Pressemeldungen Konzern

Ludwigshafen, 24. Januar 2017

Solarpark Brandholz als „GLOBAL LEADING RES PROJECT“ ausgezeichet

Das Deutsche Clean Tech Institut (DCTI) hat den von PFALZOLAR im vergangenen November errichteten Solarpark Brandholz als „Global Leading RES Project“ zertifiziert. Die vom DCTI entwickelte und von dem Marktforschungsunternehmen EuPD Research, der International Battery & Energy Storage Alliance (IBESA) und Joint Forces for Solar (JF4S) unterstütze Projektzertifizierung identifiziert herausragende Projekte weltweit, um diese in das das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rufen. In insgesamt fünf Kategorien können Photovoltaik- und Energiespeicherprojekte ausgezeichnet werden: First Mover, Tech Driver, Innovative Application, Unique Location und Largest Project. Für das Jahr 2016 hat das DCTI 46 Projekte aus mehr als 300 Bewerbungen ausgewählt und als Global Leading RES Project ausgezeichnet. Der Solarpark Brandholz hat die Auszeichnung in der Kategorie Tech Driver (Projekte mit innovativsten technologischen Eigenschaften) erhalten.

In der Kategorie Tech Driver wurde die Zertifizierung an insgesamt 18 Projekte vergeben, darunter drei aus Deutschland. Andere erfolgreiche Projekte dieser Kategorie kamen vor allem aus den USA und Großbritannien, aber auch aus Australien, Südkorea, Italien, China und den Niederlanden. Neben PFALZSOLAR hat das DCTI unter anderem Projekte des amerikanischen Elektroauto-Herstellers Tesla, des chinesischen Wechselrichterherstellers Sungrow, des deutschen Energieversorgers EON und der amerikanischen Energieversorger Duke Energy und Southern California Edison als Global Leading RES Projects in der Kategorie Tech Driver ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, betont PFALZSOLAR Geschäftsführer Thomas Kercher: „Der Solarpark im Deponiepark Brandholz ist ein außergewöhnliches Projekt, das zeigt, wie ehemalige Deponien trotz schwieriger Rahmenbedingungen für Photovoltaik sinnvoll genutzt werden können.“ Die besondere Herausforderung bei der Projektrealisierung: Aufgrund der projektspezifischen Anforderungen gab es strenge bauliche Vorgaben. Zwischen dem Grund und den Modulen war bei der Installation ein Abstand von 1,60 Metern einzuhalten. Gelöst hat PFALZSOLAR dies mittels einer speziellen Unterkonstruktion, die sowohl den Schutz des Deponiekörpers als auch die Standsicherheit der Anlage gewährleistet. „Das Siegel Global Leading RES Project unterstreicht einen wesentlichen Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie: höchste Kompetenz und Qualität nach Energieversorgerstandards, national – aber auch international“, so Kercher. Die Pfalzwerke Tochter ist bereits seit einigen Jahren über die nationalen Grenzen hinaus tätig und plant in diesem Jahr mehrere Projekte in den Niederlanden. Nach Großbritannien und den USA ist das für das Unternehmen der nächste Schritt in Richtung Internationalisierung.

Ludwigshafen, 21. Dezember 2016

PFALZSOLAR errichtet letzte EEG-Freiflächenanlagen

Noch vor Weihnachten nimmt die Ludwigshafener PFALZSOLAR ihren letzten Solarpark im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Betrieb. In Klausa, einem Ortsteil von Nobitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen, errichtet das Unternehmen derzeit eine Photovoltaik(PV)-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 2,9 Megawatt peak (MWp). Für PFALZSOLAR ist es das letzte Projekt dieser Größenordnung, das die im EEG geregelte Einspeisevergütung in Höhe von aktuell 8,91 Cent je Kilowattstunde erhält. Ab 2017 müssen PV-Anlagen ab 750 kWp verpflichtend am Ausschreibungsverfahren zu Ermittlung der finanziellen Förderung teilnehmen.

Zwei Solarparks hat PFALZSOLAR im Dezember bereits EEG-konform in Betrieb genommen: Auf ehemaligen Deponien in Brandholz im Hochtaunuskreis und in Ellerstadt im Landkreis Bad Dürkheim entstanden innerhalb weniger Wochen Photovoltaikkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,9 MWp. Zudem errichtet das Unternehmen zurzeit in der Nähe von Karlsruhe eine Dachanlage mit 1,6 MWp. Gleichzeitig eine Baustelle für weitere 2,9 MWp zu eröffnen, war für die Pfalzwerke-Tochter gleichermaßen herausfordernd wie selbstverständlich: „Für das Projekt Klausa hätte es das Aus bedeutet, wären wir hier nicht schnell handlungsfähig gewesen,“ so Thomas Kercher, Geschäftsführer von PFALZSOLAR, und lobt das Engagement des Landratsamts Altenburger Land, der Ortsgemeinde Nobitz und des zuständigen Bergamts, die eng zusammengearbeitet hätten, um die Genehmigung des Projekts auf dem ehemaligen Kieswerk in Klausa noch im Dezember zu ermöglichen. Auch mit der Flächeneigentümerin, der Heim-Gruppe, habe PFALZSOLAR erneut sehr gut zusammengearbeitet.

Kercher: „Wir freuen uns sehr, dass der Solarpark Klausa noch vor Weihnachten betriebsbereit sein wird – und sind zugleich gespannt, wie sich die deutsche PV-Branche in 2017 entwickeln wird, wenn klassische EEG-Projekte endgültig wegfallen.“ Kercher sieht in der Regelung zum Ausschreibungsverfahren ein klares Risiko für den weiteren Ausbau von Photovoltaik in Deutschland. PFALZSOLAR selbst hat Anfang Dezember ein erstes Ausschreibungsprojekt mit 7,7 MWp im rheinland-pfälzischen Schiersfeld ans Netz gebracht und wird sich auch künftig am Ausschreibungsverfahren beteiligen. Allerdings schätzt das Unternehmen, dass der Anteil von tatsächlich realisierten Projekten im Verhältnis zur Summe der bezuschlagten Projekte eher gering ausfallen wird, was den zum Teil unrealistisch niedrigen Gebotswerten geschuldet sei.

Das zunehmend schwierige Geschäft mit PV-Großprojekten in Deutschland veranlasst PFALZSOLAR, weitere Auslandsmärkte zu erschließen. Nachdem die Energiedienstleister-Tochter in den letzten beiden Jahren rund 50 MWp in Großbritannien realisiert und ein Tochterunternehmen in den USA gegründet hat, ist sie jetzt auch in den Niederlanden als Generalunternehmer für große Dachprojekte aktiv.


Pfalzwerke, Strategisches Marketing & Unternehmenskommunikation
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 15. Dezember 2016

Positive Bilanz zur PV-Offensive der Initiative Südpfalz-Energie

Mit insgesamt fünf Vortragsabenden in Herxheim, Jockgrim, Offenbach, Impflingen und Kandel hat die Initiative Südpfalz-Energie e.V. ihre in 2015 begonnene Photovoltaik (PV)-Offensive in diesem Jahr fortgesetzt. Unter dem Motto „Die Sonne bezahlt die Stromrechnung“ konnte die Initiative in Kooperation mit der Energieagentur RLP und den jeweiligen Verbandsgemeinden mehr als 170 Bürgerinnen und Bürger der Südpfalz umfassend über das Thema Photovoltaik informieren. Mit dabei war auch die Pfalzwerke-Tochter PFALZSOLAR, die zum Jahresende eine positive Bilanz zur PV-Offensive zieht.

„Für uns war es auch dieses Jahr eine große Freude, die PV-Offensive mit einem Vortrag zum Thema Netzanschluss zu unterstützen“, berichtet Dominic Lauer, Leiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb bei PFALZSOLAR. Wolfgang Thiel, Vorstandsvorsitzender der Initiative Südpfalz-Energie, begrüßt das Engagement der Pfalzwerke-Tochter für die PV-Offensive: „Das Thema Netzanschluss ist für die Besucher unserer Vortragsreihe besonders wichtig. Gerade deshalb ist es gut zu wissen, dass sich die Pfalzwerke als größter Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises mit ihrem Tochterunternehmen hier so deutlich pro Photovoltaik positionieren.“

Nach Einschätzung von PFALZSOLAR trägt die Arbeit des Initiative Südpfalz-Energie deutliche Früchte: „Wir haben festgestellt, dass das Interesse der Südpfälzer an Photovoltaik in diesem und im letzten Jahr gestiegen ist“, betont Lauer. „Die Aufklärungsarbeit des Vereins hat dazu ihren Teil beigetragen. Doch natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle für die zunehmende Attraktivität von privaten PV-Aufdachanlagen“, erklärt Lauer: „Immer mehr Hausbesitzer setzen sich mit steigenden Strompreisen einerseits und dem Klimaschutz andererseits auseinander. Eine PV-Anlage auf dem Dach ist die logische Konsequenz solcher Überlegungen. Sie schont nicht nur das Klima, sondern auch den eigenen Geldbeutel.“

Insgesamt hat PFALZSOLAR in 2016 rund 300 neue Photovoltaikanlagen auf privaten Hausdächern in Betrieb genommen, ein Drittel davon mit Speicher. Für das kommende Jahr plant das Unternehmen aus Ludwigshafen ein weiteres Wachstum in diesem Segment. Ein klarer Wettbewerbsvorteil für die Wachstumsstrategie ist dabei die Zugehörigkeit zur Pfalzwerke-Gruppe. Dominic Lauer ist überzeugt: „Sicherheit, Stabilität und Qualität nach Energieversorgerstandards – auf all diese Dinge legen Hausbesitzer Wert, wenn sie in eine PV-Anlage investieren, die 25 Jahre und länger Strom aus Sonne macht.“

Pfalzwerke, Strategisches Marketing & Unternehmenskommunikation
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 06. Dezember 2016

Pfalzsolar errichtet 1,7 Megawatt-Dachanlage bei Karlsruhe

Noch in diesem Monat wird die PFALZSOLAR GmbH die bislang größte Dachanlage in der Firmengeschichte im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Betrieb nehmen: Auf einer knapp 280 Meter langen Dachfläche des deutschen Baustoffherstellers Opterra errichtet PFALZSOLAR am Standort Wössingen (Walzbachtal) in der Nähe von Karlsruhe ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von 1,7 Megawatt.
In der zweiten Novemberwoche hatte die Pfalzwerke-Tochter mit den Arbeiten zum Bau der Photovoltaikanlage auf dem Opterra-Gebäude begonnen. Jetzt, knapp vier Wochen später, ist bereits ein Großteil der rund 6.000 Module installiert. Noch vor Weihnachten soll die Montage der Anlage abgeschlossen sein, der Netzanschluss erfolgt dann in 2017.
PFALZSOLAR selbst wird zunächst Eigentümer und Betreiber der Anlage, das Unternehmen hat die Dachfläche von Opterra gepachtet. „Mit der Entscheidung, betriebseigene Dachflächen für Photovoltaik zu nutzen, leistet Opterra einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Region. Wir freuen uns, dass wir der Partner für die Umsetzung dieses Projekts sein dürfen“, so Thomas Kercher, Geschäftsführer von PFALZSOLAR. Auch Sebastian Schmidt, der das Projekt von Seiten Opterra aus technischer Sicht betreut, begrüßt die Zusammenarbeit: „Für uns war es wichtig, einen Partner in der Nähe zu finden, der langfristig und zuverlässig für uns da ist. Deshalb ist unsere Entscheidung auf die Pfalzwerke-Tochter gefallen.“
Das PV-Kraftwerk in Walzbachtal wird ab Inbetriebnahme jährlich knapp 1,7 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom produzieren und in das öffentliche Netz einspeisen. Das ist rechnerisch genug Energie, um mehr als 470 durchschnittliche deutsche Haushalte zu versorgen und entspricht der Menge, welche die Nachbargemeinde Bretten-Dürrenbüchig pro Jahr verbraucht. Verglichen mit nicht-regenerativen Energiequellen sorgt der Strom von der Opterra-Dachfläche für eine CO2-Ersparnis von fast 1.000 Tonnen pro Jahr. „Mit dem Projekt unterstützt Opterra die Erreichung der energiepolitischen Ziele der Landesregierung“, so Stephan Schenk, Opterra-Werkleiter am Standort Wössingen.

Pfalzwerke, Strategisches Marketing & Unternehmenskommunikation
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 22. November 2016

Pfalzsolar realisiert erstes Ausschreibungsprojekt

Anfang Dezember bringt die Ludwigshafener PFALZSOLAR mit dem Solarpark „Auf dem Hackenberg“ im rheinland-pfälzischen Schiersfeld ein neues Großprojekt ans Netz. Der Solarpark mit einer Leistung von 7,7 Megawatt befindet sich aktuell im Bau und ist für die Pfalzwerke-Tochter das erste realisierte Ausschreibungsprojekt. Das Kraftwerk ist eines von wenigen, das auf Ackerflächen in einem benachteiligten Gebiet entsteht. Maximal zehn solcher Anlagen darf die Bundesnetzagentur im Kalenderjahr 2016 bezuschlagen.

Im Rahmen der vierten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen im vergangenen April erhielt PFALZSOLAR erstmals einen Zuschlag. Der erzielte Vergütungssatz für den Solarpark liegt leicht über dem mengengewichteten Zuschlagswert dieser Runde (7,41 ct./kWh). Laut Hintergrundpapier der Bundesnetzagentur zur vierten Ausschreibungsphase wurden insgesamt 108 Gebote mit einem Volumen von 540 Megawatt abgegeben – das maximal zu vergebende Volumen von 125 Megawatt war demnach mehr als vierfach überzeichnet.

„Die gesetzliche Regelung zum Freiflächenausschreibungsverfahren wird in der Branche oftmals kontrovers diskutiert“, erklärt PFALZSOLAR Geschäftsführer Thomas Kercher. „Und das mit gutem Grund: Die Bezuschlagung eines Projekts sagt leider noch lange nichts über dessen Realisierung aus.“ Kercher kritisiert vor allem, dass das Verfahren eine spekulative Gebotsabgabe ermöglicht – bis hin zu unrealistischen Tiefpreisen. „PV-Freiflächenprojekte leisten nach unserer Einschätzung einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende in Deutschland, weshalb wir auch an künftigen Ausschreibungsrunden teilnehmen. Allerdings werden wir uns nur mit absolut realistischen Geboten beteiligen“, betont Kercher.

Das Projekt hätte ursprünglich bereits vor sechs Jahren realisiert werden sollen. Damals hat eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes dies verhindert. Dafür geht jetzt alles ganz schnell: Der Solarpark „Auf dem Hackenberg“ in der Gemarkung Schiersfeld im Donnersbergkreis soll bereits ab dem 1. Dezember 2016 Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Bis dahin müssen die Monteure vor Ort rund 30.000 PV-Module installieren, die zusammen jährlich mehr als 8,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Damit kann das Kraftwerk rechnerisch nicht nur den jährlichen Energiebedarf der ca. 230 Einwohner der Ortsgemeinde Schiersfeld decken, sondern bis zu 1.900 weitere durchschnittliche Haushalte versorgen. „In Rheinland-Pfalz wurden in der vierten Ausschreibungsrunde übrigens nur zwei Projekte vergeben. Für uns ist es daher besonders schön, in dieser Größenordnung vor der eigenen Haustür aktiv zu werden“, sagt Kercher und lobt in diesem Zusammenhang ausdrücklich die sehr gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Donnersbergkreis, der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel, der Ortsgemeinde Schiersfeld und den Grundstückseigentümern.

Ludwigshafen, 16. November 2016

Pfalzsolar und Stadtwerke Neustadt realisieren Mieterstrommodell

Dass man nicht selbst Hausbesitzer sein muss, um von günstigem und umweltfreundlichem Solarstrom zu profitieren, hat die Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH mit ihrem Mieterstrommodell nun unter Beweis gestellt. Auf insgesamt sieben Gebäuden der städtischen WBG (Wohnungsbaugesellschaft Neustadt an der Weinstraße mbH) hat der Energieversorger Photovoltaikanlagen errichtet. Den Strom verkaufen die Stadtwerke an die Mieter der Mehrfamilienhäuser, die sich über eine deutliche Ersparnis im Vergleich zum Netzbezug freuen. Mit der Planung und dem Bau der PV-Anlagen haben die Stadtwerke die Ludwigshafener PFALZSOLAR beauftragt.

„Das Photovoltaik Mieterstrommodell lohnt sich für alle Beteiligten“, betont Dominic Lauer, Leiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb bei PFALZSOLAR. „Vermieter stellen ihr Dach für eine zukunftsfähige und gleichzeitig kostengünstigere Energieversorgung zur Verfügung und steigern damit die Attraktivität ihrer Immobilie.“ Wie das funktioniert? Der Solarstrom vom Dach ist günstiger als Strom aus herkömmlichen, nicht regenerativen Quellen, da durch Erzeugung und Verbrauch direkt im Haus die öffentlichen Netze nicht genutzt und damit keine Netzentgelte und Umlagen fällig werden. Die Stadtwerke Neustadt können den Mietern für den Strom vom eigenen Dach also einen niedrigeren Preis anbieten, als diese für Strom aus dem Netz zahlen würden. Gleichzeitig verdient der Anlageneigentümer durch den Verkauf des Solarstroms an seine Mieter aber mehr als bei einer vollständigen Netzeinspeisung. Dass es sich im Falle der Stadtwerke Neustadt um einen Energieversorger (EVU) handelt, ist dabei durchaus von Vorteil, weil die Abrechnungs- und Meldepflichten ohnehin zum Tagesgeschäft eines EVU gehören. „Für uns ist das Mieterstrommodell ein voller Erfolg“, sagt Holger Mück, Geschäftsführer der Stadtwerke Neustadt: „Bereits etwa die Hälfte der Mieter hat sich im ersten Schritt für das Modell entschieden. Die Residualstrommenge, also der Energiebedarf, der nicht durch die Photovoltaikanlagen gedeckt werden kann, liefern wir als Stadtwerke direkt mit. Das ist für uns eine langfristige Win-Win-Situation.“

PFALZSOLAR installierte die sieben PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 170 Kilowattpeak innerhalb weniger Tage. Die Umsetzung des PV-Projekts erfolgte im Zuge der energetischen Gebäudesanierung der WBG. So konnten durch eine gute Koordination, z. B. durch die gemeinsame Gerüstnutzung, Kosteneinsparungen erzielt werden. Dominic Lauer lobt die sehr gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten: „Sowohl mit der WBG als auch mit den Stadtwerken Neustadt haben wir sehr gerne zusammengearbeitet.“ Die Stadtwerke Neustadt und PFALZSOLAR als Unternehmen der Pfalzwerke-Gruppe verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung.

Ludwigshafen, 09. November 2016

Pfalzsolar beginnt mit dem Bau eines PV-Kraftwerks im Deponiepark Brandholz

In dieser Woche beginnt PFALZSOLAR, ein Unternehmen der Pfalzwerke-Gruppe, mit dem Bau eines neuen Großprojekts im Hochtaunuskreis. Auf einem bereits abgeschlossenen Teil einer ehemaligen Hausmülldeponie errichtet das Unternehmen in den kommenden Wochen ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von rund 1,2 Megawatt. Die Besonderheit: Aufgrund der Beschaffenheit des Deponiekörpers sind strenge bauliche Vorgaben einzuhalten.

„Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrere PV-Anlagen auf Deponien realisiert und sind mit den Herausforderungen solcher Anlagen bestens vertraut“, erklärt Max Huber, Leiter Projektentwicklung bei PFALZSOLAR. Im konkreten Fall des „Deponieparks Brandholz“ im Hochtaunuskreis ist zwischen den Modulen und dem Grund ein Abstand von 1,6 Metern einzuhalten – im Vergleich zu ähnlichen Projekten eine klare Ausnahme. „Wir setzen deshalb eine spezielle Unterkonstruktion ein, die einerseits einen verlässlichen Schutz für den Deponiekörper ermöglicht und anderseits eine höchstmögliche Standsicherheit gewährleistet“, so Huber.

Das Großprojekt markiert einen weiteren Meilenstein in der bis dato sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der RMD – Rhein Main Deponie GmbH und PFALZSOLAR. Bereits zu Beginn des Jahres hatte die Betriebsführungstochter des Unternehmens die Wartungsverträge für einen Großteil der Bestandsanlagen der RMD übernommen. Die PFALZSOLAR Betriebsführungsgesellschaft mbH ist nunmehr für die Überwachung und Instandhaltung eines Anlagenportfolios von knapp 4 MW verantwortlich – das neue Projekt kommt selbstverständlich noch hinzu. Markus Töpfer, Geschäftsführer der RMD, betont: „Mit PFALZSOLAR haben wir einen zuverlässigen Partner für unsere PV-Projekte gefunden. Das Thema Umweltschutz ist ein bedeutender Teil unserer Unternehmensstrategie, weshalb uns sehr an einer langfristigen Partnerschaft auf Augenhöhe gelegen ist.“ Die RMD hatte bereits im Jahr 1998 erstmals eine PV-Anlage auf betriebseigenen Gebäuden errichtet und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein.

Auch Max Huber lobt die gute Zusammenarbeit ausdrücklich: „Von den ersten Gesprächen bis heute haben wir die RMD als tollen Projektpartner erlebt, der die Energiewende in der Region mit großem Engagement vorantreibt. Es macht Freude, daran mitzuwirken.“ Das PV-Kraftwerk im „Deponiepark Brandholz“ soll zu Beginn des neuen Jahres in Betrieb gehen. Knapp 4.500 Solarmodule produzieren dann jährlich rund 1,2 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Sonnenstrom – theoretisch genug, um mehr als 300 Haushalte mit Energie zu versorgen. Sobald der Solarpark in Betrieb ist, setzen die Projektpartner im ersten Quartal 2017 das nächste Projekt um: Auf zwei Lagerhallen der RMD errichtet PFALZSOLAR PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 660 kWp.

Ludwigshafen, 19. Oktober 2016

Pfalzwerke erschließen Baugebiet in Niederotterbach

Die Pfalzwerke Infrastruktur GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, erschließt gemeinsam mit der VR Baulandentwicklungs-gesellschaft Südpfalz GmbH das Wohnbaugebiet „Wickengärten“ in Niederotterbach. Die Erschließungsarbeiten erfolgen im Auftrag der Ortsgemeinde Niederotterbach.

Am heutigen Mittwoch, 19. Oktober 2016, erfolgt dazu der symbolische erste Spatenstich im Baugebiet durch die Ortsgemeinde Niederotterbach und die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern – Verbandsgemeindewerke sowie die VR-Bauland Südpfalz und die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft als Erschließungsträger. Vertreten sind die Gemeinden und Gesellschaften durch Ortsbürgermeister Rudi Schwöbel, Verbandsgemeinde Bad Bergzabern –Verbandsgemeindewerke, den Ersten Beigeordneten und Werkleiter Martin Engelhard sowie Jochen Ulm von der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz und Dieter Schneider von der Pfalzwerke Infrastruktur GmbH.

Die Erschließung des Baugebietes wird die Baufirma Peter Paul GmbH & Co KG, Klingenmünster, durchführen. Die Erschließungsmaßnahmen sollen bis Sommer 2017 abgeschlossen sein.

Für private Eigenheime werden nach der Erschließung circa 10 Bauplätze zur Verfügung stehen. Die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 500 Quadratmetern.

Ludwigshafen, 30. August 2016

PRIVATKUNDENGESCHÄFT AUF WACHSTUMSKURS

Nach dem Eintritt in das Privat- und Geschäftskundengeschäft in 2013 zieht die Ludwigshafener PFALZSOLAR nun drei Jahre später eine sehr positive Zwischenbilanz: mit mehr als 500 realisierten Photovoltaik-Dachanlagen mit einer Leistung von 3,5 Megawatt und einem Umsatz von rund sechs Millionen. Mittlerweile nimmt PFALZSOLAR pro Woche sechs bis acht neue PV-Anlagen in Betrieb, davon ist bereits jede vierte Anlage mit einem Stromspeicher ausgestattet. Daneben agiert das Unternehmen auch als Dienstleister für beispielsweise Fertighausbauer und Stadtwerke, die ihren Kunden PV-Anlagen anbieten möchten. Nun plant die Pfalzwerke-Tochter, den Geschäftsbereich weiter auszubauen.

Für PFALZSOLAR war es damals ein logischer Schritt, die Geschäftstätigkeit auf das neue Segment auszuweiten. Die hohe Nachfrage in der Zielgruppe, die günstige Entwicklung der Gestehungskosten und auch die langfristig etablierten Beziehungen zu Lieferanten begünstigten die strategische Entscheidung für den Privat- und Geschäftskundenbereich. Bis dahin hatte sich das Unternehmen hauptsächlich auf die Projektierung, den Bau und Vertrieb von PV-Großprojekten in Deutschland fokussiert und nur vereinzelt kleinere Anlagen umgesetzt.

Mittlerweile zählt das eigens für den neuen Geschäftsbereich aufgestellte Team elf Mitarbeiter für den Vertrieb und die Planung von PV-Dachanlagen. Allein im laufenden Jahr 2016 hat das Team bereits 250 Anlagen realisiert, darunter auch mehrere größere Projekte, wie etwa ein 40 Kilowatt (kW)-Kraftwerk auf einem Gymnasium im Auftrag der Stadtwerke Schwetzingen, 175 kW im Rahmen eines Mieterstrommodells der Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße und eine 600 kW starke Anlage im sächsischen Horka. „Ganz gleich, ob wir eine 3 kW oder eine 100 kW-Anlage bauen, die Ziele unserer Kunden sind meist identisch: mehr Unabhängigkeit und maximale Stromkostenersparnis“, berichtet der Leiter Privat- und Geschäftskundenvertrieb Dominic Lauer. Aus diesem Grund steigt auch die Nachfrage nach Stromspeichern – und natürlich, weil die Systeme immer erschwinglicher werden.

„Aktuell installieren wir bei 25 Prozent unserer Neukunden einen Speicher. Wir sind uns sicher, dass diese Zahl in den nächsten Monaten signifikant steigen wird. Unser Ziel ist es, jede zweite neue PV-Anlage mit einem Speicher auszustatten und natürlich möglichst viele Bestandsanlagen nachzurüsten“, so Lauer. Vor diesem Hintergrund bietet PFALZSOLAR alle renommierten Speichersysteme, wie etwa von SMA, Mercedes, Tesla und LG an, und hat zudem einen Vertrag mit sonnen geschlossen, dem Hersteller der meistverkauften Strombatterie in Deutschland.

Neben dem Direktvertrieb von kleinen und mittelgroßen PV-Dachanlagen agiert PFALZSOLAR verstärkt als Dienstleister für Pacht-, Mieterstrom- und ähnliche Modelle. Bereits zum Ende des vergangenen Jahres hat das Unternehmen beispielsweise einen Kooperationsvertrag mit dem Fertighausbauer öko-domo aus Landau geschlossen. Mit der GGEW AG, einem Energieversorger aus dem südhessischen Bensheim, hat PFALZSOLAR vor kurzem ein Solarpachtmodell aufgesetzt und ist in Gesprächen mit weiteren Versorgern, die ähnliche Vertriebslösungen umsetzen wollen. „Gerade die Zusammenarbeit mit Energieversorgern wollen wir in Zukunft noch deutlich stärker ausbauen“, betont Geschäftsführer Thomas Kercher und erklärt warum: „Solarpacht- oder vergleichbare Vertriebsmodelle sind mittlerweile zwar keine Neuheit mehr – aber sie bieten noch eine Menge Optimierungspotenzial. Und das ist unsere Stärke: Als Pfalzwerke-Tochter stehen wir für Qualität nach Energieversorgerstandards und das wissen unsere Partner und Endkunden zu schätzen. Wir verfügen über die Erfahrung, die Manpower und über etablierte Strukturen, um Stadtwerken und anderen Kooperationspartnern alle Leistungen rund um die Entwicklung und Umsetzung solcher Modelle aus einer Hand zu bieten: Vom Online-Tool über die Planung bis hin zum Bau und Betrieb der Anlagen.“

Ludwigshafen, 09. August 2016

PFALZSOLAR STELLT 600 KW DACHANLAGE IN SACHSEN FERTIG

PFALZSOLAR, eine 100%-Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, stellt ein weiteres Großprojekt in Sachsen  fertig. In Horka im Landkreis Görlitz errichtete das Unternehmen aus Ludwigshafen ein Photovoltaikkraftwerk mit einer Gesamtleistung von rund 600 kWp.

Verteilt auf die Dachflächen zweier Lagerhallen mit einer Größe von insgesamt 4.300 Quadratmetern hat PFALZSOLAR mehr als 2.000 Solarmodule installiert. Eigentümerin der Anlage  ist ein Unternehmen aus dem Firmenverbund der Heim Gruppe, die im Umfeld mehrere Kieswerke betreibt und bereits seit vielen Jahren verstärkt auf Erneuerbare Energien setzt. Die neue Photovoltaikanlage produziert jährlich circa  560.000 Kilowattstunden Solarstrom – genug, um knapp 2.000 durchschnittliche deutsche Haushalte mit Energie zu versorgen. Einen Großteil des Stroms speist die Anlage in das öffentliche Netz ein, zu einem Vergütungssatz von aktuell 11,18 Cent gemäß EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Das Einspeisekonzept ist jedoch so aufgebaut, dass ein deutlich höherer Eigenverbrauchsanteil möglich ist und der Betreiber im Bedarfsfall seine Autarkiequote vergrößern kann.

Das Projekt in Horka verdeutlicht, dass sich Photovoltaik für Eigentümer großer Dachflächen nach wie vor rechnet. Dank gesunkener Gestehungskosten für schlüsselfertige PV-Systeme und dem konstanten Vergütungssatz können Anlagenbetreiber auf die Wirtschaftlichkeit einer Investition in Photovoltaik setzen. Und auch der Eigenverbrauch von Solarstrom rechnet sich für gewerbliche und industrielle Stromverbraucher immer stärker.

„Der deutsche PV-Markt hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen, sowohl aus technologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht. Diese Entwicklung ermöglicht gerade im Bereich großer Dachflächenanlagen ein optimales Investitionsklima – trotz der drastischen Einschnitte bei der EEG-Förderung in der Vergangenheit,“ betont Thomas Kercher, Geschäftsführer der PFALZSOLAR GmbH.

Ludwigshafen/Insheim, 27. Juni 2016

Dr. Christian Lerch scheidet aus Geschäftsführung der Pfalzwerke geofuture aus

Mit Wirkung zum 30. Juni 2016 scheidet Herr Dr. Christian Lerch aus der Geschäftsführung der Pfalzwerke geofuture GmbH aus. Herr Dr. Lerch hatte die Geschäftsführung der 100-Prozent Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft 2011 übernommen und in den letzten 18 Monaten nebenamtlich ausgeführt. Nun wird er sich vollumfänglich seinen Aufgaben als hauptamtlicher Geschäftsführer der Repa GmbH, einer weiteren 100-Prozent-Tochter der Pfalzwerke, und der Weiterentwicklung des Unternehmens widmen.

Seine Aufgaben werden in Zukunft von Herrn Reinhold Matmuja übernommen. Herr Matmuja ist seit 01. Januar 2015 als nebenamtlicher Geschäftsführer der Pfalzwerke geofuture GmbH tätig. Er nimmt fortan alle Geschäftsführeraufgaben für die Gesellschaft wahr und wird in der Geschäftsleitung ab dem 01. Juli 2016 durch Herrn Manfred Jakobs unterstützt.

Frankenthal, 24. Juni 2016

REPA GmbH eröffnet neuen Standort in Frankenthal

Am heutigen Freitag, 24. Juni 2016, eröffnet die REPA GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, eine neue Niederlassung in Frankenthal. Das 1989 gegründete Unternehmen ist auf die Bereiche Netzbau und -instandhaltung, Funkmastbau und elektrotechnische Systeme spezialisiert. Unternehmenssitz ist Landau, eine weitere Niederlassung ist in Mehlingen ansässig.

„Nachdem wir in der Region Frankenthal einige interessante Kunden hinzugewinnen konnten und wir in der Metropolregion Rhein-Neckar insgesamt einen wachsenden Markt erwarten, haben wir uns entschlossen, in Frankenthal eine Niederlassung aufzubauen“, erklärt Dr. Christian Lerch, Geschäftsführer der REPA GmbH. Zukünftige Schwerpunkte der Frankenthaler Niederlassung liegen im Bereich Netzbau und Netzservices für Energieversorger. Auch die übrigen Geschäftsfelder der REPA – Installationstechnik, Steuerungen und Antriebe sowie Funkstandortbau – werden für kommunale sowie Industrie- und Gewerbekunden künftig vom Standort Frankenthal aus angeboten.

„Mit dem neuen Standort gehen wir einen weiteren Schritt in Ausrichtung der REPA zu einem Dienstleister im Bereich der Elektrotechnik, der dem Kunden Lösungen auf einer Hand anbieten kann. Dabei reicht das Angebot von der Serviceleistung für Energieversorgungsunternehmen bis zum Bau und der Instandhaltung von Produktionsmitteln für Industrie- und Gewerbekunden“, so Lerch.

Die Anschrift des neuen Standortes lautet:

REPA GmbH Elektrotechnik, Niederlassung Frankenthal
Rudolf-Diesel-Straße 9, 67227 Frankenthal
www.repagmbh.de

Ludwigshafen, 07. Juni 2016

Pfalzwerke verkaufen Anteile an der Projekt GmbH

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft hat ihre Anteile an der Oldenburger Projekt Projektierungsgesellschaft für regenerative Energiesysteme mbH (Projekt GmbH) verkauft. Der entsprechende Vertrag wurde am 3. Juni 2016 unterzeichnet.

Die Pfalzwerke hatten sich im Frühjahr 2014 an der Projekt GmbH beteiligt, um die zukünftigen Chancen der Energiewende im Bereich Wind auch bundesweit zu nutzen. Ferner sollten auf regionaler Ebene durch eine gemeinsame Projektentwicklung Synergien erzielt werden.

Dieses Strategiekonzept ließ sich indes nicht verwirklichen, so dass die gesellschaftsrechtliche Beteiligung im gegenseitigen Einvernehmen beendet wurde. Die von den Parteien zugrunde gelegten Ertragsprognosen hatten sich in einigen Regionen als zu optimistisch erwiesen, sodass die Rendite der Windparks deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben wäre. Marktseitig haben sich parallel die Rahmenbedingungen für das Geschäftsfeld Wind jüngst stark geändert. Die in 2017 verordnete Ausschreibungspflicht von EEG-geförderten Windkraftanlagen ist hier nur ein Beispiel. In diesem zunehmend insbesondere regional schwierigen Marktumfeld konnten sich die Gesellschafter hinsichtlich der strategischen Ausrichtung auf keinen gemeinsamen Weg verständigen.

Auf operativer Ebene wird zunächst weiter kooperiert: So wird die Zusammenarbeit in der Betriebsführung von Windparks bis auf weiteres fortgeführt. Die Pfalzwerke werden sich weiterhin im Bereich Planung, Bau und Realisierung von Windkraftanlagen engagieren. Für 2016 ist der Bau von drei weiteren Windparks geplant.

Ludwigshafen, 17. Dezember 2015

Pfalzwerke-Tochter PFALZKOM | MANET baut zweites Datacenter in Mutterstadt

Mit einem Millioneninvestment errichtet der Informations- und Kommunikations-technologieanbieter PFALZKOM | MANET, eine 100-prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, in Mutterstadt ein zweites Datencenter und baut damit den regionalen Wirtschaftsstandort als sichere Datenheimat weiter aus.

Nach einem aufwendigen Baugenehmigungsverfahren, das insbesondere die Belange des Naturschutzes und wasserrechtliche Vorschriften berücksichtigte, haben nun die Arbeiten zum Bau des zweiten Hochleistungsrechenzentrums DATACENTER Rhein-Neckar® begonnen. Eine zur Investitionsentscheidung in Auftrag gegebene Marktstudie hatte zuvor ergeben, dass 67 Prozent der mittelständischen Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar das Outsourcing von Datacenter-Dienstleistungen intensiv erwägen oder mittelfristig planen, weil sie bislang über keine redundante Datensicherung verfügen.

Da Kapitalbindung und laufende Kosten zu hoch sind, lässt sich der Inhouse-Betrieb von leistungsstarker IT mit hohen Sicherheitsvorkehrungen, wie redundanter Stromversorgung und Kühlung mit skalierbaren USV- und Kühlsystemen, sowie mehrfacher Hochgeschwindigkeitsanbindung des Backbones wirtschaftlich nur für wenige Unternehmen vernünftig darstellen. Die Auslagerung der betriebsrelevanten IT stellt sich oft mittelfristig als der beste Weg heraus, um die Kosten zu senken und gleichzeitig die Sicherheit und Leistung zu erhöhen.

Das neue Hochsicherheitsrechenzentrum hat ein Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro und wird im Endausbau über eine Nutzfläche von 2.600 m² für Server verfügen. Die Fertigstellung ist Ende des dritten Quartals 2016 geplant.

Ludwigshafen, 16. Dezember 2015

Sonnige Aussichten für Hausbauer: Pfalzsolar und Öko-domo gehen strategische Kooperation ein

Energieeffizienz und erneuerbare Energien sind für Bauherren und Baufamilien heute zentrale Faktoren, wenn es um das eigene Traumhaus geht. Vor diesem Hintergrund haben der Haushersteller öko-domo aus Landau und der Photovoltaikanbieter Pfalzsolar aus Ludwigshafen am 09. Dezember 2015 einen langfristigen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Angehenden Hausbesitzern bieten die Partner im Rahmen der Kooperation ab sofort ein attraktives Angebot: Wer sich für den Bau eines öko-domo Hauses entscheidet, erhält das eigene, kleine Solarkraftwerk inklusive Batteriespeicher zum Aktionspreis. Die Vorzüge für Hausbauer liegen auf der Hand: Geringere Stromkosten, mehr Unabhängigkeit und Vorteile bei der Finanzierung des Neubaus durch die Förderprogramme für das KfW Effizienzhaus 55.

DAS ANGEBOT VON PFALZSOLAR UND ÖKO-DOMO
öko-domo und Pfalzsolar haben drei verschiedene Pakete für Bauherren geschnürt: Je nach Größe des Dachs und individuellem Bedarf können künftige Eigenheimbesitzer zwischen einer Photovoltaikanlagen mit 5-9 kWp wählen. Der zur Anlage passende Lithium-Ionen-Speicher ist im Paket enthalten. Dabei setzen die Kooperationspartner ausschließlich auf qualitativ hochwertige Komponenten. Für den Bau jeder Photovoltaikanlage kommen Solarmodule des deutschen Herstellers SolarWorld zum Einsatz. Stromspeicher und Wechselrichter stammen, je nach Anlagengröße, von SMA oder LG. Zusätzlich erhalten Kunden den „Sunny Home Manager“. Das einfache Kontrollcenter von SMA ermöglicht es unter anderem, den Eigenverbrauch von Solarstrom optimal und unkompliziert zu steuern.

DAS SOLARKRAFTWERK AUF DEM EIGEN DACH: DIE PERFEKTE ERGÄNZUNG FÜR EIN ÖKO-DOMO HAUS
öko-domo Häuser sind durch ihre besondere Bauweise von Natur aus sehr energieeffizient. Dabei sind vor allem die atmungsaktiven Klimastein-Außenwände eine verlässlicher Garant für extrem niedrige Heizkosten und ein ausgewogenes Wohlfühlklima in den eigenen vier Wänden. Mit einer Photovoltaikanlage bauen Hausbesitzer diesen Vorteil ganz einfach aus und reduzieren – zusätzlich zu den Heizkosten – auch ihre Stromkosten. Denn: Langfristig ist jede selbst produzierte und verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom günstiger als Energie aus dem Stromnetz. Ein Solarstromspeicher sorgt deshalb für einen optimalen Eigenverbrauchs-Anteil. Und sollte doch einmal mehr Solarstrom als benötigt zur Verfügung stehen, wird dieser automatisch in das öffentliche Netz eingespeist und gemäß des Erneuerbare-Energien-Gesetzes durch den zuständigen Energieversorger vergütet.

Eine Photovoltaikanlage ist daher die perfekte Ergänzung für den Neubau eines öko-domo Hauses. Die Installation der Anlage erfolgt durch kompetente und erfahrene Montagekräfte der Pfalzsolar GmbH, die bereits seit mehr als zehn Jahren erfolgreich und zuverlässig Photovoltaikprojekte realisiert. In enger Abstimmung mit öko-domo wird die Installation der Anlage reibungslos in den Zeitplan für den Hausbau integriert, so dass die Bauherren bereits ab dem Tag des Einzugs Strom vom eigenen Dach verbrauchen können.

ÜBER ÖKO-DOMO
Seit fast drei Jahrzehnten steht öko-domo für die Vereinbarkeit von Ökologie und Ökonomie beim Bauen. Mit über 5000 gebauten Häusern zählt das in Landau in der Pfalz ansässige Unternehmen zu den Marktführern im hochwertigen Massivbau. Die von öko-domo Hausbesitzern so geschätzte Massivbauweise mit dem hoch dämmenden und atmungsaktiven Klimastein prägt auch die neu entwickelten Hausbaukonzepte. Zukunftsgerechte Architektur, konsequente Energieoptimierung, hochwertige Komfortausstattungen mit viel Liebe fürs Detail und fortschrittliche Haustechniklösungen gehören seit jeher zu unseren Standards. Dieses umfassende Angebot hat öko-domo in der Vergangenheit stetig weiterentwickelt und durch neue Mehrwerte für das Wohlbefinden und die Sicherheit seiner Kunden ergänzt.

Ludwigshafen, 25. November 2015

Pfalzwind verklagt juwi auf Rückabwicklung eines Windparks

Die pfalzwind GmbH, ein Joint Venture der Pfalzwerke Aktiengesellschaft und der Rio Energie GmbH, hat die juwi Energieprojekte GmbH vor dem Landgericht Mainz auf Rückabwicklung eines von juwi entwickelten und errichteten Windparks verklagt.

Bei dem im Streit stehenden Projekt handelt es sich um den Windpark im saarländischen Ottweiler. Der Park besteht aus drei Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 6 Megawatt. Die bei der Projektentwicklung seitens juwi angesetzten Ertragsprognosen hatten sich schon kurz nach der Inbetriebnahme im Jahr 2010 als zu optimistisch erwiesen, sodass die Rendite des Windparks deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Daraufhin hatte juwi pfalzwind eine Rückabwicklungsoption für den Windpark eingeräumt, falls pfalzwind sich von diesem trennen wollte. Nach vergeblichen Restrukturierungsversuchen des Projektes machte pfalzwind letztlich von dieser Option Gebrauch. Da sich juwi nunmehr weigert, die Rückabwicklung wie vereinbart umzusetzen, ist die Erhebung der Klage erforderlich geworden. Der Gegenstandswert der Klage liegt bei rund 14 Millionen Euro.

Zum Hintergrund: Die Pfalzwerke und juwi hatten die pfalzwind 2003 als Joint Venture gegründet. Diese Zusammenarbeit wurde 2013 beendet, da sich aus Sicht der Pfalzwerke unterschiedliche Auffassungen, insbesondere zum Auftreten im kommunalen Umfeld, nicht mehr vereinbaren ließen. juwi verkaufte ihre Anteile 2014 an Rio Energie, eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Mainz AG.

Ludwigshafen, 13. Oktober 2015

PFALZSOLAR ÜBERNIMMT ANLAGENWARTUNG UND BETRIEBSFÜHRUNG FÜR EUROSOL-KUNDEN

Um sich zukünftig auf ihr Auslandsgeschäft konzentrieren zu können, hat die Eurosol GmbH ihre Wartungs- und Betriebsführungsverträge an Pfalzsolar übergeben. Als Dienstleister mit langjähriger Erfahrung wird Pfalzsolar die gewohnt hohe Servicequalität für die Eurosol-Kunden auch für die Zukunft sicherstellen.
Zukünftig übernimmt Pfalzsolar die Wartung und Betriebsführung für Kunden der Eurosol in Deutschland. Zuvor hatten die Kunden der Übernahme dieser Serviceleistungen durch Pfalzsolar zugestimmt. Die Eurosol, seit fünfzehn Jahren Anbieter für Planung, Bau und Betrieb von Photovoltaikdach- und Freiflächenanlagen, gibt das Betriebsführungsgeschäft in Deutschland ab, um sich zukünftig auf ihr Auslandsgeschäft konzentrieren zu können.
Mit der Übernahmevereinbarung hat Eurosol einen langjährigen Geschäftspartner mit der Fortführung der Serviceleistungen für ihre Kunden betraut. Pfalzsolar begrüßt die Möglichkeit, durch die Übernahme der Eurosol -Verträge ihr Betriebsführungsgeschäft weiter auszubauen. „Die technische Betriebsführung - sowohl in Deutschland als auch international - stellt für Pfalzsolar einen wichtigen Baustein in der Wachstumsstrategie dar“, erläutert Thomas Kercher, Geschäftsführer der Pfalzsolar. Für die Kunden der Eurosol bedeutet die Übernahme der Wartung und Betriebsführung durch Pfalzsolar, dass sie auch in Zukunft mit einem gewohnt guten Service rechnen können. „Pfalzsolar ist mit über zehnjähriger Erfahrung ein kompetenter Partner für die technische Betriebsführung von Photovoltaikfreiflächen und -dachanlagen. Eurosol kann sicher sein, dass ihre Kunden bei uns in guten Händen sind“, versichert Kercher.

Über Pfalzsolar:
Seit 2003 plant, baut, finanziert und betreibt die Pfalzsolar GmbH als starker Partner von Investoren, Gewerbe, Privatkunden und Kommunen Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich, zuverlässig und aus einer Hand. Im Auftrag unserer Investoren und Kunden sind wir zudem für die technische Betriebsführung eines kontinuierlich wachsenden Anlagenportfolios verantwortlich.
Mit der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, dem größten Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises, steht ein starker Mutterkonzern hinter der Pfalzsolar, der seine 100-jährige Unternehmenstradition mit Innovation und modernen Dienstleistungskonzepten vereint. Gemeinsam stehen wir für eine nachhaltige Energieversorgung – heute und in Zukunft.

Über EUROSOL:
Die EUROSOL GmbH wurde als EUROSOL GmbH & Co. KG im Jahr 2000 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Das Unternehmen ist europaweit sowohl als Großhändler von Modulen, Wechselrichtern und Solarkomponenten als auch als Partner für Investoren tätig, und unterstützt diese bei der Planung, der Auswahl und Auslegung der Komponenten, in Fragen der konstruktiven Gestaltung und der Montage von PV-Anlagen. Das Unternehmen verfügt über Niederlassungen in Griechenland, den USA, der Schweiz, Italien, Marokko und der Türkei.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

 

Ludwigshafen, 15. September 2015

PFALZSOLAR verkauft Solarpark „TILN FARM“ in Großbritannien

Pfalzsolar verkauft den in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire gelegenen Solarpark „Tiln Farm“ an die Investmentgesellschaft Aquila Capital.

Der Solarpark „Tiln Farm“ in Retford (Grafschaft Nottinghamshire) wurde von Pfalzsolar gemeinsam mit dem britischen Projektentwickler Blue Planet Solar Holdings Ltd entwickelt. Pfalzsolar war als Generalunternehmer mit der Errichtung der Freiflächenanlage betraut. Der Netzanschluss erfolgte im März 2015, sodass das Projekt für eine ROC 1.4-Förderung qualifiziert ist. Mit einer Leistung von 9,8 Megawatt produziert der Solarpark nun jährlich rund 9,5 Millionen Kilowattstunden CO2-neutralen Solarstrom; dies entspricht dem Verbrauch von mehr als 2.000 Haushalten. Verbaut wurde ausschließlich bewährte Technologie: Die Polykristallin-Module sind vom Hersteller REC, die Wechselrichter von Sungrow Deutschland GmbH. Das Projekt stieß bei institutionellen Investoren auf großes Interesse. Den Zuschlag für den Kauf erhielt Mitte August Aquila Capital, eine der führenden, auf Alternative Anlagen spezialisierten Investmentgesellschaft. Pfalzsolar-Geschäftsführer Thomas Kercher ist mit der Wahl des Investors zufrieden: „Unser Geschäftsmodell setzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Käufern unserer Solarparks voraus“, so Kercher. „Schließlich endet das Geschäftsverhältnis nicht mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Wir bleiben noch über Jahre als Dienstleister für den Betrieb der Anlage verantwortlich.“ Mit der Akquisition von „Tiln Farm“ erhöht sich der Track Record der Aquila Gruppe in Photovoltaikinvestments auf weltweit 505 MWp. „Bei der Investition handelt es sich bereits um die zweite Photovoltaik-Anlage, die wir dieses Jahr in Großbritannien erworben haben“, so Susanne Wermter, Head of Special Investment Team bei Aquila Capital. „Unserer Meinung nach bietet Großbritannien wegen seiner Fördersysteme in Kombination mit den in Europa vergleichsweise hohen Strompreisen ein attraktives Marktumfeld. Unsere Investition in diesem Markt setzen wir wieder in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen und verlässlichen Qualitätsanbietern wie Pfalzsolar um“.

Über Pfalzsolar:
Die PFALZSOLAR GmbH plant, baut, finanziert und betreibt Fotovoltaikgroßanlagen. Bereits im Gründungsjahr 2003 hat das Unternehmen den ersten Solarpark errichtet. Das auf rund 70.000 m2 errichtete Solar-Groß- kraftwerk im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße versorgt 700 Haushalte mit Naturstrom – seinerzeit mit 2 MWp (Mega Wattpeak) Nennleistung ein Vorzeigeprojekt im Großanlagenbau. Heute realisiert die Pfalzsolar Großanlagen mit einer Nennleistung bis 20 MWp. Für Kommunen und Unternehmen baut und betreibt Pfalzsolar auch größere Anlagen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 11. Juni 2015

Kraft Wärme Wörth GmbH erhält Auftrag zur Versorgung des Projektes „Wohnen am Park – Keltenstraße“ mit Fernwärme

Die Kraft Wärme Wörth GmbH (KWW), eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, hat von der Wohnbau Wörth am Rhein GmbH den Auftrag erhalten, das Sanierungs- und Neubauprojekt „Wohnen am Park – Keltenstraße“ in Wörth mit Fernwärme zu versorgen.

In der Keltenstraße entsteht bis 2018 ein komplett neu gestaltetes Wohngebiet, dessen acht Bestandsgebäude mit insgesamt 160 Wohneinheiten umfassend saniert und in das acht Neubauten mit insgesamt 90 Miet- und Eigentumswohnungen eingefügt werden. Die bestehenden Häuser, welche auch bislang von der KWW mit Fernwärme versorgt waren, werden nach der Sanierung einen KfW 100-Standard erreichen. Unter anderem wird die bisherige elektrische Warmwasserversorgung jeder einzelnen Wohnung durch eine zentrale Warmwasserbereitung im Keller ersetzt und ebenfalls an das Fernwärmenetz angeschlossen. Die Neubauten sind als KfW 70-Häuser konzipiert. Das gesamte Areal wird dann umweltfreundlich mit Energie aus der mit Holzhackschnitzeln betriebenen Nahwärmeanlage der KWW versorgt.

„Dass die Wohnbau Wörth die Zusammenarbeit mit uns nicht nur bestätigt, sondern noch ausbaut, zeigt uns, dass die Entscheidung pro Fernwärme auf Basis von nachwachsenden Brennstoffen in Wörth Zustimmung findet“, so Leonhard Schädler, Geschäftsführer der KWW. Die ersten Arbeiten für die neuen Fernwärmeleitung sollen ab August 2015 beginnen, der Anschluss und Beginn der Beheizung für die neuen Gebäude ist schrittweise ab Frühjahr 2016 geplant.

Ludwigshafen, 13. Mai 2015

PFALZSOLAR STELLT ZWEI SOLARPARKS IN MECKLENBURG-VORPOMMERN FERTIG

Innerhalb von vier Monaten hat die Pfalzsolar GmbH, eine 100prozentige Tochter der Pfalzwerke Aktiengesellschaft, zwei Solarpark in Mecklenburg-Vorpommern fertiggestellt. Die nahe der Ostsee gelegenen Solarparks „Woldegk“ und „Ribnitz“ produzieren zukünftig rund 12 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom.

Der Solarpark Woldegk mit einer Kapazität von 9 Megawatt wurde im ersten Quartal 2015 fertiggestellt und wird künftig rund 9,2 Millionen Kilowattstunden klimaneutralen Strom pro Jahr produzieren; dies entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von rund 2.900 Haushalten. Das Baugelände in einem ehemaligen Tonabbau-Gebiet stellte das Montageteam gepaart mit ungünstigen Wetterverhältnissen vor eine große Herausforderung. „Nach einem halben Tag Regen standen wir bis zu den Waden im Matsch“, schildert Pfalzsolar-Geschäftsführer Thomas Kercher die Bauphase. „Dass die Anlage trotz der widrigen Umstände planmäßig in Betrieb genommen werden konnte, ist dem großen Einsatz der gesamten Mannschaft zu verdanken.“ Bereits im April wurde der Vertrag für den Verkauf des Solarparks unterzeichnet. Für den zukünftigen Eigentümer wurde ein umfassendes Leistungspaket geschnürt – Pfalzsolar übernimmt dabei die technische Betriebsführung der Anlage. Auch die Ausgestaltung der günstigsten Lösung für die langfristige Finanzierung des Solarparks hat Pfalzsolar übernommen. Für die Direktvermarktung des produzierten Stroms werden die Pfalzwerke zuständig sein.

Ende April 2015 hat Pfalzsolar die Arbeiten am Solarpark Ribnitz im Industriegebiet der Gemeinde Ahrenshagen-Daskow abgeschlossen. Nicht weit entfernt liegt die sogenannte Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, inmitten der Region Fischland-Darß-Zingst. Die Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 2,7 Megawatt grenzt auf der westlichen Seite an zwei weitere Solarparks und im Osten an fünf Windräder. Zukünftig wird der Solarpark Ribnitz mit weiteren 2,7 Millionen Kilowattstunden pro Jahr zur umweltfreundlichen Stromproduktion in der Region beitragen. Dank der guten Bodenbedingungen am Standort lief hier bei der Anlagenerrichtung alles wie am Schnürchen und der Solarpark konnte sogar einige Tage früher als geplant EEG-konform in Betrieb genommen werden.

Weitere Projekte befinden sich derzeit in der Realisierungsphase: In Thüringen wird Pfalzsolar noch im Rahmen des bestehenden Erneuerbaren-Energien-Gesetzes in der geltenden Übergangsfrist errichten. Danach greift das neue Förderungssystem, in dem die Fördersätze für Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Rahmen einer Ausschreibung ermittelt werden. „Das neue Förderverfahren stellt für alle Projektentwickler einen Lernprozess dar“, so Kercher. Pfalzsolar sieht er für das wettbewerbliche Verfahren gut aufgestellt. „Wir setzen auf unser bewährtes Geschäftsmodell, das neben der Planung und Errichtung auch die Leistungen rund um die technische Betriebsführung, Finanzierung und Direktvermarktung umfasst. Durch unser umfassendes Leistungspaket bieten wir unseren Investoren einen echten Mehrwert und steigern die mit unseren Solarparks zu erzielenden Margen.“
Mehr Informationen unter: www.pfalzsolar.de

Über Pfalzsolar:
Die PFALZSOLAR GmbH plant, baut, finanziert und betreibt Fotovoltaikgroßanlagen. Bereits im Gründungsjahr 2003 hat das Unternehmen den ersten Solarpark errichtet. Das auf rund 70.000 m2 errichtete Solar-Großkraftwerk im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße versorgt 700 Haushalte mit Naturstrom – seinerzeit mit 2 MWp (Mega Wattpeak) Nennleistung ein Vorzeigeprojekt im Großanlagenbau. Heute realisiert die Pfalzsolar Großanlagen mit einer Nennleistung bis 20 MWp. Für Kommunen und Unternehmen baut und betreibt Pfalzsolar auch größere Anlagen.
Mit den PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT steht ein starker Partner hinter dem Unternehmen. Als größter Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises versorgen die Pfalzwerke über 400.000 Privatkunden, mehr als 20.000 Gewerbekunden und rund 1.500 Industriekunden sowie über 60 Stadt- und Gemeindewerke und 460 Gemeinden. Seit vielen Jahren investiert der Konzern mit ca. 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,8 Milliarden Euro verstärkt in Energiekonzepte der Zukunft. Dies und die über 100-jährige Unternehmenstradition gibt die zusätzliche Sicherheit eines zuverlässigen Partners.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 31. März 2015

Sturm verursacht Netzstörungen vor allem in der Süd- und Westpfalz

Seit heute Morgen ab kurz nach 7 Uhr kam es immer wieder zu Störungen im Netz der Pfalzwerke Netz AG – betroffen waren sowohl der 20-, als auch der 110-Kilovolt-Netzbereich.

Ursache für die Störungen war der Sturm mit seinen starken Windböen. Dadurch kam es beispielsweise zu umgeknickten Bäumen, die in die Leitungen fielen. Es wurden Gegenstände oder Äste in die Leitungen geweht, teilweise kam es zu eingeknickten oder gebrochenen Holzmasten. An einer 110-kV-Leitung drückte der Wind zwei Leiterseile zusammen, sodass ein Leitungsüberschlag zu einem Kurzschluss führte.
Die Versorgungsunterbrechungen traten vor allem in der Süd- und Westpfalz auf. Einige Gemeinden waren sogar mehrmals von den Störungen betroffen.

Konkret handelte es sich um Merzalben, Hirschthal, Ludwigswinkel, Schönau, Fischbach bei Dahn, Nothweiler, Rumbach, Hagebach, Neuburg, Berg, Hermersbergerhof, Wilgartswiesen, Hofstätten, Taubensuhl, Lemberg, Salzwoog, Hinterweidenthal, Petersbächel, Elmstein, Waldleiningen, Mölschbach, Trippstadt, Schmalenberg, Geiselberg, Heltersberg, Horbach, Steinalben, Schopp, Martinshöhe, Klingenmünster, Münchweiler am Klingbach, Silz, Stein, Waldhambach, Waldrohrbach, Eppenbrunn, Hilst, Hochstellerhof, Ludwigswinkel, Schweix, Rodalben, Trulben, Busenberg, Oberschlettenbach, Schwanheim, Darstein, Birkenhördt, Vorderweidenthal, Böchingen, Rhodt, Siebeldingen, Dernbach, Eußerthal, Edenkoben, Kleinfischlingen, Gleisweiler, Venningen, Albersweiler, Flemlingen, Weyher, Ramberg, Hainfeld, Burrweiler, Großfischlingen, Queichhambach, St. Martin, Frankweiler, Edesheim, Maikammer, Roschbach, Waldleiningen und Teile von Kaiserslautern.

Die Versorgungsunterbrechungen lagen meistens nur im Minutenbereich – ein Umspannpunkt in Martinshöhe zum Beispiel war allerdings, bedingt durch einen Mastbruch, 4 Stunden 10 Minuten unversorgt.  

Die Netzteams der Pfalzwerke in Hinterweidenthal, Edenkoben, Kandel und Otterbach sowie die Mitarbeiter der Netzleitstelle in Mutterstadt leiteten sofort alle erforderlichen Maßnahmen ein und konnten die Stromversorgung schnellstmöglich wieder herstellen. Teilweise sind die Umstände für die Störungsbeseitigung sehr schwierig, da die stürmische Wetterlage noch anhält und die betroffen Leitungen an schwer zugänglichen Stellen sind. 

Ludwigshafen, 05. März 2015

Pfalzwerke Netz AG stellt Straßenbeleuchtung in Kleinkarlbach und Kirchheim auf LED um

In den Gemeinden Kleinkarlbach und Kirchheim wird derzeit die Straßenbeleuchtung komplett auf LED-Licht umgestellt. In Kleinkarlbach sind es 149 Stück, in Kirchheim 190 Leuchten, die neues Lichtmittel erhalten.

Mit den neuen LED-Lampen erzielen die beiden Gemeinden eine Energieeinsparung von rund 60 Prozent. Neben den Kosten reduziert sich mit der Umstellung auf LED auch der CO2-Ausstoß, denn beim Betrieb eines Lichtpunktes mit Quecksilberlampen fallen pro Jahr zwi-schen 100 und 500 Kilogramm Kohlendioxid an.

Der Kostenvorteil und der Klimaschutzaspekt allein sind nicht die einzigen Vorteile moderner LED-Leuchten. Auch in optischer Hinsicht schneiden LED-Leuchten besser an. Bei gleicher Helligkeit erzielen LED beispielsweise eine bessere Farbwiedergabe und deutlichere Kontraste als Natriumdampflampen. Weiterhin weisen sie geringere Streuverluste auf, wodurch sich ein definierter Bereich zielgerichteter ausleuchten lässt.

Die Umstellungsarbeiten finden in Kleinkarlbach noch bis zur 11. Kalenderwoche statt. Im Anschluss daran erfolgt in den Kalenderwochen 12-14 die Umstellung im benachbarten Kirchheim.

Ludwigshafen, 16. Januar 2015

PFALZSOLAR STARTET MIT NEUEN GROSSPROJEKTEN IN DAS NEUE JAHR

Mit Großprojekten in Deutschland und Großbritannien startet die Pfalzsolar GmbH in das neue Jahr. Die Nachfrage nach Freiflächenanlagen und das weiter wachsende Privatkundengeschäft lassen optimistisch in die Zukunft blicken.

 Nach „Hayford Farm“ und dem erfolgreichen Einstieg in den britischen Solarmarkt im vergangenen Jahr realisiert Pfalzsolar nun das zweite Großprojekt im Vereinigten Königreich. Der Solarpark „Tiln Farm“ wird derzeit in Retford (Grafschaft Nottinghamshire), ca. 35 km östlich von Sheffield, errichtet. Mit einer Leistung von 9,8 Megawatt produziert dieser nach der Inbetriebnahme jährlich rund 9,5 Millionen Kilowattstunden CO2-neutralen Solarstrom; dies entspricht dem Verbrauch von mehr als 2.000 Haushalten. Bereits im März soll der Solarpark fertiggestellt sein und ins öffentliche Netz einspeisen. Geplant ist, den Park an einen Investor zu verkaufen, während Pfalzsolar als Dienstleister langfristig den Betrieb der Anlage sicherstellen wird. Während die Bauarbeiten für die Projekte „Tiln Farm“ und „Hayford Farm“ noch laufen, geht Pfalzsolar zusammen mit dem britischen Partner Green Power Investment Holdings Ltd. bereits die nächsten Solarprojekte in England an. „Großbritannien stellt neben dem angestammten Geschäft in Deutschland ein wichtiges Standbein für die Pfalzsolar dar“, erklärt Pfalzsolar-Geschäftsführer Thomas Kercher. „Der deutsche Solarmarkt bietet für die Pfalzsolar auch nach der EEG-Novelle 2014 weiterhin Chancen, Photovoltaik-Freiflächenanlagen wirtschaftlich umzusetzen“, so Kercher weiter. Auf einem Tontagebaugebiet in Mecklenburg-Vorpommern entsteht derzeit der Solarpark Woldegk, ein weiteres nationales Großprojekt der Pfalzsolar mit einer Kapazität von 9,0 Megawatt. Nach Inbetriebnahme wird die Anlage jährlich rund 9,2 Millionen Kilowattstunden umweltverträglichen Strom ins Netz einspeisen. Weitere Projekte - unter anderem in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern – sind 2015 in der Entwicklung. „Auch auf dem deutschen Freiflächenmarkt haben wir weiterhin viel vor und suchen kontinuierlich nach geeigneten Flächen. Das Interesse an Turn-Key Anlagen in Deutschland ist ungebrochen“, freut sich Kercher. Für alle selbst errichteten Solarparks schließt Pfalzsolar mit den Käufern langfristige Verträge über Wartung und Instandhaltung der Anlagen ab. „Mit dem Einstieg in das Privatkundengeschäft sowie der Ausweitung unserer Turn-Key Aktivitäten sind wir nun breit aufgestellt. Wir sehen für uns in allen Geschäftsfeldern gute Entwicklungschancen und sind zuversichtlich, dass wir auch 2015 weiter auf Wachstumskurs sein werden“, so Kercher abschließend.

Über Pfalzsolar:
Die PFALZSOLAR GmbH plant, baut, finanziert und betreibt Fotovoltaikgroßanlagen. Bereits im Gründungsjahr 2003 hat das Unternehmen den ersten Solarpark errichtet. Das auf rund 70.000 m2 errichtete Solar-Groß- kraftwerk im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße versorgt 700 Haushalte mit Naturstrom – seinerzeit mit 2 MWp (Mega Wattpeak) Nennleistung ein Vorzeigeprojekt im Großanlagenbau.
Heute realisiert die Pfalzsolar Großanlagen mit einer Nennleistung bis 20 MWp. Für Kommunen und Unternehmen baut und betreibt Pfalzsolar auch größere Anlagen.
Mit der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT steht ein starker Partner hinter dem Unternehmen. Als größter Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises versorgen die Pfalzwerke über 400.000 Privatkunden, mehr als 20.000 Gewerbekunden und rund 1.500 Industriekunden sowie über 60 Stadt- und Gemeindewerke und 460 Gemeinden. Seit vielen Jahren investiert der Konzern mit ca. 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,8 Milliarden Euro verstärkt in Energiekonzepte der Zukunft. Dies und die über 100-jährige Unternehmenstradition verleiht die zusätzliche Sicherheit eines zuverlässigen Partners.
Mehr Informationen unter:
www.pfalzsolar.de

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Becker (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 13. Januar 2014

Einstellung der Vergütungszahlungen für Fotovoltaikanlage

Nach Vorgaben der EEG-Novelle waren ca. 700 Fotovoltaikanlagen im Netzgebiet der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT mit einer installierten Leistung von mehr als 30kW und maximal 100kW zum Jahreswechsel mit Rundsteuerempfänger zur ferngesteuerten Leistungsreduzierung nachzurüsten.

Im Vorfeld wurden alle Anlagenbetreiber über ihre gesetzliche Pflicht zur Nachrüstung und die Folgen einer verspäteten Umsetzung informiert. Von einigen Anlagenbetreibern fehlt jedoch bislang die Rückmeldung. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Anlagenbetreiber, von denen kein Nachweis über den Einbau eines Tonfrequenzrundsteuerempfängers (TRE) mit Fernsteuer-Einrichtung vorliegt, keine Einspeisevergütung ausgezahlt werden kann. Sobald der korrekte Einbaunachweis vorliegt, kann die Vergütungszahlung fortgesetzt werden.

Als Verteilsnetzbetreiber sind die Pfalzwerke gerne bereit, die Betreiber von EEG-Anlagen in vielen Belangen zu beraten und in der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen zu unterstützen. Betroffene Anlagenbetreiber können sich an die E-Mailadresse Einspeiser@pfalzwerke.de wenden.