Archiv 2009

Ludwigshafen, 17. Dezember 2009

Pfalzwerke halten Preise stabil

„Unsere Preise bleiben weiterhin stabil und günstig“, sagt Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel der Pfalzwerke ganz deutlich. Der Energieversorger wird seine Strompreise für Privat- und Gewerbekunden auch zum Jahresbeginn 2010 nicht erhöhen. „Durch unsere sehr gute strategische Beschaffung und weitere preissenkende Effekte können wir die im nächsten Jahr deutlich steigenden Aufwendungen für Erneuerbare Energien (EEG-Umlage) voraussichtlich kompensieren. Deswegen werden wir auch im kommenden Jahr - solange es möglich ist - die Preise nicht erhöhen", erklärt Poll.


Hintergrund:
Die Pfalzwerke sind der größte Energieversorger in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis. Das Unternehmen aus Ludwigshafen versorgt mit 560 Mitarbeitern bundesweit rund 360.000 Privat- und Gewerbekunden, 1.700 Geschäftskunden sowie 64 Stadt- und Gemeindewerke mit elektrischer Energie. Es zeichnet sich vor allem durch innovative umweltfreundliche Energielösungen, Kundenberatung für höhere Energieeffizienz und ein ausgeklügeltes Beschaffungsmanagement aus. So gelang es den Pfalzwerken bisher stets, ihren Kunden Preise unter dem Bundesdurchschnitt zu bieten.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 18. November 2009

Neues Baugebiet in Frankenthal

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT erschließen im Auftrag der Stadt Frankenthal das Wohnbaugebiet „An der ehemaligen Landwirtschaftsschule“. Das Baugebiet hat eine Größe von fünf Hektar.

Heute fand vor Ort der offizielle erste Spatenstich für das Projekt statt. Oberbürgermeister Theo Wieder und Bürgermeister Martin Hebich gaben den Startschuss für die Bauarbeiten.

Für private Eigenheime werden nach der Erschließung 62 Bauplätze zur Verfügung stehen. Im Durchschnitt liegt die Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke bei 467 Quadratmeter. Der Gesamterschließungspreis pro Quadratmeter beträgt rund 75 Euro für die Grundstücke.

Die Firma Karl-Wagner, Langmeil, erhielt in einer Ausschreibung den Auftrag für die Bauleistungen. Die Baufertigstellung wird für Herbst 2010 erwartet. Künftige Bauherren können mit rund 280 Euro pro Quadratmeter für erschlossenes Bauland rechnen.



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 02. November 2009

Baufreigabe im Wohngebiet „Am Pfarrgarten“ in Zeiskam

Mit der Baufreigabe am 2. November wurde das Baugebiet „Am Pfarrgarten“ in Zeiskam fertig gestellt. Ortsbürgermeister Peter Herzog gab das Baugebiet offiziell zur privaten Bebauung frei. Die Pfalzwerke und die VR-Bauland Südpfalz GmbH haben im Auftrag der Gemeinde Zeiskam die privatrechtliche Erschließung der Grundstücke durchgeführt.

Die Erschließungskosten betragen rund 78 Euro pro Quadratmeter. Künftige Eigenheimbesitzer können mit  Grundstückspreisen von 160 bis 180 Euro pro Quadratmeter rechnen. Auf einer Fläche von zwei Hektar bietet das Baugebiet Platz für 30 Baugrundstücke. Ab April 2010 kann der private Wohnungsbau beginnen. Die Veranstaltungsbesucher konnten sich im Pfalzwerke-Energiemobil zu Energiethemen informieren.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Landau, Ludwigshafen, 18. September 2009

Betreiber und Eigentümer der Geothermieanlage in Landau sichern volle Unterstützung und Transparenz bei der Erdbebenanalyse zu

In Landau/Pfalz kam es am 15. August 2009 und am 14. September 2009 zu seismischen Ereignissen, die für die Bevölkerung deutlich spürbar waren. Eine Expertenkommission prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen den Beben und dem Betrieb des Geothermiekraftwerks gibt. Die Betreiberfirma
geo x GmbH ist zu je 50 Prozent im Besitz der Pfalzwerke Aktiengesellschaft und der EnergieSüdwest AG. Am Donnerstagabend (17.09.2009) fand in Landau eine Versammlung statt, auf der Betreiber, zuständige Ministerien und Ämter den gut 300 Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort standen.

Pfalzwerke und Energie Südwest verstehen die Sorgen der Bevölkerung in Landau, die im Zusammenhang mit den seismischen Ereignissen der letzten Wochen entstanden sind und nehmen diese ernst. Die geo x setzt alle Kompetenzen für einen sicheren Betrieb der geothermischen Anlage ein.

Folgende Schritte sind eingeleitet:

1. Alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Betrieb der geothermischen Anlage stehen, werden gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium und dem Umweltministerium des Landes Rheinland-Pfalz entwickelt.

2. Die Arbeit der Expertenkommission begrüßen wir ausdrücklich. Sie wird in jeder Hinsicht von geo x unterstützt.

3. Die gemeinsam mit den Ministerien und der Expertenkommission entwickelten Schritte für den Betrieb der Geothermieanlage werden schnellstmöglich umgesetzt. Die erforderlichen Arbeiten sind eingeleitet.

4. Sofern Schäden auf den Betrieb der geothermischen Anlage zurückzuführen sind, werden diese von geo x im Rahmen der bestehenden Versicherung vorrangig bearbeitet.

Pfalzwerke und Energie Südwest sind weiterhin davon überzeugt, dass die Geothermie einen wichtigen Beitrag zur Energiebereitstellung unserer Zukunft leisten kann.



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth, (0621) 585 2380
EnergieSüdwest, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Apelt, (06341) 289 143

Ludwigshafen, 17. September 2009

Neuer Transformator für Homburg

Ein neuer Transformator der Pfalzwerke  sichert die Zukunft und den Ausbau des Industriestandortes Homburg. 3,7 Mio Euro investieren die Stadtwerke Homburg in das Projekt. Die Pfalzwerke erweitern im Auftrag der Stadtwerke Homburg die bereits bestehende 110-kV-Anlage mit dem 63 MVA (Mega-Volt-Ampere) Transformator und dem Ausbau eines 110-kV-Feldes für dessen Anbindung.
Insgesamt vier Tage war der Schwertransport unterwegs. Am Montag, 14. September, startete der Spezialtransport von Dresden nach Homburg. Mit einem Gewicht von 87 Tonnen mussten die Montagetrupps wirkliche „Schwerstarbeit“ leisten. Über Schienen und mit Hilfe von Winden wurde der Koloss auf die Fundamente gesetzt.
„Wir wollen mit diesem Projekt die Stromversorgung für künftige Produktionserweiterungen und Neuansiedlungen langfristig sicherstellen. Die Planungen begann bereits 2007 – vor der Wirtschaftskrise. Getreu unserem Leitmotiv: „ Wir arbeiten schon heute für morgen“ sind unsere Arbeiten nicht auf kurzzeitige Investitionsentscheidungen ausgerichtet, sondern auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte.“, betont Wolfgang Ast, Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg. „Über ein Jahr haben wir die Anlage geplant und die notwendigen Baumassnahmen durchgeführt. Für die Stadtwerke Homburg steht mit Anschluss dieses Transformators nun eine zusätzliche Leistung zur Verfügung“, erläutert Thomas Kaminsky, Projektleiter der Pfalzwerke.. Zusätzlich zu dem neuen Transformator erweiterten die Stadtwerke in ihrem Schalthaus in Beeden die Anlage, in die die Pfalzwerke einspeisen, um 14 weitere Schaltfelder.
Bisher sind fünf Großtransformatoren fünf Netzbezirken in Homburg zugeordnet. Der Vorteil für die Kunden: In Störfällen entsteht innerhalb des Stadtwerke Netzes kein Domino-Effekt, der bewirkt, dass großflächig der Strom ausfällt, sondern nur der jeweilige Netzbezirk betroffen ist. Hinsichtlich eines bundesweiten Vergleichs der Störfälle kann Homburg eine hohe Versorgungssicherheit verzeichnen: Fiel im Jahr 2007 der Strom bundesweit 20,9 Minuten aus, waren es in Homburg nur 8,84 Minuten. Mit dem neuen Großtransformator in Beeden ist künftig das Netz in sechs Netzbezirke aufgeteilt, die unabhängig voneinander betrieben werden.
Ein weiteres Plus der Stromversorgung in Homburg sind die komplett erdverlegten Leitungen. Rund 840 Kilometer an Kabeln liegen in der Erde und sind z.B. auf diese Weise vor Schäden durch Stürme und Gewitter geschützt.

Hintergrund

Wie kommt der Strom über die Hochspannung in die Steckdose?
Wer als Kind noch mit einer elektrischen Eisenbahn spielte kennt die Funktion eines Transformators. Die elektrische Spannung lässt sich erhöhen oder reduzieren – die Eisenbahn fährt schneller oder langsamer.
In den Umspannwerken wird für die Stromversorgung die Spannung von einer höheren in eine niedrigere Spannung gebracht, um sie letztlich zu den Kunden zu liefern. Für weite Entfernung wird der Strom auf der Hochspannungsebene „transportiert“ – je höher die Spannung desto geringer sind die Übertragungsverluste. Die Stadtwerke Homburg erhalten den Strom über das Netz der Pfalzwerke auf der 20000 Volt bzw. 20 Kilovolt (kV) Ebene. Die Einspeisepunkte sind in den beiden Umspannwerken in Bruchhof und in Beeden. Hier wird der Strom in das Mittelspannungsnetz der Stadtwerke (20 000 Volt bzw. 20 kV) mit Hilfe von Transformatoren umgewandelt. Aus den Schalthäusern der Stadtwerke in Bruchhof und Beeden wird der Strom entweder direkt an große Kunden auf dieser Spannungsebene geliefert oder über weitere Transformatoren in das Niederspannungsnetz mit einer Spannung von 400 bzw. 230 Volt transformiert.



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen/Bornheim, 20. August 2009

Pfalzwerke unterzeichnen rheinland-pfälzische Vogelschutzvereinbarung

Unter Anwesenheit von Staatsministerin Margit Conrad unterzeichnen am 20. August im Bornheimer Storchenzentrum die Pfalzwerke Netzgesellschaft GmbH sowie weitere rheinland-pfälzische Netzbetreiber, das rheinland-pfälzische Umweltministerium und die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland die Vogelschutzvereinbarung.

Im Auftrag des Ministeriums begleitet die Vogelschutzwarte die Netzbetreiber bei der fristgerechten und praktischen Umsetzung des § 53 des Bundesnaturschutzgesetzes bis 2012. Gemeinsam erstellen Vogelschutzwarte und Netzbetreiber einen Prioritätenkatalog, der zur Entschärfung der Gefährdungspotenziale in Abstimmung mit den Natur- und Umweltschutzorganisationen erfolgt. Bis 2012 werden diese allgemeinen Vogelschutzmaßnahmen realisiert sein.

Die Pfalzwerke sind seit Jahren im Natur- und Umweltschutz aktiv und verfolgen unter anderem ein umfassendes Vogelschutzprogramm. Als in der Region verankertes Unternehmen nehmen die Pfalzwerke Verantwortung für Natur- und Umweltschutz in der Region sehr ernst. In guter Zusammenarbeit mit Experten aus organisierten Verbänden wie dem Naturschutzbund (NABU), der Aktion PfalzStorch, den Storchenfreunden Glantal und dem BUND realisieren die Pfalzwerke zusätzliche freiwillige Vogelschutzmaßnahmen wie beispielsweise Nisthilfen für Turmfalken oder die Schutzmarkierungen für Störche an der 110-kV-Leitung in den Niederwiesen bei Offenbach an der Queich sowie in der gesamten Pfalz und dem Saarpfalz-Kreis. Allein für Vogelschutzmaßnahmen stehen bei den Pfalzwerken für die Jahre 2009 – 2012 knapp zwei Millionen Euro im Budgetplan.



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380, Matthias Weber (0621) 585 2253

Ludwigshafen, 24. Juli 2009

Geschäftsbericht 2008 der Pfalzwerke mit internationaler Auszeichnung - 1. Platz bei LACP 2008 Vision Awards

Der Geschäftsbericht 2008 der Pfalzwerke wurde mit einer hohen Auszeichnung versehen. Beim LACP 2008 Vision Awards Annual Report Competition in den USA, dem wichtigsten internationalen Wettbewerb für Geschäftsberichte, vergab die hochkarätig besetzte Jury Platin (97 von 100 möglichen Bewertungspunkten) und damit den ersten Platz in der Kategorie "Utilities - Multi/Water/Traders".
Diesen Spitzenplatz behauptet man nun schon im dritten Jahr.
Insgesamt wurden mehr als 3.500 Geschäftsberichte aus 22 Ländern durch die Jury bewertet. Im Gesamtranking aller eingereichten Geschäftsberichte aus den verschiedenen Kategorien finden sich die Pfalzwerke auf einem beachtlichen 83. Platz wieder, also auch hier, wie schon in den Vorjahren, avanciert man zum „Stammgast“ unter den TOP 100.
Mit bemerkenswerten und verblüffenden „Zahlenspielen“ wird die Leistungsfähigkeit Regenerativer Energien der Pfalzwerke in Verbindung mit Schlüsselkennzahlen aus der Natur gesetzt und in ein völlig neues Licht gerückt.
Gepaart mit emotionalen Motiven aus der Natur entstand somit ein Geschäftsbericht der besonderen Art. Das Urteil der Jury bestätigt, dass man auch hier wieder den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 21. Juli 2009

Pfalzwerke werden Exklusiv Partner des FCK

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT unterstützt für das kommende Jahr die Ziele des 1. FC Kaiserslautern als Exklusiv Partner des Clubs. In der abgelaufenen Saison war das Unternehmen als Betze Partner beim Zweitligisten aktiv und baut sein Engagement nun aus. Der von SPORTFIVE vermittelte Vertrag umfasst künftig die Präsenz auf einer TV-relevanten Megabande, die Darstellung in den Medien relevanten Bereichen sowieeine Logodarstellung auf dem offiziellen Mannschaftsbild. Hinzu kommen punktuelle Aktionen für die FCK-Fans und besondere Produkte wie der „Herzblut-Strom“. "Der 1. FC Kaiserslautern ist ein großer Sympathieträger in der gesamten Region, der sich dies mit viel Leidenschaft und seiner großen Tradition erarbeitet hat", sagt Elke Spaeth, Leiterin der Pfalzwerke Unternehmenskommunikation. "Die Partnerschaft mit dem FCK hat sich sehr positiv entwickelt."

Auch Stefan Kuntz, Vorstandsvorsitzender des FCK, äußerte sich erfreut über die Vertragsverlängerung: "Die Pfalzwerke sind ein wichtiger und verlässlicher Partner des FCK. Der „Herzblut-Strom“ war und ist ein wichtiger Teil unserer Herzblut-Kampagne, bei dem unsere Fans aktiv an der Kooperation partizipiert haben. Wir sind froh, diese Partnerschaft in Zukunft noch intensiver mit Leben zu füllen." „Es freut uns, die Pfalzwerke als Exklusiv Partner für den FCK gewonnen zu haben. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn eine bestehende Partnerschaft weiter ausgebaut wird. Von der erweiterten Kooperation werden beide Seiten profitieren“, erklärt Marc Hassenzahl, Teamleiter von SPORTFIVE in Kaiserslautern.

Weitere Informationen:
Christian Gruber
Pressesprecher/ Leiter PR des 1. FC Kaiserslautern
Tel.: +49 (0)631 – 31 88 210
Fax: +49 (0)631 – 31 88 301
Mobil: +49(0)173 70 73 005

Ludwigshafen, 17. Juli 2009

Warnung vor Anrufen

In dieser Woche sind Kunden im Versorgungsgebiet der Pfalzwerke von Unbekannten mehrfach unter dem Vorwand im Auftrag der Pfalzwerke zu handeln telefonisch kontaktiert worden. Dabei wurden speziell persönliche Daten der Kunden abgefragt.

Die Pfalzwerke distanzieren sich ausdrücklich von diesen Anrufen und warnen davor, persönliche Kundendaten herauszugeben: „Wir machen keine Telefongeschäfte. Welcher Zweck tatsächlich hinter der Datensammlung steckt, ist unklar. Daher warnen wir davor, persönliche Kundendaten und Bankverbindungen vorbehaltlos herauszugeben."

Die Mitarbeiter der Pfalzwerke-Gruppe führen keine Datenabfragen per Telefon durch. Mitarbeiter vor Ort können sich alle ausweisen. Das Unternehmen empfiehlt daher dringend, sich diese Ausweise zeigen zu lassen, bzw. sich bei Anrufen direkt bei den Pfalzwerken zu melden.


Die Pfalzwerke stehen in keiner Weise mit den Anrufern oder den Urhebern in Verbindung.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 03. Juli 2009

Pfalzwerke warnen vor dubiosem Vertreter

Die Pfalzwerke warnen vor  einem Vertreter, der seit einigen Tagen im Netzgebiet des Unternehmens unterwegs ist. Er gibt an, mit den Pfalzwerken zusammenzuarbeiten, ohne dabei seinen Ausweis zu zeigen. Mit der Aufforderung, den Strom im Auftrag der Pfalzwerke ablesen zu wollen oder ein neues Angebot zu unterbreiten, versuchte er in das Haus zu gelangen. Die Pfalzwerke distanzieren sich ausdrücklich von diesem Vorgehen und warnen davor, persönliche Kundendaten herauszugeben. Die Mitarbeiter der Pfalzwerke-Gruppe können sich alle ausweisen. Das Unternehmen empfiehlt daher dringend, sich diese Ausweise zeigen zu lassen. Die Pfalzwerke stehen in keiner Weise mit dem Vertreter oder den Urhebern in Verbindung.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380

Ludwigshafen/Insheim, 01. Juli 2009

Geothermie-Tochter mit dem Namen Pfalzwerke geofuture GmbH gegründet und zweite Bohrung des Projektes in Insheim erfolgreich beendet

Gleich zwei große Schritte beim Ausbau der Geothermie-Aktivitäten hat die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT aus Ludwigshafen auf einmal genommen: Im Frühjahr 2009 gründete der Versorger ein Tochterunternehmen, das künftig eigene Projekte der Geothermienutzung in der Pfalz und an anderen Standorten plant und betreibt. Im Mai 2009 konnte in Insheim/Pfalz die zweite Bohrung für das dort geplante Geothermiekraftwerk abgeschlossen werden. Inzwischen laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Testphase

„Mit dem erfolgreichen Abschluss der zweiten Bohrung in Insheim wurde die Grundlage zur Errichtung unseres selbst betriebenen Geothermiekraftwerks gelegt,“ so Dipl.-Ing. Peter Hauffe, der als neuer Geschäftsführer der Pfalzwerke geofuture künftig für die Geothermie-Aktivitäten der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT verantwortlich zeichnet. Hauffe gehört bereits der Geschäftsführung der geox GmbH an, die das Geothermiekraftwerk Landau betreibt, an welchem der Energieversorger maßgeblich beteiligt ist.

Mit der Gründung ihres neuen Tochterunternehmens unterstreicht die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, dass ihr Versorgungsgebiet ein großes Potenzial im Bereich der Geothermie besitzt. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Peter Hauffe soll dieses Geschäftsfeld ausgeweitet und die Region auf dem Feld erneuerbarer Energien vorangebracht werden. „Geothermische Energie wird einen nennenswerten Beitrag im umweltfreundlichen Energiemix der Zukunft leisten“, betont Peter Hauffe. 

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat das Potenzial geothermischer Energiegewinnung schon seit langem erkannt und investiert in neue Projekte. Für die Nutzung der Geothermie ist der Oberrheingraben in Deutschland eine besonders attraktive Region, da hier in der Tiefe heiße Thermalwässer vorhanden sind, welche zu einer emissions¬freien, umweltfreundlichen Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden können. Aus diesem Grund hat sich das traditionsreiche Versorgungs¬unternehmen aus der Pfalz und dem Saarpfalz-Kreis seit geraumer Zeit weitere Wärmeaufsuchungslizenzen und damit die Vorreiterrolle in der Region gesichert.

„Mit Insheim bauen wir unser strategisches Geschäftsfeld Geothermie deutlich weiter aus“, beschreibt Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler das Engagement seines Unternehmens. Die Inbetriebnahme des Kraftwerkes Insheim ist für Ende 2010 angesetzt. Die erste Bohrung wird dazu dienen, Thermalwasser aus rund 3.600 m Tiefe mit einer Temperatur von mehr als 160 °C an die Erdoberfläche zu pumpen. Dort wird es zur Stromerzeugung und Wärmeauskopplung genutzt. Nach der Wärmeentnahme wird das abgekühlte Wasser über die zweite Bohrung wieder in den Untergrund gebracht. Damit ist sichergestellt, dass das Reservoir auf Dauer erhalten bleibt.

An der Spitze der Pfalzwerke geofuture steht mit Dipl.-Ing. Peter Hauffe ein langjähriger und erfahrener Mitarbeiter der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Er war bislang Leiter der Gruppen „Grundsatz- & Unternehmensplanung, IT und Organisation“ sowie der „Netzinformationen – Geographische Informationssysteme“. In die Geschäftsführung der geox GmbH trat er im Jahr 2005 ein und war für das Projektmanagement beim Bau des Geothermieprojektes in Landau verantwortlich. Diese Erfahrung macht Peter Hauffe zur Idealbesetzung für die Leitung des neuen Tochterunternehmens. Als verantwortlicher Ansprechpartner für den Ausbau des Geschäftsfeldes Geothermie wird er neben dem Management des Insheim-Projektes auch die Entwicklung weiterer Geothermieprojekte übernehmen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
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Ludwigshafen, 29. Mai 2009

Pfalzsolar schließt langfristigen Liefervertrag ab

Die Pfalzsolar GmbH und der Solarmodulhersteller First Solar haben heute die Vertragsunterzeichnung über eine neue langfristige Liefervereinbarung bekanntgegeben. Die Pfalzsolar plant, projektiert, baut und betreibt Fotovoltaik-Anlagen auf Frei- und Dachflächen und sorgt für die Projektfinanzierung. Die Pfalzsolar GmbH, Ludwigshafen,  gehört zu 100 Prozent der Pfalzwerke Projektbeteiligungs-GmbH, einer Tochter der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT.
Der Pfalzsolar stehen mit der Vereinbarung die Solarmodule ab sofort zur Verfügung. Die Module sollen in Solarprojekten im Freiflächenbereich sowie für Dachanlagen in Deutschland eingesetzt werden.  
Der Geschäftsführer der Pfalzsolar GmbH, Ali Boukhalfa, ist erfreut über den Abschluss eines langfristigen Liefervertrages mit First Solar: „Ein Schlüssel im Fotovoltaik-Geschäft ist der Moduleinkauf. Die Vereinbarung garantiert uns Höchstleistungsmodule zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können und dabei gleichzeitig unsere ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen“, so Boukhalfa.

 

Über Pfalzsolar:

Die PFALZSOLAR GmbH plant, baut, finanziert und betreibt Fotovoltaikgroßanlagen. Bereits im Gründungsjahr 2003 hat das Unternehmen den ersten Solarpark errichtet. Das auf rund 70.000 m2 errichtete Solar-Großkraftwerk im pfälzischen Neustadt an der Weinstraße versorgt 700 Haushalte mit Naturstrom – seinerzeit mit 2 MWp (Mega Wattpeak) Nennleistung ein Vorzeigeprojekt im Großanlagenbau.
Heute realisiert die Pfalzsolar Großanlagen mit einer Nennleistung bis 20 MWp. Für Kommunen und mittelständische Unternehmen baut und betreibt die Pfalzsolar auch mittelgroße Anlagen.

Mit den PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT steht ein starker Partner hinter dem Unternehmen. Als größter Energieversorger der Pfalz und des Saarpfalz-Kreises versorgen die Pfalzwerke 290.000 Kunden über ein Leitungsnetz von 14.450 Kilometern mit Strom.
Seit vielen Jahren investiert der Konzern mit ca. 800 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro verstärkt in Energiekonzepte der Zukunft. Dies und die fast 100-jährige Unternehmenstradition gibt die zusätzliche Sicherheit eines  zuverlässigen Partners.
Mehr unter: http://www.pfalzsolar.de/

 

Über First Solar:

First Solar, Inc. (Nasdaq: FSLR) produziert Solarmodule mit einer fortschrittlichen Halbleitertechnologie und bietet umfassende Fotovoltaik-Lösungen, die die Kosten für Solarstrom erheblich reduzieren. Indem das Unternehmen saubere, erneuerbare Elektrizität zu wettbewerbsfähigen Preisen ermöglicht, liefert es eine wirtschaftliche und umweltverantwortliche Alternative zur traditionellen Stromerzeugung auf der Basis fossiler Brennstoffe. Die Fotovoltaik-Kraftwerke von First Solar werden ohne Wasser, Luftemissionen oder Abfallströme betrieben. First Solar setzte den Maßstab für umweltverantwortliches Produktlebenszyklusmanagement, indem es das branchenweit erste umfassende Rücknahme- und Recyclingprogramm für Solarmodule eingeführt hat. Von der Rohstoffbeschaffung bis zur Rücknahme und zum Recycling am Ende des Lebenszyklus konzentriert sich First Solar auf die Entwicklung kosteneffizienter Lösungen für erneuerbare Energien, die die Umwelt schützen. Weitere Informationen über First Solar erhalten Sie unter http://www.firstsolar.com/. Fotos können Sie unter www.firstsolar.com/media herunterladen.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, 20. Mai 2009

Pfalzwerke warnen

Die Pfalzwerke warnen vor so genannten Drückerkolonnen, die seit einigen Tagen im Netzgebiet des Unternehmens unterwegs sind.  Bei den Pfalzwerken sind mehrere Meldungen über Vertreter eingegangen, die sich als Repräsentanten verschiedener Energieversorger – unter anderem auch der Pfalzwerke -  vorgestellt hätten. Durch die Aufforderung, man wolle den Zähler oder die letzte Rechnung sehen, kamen die Vertreter nicht nur in die Häuser, sondern gelangten über dieses Vorgehen auch an die persönlichen Daten der Kunden.
Die Pfalzwerke distanzieren sich ausdrücklich von diesem Vorgehen: „Wir machen keine Haustürgeschäfte. Welcher Zweck tatsächlich hinter der Datensammlung steckt, ist unklar. Daher warnen wir davor, persönliche Kundendaten und Bankverbindungen vorbehaltlos herauszugeben."
Die Mitarbeiter der Pfalzwerke-Gruppe können sich alle ausweisen. Das Unternehmen empfiehlt daher dringend, sich diese Ausweise zeigen zu lassen.
Die Pfalzwerke stehen in keiner Weise mit den Vertretern oder den Urhebern in Verbindung.

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Ludwigshafen, 07. Mai 2009

Offizieller Spatenstich in Zeiskam

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und die VR-Bauland Südpfalz GmbH erschließen im Auftrag der Gemeinde Zeiskam das Wohnbaugebiet "Links vom Germersheimer Weg". Heute fand der erste offizielle Spatenstich mit Vertretern der Verbandgemeinde Bellheim und der Gemeinde Zeiskam statt.

Das Baugebiet hat eine Größe von rund zwei Hektar. Für private Eigenheime stehen 30 Bauplätze zur Verfügung, die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 500 Quadratmeter.

Die Erschließungskosten des gesamten Gebiets belaufen sich auf rund eine Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Erschließungspreis pro Quadratmeter von ca. 75 Euro für die Grundstücke. Die Preise für erschlossenes Bauland liegen bei etwa 160 Euro pro Quadratmeter.

Der Bebauungsplan und die Bodenordnung sind rechtskräftig. Die Fertigstellung der Erschließung ist für Ende dieses Jahres geplant, damit kann der private Hochbau ab April 2010 beginnen. 


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, 05. Mai 2009

Die Pfalzwerke warnen: Gefahr durch Ackerfolien

In der Pfalz sind jetzt die Vorbereitungen auf den Feldern für die Gemüseernte im Frühjahr in vollem Gange. Hierzu gehört auch die auf den Spargelfeldern besonders häufige Verwendung von sog. Ackerfolien. Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren vorgekommen, dass sich diese Folien lösten und in Stromleitungen geweht wurden.
Dies verursacht aus sicherheitstechnischen Gründen die automatische Abschaltung der Leitungen. In vielen Fällen kommt es hierbei auch zu Schäden an den Stromleitungen, dies kann auch zu Stromversorgungsunterbrechungen bei den angeschlossenen Kunden führen. Die Kunden müssen dann über Umschaltungen wieder an das Stromnetz angeschlossen werden, um die Ausfallzeiten für sie so gering wie möglich zu halten.
Um diese Störungen zu vermeiden, bitten die Pfalzwerke daher die Landwirte dringend, für eine sichere Befestigung ihrer Abdeckfolien zu sorgen. 



Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 28. April 2009

Pfalzwerke legen Jahresabschluss vor - Konzern mit stabilem Ergebnis

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Zahlen für das Geschäftsjahr 2008.

Pfalzwerke - Konzern
Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich 2008 um 91,9 Millionen Euro auf 1.553,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1.461,5 Millionen Euro). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf Handelsaktivitäten in der Muttergesellschaft zurückzuführen. Verbunden mit der Absatzmengenerhöhung war ein Anstieg der Strombezugs- kosten, die in den Materialaufwendungen erfasst sind. Das Konzern- Betriebsergebnis beläuft sich auf 45 Millionen Euro und bleibt somit auf Vorjahresniveau. Im Pfalzwerke-Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 838 (Vorjahr: 790) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unbefristeten Arbeitsverhältnissen.

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft sind auf 1.427,0 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 1.357,3 Mio. Euro) gestiegen. Die Materialaufwendungen betrugen im vergangenen Geschäftsjahr 1.281,6 Millionen Euro (Vorjahr: 1.228,2 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis liegt mit 38,7 Millionen Euro über dem Vorjahr (31,1 Millionen Euro).

Bei einem gegenüber dem Vorjahr vergleichbaren Bilanzgewinn der Aktiengesellschaft von 16,6 Millionen Euro wird eine Dividende von 9,00 Euro pro Stückaktie (Vorjahr: 9,00 Euro) ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und Kommunen im Netzgebiet, denen knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören.

Die Stammbelegschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft umfasste zum Stichtag 31.12.2008 589 Personen (Vorjahr: 547). Hinzu kommen 52 Auszubildende. 


67 Millionen Euro Investitionen in Netzausbau und Instandhaltung
Die Versorgungssicherheit unserer Kunden in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis stand schon immer an erster Stelle. Im Berichtsjahr 2008 investierten wir deshalb wieder rund 67 Millionen Euro in den Ausbau und die Instandhaltung unserer technischen Anlagen. Ein Beispiel dafür war in 2008 die Inbetriebnahme unseres neuen Umspannwerkes in Bischheim, mit dem sich der Lastzuwachs der Region zukunftweisend decken lässt. Jahr für Jahr erschließen die Pfalzwerke neue Wohn- und Gewerbegebiete, gleichzeitig steigt der Leistungsbedarf an die Netze durch die Einspeisung erneuerbarer Energien und die Durchleitung.


Mönche in Himmerod autark bei Wärme und Strom
Das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz zeichnete das von den Pfalzwerken errichtete Biomasse-Heizwerk für das Kloster Himmerod in Großlittgen als Leuchtturmprojekt des Landes Rheinland-Pfalz aus. Die Pfalzwerke haben die innova-tive Wärmeerzeugung mit einer zentralen Biomasse-Heizkesselanlage zur Grundlast-wärmeversorgung auf der Basis von lokal angebautem Miscanthus-Schilfgras und Holz geplant und errichtet. Jetzt geht das Contracting-Projekt im Kloster Himmerod in die nächste Phase: Die Planungen für die Installation einer Wasserkraftanlage zur Stro-merzeugung werden mit Hochdruck vorangetrieben. Start der Bauarbeiten ist im Mai.


Strategisches Geschäftsfeld Geothermie weiter ausgebaut
„Mit dem Erwerb des geothermischen Energiegewinnungsprojektes Insheim im November 2008 haben die Pfalzwerke ihr strategisches Geschäftsfeld Geothermie erweitert und sich als einer der führenden Entwickler und Betreiber von Geothermiekraftwerken etabliert“, so Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler. Die zweite Bohrung konnte am 18. April 2009 erfolgreich niedergebracht werden. Sie erreicht eine Endtiefe von 3.848 Metern. Die Testarbeiten sind bereits angelaufen. Ende 2010 soll das Kraftwerk im Probebetrieb ans Netz gehen.

 

Kooperation in der Pfalzenergie
Am 17. April dieses Jahres war Vertragsunterzeichnung für die Gründung der Plattformgesellschaft Pfalzenergie GmbH mit Sitz in Kaiserslautern. 54 pfälzische Energieversorger beteiligen sich - so auch die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Die Kooperation Pfalzenergie bewirkt eine Stärkung der Energieversorgungsunternehmen in der Region. Es entsteht ein Bindeglied zwischen den beteiligten Unternehmen, das kooperative Miteinander wird gefördert. Als größeres Unternehmen stellen die Pfalzwerke ihre Kompetenzen dem Verbund selbstverständlich gerne zur Verfügung.


Strompreisentwicklung 2009
Die Pfalzwerke kaufen Strom langfristig ein und haben dadurch Preisrisiken langfristig verteilt und in beide Richtungen ausgeglichen. „Die Börsenpreise werden nicht von uns beeinflusst. Sie sind in den letzten Monaten starken Schwankungen unterworfen gewesen“, so Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Günther Koch. Die Pfalzwerke gehen jedoch davon aus, dass die Strompreise im Jahr 2009 für die Kunden stabil bleiben.



Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 23. April 2009

Girls’ Day 2009 - Spannende Einblicke bei den Pfalzwerken

Im Rahmen des bundesweiten Mädchenzukunftstags „Girls´Day“ boten die Pfalzwerke heute 20 Mädchen die Gelegenheit, in den vermeintlichen Männerberuf des Elektronikers für Betriebstechnik rein zu schnuppern. Einen Tag lang konnten die Mädchen beweisen, dass frau diesen Beruf mindestens genauso gut wie jeder Mann meistern kann.

Wie kommt eigentlich der Strom in die Steckdose und was sind die Aufgaben eines Netzmonteurs?  Die Schülerinnen konnten an diesem Tag in Maxdorf nicht nur die theoretische Seite der Energieversorgung kennen lernen, sondern durften auch viel Spannendes erleben: So gewährten die Ausbilder der Pfalzwerke im Bildungszentrum in Maxdorf Einblicke in die tägliche Arbeit der Netzmonteure. Bei Kletterübungen an Strommasten kam so neben dem Wissen auch der Spaß nicht zu kurz. Unter Anleitung der Auszubildenden der Pfalzwerke durften die Mädchen überdies in der hauseigenen Werkstatt auch die Funktion einer Solarzelle an einem praktischen Beispiel ausprobieren.

Der bundesweite „Girls’ Day“ ist eine Aktion, um Mädchen auf technische und naturwissenschaftliche Berufe neugierig zu machen. Denn Mädchen entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus. Und den Betrieben fehlt gerade in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs.

Info
Der bundesweite Girls’ Day ist eine Aktion, um Mädchen die Angst vor vermeintlichen Männerberufen im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich zu nehmen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 03. April 2009

Warnung vor Falschinformation zu Stromzählern

In den letzten Tagen wurden Kunden der Pfalzwerke von Anrufern kontaktiert, die sich als Mitarbeiter eines Energieversorgungsunternehmens ausgaben. Die Kunden sollten mit Falschinformationen zu neuen Vorgaben im Messwesen, also den Stromzählern, in neue Verträge gelockt werden. Die von den Anrufern aufgestellte Behauptung, das mit Beginn des nächsten Jahres die im Einsatz befindlichen konventionellen Stromzähler (sog. Ferraris-Zähler) durch elektronische Zähler (sog. eHZ) ausgetauscht werden müssen, ist nicht wahrheitsgemäß.  Die Pfalzwerke warnen daher davor, sich auf Basis dieser Fehlinformation auf einen Vertragsabschluss einzulassen, da hier der Verbraucher bewusst getäuscht werden soll.

Tatsächlich stellt sich der gesetzliche Sachverhalt wie folgt dar: Im Jahr 2008 wurde der Bereich des Zähl- und Messwesens liberalisiert.
Unter anderem sind nun in allen Rechnungen an Endverbraucher die Entgelte für Netzzugang und sofern enthalten Messstellenbetrieb und Messung auszuweisen.
Ab dem 1. Januar 2010 ist lediglich bei Neubauten und Modernisierungen der Einbau von Messeinrichtungen, „die dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“ durch den Messstellenbetreiber vorgeschrieben. Bestehende Messeinrichtungen müssen nicht verändert werden.

Ab dem 30.12.2010 ist darüber hinaus auch noch das Angebot eines last- bzw. tageszeitvariablen Tarifs für Elektrizität durch Energieversorgungsunternehmen vorgeschrieben. Die Pfalzwerke bieten solche tageszeitvariablen Tarife mit vergünstigtem Schwachlaststrom während der Nachtzeiten bereits seit Jahren an.
Sowohl die Pfalzwerke Netzgesellschaft als auch die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Tochterunternehmen werden – wie auch in der Vergangenheit praktiziert - die gesetzlich an sie gestellten Anforderungen im Interesse Ihrer Kunden jederzeit erfüllen. 

So werden durch Pfalzwerke bereits heute die zukünftig geforderten Messeinrichtungen auf Kundenwunsch eingebaut und werden ab dem nächsten Jahr zum Standard beim Einbau werden.
Erste Pilotanlagen, die dem Kunden beim Einsatz von elektronischen Haushaltszählern den jeweils aktuellen Stromverbrauch sekundengenau auf dem eigenen Computer oder Laptop darstellen, wurden in den letzten Wochen von den Pfalzwerken realisiert. Eine standardisierte Lösung wird in den nächsten Monaten umgesetzt werden.

Damit bietet sich dem Kunden die Möglichkeit den Stromverbrauch seiner Geräte sowohl im Betrieb als auch im Stand-by einschätzen zu lernen und durch geeignete Maßnahmen  seinen Stromverbrauch zu reduzieren.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 03. April 2009

Die integrierte Systemlösung ENERGIE PLUS der Pfalzwerke

Bauherren, Architekten und Planern bieten die Pfalzwerke ein neues Produkt an: ENERGIE PLUS. Das Grundprinzip von ENERGIE PLUS basiert auf dem Einsatz einer Wärmepumpen-Heizung und einer Fotovoltaik-Anlage, die mehr Strom ins Netz einspeist als das Eigenheim verbraucht. Den im Vergleich zu anderen Heizsystemen zunächst höheren Investitionskosten kommen die Pfalzwerke mit einem attraktiven Finanzierungsangebot entgegen.

Bis zu 75 Prozent der Heizenergie wird aus der Umwelt gewonnen, die restlichen 25 Prozent werden durch den Einsatz von Strom erzielt. Die Dimension der Heizanlage ist so gewählt, dass die gewonnene Strommenge etwas größer ist als das Haus inklusive der Wärmepumpe benötigt. So liegen die Einnahmen aus der Fotovoltaik-Anlage gleich von Beginn an höher als die monatliche Stromrechnung. In den ersten Jahren wird der Überschuss im Rahmen des Contracting-Vertrages zum Abbezahlen der Anlage verwendet. Nach Ablauf der Laufzeit wird dann ein Gewinn erwirtschaftet, der bei einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt bei etwa 25 EUR pro Monat liegt.

In Kombination mit der Fotovoltaik-Anlage auf dem Hausdach ist das Heizsystem ENERGIE PLUS zu 100 Prozent CO2-frei und somit umweltschonend. Es kann für Neu- wie für Altbauten eingesetzt werden. Die Wärmepumpe funktioniert sowohl mit klassischen Heizkörpern als auch mit einer Fußbodenheizung und optimiert bei beiden Heizarten den Energiebedarf. Dabei gibt es drei Möglichkeiten der Wärmegewinnung:

1. Außenluft
Eine einfach zu installierende Luft-Wärmepumpe sammelt Wärme aus der Luft.
2. Erdsonden
Die Sonden werden bis zu 100 m tief ins Erdreich eingebracht und nehmen die dort gespeicherte Wärme auf. Erdsonden haben eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer.
3. Heizzaun
Direkt am Haus oder im Garten wird ein Zaun aus um Pfosten geschlungenen Wasserschläuchen installiert, in dem das Wasser die Wärme der bodennahen Schichten sowie aus den Sonnenstrahlen und der Außenluft sammelt.

Die Energieberater der Pfalzwerke in den Beratungszentren Kandel und Rockenhausen beraten bei der Auswahl der passenden Wärmegewinnungsoption und erstellen gerne ein individuelles Angebot zu ENERGIE PLUS. Weitere Informationen unter: http://www.visavi-energiezentrum.de/.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

 

 

 

Ludwigshafen, Grünstadt, 27. März 2009

Weltweit einmalige Energiezentrale in Grünstadt

Für eine optimale Energieversorgung, auch in ökologischer Hinsicht, haben die Pfalzwerke für das Kreiskrankenhaus Grünstadt eine „schlüsselfertige“ Anlagentechnik geliefert: In einer eigenen Energiezentrale produziert das Kreiskrankenhaus in Grünstadt/Pfalz seit 2002 elektrischen Strom und Wärme vor Ort. Es setzt so ein Zeichen, wie zukünftig klimaschonend der eigene Energiebedarf gedeckt werden kann. Dieses innovative Projekt soll nun fortgeführt und erweitert werden – mit bisher weltweit einmaliger Leistungsgröße.

Jüngste Entwicklung: Ein Organic-Rankine-Cycle (ORC)-Modul, das den Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle erhöht, indem es die Abluftwärme der Zelle in Strom umwandelt.

Vor knapp zwei Jahren konnte die erste Testphase des Brennstoffzellenkraftwerks im Kreiskrankenhaus Grünstadt erfolgreich abgeschlossen werden. Der Zellstapel (Stack), das Herzstück der Brennstoffzelle, war degradiert. Das bedeutet: Die Produktion von elektrischer Energie in den einzelnen Zellen kam zum Erliegen. Zellstapel haben immer eine begrenzte Betriebsdauer. Die Pfalzwerke hatten erwartet, dass die Brennstoffzelle in Grünstadt 20.000 Betriebsstunden im Einsatz wäre, doch dieser Wert wurde um ein Drittel übertroffen. Als der Stack, ein 18 Tonnen schwerer Metallkoloss, im Februar 2007 demontiert wurde, hatte er eine Laufzeit von über 26.400 Stunden erreicht. In dieser Zeit hatte er über 3500 Megawattstunden elektrische Energie umgewandelt. Somit wurden knapp 600 Tonnen CO2 eingespart.

Mehr Strom durch ORC
Mit dem Einsatz des neuen Stacks wird nun auch der Aufbau der Energiezentrale des Krankenhauses verändert: Technologisches Highlight des Energiezentrums ist eine Schmelzcarbonathochtemperatur-Brennstoffzelle (Molten Carbonate Fuel Cell) – kurz: MCFC. Hinter die neue Brennstoffzelle wird nun ein ORC-Modul montiert – sozusagen ein weiteres, kleines Kraftwerk. Es nutzt die heiße Abluft der Brennstoffzelle, um daraus ebenfalls elektrische Energie zu gewinnen.

Der Wirkungsgrad des Moduls in Grünstadt liegt bei ca. 14 Prozent – in diesem Fall rund 32 kW. Die bislang schon gute Effizienz der Brennstoffzelle wird so nochmals gesteigert. ORC-Module in Größenordnungen von 300 bis 5.000 kW elektrischer Leistung sind heute bereits Stand der Technik und werden zum Beispiel bei großen Biogasanlagen verwendet. Mit dem Modul in Grünstadt betreten die Pfalzwerke jedoch technisches Neuland, um die Energieeffizienz gerade kleiner Anlagen noch weiter zu steigern. Es ist die erste derartige Verbindung einer Schmelzcarbonatbrennstoffzelle in dieser Leistungsgröße mit einer ORC-Anlage weltweit.

Die Erkenntnisse, die hier in der Praxis gewonnen werden, helfen, auch kleinere ORC-Module serienreif zu machen.
In Anwesenheit von Staatsministerin Margit Conrad, Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, und Landrätin Sabine Röhl wird nun heute, am 27. März, der tonnenschwere neue Zellstapel ausgeliefert.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325


 

Ludwigshafen, Impflingen, 19. März 2009

Innovatives Konzept in Impflingen

Heute wurde der Erschließungsvertrag für das Neubaugebiet "Im Kirschwingert" in Impflingen von Ortsbürgermeister Günter Flicker, Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH und der VR-Bauland Südpfalz GmbH unterzeichnet. Die VR-Bauland Südpfalz und die Pfalzwerke erschließen im Auftrag der Gemeinde das Wohnbaugebiet.
Besonders interessant für künftige Bauherren ist das innovative Wärmeversorgungskonzept:  Die Pfalzwerke werden in diesem Baugebiet eine zentrale Nahwärmversorgung auf Basis von Holzpellets realisieren an der sich die Anwohner anschließen können. Für die Kunden liegen die Vorteile auf der Hand:
• Die Wärme ist jederzeit verfügbar.
• Die Nahwärmeübergabestation ist nahezu wartungsfrei und bietet bei einfacher Bedienung ein hohes Maß an Versorgungssicherheit.
• Ausgaben für einen Heizungskessel können eingespart werden.
• Unterhaltungskosten wie Reinigung, Beschaffung und Lagerung von Brennstoffen entfallen.
• Es wird kein Raum für Brennstoffbevorratung oder Kessel benötigt.
• Die Wärme wird mit Arbeitspreis, Grundpreis und Messpreis abgerechnet.
• Die jährlichen Verbrauchskosten sind vergleichsweise stabil und hängen im Wesentlichen nicht an den endlichen Energieträgern Erdöl oder Erdgas.
• Die Pfalzwerke bieten den Kunden Planungssicherheit hinsichtlich der Preisentwicklung.
Das Wohnbaugebiet umfasst eine Fläche von rund 2 Hektar und bietet Platz für ca. 38 Baugrundstücke mit einer durchschnittlichen Größe von 500m². Nach dem Inkrafttreten des Bebauungsplanes und der Bodenordnung wird die Ausschreibung der Bauleistungen erfolgen. Mit der Erstellung der Erschließungsanlagen ist Mitte 2009 zu rechnen: Die Herstellung der Straßen mit Beleuchtung und aller Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Grünflächen sowie der Strom-, Gas- und Wasserversorgung wird voraussichtlich Ende 2009 abgeschlossen sein. Die zukünftigen Eigenheimbesitzer werden demnach Anfang 2010 mit dem Bau beginnen können.
Die Erschließungskosten des gesamten Gebiets belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Erschließungspreis pro Quadratmeter von ca. 85 Euro für die Grundstücke. Die Preise für erschlossenes Bauland liegen bei etwa 160 Euro pro Quadratmeter.
Als gesamtverantwortliche Erschließungsträgergesellschaft - Impflingen  werden die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH gemeinsam mit der VR-Bauland Südpfalz GmbH sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung des Gebiets koordinieren und realisieren.
Für die privaten Bauherren ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile: Die Fläche wird schnell und kostengünstig erschlossen, die Eigentümer erhalten alle Leistungen rund um ihr Grundstück aus einer Hand und können sich so auf einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort verlassen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen/Insheim, 28. Januar 2009

Geothermieprojekt der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT / Zweite Bohrung in Insheim begonnen

LUDWIGSHAFEN/INSHEIM, 28.01.2009. In Insheim in der Pfalz hat am Mittwochnachmittag die zweite Bohrung für das geplante Geothermiekraftwerk der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT begonnen. Die Bohrung soll etwa zehn Wochen dauern. Danach kann mit der Errichtung des Kraftwerks über Tage begonnen werden.

Mit der bereits im vergangenen Jahr fertig gestellten Förderbohrung soll im Betrieb aus rund 3.600 m Tiefe über 160 Grad heißes Thermalwasser gefördert und nach der Entnahme der Wärme über die zweite Bohrung wieder in die Tiefe geleitet werden. Bohrleiter Dr. Jörg Baumgärtner vom Landauer Unternehmen BESTEC GmbH ist zuversichtlich, den Zeitplan für die Bohrung einhalten zu können. Die Inbetriebnahme des Kraftwerkes ist für Ende kommenden Jahres geplant.

Das Geothermiekraftwerk in Insheim soll umweltfreundlichen Strom erzeugen und ins öffentliche Netz einspeisen. Geprüft wird außerdem, inwieweit mit der Erdwärme auch Gebäude und Unternehmen in Insheim beliefert werden können. Für die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ist das Projekt in Insheim bereits das zweite Geothermieprojekt: Im benachbarten Landau war Ende 2007 ein vergleichbares Kraftwerk in Betrieb gegangen.

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ist damit in der Geothermienutzung klarer Vorreiter im Oberrheingraben. Diese gilt als einer der interessantesten Regionen Deutschlands für diese Nutzung. Die Pfalzwerke wollen ihr Engagement auf diesem Gebiet auch künftig weiter ausbauen und diese rund um die Uhr verfügbare und preisstabile erneuerbare Energiequelle für ihre Kunden erschließen.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380