Archiv 2004

Ludwigshafen, 14. Dezember 2004

Pfalzwerke stellen sich den Entflechtungsanforderungen

Die Pfalzwerke werden mit dem Bereich Abrechnung (Billing) das Team der prego services GmbH verstärken und 53 Arbeitsplätze in das Unternehmen einbringen. Dies hat der Aufsichtsrat der Pfalzwerke in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Der Aufbau des gemeinsamen Billing von Pfalzwerken und VSE in der prego soll mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2005 realisiert werden.

Außerdem wird das Messwesen und Energiedatenmanagement (Metering) mit elf Arbeitsplätzen in eine gemeinsam mit der VSE AG gehaltene technische Dienstleistungsgesellschaft ausgegliedert. Der Standort wird in Maxdorf sein.

Mit den genannten Maßnahmen werden die Arbeitsplätze innerhalb des Kooperationsverbundes gesichert. Die Übertragung des Bereichs Billing in die prego und die Ausgliederung des Bereichs Messwesen und Energiedatenmanagement (Metering) in eine neue technische Dienstleistungsgesellschaft werden den zu erwartenden gesetzlichen Vorgaben zur Entflechtung gerecht und stellen wirkungsvolle Maßnahmen dar, um die mit der Entflechtung zwangsläufig verbundenen Synergieverluste zu minimieren.

Durch das Zusammenführen der jeweiligen Bereiche wird die Leistungsqualität durch Know-how-Bündelungen und verbesserte Kapazitätsauslastungen gesteigert. Darüber hinaus sollen neben Kosteneinsparungen auch nachhaltige Marktsynergien über Drittmarktgeschäfte erzielt werden, die alleine nicht akquiriert werden können. In diesem unternehmerischen Konzept werden die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Erschließung von Wettbewerbschancen optimal verbunden. 

Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit

Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380

Ludwigshafen, 10. Dezember 2004

1000. Fotovoltaikanlage in Betrieb

Umweltfreundlicher Strom für 1300 Haushalte

Anfang Dezember haben die Pfalzwerke die 1000. Fotovoltaikanlage in ihrem Netzgebiet in Betrieb genommen. Die Anlage mit einer Leistung von 44 Kilowatt befindet sich auf dem Tabakschuppen der Familie Kolb in Kandel, die sich ganz besonders über diesen Zufall freuen kann: Denn Projektleiter Karlheinz Poth und Pressesprecherin Kathrin Heidbrink überreichten Dietmar Kolb am 10. Dezember einen Gutschein für eine Fahrt mit dem Pfalzwerke-Heißluftballon.

Die Pfalzwerke arbeiten seit 1991 im Bereich Solarstrom und haben bisher 1000 Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über fünf Megawatt angeschlossen. Diese Leistung wird in das Netz eingespeist und reicht aus, um jährlich über 1300 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen.

Die meisten Fotovoltaiksysteme sind zirka 40 Quadratmeter groß, erbringen vier bis fünf Kilowatt Leistung und befinden sich schwerpunkt-mäßig auf Privathäusern in der Südpfalz. 34 Solaranlagen wurden auf öffentlichen Gebäuden wie Schulen oder Gemeindeverwaltungen montiert.

Darüber hinaus hat die Pfalzsolar, ein Gemeinschaftsunternehmen der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH und der RWE SCHOTT Solar GmbH, in diesem Jahr eine Großanlage in Neustadt an der Weinstraße errichtet, die bis zu zwei Megawatt Leistung erbringt.


 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit


Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

Ludwigshafen, Wörth am Rhein, 1. Dezember 2004

Energie aus Holzhackschnitzeln

Eine gute Idee wird Wirklichkeit: Heute nahm Margit Conrad, Landesministerin für Umwelt und Forsten, gemeinsam mit Harald Seiter, Bürgermeister von Wörth, und Pfalzwerke-Vorstand Dr. Werner Hitschler die derzeit größte Holzhackschnitzelheizung in Rheinland-Pfalz offiziell in Betrieb.

Die Anlage ist einzigartig in der Region und versorgt zahlreiche Gebäudekomplexe in direkter Nachbarschaft mit umweltfreundlicher Wärme. Dazu gehören das Altenzentrum des Landesvereins für Innere Mission in der Pfalz e.V., zwei Hochhäuser der Wohnbau Wörth am Rhein GmbH sowie einige Mehrfamilienhäuser und verschiedene Liegenschaften der Stadt Wörth. Im September 2004 wurde die Bienwaldresidenz mit alten- und behindertengerechten Wohnungen als letzte Liegenschaft des ersten Bauabschnitts angeschlossen.

Die Pfalzwerke bauten und finanzierten das Projekt. Betreiberin der Anlage ist die Kraft Wärme Wörth GmbH, Ludwigshafen, eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke und des Ingenieurbüros Heinz-Günter Ebert aus Frankenthal.

Kernstück der Nahwärmeversorgung ist die Energiezentrale mit einer Holzhackschnitzelheizung, die 1,5 MW Wärmeleistung erbringt und mit Holz aus dem Bienwald beschickt wird. Die Ressourcen kommen aus der Nachbarschaft – Kosten sparend und umweltfreundlich. Außerdem ist die Wärmeerzeugung CO2-neutral und schont die Atmosphäre. Denn bei der Holzverwertung im Kessel wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben.
Zur Energiezentrale gehört auch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Kraft-Wärme-Kopplung, das das komplette Nahwärmesystem mit Strom versorgt. Bei einer eventuell möglichen Störung im städtischen Netz funktioniert die Wärmeversorgung weiterhin, da das BHKW in diesem Fall als Notstromaggregat arbeitet.

Durch die Verbindung von regenerativer Energieerzeugung mit einem modularen Nahwärmenetz stellen die Pfalzwerke ihr Know-how als innovatives Dienstleistungsunternehmen im Bereich erneuerbarer Energien erneut unter Beweis.

Maxdorf, 15. November 2004

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Maxdorf

Die Pfalzwerke beginnen im November 2004 mit den ersten Kanal- und Straßenarbeiten für das Neubaugebiet „Katzengewanne II“ in Maxdorf.
Heute (15.11.) leisten Verbandsbürgermeister Eckhard Leyser, Ortsbürgermeister Theo Hauck, Bauleiter Steffen Magin von der Sama Bau GmbH und Günter Becht, Pfalzwerke-Abteilungsleiter Energiedienstleistungen, den offiziellen Spatenstich und geben damit den Startschuss für die Bauarbeiten.

Der Bebauungsplan ist rechtskräftig, und das Katasteramt Ludwigshafen konnte bereits mit der Neuordnung der Grundstücke beginnen. Auf einer Fläche von rund vier Hektar können jetzt zirka 57 Ein- oder Mehrfamilienhäuser errichtet werden. Der Vorstufenausbau, zu dem unter anderem Kanalverlegung und Baustraßen gehören, wird Mitte 2005 abgeschlossen sein. Dann kann der private Wohnungsbau beginnen.
Die Pfalzwerke werden das Projekt voraussichtlich in zirka drei Jahren mit dem Endausbau der Straßen abschließen. Die Kosten betragen rund 1,6 Millionen Euro und somit etwa 56 Euro/m².

Als gesamtverantwortlicher Erschließungsträger werden die Pfalzwerke sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung der Fläche koordinieren und realisieren. Daraus ergeben sich für die privaten Bauherren zahlreiche Vorteile: Das Gebiet wird schnell und kostengünstig erschlossen. Außerdem erhalten die Grundstückseigentümer alle Leistungen rund um ihre Fläche aus einer Hand und können sich damit auf einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort verlassen.

Pirmasens, 28.10.2004

Pfalzwerke beraten und informieren auf der hageha in Pirmasens

Visavi – Strom und Wärme aus der Region für die Region: Unter diesem Motto präsentieren sich die Pfalzwerke vom 28.10. bis 02.11.2004 auf der „hageha“ in Pirmasens.

Im Mittelpunkt stehen die Dachmarke visavi sowie innovative Angebote und Dienstleistungen aus dem Bereich regenerative Energien. Dazu gehören zum Beispiel Wärmepumpen, Erdsonden, Tiefengeothermie – Wärme aus dem Erdinnern und Brennstoffzellen – Strom und Wärme aus Wasserstoff.

Zusätzlich stellt die Bestec GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft der Pfalzwerke, ihr Naturstromangebot vor, das bereits mehrfach mit dem Grünen Strom Label in Gold ausgezeichnet wurde.

Privat- und Gewerbekunden können sich außerdem einen Überblick über günstige Stromtarife und Erdgasangebote verschaffen und bekommen Tipps zu energiebewusstem Bauen und Renovieren – ein umfangreiches Spektrum für alle Messebesucher.


Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Heidbrink, Tel. (0621) 585-22 52

Ludwigshafen, 14. Oktober 2004

Pfalzwerke überprüfen Bepflanzungen unter Freileitungen

In den kommenden Wochen und Monaten kontrollieren die Pfalzwerke und beauftragte Fachfirmen die Freileitungen in den Ortsnetzen. Sofern Baumrückschnitte oder Fällarbeiten erforderlich sein sollten, werden die Grundstückseigentümer und Anlieger gebeten, den Fachkräften den Zutritt zu den betroffenen Grundstücksbereichen zu ermöglichen. Die Pfalzwerke führen diese Kontrollen durch, um Unterbrechungen in der Stromversorgung vorzubeugen.

Insbesondere in den ländlichen Gebieten gehen viele Störungen auf umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste zurück, die während vorherrschender Stürme Leitungen berühren oder beschädigen. Aber auch Bäume, die im Laufe der Zeit in die Leitungen hinein wachsen, können Störungen verursachen. Es darf weder zu Berührungen noch zu Annäherungen von Bäumen und Sträuchern an die elektrischen Leitungen kommen. Deshalb müssen auch Pflanzen auf Privatgrundstücken, die durch Leitungen der öffentlichen Stromversorgung überspannt werden, auf die vorgeschriebenen Mindestabstände zurück geschnitten werden. Dies geschieht in den Monaten Oktober bis Februar.

Der Abstand von Bäumen oder Sträuchern zur Leitung sollte bei Niederspannungsleitungen mehr als 2,5 m und bei Mittelspannungsleitungen mehr als 4 m betragen. Idealerweise sollten sich unter der Leitung allenfalls niedrig wachsende Gehölze befinden.

 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Elke Spaeth
Telefon: 0621 585-2380


 

Neustadt an der Weinstraße, 27.08.04

Neustadt-Duttweiler: Neubaugebiet „Am Achtzehnmorgenpfad“

Offizieller Spatenstich

Die Pfalzwerke beginnen im September 2004 mit den ersten Kanal- und Straßenarbeiten für das Neubaugebiet „Am Achtzehnmorgenpfad“ in Neustadt-Duttweiler. Heute (27.08.) leisten Hans Georg Löffler, Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße, und Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, den offiziellen Spatenstich und geben damit den Startschuss für die Bauarbeiten.

Mit einer Fläche von rund sechs Hektar und Platz für zirka 60 Ein-
oder Mehrfamilienhäuser gehört das Projekt zu einem der größten Baugebiete in der Region. Die Pfalzwerke werden die Arbeiten voraussichtlich im Herbst 2005 abschließen. Die Baukosten betragen zirka 1,7 Millionen Euro.

Als gesamtverantwortlicher Erschließungsträger werden die Pfalzwerke sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung der Fläche koordinieren und realisieren. Daraus ergeben sich für die privaten Bauherren zahlreiche Vorteile: Das Gebiet wird schnell und kostengünstig erschlossen. Außerdem erhalten die Grundstückseigentümer alle Leistungen rund um ihre Fläche aus einer Hand und können sich damit auf einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort verlassen.

 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit


Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

Eisenberg, 29.06.04

Mit guten Ideen Zeichen setzen - Pfalzwerke Energiekonzept erhält Energie-Plus-Gütesiegel

Am 29. Juni 2004 treffen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der Realschule Eisenberg, um der Verleihung des Energie-Plus-Gütesiegels der EOR (Effizienzoffensive Rheinland-Pfalz e.V.) teilzunehmen. Mit dem Gütesiegel wird in diesem Jahr das innovative Energiekonzept ausgezeichnet, das die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT aus Ludwighafen bereits 2002 für die Realschule realisierte und seitdem betreibt und optimiert.

Es handelt sich dabei um eine Biomasseheizung, die kostensparend und umweltschonend mit Holzhackschnitzeln beheizt wird. Der Holzheizkessel hat eine Nennwärmeleistung von 260 kW und deckt damit den Grundwärmebedarf der Schule. Um den Wärmebedarf in Spitzenzeiten zu decken, wird zusätzlich ein Niedertemperatur-Erdgaskessel eingesetzt, der zudem die Versorgungssicherheit erhöht.

Das Besondere an der Anlage ist, dass sie als Brennstoff neben Holzabfällen einen außergewöhnlich hohen Anteil an Grünschnitt nutzt, der in großen Mengen im Donnersbergkreis anfällt und bisher als Abfall entsorgt werden musste. Diese biologischen Reststoffe, die vom Strauch- und Heckenschnitt der Privathaushalte, Landschaftsgärtnereien und kommunalen Landschaftspflege stammen, werden zunächst gesammelt, geschreddert und getrocknet. Dabei entsteht ein natürlicher, preiswerter und dennoch effizienter Brennstoff, der dann direkt für die Wärmegewinnung genutzt werden kann.

Den Pfalzwerken ist es gelungen, den Grünschnitt-Anteil zum Betrieb der Biomasseheizung bereits auf 50 Prozent zu erhöhen. Langfristig ist ein Anteil von 70 Prozent geplant. Insbesondere auch dieser Aspekt soll mit dem EnergiePlus-Gütesiegel der EOR gewürdigt werden.

Das Energiekonzept der Pfalzwerke leistet einen wichtigen Beitrag zur Entlastung kommunaler Haushalte. Die Nutzung heimischer Biomasse schafft darüber hinaus Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Dienstleistung sowie in der Land- und Forstwirtschaft. Sie trägt damit zur Wertschöpfung und Sicherung der sozialen Strukturen in unserer Region bei. Weil bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben, dient die Energieerzeugung aus Biomasse zudem auch dem Klimaschutz.

 

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Elke Spaeth
Telefon: 0621 585-2380

Ludwigshafen, 09. Juni 2004

Pfalzwerke erhöhen Anzahl der Ausbildungsplätze

Die Pfalzwerke werden zum 25.08.2004 die Anzahl der neu einzustellenden Auszubildenden um 40% von ursprünglich 12 auf 17 erhöhen. Dies entschied der Vorstand diese Woche. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres können 8 kaufmännische und 9 technische Auszubildende bei den Pfalzwerken ins Berufsleben starten. Damit beläuft sich die Anzahl der zum Stichtag 25.08.04 beschäftigten Auszubildenden auf 46. Interessierte richten Ihre Bewerbung bitte direkt an die Personalabteilung in Ludwigshafen.
 

PFALZWERKE  AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Elke Spaeth
Telefon: 0621 585-2380

 

Ludwigshafen, den 07.06.2004

Virenwarnung

Mit Absender Pfalzwerke werden aktuell "Viren-Mails" folgenden Inhalts versandt:

"Guten Tag,
Da Sie vor einiger Zeit ihren PFALZWERKE-Tarif bei uns gewechselt haben, müssen wir darauf hinweisen, dass Ihre Zahlung noch nicht bei uns eingegangen ist.
Leider müssen wir darauf hinweisen, das rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet werden können.
Alle Informationen bezüglich diesem Tarifes finden Sie im mitgesendetem Dokument.

Hochachtungsvoll
R. Peters


### Peters Multi- Media GmbH
### www.pfalzwerke.de"

_____________________________________

Für den Leser ist die wahre Identität des Versenders nicht ersichtlich bzw. er kann nur auf Pfalzwerke schließen. Mit dem Öffnen des Anhangs wird der Virus "Sober" aktiviert.

Es handelt sich um von Dritten gefälschte E-Mails, die im Namen der Pfalzwerke verschickt werden. Die Pfalzwerke distanzieren sich ausdrücklich vom Inhalt dieser E-Mails.

PFALZWERKE  AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Elke Spaeth
Telefon: 0621 585-2380

Ludwigshafen, Neustadt an der Weinstraße, 1. Juni 2004

Solarpark Neustadt offiziel in Betrieb

Umweltfreundlicher Strom für 700 Haushalte

Eine gute Idee wird Wirklichkeit: Heute nahm Margit Conrad, Ministerin für
Umwelt und Forsten von Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit Hans Georg Löffler, Oberbürgermeister von Neustadt an der Weinstraße, Pfalzwerke-Vorstand Dr. Werner Hitschler, Thomas Pflug, Vorstandsmitglied RWE Solutions, und Dr. Udo Ungeheuer, Vorstandssprecher SCHOTT Glas, den Solarpark in Neustadt an der Weinstraße offiziell in Betrieb.

Auf einer Fläche von zirka 70.000 Quadratmetern – das entspricht einem Areal von rund sieben Fußballfeldern – erzeugt die Anlage eine Leistung von zwei Megawatt und ist damit eines der größten Solarstromkraftwerke Deutschlands. Die Energie wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist, und rund 700 Haushalte können sich auf Ökostrom aus der Nachbarschaft verlassen.

Für die Umwelt bietet der Solarpark eine Reihe entscheidender Vorteile: Die Module liefern Strom, ohne den Treibhauseffekt weiter zu verstärken – jährlich werden sogar zirka 1.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Außerdem entstehen bei der Energieproduktion weder Emissionen noch Lärm, und die begrenzten Ressourcen an Kohle, Öl und Gas werden dabei geschont.

Die Pfalzsolar, ein Gemeinschaftsunternehmen von RWE SCHOTT Solar GmbH und Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, plante und baute die Anlage im Gewerbegebiet „Solarpark Flugplatz Lilienthal“ – einem ehemaligen Kasernen-areal im Ortsteil Lachen-Speyerdorf und investierte rund acht Millionen Euro in das Projekt.

Durch den engen Schulterschluss zwischen den Pfalzwerken, der Pfalzsolar als Investor, der Stadt Neustadt an der Weinstraße und der Wirtschaftsentwicklungs-gesellschaft Neustadt wurde die Fotovoltaikanlage in Rekordzeit genehmigt. Nach nur zwei Monaten Bauzeit konnte die Stromlieferung im Januar dieses Jahres aufgenommen werden.

Drei Viertel der Modulfläche wurden an die Deutsche Solarkraftwerke Verwaltungs GmbH verkauft, die in eigener Regie Anteile an der Anlage über einen Fonds
vermarktet hat. Diese Fondsanteile befinden sich jetzt im Besitz interessierter Bürger. Ein Viertel der Modulfläche gehört der Pfalzsolar GmbH und wird von ihr betrieben.


Technische Daten:

Leistung:     ca. 2 MWp (Megawatt peak, Spitzenleistung)
Anzahl der Teilanlagen:  7 Stück
Leistung pro Teilanlage:   ca. 287 kWp (Kilowatt peak, Spitzenleistung)
Anzahl der Module   6.264
Anzahl der Zellen   1.482.624
Gesamtfläche der Module  16.662 m²
Gesamtfläche der Anlage  57.500 m²
CO2-Einsparung   ca. 1.000 t CO2 pro Jahr

 

Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Kathrin Heidbrink
Tel. (0621) 585-2252

RWE SCHOTT Solar, Öffentlichkeitsarbeit
Lars Waldmann
Tel.: (06023) 91 1811

Ludwigshafen, 11.03.04

Großauftrag für die Pfalzwerke


Die Pfalzwerke werden ab September dieses Jahres den Standort Wörth des Papierstellers Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG mit Strom versorgen. Der Vertrag läuft zunächst über zwei Jahre und umfasst die Lieferung von etwa 640 Mio. KWh. 

Entscheidend für die Auftragsvergabe waren zwei Gründe: das wirtschaftlich interessante Angebot der Pfalzwerke sowie die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Unternehmen. Denn bereits im vergangenen Jahr beauftragte Palm die Pfalzwerke mit der Stromversorgung von insgesamt 16 Fabriken in Deutschland und in den Niederlanden.

Die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG mit Sitz in Aalen (Baden-Württemberg) gehört mit rund 2600 Mitarbeitern und einem Umsatz von 600 Mio. € im Jahr 2003 zu den größten deutschen Papierherstellern.

 


PFALZWERKE  AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

Ludwigshafen, 11.03.04

Neue Wärmeversorgung in Weingarten


umweltfreundlich und wirtschaftlich


Die Pfalzwerke betreiben für den Sportverein 1946 Weingarten eine Holzpelletheizung, die für warmes Wasser und angenehme Temperaturen in den Wirtschaftsräumen und sanitären Anlagen der Stadiontribüne sorgt.

Im Rahmen des Contractingvertrages haben die Pfalzwerke die Anlage auch finanziert und übernehmen das Energiemanagement mit Pelletbeschaffung und Wartung. Damit sichert sich der SV Weingarten einen Rund-um-Wärmekomfort für die nächsten 13,5 Jahre – kosten- und energieeffizient.

Den Versorgungsvertrag unterzeichneten heute Willi Behr, Vorsitzender des SV Weingarten, und Günter Becht, Leiter der Abteilung Energiedienst-leistungen bei den Pfalzwerken.

Kernstück der Holzpelletheizung ist ein Kessel mit 60 Kilowatt Leistung in einem separaten Anbau neben dem Clubheim – direkt am Stadion. Die Pellets lagern in einem Betonbunker, der an den Heizraum angrenzt, und werden bei Bedarf über eine Förderschnecke zum Kessel transportiert.

Über Versorgungsleitungen gelangt die Wärme in das Clubhaus, wo sie in einem großen Pufferspeicher zwischengelagert werden kann. Eine elektronisch gesteuerte Verteileranlage gibt die Wärme entsprechend den Anforderungen an die verschiedenen Verbraucher weiter.

Für die Umwelt bietet das neue Konzept zwei entscheidende Vorteile: Die Wärmeerzeugung ist CO2 neutral und schont die Atmosphäre. Denn bei der Verbrennung wird nur die Menge an CO2 frei, die die Pflanzen während des Wachstums aufgenommen haben. Außerdem werden nachwachsende Rohstoffe aus der Region verwendet, so dass lange Transportwege entfallen.

 

PFALZWERKE  AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

 

Ludwigshafen, Bingen, 08.03.04

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Bingen

Heute haben Birgit Collin-Langen, Oberbürgermeisterin von Bingen, und Günther Koch, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, den Rahmenvertrag für die Erschließung des Baugebiets in Bingen-Dromersheim unterzeichnet.

Die Pfalzwerke aus Ludwigshafen sind einer der größten Anbieter von Erschließungsmaßnahmen in der Region und erhielten mit einem überzeugenden Konzept, großer Fachkenntnis und zahlreichen Referenzobjekten den Zuschlag für das Projekt.

Das Erschließungsgebiet auf rund 30 Hektar bietet Platz für zirka 400 Ein- oder Mehrfamilienhäuser und bildet gemeinsam mit den Wohnbauerweiterungs-flächen in Büdesheim und Sponsheim eine der größten Bauflächen der Region.

Die Pfalzwerke erstellen für das gesamte Areal ein Rahmenkonzept, aus dem mehrere Bauabschnitte entwickelt werden. Die Erschließungsarbeiten für den ersten Abschnitt beginnen voraussichtlich im Sommer/Herbst 2005, sodass eine Wohnbebauung ab 2006 möglich sein wird.

Der Ausbau des gesamten Erschließungsgebiets erfolgt schrittweise – Start  und Entwicklung des Projekts sind unter anderem maßgeblich von der  Akzeptanz der beteiligten Grundstückseigentümer und dem Wohnraumbedarf abhängig. Die Wohnbauentwicklung soll gemeinsam und Hand in Hand mit den Grundstückseigentümern erfolgen. Daher sieht die einstimmige Beschluss-fassung des Stadtrates vor, dass die verbindliche Bebauungsplanung erst erfolgt, wenn auf breiter Ebene Konsens erzielt wurde und die Eigentümer dem Gesamtkonzept zugestimmt haben.

Ziel der Stadt ist es, über einen Zeitraum von etwa 15 bis 20 Jahren private Wohnbauflächen in dem Gebiet zur Verfügung zu stellen und damit attraktiven Wohnraum für ihre Bürger sowie die Rhein-Main-Region anzubieten.

Die Realisation des Projektes soll sehr zeitnah beginnen:
Im Anschluss an ein vorbereitendes Gesamtplanungskonzept, das wahrscheinlich bereits im Sommer dieses Jahres vorliegen kann, ist eine Veranstaltung für die Grundstückseigentümer im Wohnbauentwicklungsgebiet vorgesehen, um Kostenkalkulation und -verteilung für die notwendigen Maßnahmen darzustellen. Außerdem wird über die weitere Vorgehensweise im Detail informiert. Wenn die Zustimmung aller Eigentümer im ersten Erschließungsabschnitt vorliegt, kann die konkrete Bebauungsplanung beginnen. Die Stadt Bingen und vor allem die Pfalzwerke stehen den einzelnen Eigentümern in jedem Stadium beratend zur Seite.

 


PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink
Telefon: 0621 585-2252

 

Pressestelle
der Stadt Bingen

Jürgen Port
Telefon: 06721 184-142

Ludwigshafen, 09.01.04

Solarstrom: Pfälzer Großprojekt in Betrieb

In Neustadt an der Weinstraße ist heute eine der deutschlandweit größten Solarstromanlagen ans Netz gegangen. Auf etwa 70.000 Quadratmetern – das entspricht einer Grundfläche von über sieben Fußballfeldern – werden insgesamt 2 Megawatt umweltfreundlicher Strom produziert. Damit können rund 700 Haushalte dauerhaft versorgt werden.

Die Pfalzsolar GmbH plante die Anlage, baute sie innerhalb einer Rekordzeit von nur zwei Monaten auf dem ehemaligen Kasernen-areal „Edon" in Lachen-Speyerdorf auf und investierte rund acht Millionen Euro in das Projekt. Das Unternehmen ist ein 50:50 Joint Venture der RWE SCHOTT Solar GmbH und der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, einer 100-prozentigen Tochter der Pfalzwerke.


 

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Kathrin Heidbrink
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Ludwigshafen, 11.12.03

Dr. Werner Hitschler zum neuen Vorstandsmitglied der Pfalzwerke bestellt

Dr. Werner Hitschler (43) wird zum 1. März 2004 neues Mitglied des Vorstandes der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Er tritt damit die Nachfolge des seit 1.10.03 in den Vorstand der RWE Westfalen-Weser-Ems AG gewechselten Juristen Dr. Knut Zschiedrich an.

Herr Dr. Hitschler war zunächst für die BASF AG, Ludwigshafen, und BASF Corporation, USA, tätig. Danach hatte er Führungspositionen im Deutsche Bahn Konzern in Berlin und Frankfurt inne. Seit dem Wechsel zur Heidelberger Druckmaschinen AG im Jahr 2000 war Dr. Hitschler als Direktor Finanzen im Market Center „Western Europe, Middle East and Africa“ und verantwortete in der Geschäftsführung einer Vertriebsgesellschaft in Paris die Bereiche Finanzen und Controlling.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Hitschler ist ab März 2004 für das kaufmännische Vorstandsressort der Pfalzwerke verantwortlich.

 

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