Archiv 2008

Ludwigshafen, 08. Dezember 2008

Baubeginn im Wohngebiet „Südliche Hauptstraße“ in Lindenberg

Mit der offiziellen Baufreigabe am 8. Dezember wurde das Baugebiet „Südliche Hauptstraße“ in Lindenberg fertig gestellt. Bürgermeisterin Ortrud Rey gab das Baugebiet offiziell zur privaten Bebauung frei. Die Pfalzwerke haben im Auftrag der Gemeinde Lindenberg und den Verbandsgemeindewerken Lambrecht die Erschließung der Grundstücke durchgeführt. Die Erschließungskosten des gesamten Gebiets belaufen sich auf ca. eine halbe Million Euro. Auf einer Größe von ca. 2,3 Hektar bietet das Baugebiet Platz für zwölf Bauplätze, künftige Eigenheimbesitzer können mit Grundstückspreisen von ca. 120 €/m2 rechnen. Die Gemeinde Lindenberg ist neben zwei privaten Investoren Eigentümerin der Grundstücke. Der Verkauf der Grundstücke ist bereits angelaufen. Das Pfalzwerke-Energiemobil kam auf dem Termin mit einem Energieberater zum Einsatz. Privatkunden und kommunale Entscheider konnten sich hier zu Energiethemen informieren. Weitere Termine des Energiemobils finden Sie unter www.pfalzwerke.de

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

 

Ludwigshafen, Eßweiler, 26. November 2008

Neue Energie Pfälzer Bergland nimmt eine der größten Freiflächen – Fotovoltaikanlagen des Landes in Betrieb

Heute nimmt die Neue Energie Pfälzer Bergland GmbH unter Anwesenheit von Landrat Dr. Winfried Hirschberger und Pfalzwerke Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler gemeinsam mit Staatssekretärin Jacqueline Kraege (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz) den Solarpark Schneeweiderhof offiziell in Betrieb.  

Dr. Winfried Hirschberger hob in seiner Rede hervor, dass dies bereits die vierte und größte Solaranlage der erst Ende Juni dieses Jahres gegründeten Neue Energie Pfälzer Bergland ist.

„Als Energieunternehmen, das sich überwiegend im Besitz pfälzischer und saarpfälzischer Kommunen befindet, fühlen wir uns für die Zukunftsgestaltung der Region mitverantwortlich“, so Pfalzwerke Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. „Gemeinsam mit den Kommunen werden dezentrale Energieversorgungskonzepte entwickelt, von denen die Menschen vor Ort profitieren sollen“, so Hitschler weiter.

Die Neue Energie Pfälzer Bergland GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen des Landkreises Kusel und der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, hat auf einer Gesamtfläche von vier Hektar einen Solarpark gebaut, bei dem die Module eine Leistung von 1,5 MW erzeugen. Mit der Anlagenleistung können rechnerisch rund 630 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgt werden. Mit der Umsetzung dieses Projektes auf dem Gelände der ehemaligen Kompostieranlage war die Firma EUROSOL GmbH beauftragt, die auch nach der Inbetriebnahme die Betriebsführung übernimmt. Neben dem Solarpark Schneeweiderhof hat die Neue Energie Pfälzer Bergland GmbH außerdem insgesamt drei große Dachanlagen auf den Schulzentren in Lauterecken, Kusel und Schönenberg-Kübelberg installiert.

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Ludwigshafen, Insheim bei Landau, 18. November 2008

Pfalzwerke übernehmen Geothermiekraftwerksprojekt Insheim

Am 13.11.2008 haben die Pfalzwerke 100 Prozent der Anteile an der HotRock Erdwärmekraftwerke Insheim GmbH & Co KG erworben. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Partner Stillschweigen.

Der HotRock-Gruppe ist es in Insheim gelungen, in einer Tiefe von ca. 3.600 Metern ein Wasserreservoir zu finden. Die HotRock-Gruppe führt seit 2004 Explorationen der seismischen Linien im Oberrheingraben durch, wo sie ein umfangreiches Portfolio von Wärmelizenzen besitzt. Die sorgfältige Auswertung der gewonnenen Informationen zu den geologischen Gegebenheiten im Untergrund, auch mit Hilfe einer eigenen Datenbank, hat ihr maßgeblich zum Durchbruch verholfen. Erste Messungen weisen darauf hin, dass das in dieser Bohrung vorgefundene Thermalwasser über die notwendige Temperatur von mehr als 155°C verfügt. 

Verantwortlich für die Projektplanung und Durchführung der Bohrung ist die BESTEC GmbH, an der die Pfalzwerke eine Beteiligung von 49 Prozent halten. Bestec ist eines der führenden Unternehmen für Tiefengeothermie und zusammen mit den Pfalzwerken seit gut zwölf Jahren im geothermischen Forschungsprojekt in Soultz-sous-Forêts, Frankreich, beteiligt. Seit November 2007 sammeln die Pfalzwerke bereits mit der 50-Prozent-Beteiligung geo x GmbH Erfahrungen im Betrieb des ersten Geothermiekraftwerks im Oberrheingraben. Zudem besitzen die Pfalzwerke eigene Wärmeaufsuchungslizenzen in der Region.

Für das Projekt Insheim bestand reges Interesse seitens potenzieller Investoren. HotRock hat sich für die Pfalzwerke als strategischen Partner entschieden. HotRock wird ihre Marktstellung als Geothermie-Fachunter¬nehmen durch weitere Projekte kurzfristig u.a. mit der BESTEC GmbH als operativem Partner weiter ausbauen.


Der Beginn der zweiten Bohrung in Insheim ist für Anfang 2009 vorgesehen. Das Kraftwerk soll Ende 2010 mit einer Leistung von vier bis fünf Megawatt elektrisch in Betrieb gehen und wäre damit das zweite industriell betriebene hydrothermale Kraftwerk in der Südpfalz. Zudem gibt es erste Überlegungen für Insheim ein Nahwärmenetz aufzubauen.

Pfalzwerke Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler:„Der HotRock-Gruppe ist es gelungen, den Grundstein für ein geothermisches Kraftwerk zu legen. Mit Insheim bauen wir unser strategisches Geschäftsfeld Geothermie weiter aus. Das Projekt in Insheim ergänzt sich hervorragend mit unserer Beteiligung in Landau. Beide Projekte zielen auf verschiedene hydrogeologische Systeme, so dass wir wertvolle neue Erfahrungen über das geothermische Potenzial im Oberrheingraben gewinnen werden. Im Projekt Insheim setzen wir dabei für das Bohrmanagement und bei der Handhabung der Thermalwässer im Kraftwerk erneut auf die Kompetenz der Bestec - Mannschaft, die international einen hervorragenden Ruf genießt.  Die Bohranlage samt Bedienungspersonal kommt von unserer polnischen Partnerfirma Jaszlo, mit der wir bereits in Landau sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben.“ Mit den bisherigen Erfahrungen werden die Pfalzwerke zu dem führenden Betreiber von Geothermiekraftwerken im Oberrheingraben und unterstreichen damit ihre Innovationskraft im Bereich regenerativer Energien.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, Bischheim, 7. November 2008

Pfalzwerke investieren 5,5 Millionen Euro in Versorgungssicherheit

Die Pfalzwerke haben in Bischheim ein neues Umspannwerk in Betrieb genommen. Durch den neuen Knotenpunkt im Netz kann jetzt mehr Strom mit geringsten Transportverlusten in die Region gebracht werden: Der Strom wird nun per Hochspannung mit 110.000 Volt bis vor die Tore der Stadt Kirchheimbolanden transportiert und im Umspannwerk Bischheim auf 20.000 Volt transformiert. Bisher wurden die Stadt und das Umland von Kerzenheim aus über zwei 20.000-Volt-Mittelspannungsleitung versorgt. „Wir haben hier 5,5 Millionen Euro in die Versorgungssicherheit investiert“, sagte Günther Koch, Vorstand der Pfalzwerke, bei der Einweihungsfeier. „Der Strombedarf der Stadt Kirchheimbolanden und der umliegenden Gemeinden ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Durch den Ausbau der A 63 ist die Region zum Wohnen und als Gewerbestandort attraktiver geworden.“ 

Die Leitung von Kerzenheim nach Bischheim wurde bereits vor mehr als 20 Jahren als Hochspannungsleitung gebaut. Bisher ist sie jedoch nur in der Mittelspannung betrieben worden. Diese vorausschauende Planung der Pfalzwerke hat jetzt einen Leitungsneubau erspart. Die Einbindung des neuen Umspannwerks ins Netz haben die Pfalzwerke jedoch für optische Verschönerungen genutzt: Sie haben eine andere Mittelspannungsleitung, die nahe am Ortsrand von Bischheim vorbeiführt, unter die Erde gelegt.

Bischheim ist das 51. Umspannwerk der Pfalzwerke. Für die sichere Stromversorgung in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis haben die Pfalzwerke rund 15.000 Kilometer an Freileitungen und Kabeln verlegt. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Wartung, Modernisierung und Ausbau des Leitungsnetzes – damit der Strom auch in Zukunft immer sicher ankommt.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 25. August 2008

Warnung vor fragwürdigen Gewinnbenachrichtigungen

Wie bereits in den vergangenen Jahren, werden Bürger wieder mit vermeintlichen Gewinnen auf Kaffeefahrten gelockt. Bei den Pfalzwerken gibt es bereits Anfragen von Kunden, die teilweise eine Gewinnspielkarte an eine „Gewinnzentrale“ schickten und nun einen Geldpreis gewonnen haben, der nur in Verbindung mit einer "Kaffeefahrt" erworben werden kann.
 
Die Aufmachung des Gewinnspiels, der Gewinnspielkarte und der Lösungsworte erwecken den Anschein, es handele sich um ein Gewinnspiel des regionalen Energieversorgers. Die Pfalzwerke stehen in keiner Weise mit dem Gewinnspiel oder den Urhebern in Verbindung. Die Rücksendung der Lösungskarte hat eine „Gewinnbenachrichtigung“ zur Folge, die allerdings lediglich dazu dient, die Verbraucher zu Verkaufsveranstaltungen zu locken.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
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Ludwigshafen, 20. August 2008

Pfalzwerke fördern Ingenieurausbildung an der Hochschule Mannheim

Die Pfalzwerke spenden der Hochschule Mannheim zu Studienzwecken zwei Leitungsdifferenzialschutzgeräte. Die theoretische Ausbildung der künftigen Ingenieure und Ingenieurinnen möchten die Pfalzwerke so um eine praktische Komponente ergänzen. Die Geräte werden in exakt dieser Form tatsächlich in der Energieversorgung eingesetzt und bieten somit optimale Übungsmöglichkeiten. Die zwei neuen Leitungsdifferenzialschutzgeräte im Anschaffungswert von etwa 8.000 Euro dienen der Überwachung der Hochspannungsleitungen und werden in den Umspannwerken der Pfalzwerke in angepasster Ausführung zur Überwachung der Umspanner eingesetzt.
Wolfgang Bischof aus dem Bereich Netzservice Regionalnetze der Pfalzwerke überreichte am Mittwoch die Geräte an den Dekan der Fakultät, Herrn Prof. Thomas Hansemann und die Fachverantwortlichen Prof. Dr. Götz Lipphardt und Prof. Dr. Klaus-W. Iselborn. Er freut sich besonders, dass den Studenten und Studentinnen so die wichtige praktische Erfahrung an Geräten ermöglicht wird, denn diese sei später im Beruf entscheidend, so Bischof.
Die Pfalzwerke und die Hochschule Mannheim arbeiten schon lange kontinuierlich zusammen. So haben sich die Pfalzwerke auch im studienbegleitenden Trainee-Programm der Hochschule beteiligt. Im Rahmen dieses speziellen Programms studieren die Trainees an der Hochschule Mannheim und absolvieren parallel regelmäßige Praxisphasen bei den Pfalzwerken.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Kaiserslautern, Ludwigshafen, 31.07.2008

Herzblut-Strom bringt Power für den FCK

Mit einem neuen Strom-Tarif unterstützen die Pfalzwerke gemeinsam mit den Kunden den 1. FC Kaiserslautern auf dem Weg zurück zu alter Stärke.

Zusammenstehen für den FCK: So lautet die Devise der langfristig angelegten „Herzblut“-Kampagne, die Chef-Teufel Stefan Kuntz Ende der vergangenen Saison ins Leben gerufen hat, um sämtliche Kräfte zu bündeln – die des Vereins, der Sponsoren und der Fans. Mit dem Tarif „Herzblut-Strom“ liefern die Pfalzwerke ihren Privatkunden jetzt eine weitere Steilvorlage, um das wieder erwachte Pfälzer Wir-Gefühl auf originelle und höchst effektive Art auszudrücken: „Eine teuflisch gute Idee“, freut sich Stefan Kuntz. „Ein Traditionsunternehmen spielt den perfekten Doppelpass mit einem Traditionsverein und seinen wichtigsten Mitstreitern, unseren Fans.“

Und so funktioniert „Herzblut-Strom“: Der Kunde kann zwischen zwei Tarifen mit ein- oder zweijähriger Preisgarantie wählen. Hier ein Rechenbeispiel mit den Preisen aus dem Einführungsangebot: Wechselt ein Kunde mit dem Durchschnitts- verbrauch von 3.500 kWh aus dem Allgemeinen Tarif der Pfalzwerke in den Herzblut-Strom Sondertarif mit einem Jahr Preisgarantie, so hat er keine Mehrkosten. Ein Kunde, der mit 3.500 kWh bereits in einem günstigeren Sondertarif ist, zahlt 7,60 Euro im Jahr dazu. Die Pfalzwerke überweisen auf jeden Fall 20 Euro pro Vertrag und Jahr direkt an den Schatzmeister auf dem Betzenberg.

Wie überzeugt die Unternehmensführung in Ludwigshafen vom Erfolg des Konzeptes ist, zeigt ein wichtiges Detail in der Vereinbarung mit dem FCK: „Damit der Verein besser planen kann“, sagt Pfalzwerke-Vertriebsleiter Ralf Poll, „starten wir mit einem Grundbetrag von 105.000 Euro pro Jahr – das entspricht 5.250 Kunden. Jeder weitere Tarifwechsler bringt dann zusätzlich 20 Euro in die Kasse der Roten Teufel. Sollten wir also beispielsweise 20 oder gar 30.000 Kunden pro Jahr für diese Idee begeistern, freuen wir uns sehr für den FCK.“

Die Pfalzwerke wollen ihren Kunden langfristig attraktive Produkte anbieten. „Mit Herzblut-Strom zeigen wir unseren Kunden, dass es sich lohnt, einem regional verankerten Anbieter zu vertrauen. Und die Anzahl unserer Kunden entscheidet, wie hoch die Förderung sein wird“, so Vorstandsmitglied Günther Koch.  Damit auch FCK-Fans außerhalb der Pfalz die Roten Teufel unterstützen können, wird der Herzblutstrom bundesweit angeboten.

Die Kunden gewinnen in jedem Fall 3:0, wenn sie sich für „Herzblut-Strom“ entscheiden: Zum einen profitieren sie von einem sportlich fairen Tarif mit bis zu zwei Jahren Preisgarantie – zum anderen unterstützen sie aktiv ihren Verein! Und dazu erhalten sie natürlich ein exklusives Willkommensgeschenk, mit dem sie auch zeigen können, dass sie zur teuflischen Familie gehören: ein original Herzblut-Strom-T-Shirt, einen Power-Schal oder eine Flasche Pfälzer Wein mit dem verheißungsvollen Namen „Roter Teufel“ – ideal zum Anstoßen auf den nächsten Sieg!

Übrigens: Es lohnt sich, beim Tarifwechsel aufs Tempo zu drücken: Denn bis Ende Oktober gilt ein besonders attraktives Einführungsangebot – und für die ersten 300 „Herzblut-Strom“-Kunden sind außerdem je zwei „Herzblut“-Freitickets reserviert.

 

1.FCK, Fritz-Walter-Straße 1, 67663 Kaiserslautern,
Oliver Dütschke, 0631 31 88 210

PFALZWERKE, Kurfürstenstraße 29, 67061 Ludwigshafen,
Elke Spaeth 0621 585 2380

Ludwigshafen, 09. Juli 2008

Warnung vor irreführenden Tarif-Informationen

Derzeit werden im Netzgebiet der Pfalzwerke Postkarten mit Kundenwerbung des Stromlieferanten ESD als Postwurfsendungen verteilt.
Die Aufschrift „Wichtige Tarif-Information zu Ihrem Strom-Anschluss!“ suggeriert dem Empfänger, es handle sich hierbei um eine Information der Pfalzwerke als Stromversorger. Sehr klein gedruckt wird auf den Energie Service Deutschland aus Frankfurt am Main hingewiesen.
Es ist nachvollziehbar, dass es bei dieser Aufmachung zu Verwechslungen kommen kann und dass die Angeschriebenen glauben, die Information stamme von ihrem örtlichen Energieversorger, in diesem Fall den Pfalzwerken.

Die Pfalzwerke stehen allerdings in keiner Weise mit dem Anschreiben oder den Urhebern in Verbindung.

Bei den Verbraucherzentralen in Deutschland ist die Vorgehensweise der ESD bereits bekannt. Hier wird dieses Vorgehen als kritisch eingestuft, da bei Anruf der genannten Hotline versucht werden, die Anrufer direkt am Telefon in einen neuen Stromversorgungsvertrag zu drängen.
Generell gilt: nicht sofort am Telefon zu einem Anbieterwechsel entschließen, sondern verschiedene Angebote sorgfältig prüfen. Vorsicht ist auch geboten bei einer Aufforderung, Kontodaten gleich am Telefon herauszugeben. 

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
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Ludwigshafen, 3. Juli 2008

Pfalzwerke leisten schnelle Hilfe

In Oberweiler-Tiefenbach ist am gestrigen Tage ein Fall von 88 Hunden in vollkommen verwahrlosten Zustand von dem zuständigen Kreisveterinäramt und Tierschützern aufgedeckt worden. In der provisorischen Auffangstation des örtlichen Tierschutzvereins wurde die Stromversorgung bisher über Aggregate geleistet.
Die neue Situation macht nun aber eine gesicherte Stromversorgung notwendig, auch um die kleinen Tiere nun gut versorgen zu können.
Der Bitte des Landrates, die Finanzierung der durchzuführenden Stromversorgung zu unterstützen sind die Pfalzwerke spontan und selbstverständlich nachgekommen.

Die noch offenen Kosten für die Verkablung von 2000 Euro werden  die Pfalzwerke als Stromversorger übernehmen.
„Unser Engagement gilt der Region, das steht für uns immer an oberster Priorität“, so Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler, „deswegen ist es für uns auch selbstverständlich, in einem solchen Fall schnell und unbürokratisch dem Tierschutzverein und den Tieren zu helfen und zu spenden“.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, 3. Juli 2008

Pfalzwerke unterstützen Donnersberger Umweltdiplom

Die Pfalzwerke haben vom 24. Juni bis 3. Juli im Rahmen des Natur- und umweltpädagogischen Aktionsprogramms der Umweltabteilung des Donnersbergkreises insgesamt vier Veranstaltungen durchgeführt.

Die Kinder der 4. bis 6. Klassen konnten im Energiezentrum der Pfalzwerke in Rockenhausen „Regenerative Energien live erleben“: während der Workshops konnten die Schülerinnen und Schüler die Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie aus den natürlichen  Energieträgern Sonne, Wind und Wärme näher kennenlernen.

41 Kinder lernten auf spielerische Art in dieser Zeit mit einem Baukasten mit acht verschiedenen Modellen (z.B. Solarzellen) und zahlreichen Versuchen viel über das Thema regenerative Energien und deren Anwendung.

Das Umweltdiplom soll schon bei Kindern das Interesse für Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Schonung von Rohstoffen und Energie wecken. Insgesamt unterstützen 34 Kooperationspartner das Aktionsprogramm.



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 30. Juni 2008

Ein Platz für Falken

Ein neuer Wohnraum für Turmfalken entsteht in der ehemaligen Turmstation der Pfalzwerke. Am 30. Juni wird diese ausgediente Station an den NABU
Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. für den symbolischen Wert von einem Euro übergeben.
Der Mäusejäger nistet in luftiger Höhe: Die ehemalige Turmstation eignet sich daher besonders für den Vogel des Jahres 2007.
Gerne sind die Pfalzwerke der Anfrage des NABU Gruppe Zweibrücken nachgekommen und haben so in Walsheim einen weiteren Raum für den Erhalt des Turmfalken geschaffen.

Für die Pfalzwerke hat der Naturschutz einen sehr wichtigen Stellenwert. Als in der Region verankertes Unternehmen gilt auch unser Handeln der Region. Wir tragen für Natur- und Umweltschutz in unserem Versorgungsgebiete eine große Verantwortung. Diese nehmen wir selbstverständlich wahr und engagieren und freiwillig in höherem Maße, als es etwa das Bundesnaturschutzgesetz von uns verlangt.
Alljährlich stehen rund 150.000 Euro fest im Budgetplan der Pfalzwerke allein zum Schutz der Vögel.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 13. Juni 2008

Probebetrieb im elsässischen Tiefengeothermie-Kraftwerk startet

am Freitag (13. Juni 2008) nimmt das weltweit erste, nach dem Hot Dry Rock –Verfahren betriebene Tiefengeothermie - Kraftwerk seinen Probebetrieb auf. Unter Anwesenheit von Unternehmensvertretern der EWIV und des französischen Premierministers Francois Fillon geht das erste Kraftwerksmodul mit einer Leistung von 1,5 MW elektrisch für den Probebetrieb ans Netz. Erstmalig wird Strom nach der Hot Dry Rock  – Technologie in einer wirtschaftlich interessanten Größenordnung produziert. Wasser zirkuliert dabei durch einen künstlich erzeugten Wärmeaustauscher im tiefen Untergrund (zirka 4500 - 5000 Meter). Die Einweihung dieses Tiefengeothermie - Kraftwerks ist für den Herbst 2008 geplant.  

Europäisches Hot Dry Rock - Forschungsprojekt in Soultz-sous-Forêts
Seit 1987 wird dieses Konzept im elsässischen Soultz-sous-Forêts in großer Tiefe und bei hohen Gesteinstemperaturen untersucht. Der 50 Kilometer nördlich von Straßburg gelegene Standort befindet sich im Zentrum einer der größten Wärmeanomalien Mitteleuropas. Dort werden bereits in 5.000 Meter Tiefe Temperaturen von 200°C angetroffen. Die geologischen Bedingungen in Soultz sind exemplarisch auch für deutsche Standorte im Oberrheingraben. Ein internationales Team von Forschern, Ingenieuren und Energiefachleuten aus ganz Europa arbeitete länger als ein Jahrzehnt Hand in Hand. Das Management für die 5000 m tiefen Bohrungen lag bei der BESTEC GmbH, deren Erfahrungen aus Soultz ursächlich für den Erfolg der Bohrungen in Landau sind.

Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung "Wärmebergbau"
Die Energieversorger Pfalzwerke und Electricité de Strasbourg schlossen sich 1996 zu einer Europäischen Wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) "Wärmebergbau" zusammen. Seither haben sich dem Projekt weitere europäische Firmen als aktive Mitglieder angeschlossen. Ziel der EWIV ist es, auf der Grundlage des Forschungsprojekts in Soultz-sous-Forêts Erfahrungen über Management und Langzeitverhalten eines Wärmetauschers im tiefen Untergrund zu sammeln. Dabei soll am Ende der Erprobungsphase mit hoher Kosten- und Planungssicherheit geprüft werden, wie eine wirtschaftlich umsetzungsfähige Nutzung der Erdwärme am besten erfolgen kann.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380

Ludwigshafen, 28. April 2008

Pfalzwerke: Mit neuen Produkten und Tarifen gut am Markt behauptet

Anreizregulierung macht Netzbetrieb zusehends unattraktiver
Wachstumschancen im Bereich der Erneuerbaren Energien

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Zahlen für das Geschäftsjahr 2007.

Konzern:
Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich 2007 um 438,7 Millionen Euro auf 1.461,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1.022,8 Millionen Euro). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf Handelsaktivitäten in der Aktiengesellschaft zurückzuführen. Verbunden mit der Absatzmengenerhöhung war ein Anstieg der Strombezugskosten, die in den Materialaufwendungen erfasst sind. Das Konzern- Betriebsergebnis beläuft sich auf 45 Millionen Euro und bleibt somit auf Vorjahresniveau. Im Pfalzwerke-Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 790 (Vorjahr: 765) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unbefristeten Arbeitsverhältnissen.

Aktiengesellschaft:
Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft sind auf 1.357,3 Millionen Euro Umsatz (Vor-jahr: 935,0 Mio. Euro) gestiegen. Die Materialaufwendungen betrugen im vergangenen Geschäftsjahr 1.228,2 Millionen Euro (Vorjahr: 802,8 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis von 40,3 Millionen Euro ist durch die Gründung der Pfalzwerke Netzgesellschaft zum 01.07.2007 nur bedingt mit dem Vorjahreswert von 34,8 Millionen Euro vergleichbar. Bezieht man die Netzgesellschaft mit ein, ergibt sich ein mit dem Vorjahr vergleichbares Betriebsergebnis von 31,1 Millionen Euro.

Bei einem gegenüber dem Vorjahr gleichbleibenden Bilanzgewinn der Aktiengesellschaft von 16,6 Millionen Euro wird eine Dividende von 9,00 Euro pro Stückaktie (Vorjahr: 9,00 Euro) ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und Kommunen im Netzgebiet, denen knapp drei Viertel der Dividende zufliessen.
Die Stammbelegschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft umfasste zum Stichtag 31.12.2007 547 Personen (Vorjahr: 562). Hinzu kommen 25 Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverhältnissen und 49 Auszubildende. Der Rückgang in den Zahlen der Stammbelegschaft ist auf die Gründung der Pfalzwerke Netzgesellschaft zurückzuführen. Diese hat zum 01. Juli 2007 ihre Arbeit aufgenommen und ist seitdem für Betrieb und Ausbau des Elektrizitätsverteilungsnetzes der Pfalzwerke verantwortlich.

Anreizregulierung: Wirtschaftlicher Netzbetrieb wird immer schwieriger
Mit dem Start der Anreizregulierung im Jahr 2009 entfällt das bisherige kostenbasierte Entgeltgenehmigungsverfahren. Dafür gibt es in der Anreizregulierung für alle Netzbetreiber künftig einen generellen Produktivitätsfaktor, um den die Erlöse jährlich gesenkt werden müssen. Zusätzlich werden individuelle Senkungsvorgaben erlassen, die die Erlöse eines jeden Netzbetreibers auf die Erlöse des jeweils Strukturklassen Besten innerhalb einer Regulierungsperiode absenken. Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Günther Koch: „Unter diesen neuen Rahmenbedingungen wird es immer schwieriger, einen wirtschaftlichen Netzbetrieb auch in der Zukunft zu realisieren. Wir gehen aber davon aus, dass die Pfalzwerke zumindest bei den individuellen Senkungsvorgaben durch unsere in der Vergangenheit erarbeitete Leistungsfähigkeit gut positioniert sind.“

Die Regulierung der Netzentgelte hat erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage und auf lange Sicht auch auf Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung. Im Berichtsjahr investierten die Pfalzwerke - trotz Absenkung der Netznutzungsentgelte - 63 Millionen Euro in Anlagen sowie Ausbau, Modernisierung und Instandhaltung der Netze. Auch für 2008 sind für Investitionen und Instandhaltung 87 Millionen Euro eingeplant.

Markt: Wettbewerb wird nahezu ausschließlich über den Preis ausgetragen
Wechselaufrufe seitens der Verbraucherschützer und der Politik führten auch bei den Pfalzwerken zu verstärkten Kundenwanderungen. So verdoppelte sich die Zahl der Wechsler von 3 auf 6%. Allerdings liegt dieser Wert immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 11%. Das online-Stromprodukt 123energie hat Kundenverluste ausgeglichen und soll darüber hinaus Kundenzuwachs generieren. Im Sommer 2007 haben die Pfalzwerke als einer der ersten Regionalversorger gemeinsam mit zwölf kommunalen Partnern 123energie bundesweit eingeführt.

Klima- und Umweltschutzprogramm: Chancen für Umsatzwachstum
Besonderer Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war die Inbetriebnahme des Geothermiekraftwerks in Landau. Gebaut und betrieben wird das Geothermiekraftwerk durch die geo x GmbH. Die Expertise für den gesamten Untertagebereich und die Erschließung und Optimierung des Hydrothermalwasserkreislaufs liegt bei der Bestec GmbH. An beiden Unternehmen sind die Pfalzwerke beteiligt. Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler: „Wir sind schon heute in der Grobplanung von weiteren Geothermiekraftwerken.“

Ein weiteres Beteiligungsunternehmen, die Pfalzwind, betreibt 40 Windenergieanlagen. Diese Zahl soll sich bis Ende 2008 auf 50 Anlagen erhöhen. 50 weitere Anlagen sollen in den künftigen Jahren überall dort errichtet werden, wo die kommunalpolitische Akzeptanz vorliegt. Im Jahr 2007 haben die Pfalzwerke alle Anteile der Pfalzsolar von Schott-Solar übernommen. Künftig werden alle Fotovoltaik-Aktivitäten der Pfalzwerke in dieser Gesellschaft gebündelt und auch dieses Geschäftsfeld weiter ausgebaut. In 2008 sollen in diesem Sektor 32 Millionen Euro investiert werden.

Eine bedeutende Rolle im Bereich der dezentralen Energieversorgung kommt dem Contracting-Angebot der Pfalzwerke zu, wo im Jahr 2007 insgesamt 70 Projekte betreut wurden. Das Angebot reicht von der Bedarfsanalyse, Finanzierung, Planung und dem Bau der Anlagen bis zur Betriebsführung mit Wartung und Instandhaltung. Im Segment des Biomasse-Contracting halten die Pfalzwerke den zweitgrößten Marktanteil in Deutschland.

Seit 1999 erschließen die Pfalzwerke gemeinsam mit Kommunen Neubaugebiete. Neben der Gesamterschließung bekommen die umfassende Energieberatung der Hauseigentümer und die Betreuung kommunaler Förderprogramme für energiesparendes Bauen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien immer mehr Gewicht im Leistungsportfolio der Pfalzwerke. Hier sind wir erster Ansprechpartner für alle Themen rund um das Thema Energie und ein verlässlicher Partner für Kommunen und Hauseigentümer.


Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 21. April 2008

Neugestalteter Internetauftritt der Pfalzwerke

Benutzerfreundlicher, funktionaler, emotionaler

Nach einer grundlegenden Überarbeitung und Neugestaltung ihres bisherigen Webauftritts, begrüßt die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Besucher ihrer Homepage ab sofort mit neuem Design und benutzerfreundlicher Navigation.

Das Navigationskonzept baut auf Klarheit und Übersichtlichkeit. So erreicht der Besucher die gewünschten Inhalte mit wenigen Klicks. Bereits auf der Startseite findet er einen „Schnelleinstieg“, der direkt zu besonders hoch frequentierten Seiten verlinkt. Eine Suchfunktion steht für die gezielte Themenrecherche zur Verfügung. Der ebenfalls auf der Startseite angesiedelte Online-Service ist ein schnelles Kommunikationsmedium für angemeldete Kunden: Zählerstände können übermittelt, Kundendaten geändert oder abgelegte Rechnungen online eingesehen werden. Außerdem sind Feedback- und Callback-Formulare sowie Kontaktinformationen zu Ansprechpartnern überall leicht zu finden.

Ein Schwerpunkt des Internetauftritts ist die Energieberatung. Unter dieser Rubrik finden Interessierte nicht nur wertvolle Tipps zur Reduzierung des Energieverbrauchs oder einen CO2-Rechner, sondern auch umfassende Informationen und Beratungsangebote zum effizienten Heizen und Bauen.

Im Zuge der Neugestaltung gliederte der Energieversorger auch die Pfalzwerke Netzgesellschaft mbH aus seinem Internetauftritt aus. Das Tochterunternehmen pflegt nun seine eigene Homepage.

http://www.pfalzwerke.de/


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Brigitte Huber (0621) 585 2382

Maxdorf, Ludwigshafen, 15. April 2008

Pfalzwerke unterzeichnen Vertrag mit dem Technischen Hilfswerk

Am 14. April unterzeichneten die Pfalzwerke einen Kooperationsvertrag mit dem Technischen Hilfswerk Rheinland-Pfalz (THW). In dem Schriftstück vereinbaren die beiden Parteien, sich in Krisensituationen gegenseitig zu unterstützen.

Die Pfalzwerke nehmen die Gewährleistung der Versorgungssicherheit in der Region sehr ernst. Der Bereich Krisenmanagement  ist daher nicht nur fachlich, sondern auch personell sehr gut aufgestellt. Das Unternehmen will sich aber darüber hinaus noch weiter für besondere Situationen rüsten.
Mit dem THW, der Katastrophenschutzorganisation des Bundes, haben die Pfalzwerke jetzt einen kompetenten Partner, der im Bedarfsfall z.B.  zusätzliche Notstromaggregate bereitstellen kann. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht aber vor allem der Erfahrungsaustausch.

Bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung betonte Andreas Hößle, Leiter Netzservice Ortsnetze der Pfalzwerke, dass beide Seiten von der bevorstehenden Zusammenarbeit profitierten: Man wisse um die gegenseitigen Vorteile und wolle das Miteinander trainieren, um voneinander zu lernen, so Hößle. Und auch Werner Vogt, kommissarischer Landesbeauftragter des THW Rheinland-Pfalz, blickte positiv in die Zukunft. Er bezeichnete das Übereinkommen als eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit.

Die Idee zu dieser Good-Will-Erklärung entstand durch gute gemeinsame Erfahrungen in der Vergangenheit. Bereits im Januar 2007 packte man gemeinsam an, um die Folgen des Orkans Kyrill zu beseitigen.   

 

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Brigitte Huber (0621) 585 2382

Ludwigshafen, Himmerod 3. April 2008

Leuchtturmprojekt in Himmerod

Ausgezeichnet zum Leuchtturmprojekt des Landes Rheinland-Pfalz wurde das Contracting-Projekt der Pfalzwerke mit dem Kloster Himmerod in Großlittgen. Das Projekt realisiert eine ökologisch-nachhaltige Erneuerung der Energieversorgung des Klosters. Die technischen Anlagen und Einrichtungen für die Wärme- und Stromversorgung der Zisterzienser-Abtei befanden sich altersbedingt in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Darüber hinaus werden weitere Gebäude errichtet und in die Versorgung eingebunden. Vor dem Hintergrund der Eigenversorgungsphilosophie des Klosters in Verbindung mit dem Nachhaltigkeitsgedanken sollte die Energieinfrastruktur grundlegend geändert werden.

Die Pfalzwerke haben die innovative Wärmeerzeugung mit einer zentralen Biomasse-Heizkesselanlage zur Grundlastwärmeversorgung auf der Basis von lokal angebautem Miscanthus-Schilfgras und Holz geplant und errichtet. Die erzeugte Wärme wird über das neue Nahwärmenetz an die jeweiligen Gebäude verteilt. Die vorhandenen dezentral installierten Heizkessel werden in das Nachwärmenetz eingebunden und zur Spitzenlastabdeckung verwendet. Benötigtes Brauchwarmwasser soll insbesondere in den Sommermonaten ausschließlich mittels Sonnenkollektoren (Solarthermie) bereitgestellt werden. Im Jahr 2008 sollen auch die Erneuerung der Wasserkraftanlage und der Neubau einer Photovoltaikanlage folgen und das Projekt ergänzen. Das innovative und nachhaltige Nahwärme-Versorgungskonzept macht es möglich, die eigenen Ressourcen des Klosters zu nutzen und darüber hinaus den Ansprüchen einer ökonomischen und ökologischen Energieversorgung zu entsprechen. Die Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, Margit Conrad, zeichnete bereits jetzt das neue errichtete Biomasse-Heizwerk als Leuchtturmprojekt des Landes Rheinland-Pfalz aus. Damit hat es Vorbild-Charakter für die Entwicklung im Bereich der Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen.

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Ludwigshafen, 2. März 2008

Orkan Emma verursacht Stromausfälle

Durch den Orkan Emma kam es auch im Versorgungsgebiet der Pfalzwerke (Pfalz und Saarpfalz-Kreis) zu Stromausfällen. Bäume wurden entwurzelt und fielen in Freileitungen, die teilweise zerrissen. Vereinzelt wurden auch Holz- und Betonmasten beschädigt. Insgesamt waren 90 Ortschaften ganz oder teilweise von Stromausfällen betroffen. Schwerpunkte der Störungen waren im Pfälzerwald/ Südwestpfalz und im Bereich Bellheim.

Start der Störungen war am Samstagmorgen um 6.00 Uhr in Teilen von Schindhard und Busenberg, im Südwesten des Versorgungsgebietes. Um 7.48 Uhr kamen Ausfälle in Ulmet und Rathsweiler im Nordwesten hinzu. Danach stieg die Anzahl der betroffenen Ortschaften im gesamten Versorgungsgebiet an. Höhepunkt war um 9.26 Uhr. Zu dieser Zeit waren 52 Ortschaften und 56.400 Einwohner von Stromausfällen betroffen. Danach entschärfte sich die Situation und spätestens um 11 Uhr waren die meisten Orte wieder mit Strom versorgt. Während des gesamten Mittags und Nachmittags blieb die Lage stabil. Ausnahme bildete um 12.45 Uhr eine Störung in der Westpfalz. Hier waren sieben Orte (Wiesbach, Käshofen, Kleinbundenbach, Krähenberg, Rosenkopf, Großbundenbach, Winterbach) rund eine Stunde ohne Strom. Ab 15.26 Uhr war das 20 kV Netz der Pfalzwerke komplett störungsfrei.
 
Dieser Zustand dauerte bis Sonntagnachmittag an. Um 14.21 Uhr bekamen vier Orte in der Südwestpfalz Emma erneut zu spüren: Bethof, Erlenbach, Birkenhördt und Lauterschwan waren bis zu einer dreiviertel Stunde ohne Strom.

Alle Mitarbeiter der Netzteams und in der Netzleitstelle der Pfalzwerke kümmerten sich umgehend um die Behebung der Störungen und versorgten die Gemeinden so schnell wie technisch möglich wieder mit Strom. Die Reparatur¬arbeiten werden voraussichtlich noch die ganze Woche andauern.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380

Rockenhausen, 25. Februar 2008

Energieberatung der Pfalzwerke

Moderne Heiztechnik rechnet sich nicht nur im Neubau. Rund 78 Prozent der gesamten Energiekosten verursacht allein die Heizung. Daher gilt: Ob Sanierung oder Neubau – neue, Kosten sparende Technologien wie die Wärmepumpe entlasten nicht nur die Umwelt, sondern ganz deutlich auch den Geldbeutel.
Die Pfalzwerke informieren und beraten am 1. und 2. März 2008 im visavi-Energiezentrum in Rockenhausen rund um das Thema Wärmepumpe und die Nutzung von erneuerbaren Energien im Privathaushalt.
„Besonders sparsam sind Erdsonden-Wärmepumpen“, betont Dieter Dietz, zertifizierter Energieberater der Pfalzwerke. „Je nach Haustyp und Standort bieten sich aber auch andere Energiespar-Lösungen an, etwa Luft-Wasser-Wärmepumpen kombiniert mit Photovoltaik oder thermischen Solaranlagen.“ Neben Tipps und Informationen halten die Energiezentren auch die Geräte führender Hersteller bereit. In Rockenhausen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen als Innen- und Außenanlage, sowie eine Wärmepumpe mit Erdsonde installiert. 
Mit einer modernen Wärmepumpenanlage lassen sich bis zu 30 Prozent an Energiekosten einsparen – das bedeutet viel Komfort für wenig Energie. Wie man also mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Energie sparen kann, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, erfahren die Kunden in dem visavi-Energiezentrum der Pfalzwerke in Rockenhausen.
Die Energieberater der Pfalzwerke informieren fachkundig, kostenlos und herstellerneutral. Sie kommen auf Wunsch sogar nach Hause.
Am 1. und 2. März ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, es gibt deftige Flammkuchen, süße Kuchen und kalte Getränke. Auch an die kleinsten Besucher ist gedacht: für sie gibt es einen spannenden Malwettbewerb.

Wer sich vorab im Netz informieren will, dem steht das interaktive Beratungszentrum der Pfalzwerke unter http://www.visavi-energiezentrum.de/ zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

Samstag, 1. März 2008: 10 bis 16 Uhr
Sonntag, 2. März 2008: 10 bis 17 Uhr


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325