerngeschäftsnahen Bereich sowie eine Stärkung der Position als wichtiger Arbeitgeber in der Region.


Hintergrundinformationen

Unternehmensgegenstand der 1997 gegründeten Leitungsbau Südwest Mehlingen GmbH (LSM) ist die Durchführung von Freileitungsarbeiten im Nieder- und Mittelspannungsbereich, die Verlegung und Montage von Energie- und Fernmeldekabeln sowie die Durchführung von Hausanschlussarbeiten im Elektro- und Gasbereich. Im Jahr 1999 wurde die Baggerbetrieb und Baumaschinenvermietungs GmbH (BBV) mit Sitz in Mehlingen gegründet. Unternehmensgegenstand ist die Vermietung von
Baumaschinen, Fahrzeugen und Freileitungswerkzeugen.

Die Geschäftstätigkeiten der Repa GmbH Elektrotechnik erstrecken sich auf die Bereiche Elektroinstallation, Ortsnetzbau, Straßenbeleuchtung und Funkmastbau. Zu den Kunden zählen unter anderem Stadt- und Gemeindewerke, regionale Energieversorger, Industriekunden und Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich. Für die Pfalzwerke erbringt die Repa Dienstleistungen in den Bereichen Tiefbau, Leitungs- und Anlagenbau, womit sie gut die Hälfte ihres Umsatzvolumens erwirtschaftet. Die Repa beschäftigt 35 Mitarbeiter und hatte 2006 ein Geschäftsvolumen von knapp 4 Mio. Euro.

Der Pfalzwerke-Konzern erwirtschaftete im Jahr 2006 mit 20 Gesellschaften und 765 Beschäftigten ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro. Die Pfalzwerke selbst sind zu über 70% in kommunalem Besitz.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Telefon (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 14.08.2007, Stand der Meldung 12.00 Uhr

Marder in Umspannwerk löst Stromausfall aus

Um 22.33 Uhr kam es in der Nacht zum Dienstag in einem Umspannwerk der Pfalzwerke zu einer „Auslösung“, die einen Stromausfall in Teilen von Landau zur Folge hatte. Die Anlageninspektion der Pfalzwerke war schnellstmöglich vor Ort, um die Ursache zu ermitteln.
Nach 37 Minuten konnte die Leitung nach Landau wieder zugeschaltet werden.

Ein Marder konnte sich trotz Schutzvorkehrungen Zugang zu dem Umspannwerk verschaffen. Das besonders große Tier berührte die Kabelendverschlüsse, obwohl diese als zusätzliche Schutzmaßnahme mit Abweisern (Animalguard) versehen waren und löste damit die Schutzeinrichtungen aus. Die Folge war der Stromausfall.

Aussagen zu den Ereignissen in Landau/Godramstein können die Pfalzwerke nicht treffen. Wir bitten um direkte Kontaktaufnahme mit dem dortigen Versorger, der EnergieSüdwest.


Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 08. August 2007

Ausbau der Erneuerbaren Energien lässt Strompreise steigen

Pfalzwerke bieten ihren Kunden alternative Tarife an

Weil die Förderung regenerativer Energiequellen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mehr kostet, steigen die Strompreise. Am 1. Oktober erhöhen die Pfalzwerke deshalb den Arbeitspreis in der Grundversorgung netto um 1,08 Cent pro Kilowattstunde. Dies gilt für den Bedarf in (Privat-)Haushalten und in der Landwirtschaft. In den Sondertarifen wird es netto 1,00 Cent pro Kilowattstunde teurer. Gleichzeitig ändert der Energieversorger seine Tarifstruktur für Privatkunden mit überdurchschnittlich hohem Stromverbrauch. In diesen Verbrauchskategorien entfällt künftig der Grundpreis, er wird in den Arbeitspreis integriert.

„Wir tun alles, um unseren Kunden Strom so günstig wie möglich anzubieten“, sagt Pfalzwerke-Vorstand Günther Koch. „Nach dem 1. Oktober werden wir weiterhin zu den preisgünstigen Anbietern im Bundesgebiet zählen.“ Viele Wettbewerber haben ihre Strompreise bereits zum 1. Juli oder 1. August angepasst, teilt Koch mit. Die Pfalzwerke dagegen hätten diesen Schritt so lange wie möglich hinausgezögert und für ihre Kunden Alternativen entwickelt.  

Wer Geld sparen will, kann beispielsweise auf den Onlinestrom 123energie der Pfalzwerke umsteigen. „Diesen Strom können wir günstiger anbieten, weil die Kunden mit uns nur übers Internet verkehren, im Voraus bezahlen und auf Beratung verzichten“, erklärt Koch. Als neues Produkt bieten die Pfalzwerke ab 1. Oktober auch Ökostrom an – zu gleichen Preisen wie die Grundversorgung, allerdings mit Jahresvertrag. Der Ökostrom stammt zu 100 Prozent aus regene-rativen Energiequellen, ausschließlich aus europäischen Wasserkraftwerken.

„Wir müssen den Kohlendioxidausstoß drastisch senken, wenn wir den drohenden Klimawandel noch abwenden wollen“, betont Koch. „Ein Haushalt mit durchschnittlichem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden erspart der Umwelt rund 1,8 Tonnen Kohlendioxid, wenn er auf Ökostrom umstellt.“ Jede aus erneuerbaren Energien erzeugte Kilowattstunde – ob aus Wasserkraft, Sonnenstrahlung, Biomasse oder Wind – trägt zum Klimaschutz bei.

Der Staat fördert diese regenerativen Stromquellen massiv durch das EEG. Dieses Gesetz verpflichtet Netzbetreiber: Sie müssen regenerativen Strom, der durch Windkraft, Biomasse und Fotovoltaik in ihrem Netzgebiet erzeugt wird, in ihr Netz aufnehmen und ihn in vorgeschriebener Höhe vergüten. Laut  Bundesumweltministerium wurden 2006 allein durch das EEG 45 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch lag 2006 im Bundesgebiet bei 11,5 Prozent; für 2007 ist ein Anstieg auf 16,2 Prozent prognostiziert. Der Strommix der Pfalzwerke enthielt bereits 2005 16,4 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. 

Nach Berechnungen des Verbandes der Netzbetreiber (VDN) werden die Kosten für die Strom-Vergütung nach dem EEG im Jahr 2007 um rund 1,4 Milliarden Euro auf insgesamt zirka 7,7 Milliarden Euro steigen. „Allein im Netzgebiet der Pfalzwerke sind von Anfang 2006 bis heute rund 1.500 neue Fotovoltaik-, Windkraft- und Biomasseanlagen in Betrieb genommen worden. In unser Netz speisen jetzt schon 3.800 Erzeuger EEG-Strom ein“, informiert Koch. 

Die Pfalzwerke sind der größte Energieversorger in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis. Das Unternehmen aus Ludwigshafen versorgt mit 560 Mitarbeitern bundesweit rund 300.000 Privat- und Gewerbekunden, 1.700 Geschäftskunden sowie 64 Stadt- und Gemeindewerke mit elektrischer Energie. Es zeichnet sich vor allem aus durch innovative umweltfreundliche Energielösungen, Kundenberatung für höhere Energieeffizienz und ein ausgeklügeltes Beschaffungsmanagement. So gelang es den Pfalzwerken bisher stets, ihren Kunden Preise unter dem Bundesdurchschnitt zu bieten.


Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Telefon 0621 585-2380 / Rainer Dengel, Telefon 0621 585-2498

Ludwigshafen, 2. August 2007

Pfalzwerke bringen neuen Ökostrom auf den Markt

Energieversorger bietet Kunden Alternativen

Ab Oktober können Privatkunden bei den Pfalzwerken Ökostrom zu neuen Tarifen kaufen. Das neue Produkt heißt visavi privat umwelt. Es stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen und kostet nicht mehr als die Grundversorgung. Steigt ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden auf Ökostrom um, so verringert er seinen Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid um rund 1,8 Tonnen.

Der Ökostrom der Pfalzwerke wird aus regenerativen Energien erzeugt. „Das ist garantiert“, betont Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel. „Wir beziehen unseren Ökostrom derzeit aus europäischen Wasserkraftwerken, die das Gütesiegel des Renewable Energy Certificate Systems (RECS) tragen.“ Dieses Siegel ist bereits in 15 europäischen Ländern eingeführt und bescheinigt, dass der Strom komplett aus regenerativen Quellen erzeugt worden ist. „Wir werden so viel Ökostrom beschaffen, wie unsere Kunden verbrauchen“, erklärt Poll, „dafür ist gesorgt.“ Die Umstellung ist für die Kunden einfach: Laut Pfalzwerke wird das neue Produkt in den nächsten Tagen allen Privatkunden der Grundversorgung schriftlich angeboten. Wer umsteigen will, braucht nur den beiliegenden Vertrag unterschrieben zurückzuschicken.

Schon seit mehreren Jahren bieten die Pfalzwerke Ökostrom. Das schon etablierte Produkt heißt visavi privat naturstrom, es wurde in Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft Bestec angeboten. Die etwas höher angesetzten Strompreise dieses Tarifs kommen der Umwelt zugute: Sie wurden investiert in den Neubau umweltschonender Energieerzeugungsanlagen in der Region, in neue Arbeitsplätze sowie in Bau, Ausbau und Modernisierung von regenerativen Energieanlagen.

„Die Bereitschaft, hierfür etwas mehr zu bezahlen, war bislang allerdings eher gering“, berichtet Poll. „Deswegen schaffen wir mit dem neuen visavi privat umwelt ein zusätzliches Angebot.“ Der neue Tarif soll einen erheblich größeren Kundenkreis ansprechen und dadurch einen stärkeren Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Im Jahr 2006 wurde in Deutschland 11,5 Prozent des Gesamtstromverbrauchs aus regenerativen Energien – Wasserkraft, Windenergie, Sonnenstrahlung und Biomasse – erzeugt. Nach Informationen des Bundesumweltministeriums hat dies der Umwelt bereits 45 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart. Für 2007 ist ein Anstieg der Regenerativen Energien am Stromverbrauch auf 16,2 Prozent prognostiziert. Der Strommix der Pfalzwerke enthielt bereits 2005 einen Anteil von 16,4 Prozent an regenerativen Energien.

Der Staat fördert die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen massiv durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es verpflichtet Netzbetreiber, den regenerativen EEG-Strom der aus Anlagen (Windkraft, Biomasse und Fotovoltaik) in ihrem Netzgebiet erzeugt wird, in ihr Netz aufzunehmen und diesen zu festgeschriebenen Sätzen zu vergüten. Nach Berechnungen des Verbandes der Netzbetreiber (VDN) werden die Kosten für die Vergütung von EEG-Strom in 2007 um rund 1,4 Milliarden Euro auf insgesamt zirka 7,7 Milliarden Euro steigen.

Die Pfalzwerke sind der größte Energieversorger in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis. Das Unternehmen aus Ludwigshafen versorgt mit 560 Mitarbeitern bundesweit rund 300.000 Privat- und Gewerbekunden, 1.700 Geschäftskunden sowie 64 Stadt- und Gemeindewerke mit elektrischer Energie. Es zeichnet sich vor allem aus durch innovative umweltfreundliche Energielösungen, Kundenberatung für mehr Energieeffizienz und ein ausgeklügeltes Beschaffungsmanagement. Durch letzteres haben die Pfalzwerke für ihre Kunden bisher stets Preise realisiert, die unter dem Bundesdurchschnitt liegen.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Rainer Dengel, Telefon 0621 585-2498

Ludwigshafen, 16. Juli 2007

123energie: Neues Online-Stromprodukt

Seit Juli 2007 haben die Pfalzwerke ein neues reines Online Strom-Produkt auf den Markt gebracht. Mit der Marke 123energie wollen die Pfalzwerke bundesweit wachsen und der steigenden Nachfrage nach Online-Diensten gerecht werden.
Privat- und in Kürze auch Gewerbekunden können bei 123energie ein reines Stromprodukt zu einem günstigen Preis erwerben. Dabei werden Kunden angesprochen, die keinen Wert auf einen umfangreichen Service legen und lediglich an einem günstigen Preis interessiert sind.

Vertriebsziel ist es, mit 123energie auf Dauer bundesweit die günstige Strommarke unter den etablierten Stromversorgern zu werden. Die Pfalzwerke setzen mit 123energie auf vollautomatisierte Prozesse und verzichten auf kostenintensive Werbekampagnen für das Online-Produkt. Durch Vorauszahlung der Abschlagsbeträge wird für die Pfalzwerke das Risiko des Forderungsausfalles minimiert und der daraus resultierende Kostenvorteil an den Kunden weitergegeben.

Der Kunde zahlt lediglich für den Strom, den er bezieht. Der Strompreis ist abhängig von der jeweiligen Postleitzahl. Die Grundlage hierzu sind die Netznutzungsentgelte und Konzessionsabgaben der jeweiligen Verteilnetzbetreiber. Außerdem erhält jeder Kunde einen Starterbonus ab 25 Euro, abhängig von dem Postleitzahlen-Gebiet.

Im Unterschied zu einigen anderen Online-Anbietern steht hinter 123energie ein Regionalversorger mit hoher Bonität. Der Kunde setzt sich somit nicht der Gefahr aus, eine Vorauszahlung zu leisten und ggf. leer auszugehen, z.B. weil der vermeintlich günstige Lieferant insolvent geht. Auch setzt 123energie nicht auf sogenannte Paketangebote, bei denen der Kunde eine feste Menge Energie bezahlt, auch wenn er diese gar nicht verbraucht, oder bei Mehrverbrauch höhere Kosten zu tragen hat.
Um Preissicherheit für den Kunden zu gewährleisten, bietet das Online-Produkt eine Preisgarantie von einem Jahr.

Derzeit befindet sich unser Produkt noch in der Anlaufphase, daher kann es in Einzelfällen dazu kommen, dass Postleitzahlen noch nicht in das System des Online-Tarifrechners gepflegt wurden.

Schon jetzt nimmt man uns im Wettbewerb als Konkurrenz ernst. Das freut uns. Auch der Hinweis eines jungen Wettbewerbers bezüglich unserer engagierten Zielformulierung auf unserer Homepage bestätigt uns, dass wir mit unseren günstigen Preisen für noch mehr Wettbewerb sorgen.
In unserem angestammten Versorgungsgebiet bieten wir unseren Kunden auch mit unseren klassischen Tarifen günstige Preise – wir positionieren uns im Ranking auf unabhängigen Strompreisportalen sehr gut. Deshalb wollen wir uns auch mit 123energie mit guten Preisen dem bundesweiten Wettbewerb stellen.


 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Siepert (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 01. Juli 2007

Netzgesellschaft der Pfalzwerke startet zum 01. Juli 2007

Mit Gründung der Pfalzwerke Netzgesellschaft mbH kommt die Pfalzwerke Aktiengesellschaft den Entflechtungsvorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) nach. Die neue Pfalzwerke –Tochter arbeitet weiterhin unter dem Konzerndach, ist aber gesellschaftsrechtlich von den Wettbewerbsbereichen, insbesondere vom Stromvertrieb, entflochten. Sie nimmt zum 01. Juli 2007 ihr operatives Geschäft auf und hat, wie im Energiewirtschaftsgesetz vorgegeben, das Elektrizitätsverteilungsnetz zu betreiben, zu unterhalten und auszubauen.

Die neue Pfalzwerke Netzgesellschaft mbH ist damit der neue Ansprechpartner in allen Netzanschluss- und Netznutzungsfragen. 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort für die Netzkunden tätig. Für technische und kaufmännische Dienstleistungen greift die neue Gesellschaft auf die Pfalzwerke zurück. Dies sichert allen Kunden weiterhin die gewohnte hohe Versorgungssicherheit im Verteilungsnetz. Gleichzeitig schafft die neue Struktur mehr Transparenz für die Regulierungsbehörden und stärkt den Wettbewerb.


 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Tel. 0621 585-2380

Ludwigshafen, 14. Juni 2007

Pfalzwerke Partner für innovative Technologie

Die Pfalzwerke sind Contracting-Partner für das zweite Neubauprojekt in der Region, bei der eine neue Speichertechnologie für Solarenergie eingesetzt wird.
Am 14. Juni 2007 wird in Billigheim-Ingenheim bei Landau in der Pfalz der Erdsole-Speicher unserer Partnerfirma Immosolar eingebaut. Dieser Erdsole-Speicher verfügt über eine innovative Technologie, bei der die Überschuss- Energie aus der von den Pfalzwerken im Contracting-Modell finanzierten
thermischen Solaranlage gespeichert werden kann. Das intelligente Energiemanagementsystem (EMS) liefert in Verbindung mit der angeschlossenen Wärmepumpe, der thermischen Solaranlage und der Fotovoltaikanlage auf dem Dach ganzjährig bis zu 86% der benötigten Energie.
Die Vorteile liegen auf der Hand: zum Beispiel kann das System im Sommer auch aus einem Gebäude die überschüssige Wärme entziehen und es dabei kühlen. Die berschüssige Wärme wird dann in dem Speichersystem vorgehalten, bis sie z.B. zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung benötigt wird. Darüber hinaus entlasten die geringen Energiekosten den Geldbeutel deutlich. Die innovative Technologie ermöglicht eine Energiekostenrechnung für Warmwasser und Heizung für dieses Haus von maximal 300 Euro pro Jahr. Das Contracting-Modell der Pfalzwerke für die Anlagen ermöglicht es für den Bauherren, die Investitionskosten zu sparen. In einer Art Leasing-Modell zahlt der Kunde einen monatlichen Betrag für die Nutzung der Anlage über mehrere Jahre. Danach geht die Anlage in seinem Besitz über.
Das Projekt wird außerdem von der EnergieAgenturSüdpfalz begleitet.

Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Nicole Siepert, Tel. (0621) 585-2325

Ludwigshafen, 14. Juni 2007

Pfalzwerke Partner für innovative Technologie

Die Pfalzwerke sind Contracting-Partner für das zweite Neubauprojekt in der Region, bei der eine neue Speichertechnologie für Solarenergie eingesetzt wird. Am 14. Juni 2007 wird in Billigheim-Ingenheim bei Landau in der Pfalz der Erdsole-Speicher unserer Partnerfirma Immosolar eingebaut. Dieser Erdsole-Speicher verfügt über eine innovative Technologie, bei der die Überschuss-
Energie aus der von den Pfalzwerken im Contracting-Modell finanzierten thermischen Solaranlage gespeichert werden kann. Das intelligente Energiemanagementsystem (EMS) liefert in Verbindung mit der angeschlossenen Wärmepumpe, der thermischen Solaranlage und der Fotovoltaikanlage auf dem Dach ganzjährig bis zu 86% der benötigten Energie. Die Vorteile liegen auf der Hand: zum Beispiel kann das System im Sommer auch aus einem Gebäude die überschüssige Wärme entziehen und es dabei kühlen. Die überschüssige Wärme wird dann in dem Speichersystem vorgehalten, bis sie z.B. zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung benötigt wird. Darüber hinaus entlasten die geringen Energiekosten den Geldbeutel deutlich. Die innovative Technologie ermöglicht
eine Energiekostenrechnung für Warmwasser und Heizung für dieses Haus von maximal 300 Euro pro Jahr. Das Contracting-Modell der Pfalzwerke für die Anlagen ermöglicht es für den Bauherren, die Investitionskosten zu sparen. In einer Art Leasing-Modell zahlt
der Kunde einen monatlichen Betrag für die Nutzung der Anlage über mehrere Jahre. Danach geht die Anlage in seinem Besitz über.
Das Projekt wird außerdem von der EnergieAgenturSüdpfalz begleitet.

Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Nicole Siepert, Tel. (0621) 585-2325

 

Landau, Ludwigshafen, 29. Mai 2007

Baubeginn des Geothermiekraftwerks in Landau

Margit Conrad, Umweltministerin des Landes Rheinland Pfalz, besucht am Dienstag (29.05.07) das Gelände für das geplante Geothermiekraftwerk in Landau. Mit Projektpartnern und unter Anwesenheit von Adrien Zeller, Ministerpräsident des Elsaß, wird der Bau des Kraftwerks offiziell gestartet.
 
Die Erkundungs- und Förderbohrung erreichte am 7. Oktober 2005 mit 3000 Metern die planmäßige Endtiefe. Am 5. November sprudelte nach Öffnung der Bohrung heißes Wasser. Im Januar 2006 begannen auf dem Gelände der ehemaligen Panzerwerkstätten in Landau die Arbeiten für die zweite geothermische Bohrung. Diese Re-Injektionsbohrung wurde ebenfalls erfolgreich realisiert und die Injektivität nachgewiesen. Der anschließende Langzeit-Zirkulationstest wurde am Freitag, dem 25. Mai 2007 beendet. Zurzeit werden die gewonnenen Daten ausgewertet.
 
Am Dienstag (29.05.07) trifft am Nachmittag der erste Teil der Stromerzeugungsanlage in Landau ein. Das Containerschiff mit den Bauteilen des israelischen Kraftwerkbauers ORMAT startete pünktlich am 04. Mai 2007 in Haifa. Am Samstag, dem 26. Mai trafen die vier Container in Germersheim ein, wo sie nach Abwicklung der Zollformalitäten per LKW auf das Gelände für die Geothermieanlage gebracht und entladen werden.

Bei Projektfortschritt nach Plan, kann das Erdwärmekraftwerk bereits im Herbst dieses Jahres für rund 6000 Haushalte Strom sowie für 300 Haushalte in der Nachbarschaft erzeugte Wärme liefern. Das Kraftwerk soll eine elektrische Leistung von zirka 3 MW erbringen. Die Abwärme kann zur Nahwärmeversorgung der angrenzenden Wohnbebauung mit einem Bedarf von 3-6 MWtherm. genutzt werden.

Die geo x GmbH, ein Unternehmen der Pfalzwerke AG und der EnergieSüdwest AG, plant die Anlage, realisiert das Kraftwerk und wird es später betreiben. Das technische Bohrmanagement und die Ausführung des Thermalwassersystems liegen bei der Firma Bestec GmbH. Der Auftrag für den Kraftwerksbau ging an die israelischen Firma Ormat (Yavne). Der Aufbau wird von der Fa. IgaTec aus Waldsee übernommen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation
Elke Spaeth, Tel. 0621 585-2380     

EnergieSüdwest, Öffentlichkeitsarbeit
Sandra Gundal, Tel. 06341 289-143

Ludwigshafen, 08. Mai 2007

Erfolgreiche Vertriebsaktivitäten der Pfalzwerke

Politische Rahmenbedingungen weiterhin schwierig


Bei der Hauptversammlung am Dienstag, 08. Mai, im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT für das Geschäftsjahr 2006 erfreuliche Zahlen. Der Jahresüberschuss beträgt 19,1 Millionen Euro (Vj: 17,2 Mio. Euro). Bei einem Bilanzgewinn von 16,6 Millionen Euro wird eine Dividende von 9,00 Euro pro Stückaktie (Vj: 8,50 Euro) ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und Kommunen im Netzgebiet, denen knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören. Darüber hinaus wurden 2,5 Millionen Euro thesauriert.

Erneut sind die Umsatzerlöse des Unternehmens über 20% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung um 189,8 Millionen Euro auf nunmehr 935,0 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr. 745,2 Mio. Euro). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Portfoliomanagement- und Handelsaktivitäten zurückzuführen. Verbunden mit der Absatzmengenerhöhung war ein Anstieg der Strombezugskosten, die in den Materialaufwendungen erfasst sind. Die Materialaufwendungen betrugen im vergangenen Geschäftsjahr 802,8 Millionen Euro (Vj: 596,3 Mio. Euro). Unter anderem höhere vorgelagerte Netzkosten und gestiegene Bezugskosten führten zu einem überproportionalen Anstieg dieser Position in Relation zur Entwicklung der Umsatzerlöse.

Investitionen sind die Basis der Versorgungssicherheit
Der Vorstand warnt davor, dass die durch die Anreizregulierung erzwungenen kontinuierlich sinkenden Erlösobergrenzen radikale Einschnitte bei allen Kostenpositionen zur Folge haben werden. Die Regulierung der Netzentgelte hat erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Energieversorgungsunternehmen und damit auf lange Sicht auch auf die Versorgungssicherheit und zuverlässige Stromversorgung. Im Berichtsjahr investierten die Pfalzwerke - trotz Absenkung der Netznutzungsentgelte - 66 Millionen Euro (Vj: 59 Mio. Euro) in Anlagen sowie Ausbau, Modernisierung und Instandhaltung der Netze. Die aktuelle Senkung der Netznutzungsentgelte, weitere Kürzungen im Jahr 2007 sowie die künftige Anreizregulierung stellen große Herausforderungen für den Netzbetreiber Pfalzwerke dar.

Wettbewerbsvorteile durch marktgerechte Produkte und Dienstleistungen
Konsequente Marktorientierung ist ein Baustein, mit dem die Pfalzwerke den Herausforderungen des neuen Energierechts  einerseits und dem weltweit an-haltenden Anstieg der Energiepreise andererseits begegnen: Kunden mit einem eigenen Energieportfolio oder eigenem Kraftwerkspark können zum Beispiel zukünftig auf eine von den Pfalzwerken bereitgestellte Logistikkette zugreifen.

Neben dem klassischen Stromgeschäft ergänzten auch in 2006 ein innovatives Dienstleistungs - Contracting im Bereich der erneuerbaren Energien und die Baulanderschließung das Leistungsangebot der Pfalzwerke. Im August 2006 starteten die Bauarbeiten für eine Biomasseverbrennungsanlage in Neustadt-Mußbach, in der neben Holz auch Trester zur Energiegewinnung eingesetzt wird. Zahlreiche Erschließungsprojekte von Neubau- und Gewerbeflächen in der Region konnten erfolgreich abgeschlossen werden und etliche Projekte kamen in 2006 neu hinzu.
 
Beteiligungsmodelle sind wichtiges Element der Wachstums- und Kooperationsstrategie
Die Arbeiten für das erste Geothermiekraftwerk im Oberrheingraben verlaufen planmäßig. Die geox GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Pfalzwerke und der EnergieSüdwest AG, Landau, hat am 13. Juli 2006 den Auftrag für den Kraftwerksbau vergeben.
Im Oktober 2006 erfolgte mit dem Kauf der MAnet GmbH durch die PfalzKom eine Erweiterung der Pfalzwerke-Gruppe. Dies stärkt die strategische Ausrichtung der PfalzKom und damit der Pfalzwerke Gruppe in der Metropolregion Rhein-Neckar. 
Die prego services GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Pfalzwerke, der VSE AG sowie der Saar Ferngas, konnte mit der Hinzugewinnung mehrerer Industriekunden ihre Geschäftstätigkeit internationalisieren und auf neue Branchen ausdehnen. Eine Fortsetzung dieses positiven Trends zeichnet sich ab.

Arbeit und Ausbildungsplätze schaffen und sichern
Die Pfalzwerke bieten knapp 600 Menschen (562 unbefristete und 33 befristete Arbeitsverhältnisse) in der Aktiengesellschaft Beschäftigung. Die Personalaufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Millionen Euro auf 47,1 Millionen Euro erhöht. Die Zahl der Auszubildenden lag am 31. Dezember bei 49 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. Weitere 200 externe Auszubildende wurden im Pfalzwerke - Bildungszentrum Maxdorf für Unternehmen aus der Region ausgebildet.

Beim Konzernabschluss die Milliardengrenze überschritten
Die Pfalzwerke legen für 2006 zum zweiten Mal einen Konzernabschluss vor, um einen umfassenden Einblick in die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der Gruppe zu gewährleisten. Die Umsatzerlöse des Konzerns verbesserten sich 2006 um 206,0 Millionen Euro auf 1.022,8 Millionen Euro (Vj: 816,9 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 45,7 Millionen Euro (Vj: 46,9 Mio. Euro). Aufgrund niedrigerer Verpflichtungen gegenüber Finanzbehörden stieg der Konzern-Jahresüberschuss auf 19,7 Millionen Euro (Vj: 17,4 Mio. Euro). Im Pfalzwerke-Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 765 Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter in unbefristeten Arbeitsverhältnissen. 

Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrates der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Im Anschluss an die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat der Pfalzwerke in seiner konstituierenden Sitzung den Bezirkstagsvorsitzenden Theo Wieder zum neuen Aufsichtsratsvorsitzen gewählt. Er löst damit Joachim Stöckle ab, der diese Position seit Juni 2002 innehatte. Davor war der Jurist Stöckle bereits als stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat des Unternehmens. Die Pfalzwerke bedanken sich bei Herrn Stöckle für seinen unermüdlichen Einsatz für die Pfalzwerke und die Region.


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Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 27.04.2007

Girls’ Day bei den Pfalzwerken

Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland öffneten am 26. April 2007 einen Tag lang ihre Tore, um Mädchen Einblicke in spannende technische und naturwissenschaftliche Berufsbereiche zu ermöglichen. Mädchen und junge Frauen wählen ihre Ausbildung immer noch aus einem sehr eingeschränkten Berufswahlspektrum und nehmen dadurch nicht alle Chancen wahr, die ihnen das Berufsleben tatsächlich bietet.
Auch die Pfalzwerke waren in diesem Jahr wieder dabei und boten Mädchen ab der 5. Klasse die Gelegenheit, einen Tag Berufe kennen zu lernen, die bisher eher von Männern dominiert sind. Dazu gehört auch z.B. der Elektroniker für Betriebstechnik – einer der wichtigsten Ausbildungsberufe am Bildungszentrum Maxdorf.

18 Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren nutzten gestern in Maxdorf die Gelegenheit, die technische Ausbildung bei den Pfalzwerken besser kennen zu lernen. Die Ausbilder Norbert Schwab und Markus Amgarten sowie Peter Doland vom Netzservice Ortsnetze Maxdorf und Nicole Siepert, Unternehmenskommunikation & Marketing, begleiteten die jungen Frauen und informierten bei einem Rundgang durch das Bildungszentrum über die Pfalzwerke und die Ausbildung im Unternehmen. Mit tatkräftiger Unterstützung der technischen und kaufmännischen Azubis bekamen die Mädchen nach einem guten Frühstück dann Einblicke in den praktischen Teil der Ausbildung. Bei Kletterübungen an Holz- und Gittermasten und ersten Lötversuchen konnten sie ihr Geschick unter Beweis stellen.

 

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Ludwigshafen, 29.03.2007

Pfalzwerke installieren Nisthilfen

Am 28. März 2007 hat das Team der Netzinstand-
haltung Homburg der Pfalzwerke mit der Montage von Nisthilfen für die Turmfalken in der Gegend um Homburg/Zweibrücken begonnen.
Die Pfalzwerke kamen der Anfrage auf Unterstützung für den Schutz des  Turmfalken des NABU Homburg gerne nach und engagieren sich mit dieser freiwilligen Aktion über die jährlichen Maßnahmen für den Vogelschutz hinaus. Gemeinsam mit dem NABU wurden jetzt geeignete Standorte an den Masten der 110-kV Leitung „Homburg-Biebermühle“ ausgewählt.
Auch im Bereich von St. Ingbert werden Nisthilfen für den Turmfalken in Zusammenarbeit mit der NABU Ortsgruppe Ober-Würzbach installiert.
Vogelschutzmaßnahmen dieser Art sind von den Pfalzwerken in der gesamten Region Pfalz bereits seit Jahren freiwillig durchgeführt wurden. Jüngstes Beispiel sind die Schutzmassnahmen für Störche in den Niederwiesen in Offenbach, die von den Pfalzwerken im Februar installiert wurden.
Die Pfalzwerke nehmen ihre Verantwortung in der Region ernst und engagieren sich aktiv für Umwelt- und Naturschutz.  Diese Netzinvestition in die sinnvolle Erweiterung der Schutzmassnahmen für Vögel ist ein weiterer Baustein im Engagement für Umwelt- und Naturschutz des Unternehmens in der Pfalz.


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Ludwigshafen, 27.03.2007

Pfalzwerke und EWR verlängern Vertrag mit dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd

Die Pfalzwerke und EWR versorgen bereits seit 1999 gemeinsam die Mitglieder des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd (BWV) mit Strom. Heute konnte der Vertrag mit neuen Konditionen bis zum Jahr 2010 verlängert werden. In Wahlheim wurde von Norbert Schindler, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes und MdB sowie von Prokurist Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel, Pfalzwerke, und Thomas Bollheimer, Prokurist und EWR-Vertriebsleiter, gemeinsam die Vertragsverlängerung unterschrieben.
Die neuen Vertragskonditionen sichern den Mitgliedern des Bauern- und Winzerverbandes eine Stromlieferung mit fester Preisfixierung bis zum 31.12.2007 und ab dem Jahr 2008 an die jeweils aktuelle Marktsituation angepasste individuelle Preise inklusive eines fest vereinbarten Bonus.
Über die Rahmenvereinbarung werden bisher bereits fast 6.000 BWV-Mitglieder von EWR und Pfalzwerke mit elektrischer Energie versorgt. Dies entspricht einer jährlichen Strommenge von zirka 60 Millionen Kilowattstunden.
Damit werden den Landwirten und Winzern langfristig Preisvorteile beim Strombezug gesichert.

 

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Ludwigshafen, 27.02.2007

Erfolgreiches Biomasse-Contracting: Pfalzwerke auf Platz 2 in Deutschland

Die Studie zum Markt des Biomasse-Contractings des Hamburger Marktforschungsunternehmen „trend:research“ bestätigt den großen Erfolg der Energiedienstleistungen der Pfalzwerke auch auf bundesweitem Niveau.

Mit bereits rund 20 realisierten Biomasse-Contracting Projekten sind die Pfalzwerke deutschlandweit auf Platz 2 mit ihrem Marktanteil.
Schon seit 2001 sind die Pfalzwerke auf diesem Markt aktiv, die erste Anlage im Contracting Bereich wurde in Schwegenheim installiert. Das Holzhackschnitzel-Heizwerk liefert eine Leistung von 1.5000 kW und versorgt seitdem 120 Wohneinheiten zuverlässig mit Wärme. Jüngstes realisiertes Projekt ist der Bau der Holzhackschnitzel-Kessel-Anlage in Neustadt-Mußbach Anfang dieses Jahres. Das Dienstleistungszentrum „Ländlicher Raum“ wird hierüber mit einer Leistung von 2.600 kW versorgt, wobei der Holzkessel eine Leistung von 950 kW liefert.
Die Pfalzwerke haben bereits weitere konkrete Projekte in der Planung für 2007.

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Ludwigshafen, 22. Februar 2007

Pfalzwerke erschließen Baugebiet „Süd III“ in Albisheim

Die Pfalzwerke haben im Februar 2006 mit den ersten Kanal- und Straßenarbeiten für das Neubaugebiet „Süd III“ in Albisheim begonnen. Heute am 22. Februar 2007 werden Friedrich Strack, Ortsbürgermeister von Albisheim, und Günter Becht, Pfalzwerke -  Energiedienstleistungen, den ersten offiziellen Spatenstich vornehmen.
Die Fläche von rund vier Hektar bietet Platz für zirka 65 Einfamilien- oder Doppelhäuser bzw. Rheinhäuser.
Das Baugebiet wird als Gesamterschließung in einem Zuge fertig gestellt und im Sommer 2007 mit dem Endausbau der Straßen abgeschlossen. Die Herstellkosten betragen rund 1,3 Millionen Euro.
Als gesamtverantwortlicher Erschließungsträger haben die Pfalzwerke sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung des Gebiets koordiniert und umgesetzt. Dazu gehören auch ökologische Sammelausgleichsflächen außerhalb des Baugebiets. Damit kann sich die Gemeinde als Grundstückseigentümerin auf einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort verlassen, der alle Leistungen rund um die Fläche aus einer Hand erbringt und die Erschließung schnell und kostengünstig realisiert. Darüber hinaus hat die Gemeinde die Pfalzwerke damit beauftragt, den neuen Hauseigentümern eine umfassende Energieberatung anzubieten und das kommunale Förderprogramm für energiesparendes Bauen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu betreuen.

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Ludwigshafen, 12. Februar 2007

Schutz für Störche - Pfalzwerke installieren Schutzmarkierungen

Ab dem 12. Februar 2007 wird ein dreiköpfiges Team der Netzinstandhaltung Landau mit der Montage von Schutzvorkehrungen für die Störche auf den Niederwiesen in Offenbach beginnen. Im Jahr 2006 haben sich die Pfalzwerke gemeinsam mit der Aktion Pfalzstorch auf Schutzmaßnahmen geeinigt, die über die bisher umgesetzten Installationen an 20-kV-Masten und Anlagenteilen hinausgehen. Mit der Aktion Pfalzstorch gemeinsam engagieren sich die Pfalzwerke bereits seit mehr als 10 Jahren für den Schutz und die Erhaltung der Lebensräume der Störche in den Niederwiesen und der näheren Umgebung. Die Montage wird bis Mitte Februar 2007 umgesetzt sein.

Durch ideale Rast- und Nahrungsbedingungen sind auf den Niederwiesen zeitweise bis zu 120 Störche anzutreffen. Beim Queren der Leitung kommt es immer wieder zu Anflügen von Störchen. Dokumentationen haben gezeigt, dass die Seile, die in Höhen von ca. sieben bis 33 m verlaufen, zu spät oder nicht von den Vögeln erkannt werden.

Auf der 110-kV-Leitung zwischen dem Umspannwerk Landau und dem Umspannwerk Maximiliansau werden jetzt auf einer Länge von ca. 1,35 km insgesamt 950 Markierungselemente eingebaut. Diese werden an den sechs stromführenden Leisterseilen und dem Erdseil jeweils mit einem Abstand von zehn Metern montiert. Die Markierungselemente sind für den Einbau an Freileitungen bis 212 kV getestet.

Die Pfalzwerke nehmen ihre Verantwortung in der Region ernst und engagieren sich aktiv für Umwelt und Naturschutz. Diese Netzinvestition in die sinnvolle Erweiterung der Schutzmassnahmen für Vögel ist ein weiterer Baustein im Engagement für Umwelt- und Naturschutz des Unternehmens in der Pfalz.

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Ludwigshafen, Hagenbach, 08.02.2007

Blockheizkraftwerk wärmt Geranienzucht - PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT nutzt erfolgreich Pflanzenöl als Kraftstoff

Seit über einem Monat betreibt die Pfalzwerke Aktiengesellschaft aus Ludwigshafen gemeinsam mit dem Partner RWE Westfalen-Weser-Ems AG erfolgreich ein mit Pflanzenöl betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW). „Seit der Inbetriebnahme am 21. Dezember 2006 läuft das Kraftwerk zu unserer vollen Zufriedenheit“, sagt Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. Das Aggregat ist das erste mit Pflanzenöl betriebene Kraftwerk des Energieversorgers. Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsvorsitzender der RWE Westfalen-Weser-Ems AG: „Speziell für solche Anlagen haben wir ein besonderes Geschäftsmodell entwickelt – inklusive der Betriebsführung über Dritte sowie den langfristig preislich gesicherten Brennstoffeinkauf.“ Andreas Krebs, Projektleiter der Pfalzwerke erklärt: „Mit diesem Projekt führen wir unser Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien fort und bauen es weiter aus.“

Ökologisch sinnvoll
Das mobile BHKW steht auf dem Gelände der Firma Geranien-Endisch im rheinland-pfälzischen Hagenbach. Das Unternehmen benötigt für die Geranienzucht in Gewächshäusern kontinuierlich Wärme. Um die Heizkosten zu senken, war das moderne BHKW die beste Wahl. „Unsere Anlage arbeitet außerdem ökologisch besonders wertvoll“, betont Andreas Krebs, „denn ihre CO2-Bilanz ist neutral: Dass heißt, sie setzt nur so viel CO2 im Abgas frei, wie in den Pflanzen, von denen das Öl stammt, zuvor auf natürliche Weise gebunden ist.“

Wirtschaftlich für beide Seiten
Blockheizkraftwerke erzeugen über einen Generator Strom und nutzen gleichzeitig die Abwärme der Stromerzeugung unmittelbar vor Ort zum Heizen. Diese Lösung ist für beide Seiten sehr wirtschaftlich: Den Strom speist das Kraftwerk ins öffentliche Netz ein. „Da Pflanzenöl als Biomasse gilt, wird den Pfalzwerken durch das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) für die Einspeisung eine Mindestvergütung garantiert“, erklärt Projektleiter Andreas Krebs. Die Pfalzwerke konnten Geranien-Endisch damit einen sehr guten Preis für die Wärmeenergie des Kraftwerks anbieten.

Kraftwerk mit konstant hoher Leistung
Das BHKW-Modul der Pfalzwerke – wie auch das des Partners RWE Westfalen-Weser-Ems AG – liefert eine elektrische Leistung von 340 Kilowatt (kW) und eine jährliche Wärmemenge von rund 2.000 Megawattstunden (MWh). Damit deckt es die Wärmegrundlast des Gartenbaubetriebs ab. Der Generator arbeitet immer mit Nennleistung – also im optimalen Bereich. „Blockheizkraftwerke können ab etwa 5.000 Betriebsstunden pro Jahr wirtschaftlich arbeiten. Unser Konzept stellt sicher, dass das Kraftwerk bei der Firma Endisch jährlich mindestens 7.000 Betriebsstunden erreicht – wir sind also im sicheren Bereich“, erklärt Projektleiter Krebs abschließend.

 

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Elke Spaeth, Tel. 0621 585-2380

Ludwigshafen, 06.02.2007

Erste Testphase Brennstoffzelle Grünstadt erfolgreich abgeschlossen

Absichtserklärung für weitere Zusammenarbeit unterzeichnet

Die Pfalzwerke schließen heute (06.02.07) mit einer spektakulären Verladeaktion die erste Testphase des Forschungsprojekts zur Energieversorgung des Kreiskrankenhauses Grünstadt mit einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle erfolgreich ab. Die Umstellung der Energieversorgung des Kreiskrankenhauses auf die Brennstoffzelle hatte 2003 eine Investition von rund sechs Millionen Euro bedeutet, die gemeinsam von den Pfalzwerken, dem Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi) und DaimlerChrysler sowie dem Kreiskrankenhaus Grünstadt und der Landesregierung Rheinland-Pfalz aufgebracht wurden. Nach der stolzen Leistung von fast 27.000 Betriebsstunden wird jetzt die Brennstoffzelle zur Analyse zurück ins Herstellerwerk der MTU CFC Solutions GmbH gebracht, um Kenntnisse für die weitere Technologieentwicklung zu gewinnen.

Bei der heutigen Verladeaktion wird der Zellstapel der Brennstoffzelle mit einem Autokran aus dem Gebäude gezogen und auf einen Transporter geladen. Umweltministerin Margit Conrad, Landrätin Sabine Röhl, Michael Bode Geschäftsführung MTU sowie Pfalzwerke Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler nehmen den Ausbau zum Anlass, den aktuellen Technologiestand der Hochtemperatur-Brennstoffzelle, das Konzept des Folgeprojektes sowie den neuen Partner, die Firma Citysolar mit Sitz in Bad Kreuznach, vorzustellen.

Der Brennstoffzellenhersteller MTU wird den in Deutschland produzierten Zellstapel „Eurostack“ einbauen. Anstelle des bisherigen nachgeschalteten Wärmetauschers soll ein ORC-Aggregat zum Einsatz kommen, das nicht nur – wie bisher - die Abwärme zur Brauchwassererwärmung nutzt, sondern darüber hinaus Strom produziert. Die neue Anlage wird eine Leistung von 245 kW elektrisch und 180 kW thermisch haben und insgesamt einen höheren Wirkungsgrad und verbesserte Effizienz aufweisen.

Voraussichtlich ab Herbst 2007 wollen die Projektbeteiligten die neue Anlage in Betrieb nehmen.

 

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Elke Spaeth, Tel. 0621 585-2380

Ludwigshafen, 19.01.2007

Nachlese Sturm Kyrill: 120 Störungen im Mittelspannungsbereich 500 Störungen im Niederspannungsbereich

Seit Donnerstagnacht waren die Mitarbeiter der Pfalzwerke unermüdlich im Einsatz, um die Störungen und Schäden des Orkansturms „Kyrill“ zu beheben. Seit dem Morgen (19.01.2007) entschärfte  sich die Situation langsam. Alle Ortschaften konnten wieder mit Strom versorgt werden. Der Freitag war geprägt von Aufräumarbeiten und Reparaturarbeiten, bei denen es lokal zu (meist) kurzfristigen Abschaltungen kommen musste.

Von den Auswirkungen des Sturms war nahezu das gesamte Versorgungsgebiet betroffen, Störungszentren waren zu Beginn des Unwetters die Westpfalz und im weiteren Verlauf die Südwestpfalz. Hauptursache der Störungen waren umstürzende Bäume, die Leiterseile zerrissen.

Im Mittelspannungsbereich kam es zu zirka 120 Ausfällen, die Mitarbeiter der Pfalzwerke konnten diese aber innerhalb von 30 bis 120 Minuten beseitigen. Bei 14 Versorgungsunterbrechungen in dem Mittelspannungsbereich konnten die Schäden nicht sofort beseitigt werden, die Kunden wurden aber über Umleitungen und Notstromaggregate versorgt.

Im Niederspannungsbereich wurden zirka 500 Störungen registriert, hauptsächlich handelte es sich hierbei um Versorgungsunterbrechungen. Verursacht wurden diese durch Seilrisse, Beschädigungen von Dachständern oder durch Ausfall der Straßenbeleuchtung.
In der Hoch- und Höchstspannung wurden keine Versorgungsunterbrechungen registriert.

Die Pfalzwerke waren mit maximalem Bereitschaftsdienst und der Verschiebung von ursprünglich geplanten Wartungs- und Baumaßnahmen für den Orkan gut gerüstet. Dabei
erbrachten die Mitarbeiter vor Ort einen hohen persönlichen Einsatz, um die Auswirkungen und Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.



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Elke Spaeth, Tel. 0621 585-2380