Archiv 2011

Ludwigshafen, 09. Dezember 2011

Unzureichende Regelungen zur Einführung neuer Umlage

„Unsere Volkswirtschaft und unser Lebensstandard sind abhängig von industrieller Produktion. Voraussetzung hierfür ist eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Die Politik beschließt eine Entlastung der stromintensiven Industrie und versäumt es die benötigten Prozesse und Rahmenbedingungen zu schaffen und die Bürger über die Auswirkungen dieser neuen Regelung zu informieren.“ Das erklärte Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaftlegen.


Stromintensive Industriebetriebe können nach den neuen Regelungen in § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung bei einem bestimmten Verbrauchsverhalten auf Antrag eine vollständige Netzentgeltbefreiung rückwirkend zum 01. Januar 2011 beantragen. Bereits in der Vergangenheit hatten Industriebetriebe, die mehr als 7000 Stunden im Jahr Strom bezogen und insgesamt mehr als zehn Gigawattstunden verbrauchten, Anspruch auf ein verringertes Netzentgelt. Laut Angaben der Bundesnetzagentur betrifft dies deutschlandweit 550 Firmen. Mit der Änderung der Stromnetzentgeltverordnung werden diese Unternehmen auf Antrag vollständig von den Netznutzungs-entgelten befreit. Diese Entlastung der stromintensiven Industrie wird über eine zusätzliche Umlage für alle anderen Stromkunden ab 2012 erhoben. Außerdem werden die Netzentgeltrabatte für unterbrechbare Speicherheizungen und Wärmepumpen umverteilt, da sie zur Stabilität der Netze beitragen.


Wie und in welcher Höhe diese Umlage kalkuliert wird und an die Kunden weitergegeben werden muss, ist für die Stromlieferanten derzeit offen. Mit der Neuregelung der Stromnetzverordnung wird erneut eine staatliche Umlage eingeführt, die von den Energieversorgungsunternehmen an die Kunden weiter gegeben werden muss. Das Zeitfenster lässt zudem keine fristgerechte Einführung und Kundeninformation zu, sodass diese Erhöhung im Laufe des Frühjahres 2012 rückwirkend umgesetzt werden muss. „Die Energiewende gibt es nicht zum Nulltarif. Die Politik sollte ehrlicher über die politisch gewollte Kostensteigerung informieren und verlässliche Rahmenbedingungen für die Energieversorger und ihre Kunden schaffen“, so Pfalzwerke-Vorstandsmitglied Dr. Hitschler.

Ludwigshafen, 21. November 2011

Baulanderschließung „Nordrieth I“ in Mettenheim

Am heutigen Montag übergeben der Ortsbürgermeister Leo Jugenheimer, der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeine Eich, Gerhard Kiefer, die Vorstandsmitglieder der Sparkasse Worms-Alzey-Ried mbH, Franz Horch und Norbert Zubiller, sowie der Geschäftsführer der Erschließungsgesellschaft der Sparkasse Worms-Alzey-Ried mbH (ESW), Frank Belzer, und Günter Becht als Geschäftsführer der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH (PPPG) das Baugebiet „Nordrieth I“ in Mettenheim seiner Bestimmung. Eigenheimbesitzer können sodann mit dem Hausbau beginnen.

Im Mai 2008 war der Erschließungsvertrag von der Ortsgemeinde Mettenheim, der PPPG und der ESW unterzeichnet worden. Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet „Nordrieth I“ hatten am 1. Juni 2011 begonnen und konnten noch vor Ende November 2011 abgeschlossen werden. Das Baugebiet wird 2014 vertragsgemäß mit dem Endausbau abgeschlossen werden.

Das zukünftige Wohnbaugebiet umfasst Bauflächen von rund 2,6 Hektar und bietet Platz für ca. 53 Baugrundstücke mit einer mittleren Größe von 400 bis 600 m². Die Grundstückspreise für erschlossene Grundstücke liegen bei 130 Euro/m². Die Gesamtkosten der Erschließung belaufen sich damit auf insgesamt rund 1,6 Millionen Euro. Die gesamtverantwortlich agierende Erschließungsgesellschaft Mettenheim GdbR hat sämtliche Maßnahmen zur Erschließung des Gebiets koordiniert und realisiert. Das Bauland konnte so schnell und kostengünstig erschlossen werden.

Dortmund/Ludwigshafen, 17. November 2011

Umspannanlage Weingarten nimmt Betrieb auf

Umspannanlage Weingarten sichert Stromversorgung im Großraum Germersheim und Maximiliansau.

In den Bau der Umspannanlage investierten Amprion und die Pfalzwerke 16,3 Millionen Euro.

Am heutigen Donnerstag, 17. November, nahmen der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion und die Pfalzwerke die neue Umspannanlage Weingarten offiziell in Betrieb. Die Anlage sichert den gestiegenen Energiebedarf im Großraum Germersheim und Maximiliansau. Die beiden Unternehmen investierten in den Bau der Anlage in den vergangenen drei Jahren insgesamt 16,3 Millionen Euro.
Zusätzlicher Energiebedarf in der Region, wie aus dem Industriegebiet um Wörth, machte die Neustrukturierung des Stromnetzes notwendig. Die neue Umspannanlage sichert die Energieversorgung in der Region langfristig.
Um die neue Anlage an das 380-Kilovolt(kV)-Netz anschließen zu können, wurde eine vorhandene 380-kV-Leitung an dieser Stelle aufgetrennt und in die Umspannanlage geführt. Hier wird die Spannung auf die im Verteilnetz der Pfalzwerke notwendigen 110 kV herunter transformiert. Eine entsprechende 110-kV-Leitung der Pfalzwerke war ebenfalls bereits vorhanden.
Die Entscheidung über die Errichtung der Umspannanlage wurde 2008 getroffen. Die gesamte Bauzeit betrug etwa drei Jahre. Die Anlage ist insgesamt rund 2000 Quadratmeter groß.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Marian Rappl, Leiter Unternehmenskommunikation Amprion
T +49 231 438-3679,
M + 49 172 56 16 712,
F +49 231 438-383679
E-Mail: marian.rappl@amprion.net

Elke Spaeth, Leitung Unternehmenskommunikation Pfalzwerke
T +49 621 585-2380
E-Mail: elke_spaeth@pfalzwerke.de

Amprion – das starke Netz für Energie
Die Amprion GmbH ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa und betreibt mit 11.000 Kilometern das längste Höchstspannungsnetz in Deutschland. Von Niedersachsen bis zu den Alpen werden mehr als 27 Millionen Menschen über das Amprion-Netz versorgt. Als innovativer Dienstleister bietet Amprion Industriekunden und Netzpartnern höchste Versorgungssicherheit. Das Netz mit den Spannungsstufen 380.000 und 220.000 Volt steht allen Akteuren am Strommarkt diskriminierungsfrei sowie zu marktgerechten und transparenten Bedingungen zur Verfügung. Darüber hinaus ist Amprion verantwortlich für die Koordination des Verbundbetriebs in Deutschland sowie im nördlichen Teil des europäischen Höchstspannungsnetzes.

Amprion in Zahlen

 Jahrestransportleistung (TWh)  ca. 194
 Einspeise- und Entnahmestellen  395
 Aktive Händler in der Regelzone  350
 Bilanzkreise in der Regelzone  700
 Mit Biotopmanagement gepflegtes Land (ha)  10.500
 Netzlänge in km (380 kV)  5.300
 Netzlänge in km (220 kV)  5.700
 Versorgte Fläche (km²)  73.100
 Einwohner im Netzgebiet (Mio.)  ca. 27
 Installierte elektrische Leistung in der Regelzone (GW)  ca. 45
 Mitarbeiter  850

 

Pfalzwerke – Gute Ideen voller Energie
Regionale Verbundenheit, Innovationskraft, Nachhaltigkeit und Kundennähe bilden die Basis für das unternehmerische Handeln der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Als moderner Energiedienstleister bieten die Pfalzwerke zusammen mit ihren Beteiligungen und rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe umfassende Leistungen rund um Strom, Wärme, Erdgas und Erneuerbare Energien. Seit fast 100 Jahren sind die Pfalzwerke mit zuverlässiger Energieversorgung und flexiblem Service vor Ort ein kundenorientiertes Unternehmen, das sich mit innovativen Ideen für die Zukunft der Region engagiert. Mit zirka 300.000 Stromkunden und 52.000 Erdgaskunden bei der Pfalzgas ist das Unternehmen der größte Energieversorger in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis. Seit einigen Jahren sind die Pfalzwerke zudem mit ihrer Internetmarke 123energie auch bundesweit am Strom- und Gasmarkt vertreten und konnten ihren Kundenstamm so um weitere 200.000 Kunden erweitern.

Pfalzwerke in Zahlen:

 Unternehmenssitz:  Ludwigshafen
 Umsatz:  1,82 Mrd. Euro
 Anteil kommunaler Eigentümer:  über 70 %
 Mitarbeiter:  rund 900
 Stromleitungsnetz:  über 14.450 km
  Stromabgabe:  8.500 GWh
 Gasvertrieb:  680 GWh
 Netzgebiet:  ca. 6000 km2

Ludwigshafen, 07. November 2011

Übergabe von Pfalzwerke-Vorzugsaktien an die Gemeinden Göllheim, Herxheim und Schwegenheim

Am vergangenen Freitag, 4. November 2011, übergaben die beiden Vorstandsmitglieder der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Herr René Chassein und Herr Dr. Werner Hitschler, Pfalzwerke-Vorzugsaktien an die Gemeinden Göllheim, Herxheim und Schwegenheim. Die Gemeinden hatten im Oktober das Angebot der Pfalzwerke zur Beteiligungsmöglichkeit mit Vorzugsaktien angenommen. Vorzugsaktien sind mit dem Recht auf eine Dividenden-Ausschüttung versehen, im Gegensatz zu Stammaktien berechtigen Vorzugsaktien jedoch nicht zur Ausübung eines Stimmrechts.

Zur feierlichen Übergabe der Aktienpakete kamen folgende Gemeindevertreter in die Hauptverwaltung der Pfalzwerke nach Ludwigshafen: Bürgermeister Klaus-Dieter Magsig und Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller aus Göllheim, Bürgermeister Franz-Ludwig Trauth aus Herxheim und Bürgermeister Peter Goldschmidt sowie der Erste Beigeordnete Roland Haag aus Schwegenheim.

„Uns ist die sichere und nachhaltige Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Herzensangelegenheit. Deshalb haben wir auch dieses Mal die Gelegenheit ergriffen und das Angebot der Pfalzwerke angenommen. Bei der Ausgabe der Klimaschutzzertifikate der Pfalzwerke waren wir damals auch schon dabei“, unterstrich Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller aus Göllheim. Die Gemeinde hat ein Paket mit 878 Aktien mit einem Volumen von 100.000 Euro gezeichnet. Für Gleiches hat sich die Gemeinde Herxheim entschieden, während die Verbandsgemeinde Göllheim sich mit 615 Aktien und einem Volumen von 70.000 Euro beteiligt.

Ludwigshafen, 26. Oktober 2011

Pfalzwerke eröffnen neuen Service-Punkt in Landstuhl

Am heutigen Mittwoch wird in der Kaiserstraße 58 (im ehemaligen Blumenhaus Dengel) in Landstuhl der neue Service-Punkt der Pfalzwerke offiziell eröffnet. Mit den neuen Büro- und Ausstellungsräumen im Zentrum von Landstuhl intensiviert das Unternehmen nun auch in der Westpfalz die persönliche Beratung in allen Fragen rund um das Thema Energie.
In Zukunft werden vom Service-Punkt alle Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten sowie die Störungsbehebung in über 100 Gemeinden der Westpfalz koordiniert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ferner:


Ansprechpartner für Bauherren
o provisorische Bauanschlüsse
o Abwicklung von Hausanschlüssen: Angebote, Koordination und Ausführung Ansprechpartner für Installateure

Ansprechpartner für Installateure
o technische Anschlussbedingungen
o Zählertechnik

Ansprechpartner für Grundstücks- und Hauseigentümer
o Isolieren von Freileitungen infolge von Bauarbeiten
o Dachreparaturen im Bereich des Dachständers
o Freischneiden von Freileitungen im Bereich des Gefahrenbereichs

Ansprechpartner für Baufirmen
o Trassenauskunft bei Hoch- und Tiefbauarbeiten

Ansprechpartner für Schausteller
o Fest- und Kerweanschlüsse

 

Darüber hinaus werden die Energieberatungsexperten vom Energiezentrum der Pfalzwerke in Rockenhausen regelmäßig in den Service-Punkt kommen, um eine Energieberatung vorzunehmen. Auf Wunsch können mit den Beratern auch individuelle Termine für ein Beratungsgespräch vereinbart werden – im Service-Punkt oder auch direkt vor Ort beim Kunden.
Zur offiziellen Eröffnung sind neben Vertretern des Stadtrats und geladenen Gästen mit Herrn René Chassein und Herrn Klaus Grumer der Vorstand der Pfalzwerke sowie der Bürgermeister von Landstuhl vertreten. Der Betrieb des Service-Punktes wurde bereits am 18. Oktober 2011 aufgenommen.

Öffnungszeiten Service-Punkt Landstuhl:
Donnerstag: 7.30 – 16.00 Uhr
Freitag: 7.30 – 15.00 Uhr

Ludwigshafen, 22. September 2011

Baulanderschließung in Minfeld

Am 16. September 2011 gaben Ortsbürgermeister Manfred Alois Foos, Verbandsbürgermeister Volker Poß, Kandel; Dieter Zeiß, Vorstandsmitglied der VR-Bank Südpfalz eG; Günter Becht, Geschäftsführer der PPPG, Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH und Hans-Michael Gieske, Geschäftsführer der VR Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz mbH mit der Durchtrennung des roten Bandes das Baugebiet „Im Sand“ seiner Zweckbestimmung.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 22.Oktober 2010 hatten die Erschließungs- arbeiten für das Neubaugebiet „Im Sand“ in Minfeld begonnen. Im Dezember 2008 war der entsprechende Vertrag dafür von der Ortsgemeinde, der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, der VR-Bauland Südpfalz GmbH und den Verbandsgemeindewerken Kandel unterzeichnet worden.
Die Bauzeit wird gemäß Planung im Spätsommer 2011 abgeschlossen sein, dann können künftige Eigenheimbesitzer mit dem Hausbau beginnen. Das zukünftige Wohnbaugebiet umfasst eine Fläche von rund 2 Hektar und bietet Platz für ca. 48 Baugrundstücke in einer Größe von 350 bis 600 m². Die Erschließungskosten werden bei ca. 70 €/m² liegen, so dass die Bauinteressenten mit Grundstückspreisen von 140 - 165 €/m² rechnen können. Die Erschließungskoten insgesamt belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

Als gesamtverantwortliche Erschließungsträgergesellschaft Südpfalz - Minfeld GdbR werden die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH gemeinsam mit der VR-Baulandentwicklungsgesellschaft Südpfalz GmbH sämtliche Maßnahmen zur Vorbereitung des Gebiets koordinieren und realisieren.

Für die privaten Bauherren ergeben sich daraus zahlreiche Vorteile: Die Fläche wird schnell und kostengünstig erschlossen, die Eigentümer erhalten alle Leistungen rund um ihr Grundstück aus einer Hand und können sich so auf einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort verlassen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing

Ludwigshafen, 25. August 2011

Trafotransport der Superlative von Germersheim nach Weingarten

Am Samstag, 27. August, wird zwischen Germersheim und Weingarten ein imposanter Schwertransport die Nacht erhellen. Transportiert wird ein Transformator, der für die Umspannanlage Weingarten bestimmt ist. Die Abmessungen und das Gesamtgewicht der Zugkombination samt Ladung lassen die Dimension erahnen: 69 m Länge, 4,10 m Breite, 4,75 m Höhe (absenkbar auf 4,55 m) und ein Gesamtgewicht von 510 Tonnen. Um einen reibungslosen Transport zu gewährleisten, waren Vorarbeiten wie Hilfsbrücken und die Demontage von Schutzplanken erforderlich. Der Transport führt vom Bahnhof Germersheim durch das US Depot und das angrenzende Waldgebiet weiter durch die Ortsdurchfahrt Westheim in Richtung Schwegenheim, wo er schließlich unmittelbar vor der Brücke über die B 272 nach links über einen Wirtschaftsweg zum Ziel Umspannanlage Weingarten gelangt.

Der neue Transformator, dessen Transport im Auftrag der Amprion GmbH durchgeführt wird, sichert die Zukunft und den Ausbau der Region um Germersheim. Insgesamt 5 Tage war der Schwertransport unterwegs. Am 22. August wurde der Trafo in der Umspannanlage Bürstadt verladen und ging dann per Schiene zur Umsatzstelle Germersheim. Am 29. August findet die Fundamentstellung in Weingarten statt.

Hintergrundinfo: Transformator
Zur möglichst verlustarmen Übertragung wird elektrische Energie auf ihrem Weg vom Kraftwerk zum Verbraucher über mehrere Spannungsebenen transportiert. In den Umspannwerken wird die Spannung mit Hilfe eines Transformators von einer höheren in eine niedrigere gebracht. Die optimale Spannungsebene wird dabei je nach zu übertragener Leistung und Entfernung gewählt.

Ludwigshafen, 16. August 2011

Pfalzwerke erweitern Fuhrpark mit erstem Elektroauto

Leise, effizient und klimaschonend – so lauten einige wichtige Vorteile im Zusammenhang mit der Elektromobilität. Aus diesem Grund erweitert die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ihren Fuhrpark mit Elektroautos von Mercedes Benz. Die erste Mercedes A- Klasse E- Cell wurde gestern feierlich übergeben, es ist das erste Elektroauto von Mercedes Benz, welches in Rheinland- Pfalz künftig unterwegs sein wird.

Insgesamt erhalten die Pfalzwerke von Mercedes Benz vier A- Klasse – E- Cell- Modelle – bis Ende Oktober sollen die drei restlichen Autos übergeben werden. Zwei der vier neuen Elektroautos werden dann im Fuhrpark der Pfalzwerke eingesetzt, je ein Auto wird in den Energieberatungsstellen des Unternehmens in Kandel und Rockenhausen getestet. „Die Übernahme und der Einsatz der vier A- Klasse Elektroautos ist die konsequente Fortentwicklung unserer bewährten Zusammenarbeit mit Mercedes und unterstreicht den Anspruch der Pfalzwerke, das Thema Elektromobilität kompetent zu besetzen und in die eigene Produktentwicklung zu integrieren“, sagt Pfalzwerke- Vorstandsmitglied René Chassein.

Die Autos haben jeweils eine Leistung von 70 KW und eine Reichweite von etwa 200 Kilometern. Insgesamt bringt Mercedes Benz in diesem Jahr europaweit 500 A- Klasse E- Cell- Modelle auf den Markt.   

 

Ludwigshafen, 12. Juli 2011

Pfalzwerke kooperieren mit Opel

Wenn Ende des Jahres das neue Elektrofahrzeug von Opel der Ampera auf den Markt kommt, sind Kunden der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
ganz vorn mit dabei – denn wir werden mit dem Ampera-Stromtarif aus 100% regenerativen Energien den Fahrern die nötige Energie dazu liefern. Exklusiv für die Kunden des kurz vor der Markteinführung stehenden neuen Elektroautos Opel Ampera haben die Pfalzwerke ein besonders Leistungspaket geschnürt:

Mit der Entscheidung für den Opel Ampera und dem speziellen Stromtarif der Pfalzwerke wird nicht nur die Umwelt durch regenerativ erzeugten Strom entlastet – die Fahrer können auch bares Geld sparen: der Tarif visavi privat Ampera der Pfalzwerke ist im Vergleich 5 Prozent günstiger, als der günstigste Normaltarif. Und das ohne Vorauszahlung! Sicherheit geht vor! Das gilt auch beim Laden eines Elektrofahrzeuges. Dafür kommen die Energieberater der Pfalzwerke direkt zum Kunden nach Hause und
prüfen fachmännisch den vorhandenen Ladestromkreis sowie die dazugehörige Steckdose auf technische Eignung. Natürlich ist diese Leistung bereits inklusive mit dem Abschluss des Stromliefervertrages visavi privat Ampera.Und wer möchte, kann sich von unsereren Energieexperten vor Ort direkt zu allen Themen rund um Energie beraten lassen.

Die Pfalzwerke sind stolz, Partner für den neuen Opel Ampera, der zurzeit in Den Haag der internationalen Presse vorgestellt wird, zu sein: die ersten Reaktionen bezeichnen ihn als das tatsächlich erste voll alltagstaugliche Elektrofahrzeug in Europa. 5000 Bestellungen liegen mittlerweile aus ganz Europa für das revolutionäre Elektromobil vor.
„Damit machen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Energieversorgung von Morgen. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität in der Verwendung von regenerativen Energieträgern liegt. Wir haben schon viele Projekte der Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen realisiert – für uns ist das seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie“, erklärt René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke. „Wir freuen uns, unseren Kunden immer neue und innovative Produkte bieten zu können.“, ergänzt Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel der Pfalzwerke, „Wir sind immer mit dem Finger am Puls der Zeit – die Kooperation mit Opel für den neuen Ampera ist ein weiterer Beweis dafür. Klimaschutz ist für uns kein Imagethema – wir sind überzeugt, dass die Erneuerbaren Energien der richtige Weg dafür sind.“

Mehr Informationen:
http://www.pfalzwerke.de/
http://www.opel-ampera.com/

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Kurfürstenstraße 29, 67061 Ludwigshafen
Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 28. Juni 2011

Pfalzwerke investieren in die Region

In der Region Rockenhausen sind die Anforderungen an die elektrische Energieversorgung in den letzten Jahren stark angestiegen. Auch in Zukunft wird ein steigender Energiebedarf erwartet. Um die Versorgungssicherheit des Wirtschaftsstandorts Rockenhausen dauerhaft zu gewährleisten, passen die Pfalzwerke das Stromnetz jetzt frühzeitig an die neuen erforderlichen Kapazitäten an.


Dazu hat die Pfalzwerke Aktiengesellschaft ein neues 110/20 Kilovolt Umspannwerk (Leistung 31,5/40 MVA) geplant, an das die neue 110 Kilovolt (kV) Hochspannungsfreileitung angeschlossen wird. Das Umspannwerk kann bei noch weiter steigendem Bedarf um einen zweiten Umspanner erweitert werden.
Die Arbeiten für die neue Stromleitungstrasse werden am 11. Juli 2011 beginnen. Der Bau des Umspannwerks beginnt zeitnah. Die Pfalzwerke sichern damit auch aktiv Arbeitsplätze und damit Wertschöpfung in der Region: Für den größten Arbeitgeber der Region, die in Rockenhausen ansässige Keiper Gmbh & Co KG, ist die Leistungserweiterung unerlässlich, um den Produktionsstandort technisch und wirtschaftlich betreiben zu können. Diese nachhaltige Investition wird nicht nur die Weiterentwicklung der Stadt Rockenhausen und der angesiedelten Industrie gewährleisten, sondern auch der Ausbau Erneuerbarer Energien in der Region kann durch diese Leitung ermöglicht werden: Neue Anlagen können direkt an das neue Umspannwerk angeschlossen werden. Damit ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen geschaffen.

Mit dem Bau dieser Leitung realisieren die Pfalzwerke ein langfristiges Investment im Interesse der Region. Die Pfalzwerke nehmen ihre Verantwortung für die Region ernst und bauen das Stromnetz vorausschauend mit Blick auf die künftigen Anforderungen aus. Dabei werden alle energiepolitischen Anforderungen bestehend aus Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Die Pfalzwerke bedanken sich besonders über die ausgesprochen gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen Behörden, aber auch gerade mit den betroffenen Eigentümern, auf deren Grundtücken Arbeiten durchgeführt werden müssen. Bei der Ausführung der Arbeiten haben die Pfalzwerke die Saat- und Erntezeiten der betroffenen Äcker weitmöglichst berücksichtigen. Die notwendigen Rodungsmaßnahmen für die Trasse im Bereich der betroffenen Waldstücke werden gemäß den Naturschutzvorgaben unter Berücksichtigung der Brutzeiten der ansässigen Fauna durchgeführt.

Eckdaten:
- Investitionskosten:
o Leitung: 3 Millionen Euro
o Umspannwerk: 3,2 Millionen
- Leitungslänge: 6,8 km
- 29 neue Stahlgittermasten
- Baubeginn: 11. Juli 2011
- Bauende (voraussichtlich): Ende 2011
- Zusätzliche Vogelschutzmaßnahmen (Markierungen) im Bereich der
„Platte“ werden auf einer Länge von rund 1 Kilometer installiert.
Zusätzlich werden bei einigen Masten als Vogelschutzmaßnahme die
Mastspitzen und das Erdseil auf das Niveau des Waldes abgesenkt.

 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 22. Juni 2011

Pfalzwerke liefern die Energie für neuen Opel Ampera

Wenn Ende des Jahres das neue Elektrofahrzeug von Opel der Ampera auf den Markt kommt, sind Kunden der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ganz vorn mit dabei – denn wir werden mit dem Ampera-Stromtarif aus 100% regenerativen Energien den Fahrern die nötige Energie dazu liefern.

Mit der Entscheidung für den Opel Ampera und dem speziellen Stromtarif der Pfalzwerke wird nicht nur die Umwelt durch regenerativ erzeugten Strom entlastet – die Fahrer können auch bares Geld sparen: der Tarif visavi privat Ampera der Pfalzwerke ist im Vergleich 5 Prozent günstiger, als der günstigste Normaltarif. Und das ohne Vorauszahlung! Sicherheit geht vor! Das gilt auch beim Laden eines Elektrofahrzeuges. Dafür kommen die Energieberater der Pfalzwerke direkt zum Kunden nach Hause und prüfen fachmännisch den vorhandenen Ladestromkreis sowie die dazugehörige Steckdose auf technische Eignung. Natürlich ist diese Leistung bereits inklusive mit dem Abschluss des Stromliefervertrages visavi privat Ampera. Und wer möchte, kann sich von unsereren Energieexperten vor Ort direkt zu allen Themen rund um Energie beraten lassen.
Die Pfalzwerke sind stolz, Partner zu sein für den neuen Opel Ampera, der gerade auf dem Genfer Automobilsalon seine Weltpremiere in der Serienversion gefeiert hat. „Damit machen wir einen weiteren wichtigen Schritt für die Energieversorgung von Morgen. Wir sind überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität in der Verwendung von regenerativen Energieträgern liegt. Wir haben schon viele Projekte der Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen realisiert – für uns ist das seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie“, erklärt Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke. „Wir freuen uns, unseren Kunden immer neue und innovative Produkte bieten zu können.“, ergänzt Ralf Poll, Leiter Vertrieb und Handel der Pfalzwerke, „Wir sind immer mit dem Finger am Puls der Zeit – die Kooperation mit Opel für den neuen Ampera ist ein weiterer Beweis dafür. Klimaschutz ist für uns kein Imagethema – wir sind überzeugt, dass die Erneuerbaren Energien der richtige Weg dafür sind.“

Mehr Informationen:
www.pfalzwerke.de
www.opel-ampera.com

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, Studernheim, 21. Juni 2011

Pfalzwerke übergeben Baugebiet „Studernheim-West“

Die Pfalzwerke haben den Endausbau für das Neubaugebiet „Studernheim-West, Südliche Erweiterung, Abschnitt II“, in Frankenthal-Studernheim abgeschlossen. Mit der symbolischen Durchtrennung des roten Bandes übergaben Theo Wieder, Oberbürgermeister von Frankenthal, und Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, das Baugebiet heute offiziell an die privaten Bauherren.

Das zukünftige Wohnbaugebiet umfasst eine Fläche von rund 6 Hektar und bietet Platz für ca. 152 Baugrundstücke. Die Bauplätze sind zwischen 230 und 760 m² groß. Der Endausbau, zu dem die Herstellung der gepflasterten und asphaltierten Wohnstraßen mit Beleuchtung, Grünflächen sowie der Lärmschutzwall und der Kinderspielplatz gehören, ist bereits abgeschlossen. Der private Wohnungsbau kann nun fortgeführt werden. Die Pfalzwerke planen das Projekt im Herbst 2011 mit den restlichen Pflanzarbeiten abzuschließen. Die Kosten für das Projekt betragen rund 3,5 Millionen Euro. Die Erschließungskosten werden bei rund 60 €/m² liegen. Als gesamtverantwortlicher Erschließungsträger koordinierten und realisierten die Pfalzwerke sämtliche Maßnahmen zur Erschließung des Gebiets.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation & Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, Frankenthal, 30. Mai 2011

Offizielle Baufreigabe in Frankenthal

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT haben im Auftrag der Stadt Frankenthal das Wohnbaugebiet „An der ehemaligen Landwirtschaftsschule“ erschlossen. Das Baugebiet hat eine Größe von 5 Hektar - 2,8 Hektar davon sind für Bauland eingeplant. Für die zukünftigen Eigenheimbesitzer steht hier eine moderne und umweltfreundliche Energieversorgung zur Verfügung: die Häuser werden über Nahwärme aus einem Blockheizkraftwerk in Kombination mit solarthermischen Anlagen versorgt. Die Stadtwerke Frankenthal haben dieses Projekt realisiert.
Heute fand vor Ort die offizielle Baufreigabe für das Baugebiet statt. Oberbürgermeister Theo Wieder und Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, gaben das Baugebiet offiziell frei. Andreas Schwarz, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke und Fritz Schneider, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Frankenthal GmbH gaben zudem mit dem symbolischen Knopfdruck den offiziellen Startschuss für die Nahwärmeversorgung des Baugebietes. Alle Beteiligten betonten dabei besonders die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für private Eigenheime werden nach der Erschließung 62 Bauplätze zur Verfügung stehen. Im Durchschnitt liegt die Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke bei 467 Quadratmeter. Künftige Bauherren können mit rund 280 Euro pro Quadratmeter für erschlossenes Bauland rechnen. Die ressourcenschonende und sichere Wärmeversorgung konnte überzeugen: 80 Prozent der Grundstückseigentümer haben sich für einen Anschluss an die Nahwärmeversorgung entschieden

Ludwigshafen, 27. Mai 2011

TelDaFax Netzzugang dauerhaft gesperrt

Der Kundenservice der Pfalzwerke verzeichnet in den vergangenen Tagen gehäuft Anrufe von betroffenen TelDaFax Kunden mit Berichten über Aussagen des TelDaFax Kundenservice, die nicht den Tatsachen entsprechen. Die Kündigung des Lieferantenrahmenvertrages ist endgültig, damit wird TelDaFax keine Kunden im Netzgebiet der Pfalzwerke mehr beliefern können. Die betroffenen Kunden in der Pfalz und der Saarpfalz sind seit dem 18. Mai 2011 entsprechend der gesetzlichen Regelungen daher in der Ersatzversorgung der Pfalzwerke Aktiengesellschaft.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 24. Mai 2011

50 Jahre gewerblich-technische Ausbildung der Pfalzwerke: „Eine Ausbildung, die den Unterschied macht.“

Heute feiert die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT das 50-jährige Bestehen der gewerblich-technischen Ausbildung im BildungsZentrum in Maxdorf. Zu den Gratulanten gehörten u.a. die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, sowie Vertreter aus Politik und Industrie. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde auch der scheidende Ausbildungsleiter Reinhard Wößner nach 48 Jahren Betriebszugehörigkeit verabschiedet und mit Stefan Winkler der neue Ausbildungsleiter begrüßt.

Der Grundstein für die gewerblich-technische Ausbildung wurde 1961 mit dem Bau eines Ausbildungszentrums in Ludwigshafen-Mundenheim gelegt. 1980 wurde der Neubau in Maxdorf eingeweiht und spätestens damit manifestierte sich das breite, praxisorientierte Ausbildungsprogramm als wichtiger Faktor für den langfristigen Unternehmenserfolg und als elementarer Bestandteil der strategischen Ausrichtung der Pfalzwerke.

Derzeit erhalten 60 Auszubildende bei den Pfalzwerken eine Berufsausbildung im kaufmännischen und technischen Bereich. Damit liegt die Ausbildungsquote im Unternehmen bei 9,3 Prozent. Das Spektrum der angebotenen Berufe reicht vom Elektroniker für Betriebs- und für Automatisierungstechnik über den Mechatroniker,  Verfahrensmechaniker oder Industriekaufmann bzw. -frau bis hin zum Bachelor of Arts für die Studiengänge „Öffentliche Wirtschaft – Versorgungswirtschaft“, „Accounting und Controlling“ sowie „Dienstleistungs-Marketing“.

In Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer wird im BildungsZentrum außerdem die überbetriebliche Ausbildung angeboten. Derzeit nehmen dieses Angebot jährlich rund 200 externe Auszubildende von ca. 40 Unternehmen in Anspruch.

„Eine Ausbildung, die den Unterschied macht“: Dieser Anspruch wird gleich von Beginn an implementiert und basiert auf konstruktivem Feedback, offenem Dialog und gegenseitigem Respekt. Wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist die JuniorFirma, die wie ein selbständiges Unternehmen organisiert ist und von den Auszubildenden geführt wird. Durch reale Projekte, welche die JuniorFirma den Pfalzwerken und ihren Beteiligungsgesellschaften anbietet, wird ein echter Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet.

„Eine Ausbildung, die den Unterschied macht“ zeigt sich auch in den Prüfungsabschlüssen. Die Auszubildenden der Pfalzwerke gehören zu den Prüfungsbesten der IHK Pfalz. Seit 2004 wurde allen ausgelernten Kräften ein Arbeitsplatz angeboten. Das Ausbildungsprogramm zählt zu den anspruchsvollsten in der Branche und ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
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Ludwigshafen, 12. Mai 2011

Neuer Transformator der Pfalzwerke für die Region Zweibrücken

Ein neuer Transformator der Pfalzwerke sichert die Zukunft und den Ausbau der Region um Zweibrücken. Rund 1,5 Millionen Euro investieren die Pfalzwerke in das Projekt. Im Umspannwerk der Pfalzwerke wird die bereits bestehende 110-kV-Anlage erneuert und der vorhandene Transformator durch einen neuen, leistungsstärkeren 40 MVA (Mega-Volt-Ampere) ersetzt.

Der rund 70 Tonnen schwere Koloss wurde von den Männern des Montagetrupps über Schienen und mit Hilfe von Winden auf die Fundamente gesetzt. „Auch für zukünftige Anforderungen sind wir mit dem neuen Umspanner langfristig bestens ausgerüstet. Für die nächsten 40 Jahre ist damit die Versorgungssicherheit für die Region um  Zweibrücken weiter optimiert.“, erklärt Thomas Kaminsky, Projektleiter der Pfalzwerke. „Unsere Verantwortung für die Region nehmen wir ernst: Unsere Investition wird auch dazu beitragen, die Infrastruktur in der Region weiter zu stärken. Die Qualität der Stromversorgung wird verbessert – auch dadurch werden zusätzliche Anreize für Unternehmen geschaffen, hier zu neu zu investieren oder auf bestehende Standorte zu setzen. “, erläutert Kaminsky weiter.

Hintergrund
Wie kommt der Strom über die Hochspannung in die Steckdose?
Wer als Kind noch mit einer elektrischen Eisenbahn spielte kennt die Funktion eines Transformators. Die elektrische Spannung lässt sich erhöhen oder reduzieren – die Eisenbahn fährt schneller oder langsamer. In den Umspannwerken wird für die Stromversorgung die Spannung von einer höheren in eine niedrigere Spannung gebracht, um sie letztlich zu den Kunden zu liefern. Für weite Entfernung wird der Strom auf der Hochspannungsebene „transportiert“ – je höher die Spannung desto geringer sind die Übertragungsverluste.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 5. Mai 2011

Die Pfalzwerke warnen: Gefahr durch Ackerfolien

In der Pfalz laufen die Vorbereitungen auf den Feldern für die Gemüseernte im Frühjahr auf Hochtouren. Hierzu gehört auch die auf den Spargel- und
Gemüsefeldern besonders häufige Verwendung von sogenannten Ackerfolien.

Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren vorgekommen, dass sich diese Folien lösten und in Stromleitungen geweht wurden.
Dies war auch am gestrigen Nachmittag wieder der Fall: rund 600 qm Ackerfolie wurden in der Nähe der B9 bei Rülzheim in eine 110-kV-Hochspannungsleitung geweht. Durch die enorme Größe der Folie waren auch die parallel verlaufende 220-KV-Leitung, eine nahegelegene 20-kV-Leitung sowie der Verkehr auf der B9 gefährdet. Durch das schnelle Eingreifen der Netzinstandhaltung Landau und des Netzteams Kandel der Pfalzwerke konnte die Situation entschärft werden, bevor die Folie mit weiteren Leitungen oder der B9 in Berührung kam.

Ein solcher Vorfall macht aus sicherheitstechnischen Gründen die Abschaltung der Leitungen notwendig. In vielen Fällen kommt es hierbei auch zu Schäden an den Stromleitungen. Die Kunden müssen dann über Umschaltungen wieder an das Stromnetz angeschlossen werden, um die Ausfallzeiten für sie so gering wie möglich zu halten.

Um diese Störungen zu vermeiden, bitten die Pfalzwerke daher die Landwirte dringend, für eine sichere Befestigung ihrer Abdeckfolien zu sorgen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 5. Mai 2011

Pfalzwerke ziehen sich aus Brennstoffzellenprojekt zurück

Die Pfalzwerke Aktiengesellschaft zieht sich aus dem Projekt der Energieversorgung des Kreiskrankenhauses Grünstadt über die Brennstoffzellentechnik zurück.

Nachdem der erste Feldversuch mit der Brennstoffzelle im Februar 2007 mit äußerst zufriedenstellenden 26.400 Betriebsstunden abgeschlossen werden konnte, gelang es im Rahmen eines zweiten Feldversuches nicht, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Fertigungsbedingte Probleme im neuen Zellstapel hatten zu einer Nutzungsgradreduktion und einer verkürzten Lebensdauer geführt. Der Austausch gegen neu entwickelte Zellstapel ist in Grünstadt nicht möglich, da die neuen Module nach einem vollzogenen Designwechsel der Herstellerfirma MTU nicht mit den örtlichen Gegebenheiten kombinierbar sind.

Die Pfalzwerke bedauern sehr, diesen Schritt nach fast drei Jahren intensiver Projektentwicklung machen zu müssen. Alle Projektbeteiligten sehen dennoch die Brennstoffzellentechnologie als eine zukunftsträchtige Technologie, deren Entwicklung weiter voran getrieben werden sollte. Die Rahmenbedingungen am Standort Grünstadt machen diesen Schritt jedoch zum Bedauern der Projektbeteiligten notwendig. Bis Ende Juni wird die technische Anlage komplett aus dem Versorgungsgebäude zurückgebaut. Natürlich wird der pfälzische Energieversorger sein Engagement im Bereich Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz weiter ausbauen und weitere Projekte sind bereits in der Planung.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 03. Mai 2011

Pfalzwerke legen Jahresabschluss und Nachhaltigkeitsbericht vor

- Konzern mit gutem Ergebnis
- Strom- und Gasvertrieb weiter auf Wachstumskurs
- Mitarbeiteranzahl und Ausbildungsquote erhöht

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Zahlen für das Geschäftsjahr 2010.

Veränderungen im Vorstand
Zum 1. April hat René Chassein die Nachfolge von Günther Koch als technischer Vorstand angetreten. Er leitet nun gemeinsam mit Dr. Werner Hitschler die Pfalzwerke: „Für mich ist es wichtig, die fast 100-jährige erfolgreiche Tradition des Unternehmens weiterzuführen und die klaren Stärken des Pfalzwerke-Konzerns wie Innovationskraft und den Mut, neue Wege zu beschreiten, gemeinsam mit unseren engagierten und kompetenten Mitarbeitern weiter auszubauen.“, so Chassein.

Pfalzwerke - Konzern
Die Umsatzerlöse des Konzerns betragen 1.687,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1.764,7 Millionen Euro). Der Rückgang um 77 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr resul-tiert im Wesentlichen aus der Reduzierung des Handelsvolumens der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT mit Stromprodukten an den Großhandelsmärkten. Dieser Schritt wurde planmäßig vollzogen, da Marktopportunitäten an den Großhandels- märkten fehlten. Hinzu kommen die preisbedingten Umsatzrückgänge bei der PFALZGAS GmbH. Die PFALZGAS GmbH hat im Jahr 2010 nicht nur auf Preiserhöhungen verzichtet, hier wurde für die Kunden zudem ein Winterrabatt eingeräumt.

Die Materialaufwendungen liegen mit 1.478,1 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Der wesentliche Faktor hierfür ist der Rückgang der Stromhandelsmengen bei der PFALZWERKE  AKTIENGESELLSCHAFT. Das Konzern-Betriebsergebnis beläuft sich auf 49,8 Millionen Euro (Vorjahr: 52,4 Millionen Euro). 2010 war das erste Abschlussjahr nach neuem HGB, bzw. Bilanzrechts-Modernisierungs-Gesetz (BilMoG). Dies hatte vor allem Auswirkungen auf unser Finanzergebnis, da es wesentliche Zinsänderungseffekte bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zu Lasten des Finanzergebnisses gab. Der Konzernbilanzgewinn stieg von 30,8 Millionen Euro auf 32.3 Millionen Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 85,6 Millionen Euro, womit wir in der Lage waren, unser Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren.
Im Pfalzwerke-Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 934 (Vorjahr: 900) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon in 885 in unbefristeten Arbeitsverhältnissen. „Damit hat sich die Pfalzwerke-Gruppe in dem Jahr nach der Wirtschaftskrise trotz steigender regulatorischer Belastungen hervorragend behauptet“, betonte Vorstandsmitglied Dr. Werner Hitschler bei der Präsentation der Geschäftszahlen.

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr von um 86,1 Millionen Euro auf 1.501 Millionen Euro gesunken. Die Materialaufwendungen reduzierten sich ebenfalls im vergangenen Geschäftsjahr auf 1.342,2 Millionen Euro (Vor-jahr: 1.427,9 Millionen Euro).
Das Betriebsergebnis liegt bei 58,2 Millionen Euro. Trotz rückläufiger Umsatzerlöse aufgrund bewusst eingeschränkter Stromhandelsaktivitäten konnte erneut eine Verbesserung des Betriebsergebnisses von 2,6 Millionen Euro erzielt werden. Der Jahresüberschuss beträgt 16,6 Millionen Euro.
Bei einem gegenüber den Vorjahren vergleichbaren Bilanzgewinn der Aktiengesellschaft von 16,6 Millionen Euro wird wieder eine Dividende von 9,00 Euro pro Stückaktie (Vorjahr: 9,00 Euro) ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und Kommunen im Netzgebiet, denen insgesamt knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören.

Die Stammbelegschaft der Pfalzwerke Aktiengesellschaft umfasste zum Stichtag 31.12.2010 616 Personen (Vorjahr: 610). Hinzu kommen 60 Auszubildende (Vorjahr: 56). Die Ausbildungsquote liegt mit 9,3 Prozent deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,7 Prozent.


Privat- und Gewerbekunden
Im Segment der Privat- und Gewerbekunden belieferten die Pfalzwerke in 2010 über 396.000 Haushalte und Gewerbebetriebe mit Strom. In dieser Zahl sind auch die stetig zunehmenden 1·2·3energie-Kunden enthalten. Hier beliefern wir mittlerweile auch 36.000 Gaskunden bundesweit. Unser Online-Produkt ist sehr erfolgreich und hat auch in 2010 unsere Erwartungen deutlich übertroffen.
Nach wie vor ist das Privatkundensegment durch eine hohe Wechselbereitschaft geprägt. Dennoch verzeichneten wir mit insgesamt nur 12 Prozent eine wesentlich niedrigere Wechselquote im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 22 Prozent.

Strompreisentwicklung
Die Pfalzwerke kaufen Strom im Rahmen einer langfristig orientierten und optimierten Beschaffungsstrategie ein. Aus diesem Grund konnten die Strompreise im  Allgemeinen Tarif auch im gesamten Jahr 2010 stabil gehalten werden. Nachdem die Pfalzwerke zwei Jahre Erhöhungen der Strompreise vermeiden konnten, musste für den 1. Januar 2011 die Anhebung der Verbrauchspreise für Privat- und Gewerbekunden um netto 1,8 Cent pro Kilowattstunde (brutto 2,14 ct/kWh) angekündigt werden. Grund hierfür ist die Erhöhung der Kosten aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2009 bis 2011 um 2,73 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) inkl. Mehrwertsteuer.

73,5 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltung im Netz
In unsere Netze und somit in die Versorgungssicherheit für unsere Kunden in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis haben wir im Berichtsjahr 2010 rund 73,5 Millionen Euro bereit gestellt. Diese Mittel sind direkt in Ausbau und die Instandhaltung technischer Anlagen geflossen „Unabhängig von der bestehenden Erlösobergrenze ist unsere Investitionsbereitschaft in die Versorgungssicherheit im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gestiegen. Die Versorgungssicherheit unserer Kunden in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis stand für die Pfalzwerke schon immer an erster Stelle, “ erläutert Vorstandmitglied René Chassein.
Aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen ist eine Überarbeitung der Unternehmensorganisation unumgänglich, dabei soll die hohe Effizienz, die bisher unserem Netzbereich durch die Regulierungsbehörden bestätigt wird, erhalten bleiben. Insofern sind die Erfüllung der zusätzlichen Entflechtungsvorgaben sowie die regulatorische Optimierung zentrale  Zielsetzungen der anstehenden Neuorganisation, die weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen haben wird.

Kooperationen mit Kommunen
Seit Jahren sind erneuerbare Energien fester Bestandteil gemeinsamer Projekte mit Industrie und Kommunen. Hier haben sich auch 2010  Public-Privat-Partnership (PPP) Modelle  weiter etabliert. Das Interesse vieler Kommunen, den eigenen Energiebedarf über regenerative Energien zu decken ist weiter gestiegen. Gegründet wurde im abgelaufenen Wirtschaftsjahr die NaturEnergie Rockenhausener Land – NERo, die bereits im Juni ihre erste Fotovoltaikanlage ans Netz bringen konnte sowie die Neue Energie Donnersbergkreis. Neu in diesem Bereich ist die Zusammenarbeit in Form einer Genossenschaft. Gemeinsam mit den VR Banken Südpfalz und Südliche Weinstraße sowie der Energie Südwest wurde die VR Energiegenossenschaft Südpfalz gegründet. Auch dieser Zusammenschluss plant bereits in 2011 erste Projekte.

Nachhaltigkeitsbericht
Für das Geschäftsjahr 2010 haben wir unseren Geschäftsbericht um einen Nachhaltigkeitsbericht erweitert. Die Pfalzwerke sind seit jeher ein nachhaltig wirtschaftendes  Unternehmen. Um die Facetten unseres nachhaltigen Engagements zu belegen wurde ein Marktforschungsunternehmen mit der Beantwortung der Frage beauftragt, welche regionalökonomische Auswirkung die Geschäftstätigkeit der Pfalzwerke hat? Die Ergebnisse dieser Studie sind dem Nachhaltigkeitsteil unseres Geschäftsberichtes zu entnehmen. Außerdem stellen wir unter dem Motto „Zukunft ist Kopfsache“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, die im Unternehmen für nachhaltige Themen stehen und diese weiterentwickeln.  Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit der Pfalzwerke liefern auch unsere Apps, die wir in diesem Jahr erstmalig und umweltfreundlich für alle gängigen Smartphones entwickelt haben. Außerdem haben wir eine neue Microsite dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet: www.pfalzwerke.de/nachhaltigkeit

Ausblick 2011
In 2011 wird der Druck auf die Unternehmen der Energiebranche weiter steigen. Die Toleranz für notwendige Preiserhöhungen wird noch weiter sinken. Intelligente Beschaffungsstrategien, wettbewerbsfähige Produkte und Preise sowie ein guter Service werden in Zukunft erfolgsentscheidend.
Auf diese Entwicklungen im Markt  müssen sich auch die Pfalzwerke einstellen. Strukturen müssen angepasst werden. Bereits 2010 haben wir begonnen, unseren gesamten Vertriebsaufbau neu zu strukturieren, um eine solide Basis für die Zukunft zu schaffen. Die Umsetzung dieses Projektes ist in vollem Gange.
In unserem Bereich Energiedienstleistungen werden wir auch 2011 erfolgreiche Zusammenarbeitsformen realisieren. Der Bereich Biogas soll weiter entwickelt und ausgebaut werden. In 2011 stehen zudem zehn Baugebiete mit einer Gesamtfläche von rund 24 Hektar zur Erschließung an. Zusätzlich werden wir in 2011 unsere Energiedienstleistungskonzepte noch um die Themen energetische Gebäudesanierung und energieeffizientes Bauen ergänzen und weiterentwickeln. Basis für diese neue Dienstleistung ist das Energiekonzept der Bundesregierung, welches im vergangenen Herbst verabschiedet wurde.
Smart grids, also intelligente Netze, wie sie für die zunehmende Integration erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa benötigt werden, erfordern erhebliches know how und Investitionsbereitschaft bei den Netzbetreibern. Die Pfalzwerke beteiligen sich u.a. im Rahmen europäischer Forschungsprojekte seit Jahren an der Entwicklung von smart grids. Die dabei gewonnenen technologischen und prozessualen Erkenntnisse werden in den nächsten Jahren massiv dem Aufbau intelligenter Netze zugutekommen. Und weil wir diese Verantwortung ernst nehmen, werden allein 2011 insgesamt 91,5 Millionen Euro in unsere Netze fließen.
Für 2011 erwarten wir für die Unternehmensgruppe eine positive Ergebnisentwicklung. Wir werden auch in den kommenden Monaten alles Notwendige zur Sicherung der Beschäftigung unserer Mitarbeiter, einer kapitalmarktfähigen Dividende sowie zur Unternehmens- und Konzernsubstanz unternehmen.


Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth, Tel. (0621) 585-2380
Nicole Mehr, Tel. (0621) 585-2325

Ludwigshafen, 14. April 2011

Girls’Day 2011: Spannende Einblicke und Höhenluft

Wie kommt eigentlich der Strom in die Steckdose? Und was hat ein Netzmonteur damit zu tun? Elektroniker für Betriebstechnik – wär das auch was für mich – und was macht der eigentlich? Im Rahmen des bundesweiten Mädchen-Zukunftstags „Girls‘Day“ boten die Pfalzwerke heute 13 Mädchen die Gelegenheit, die Pfalzwerke und die Ausbildungsinhalte eines „typischen“ Männerberufes ausgiebig kennenzulernen.
Im BildungsZentrum Maxdorf, der zentralen Ausbildungsstätte der Pfalzwerke-Gruppe, wurde den Schülerinnen ein spannendes Programm geboten. Nicht nur die Theorie über den Ausbildungsberuf stand auf dem Tagesplan, sondern die Mädchen durften selbst erleben, wie es ist, an einem Strommast in die Höhe zu klettern. Natürlich „trainierten“ die Aspirantinnen für ihre ersten Höhenmeter nur auf dem Übungsgelände der Ausbildung – gut gesichert und unter dem wachsamen Auge der erfahrenen Ausbilder.
Erneuerbare Energien als wichtiger Baustein in der Energieversorgung gehören fest zum Arbeitsalltag eines Netzmonteurs, also waren diese natürlich auch am Girls´Day ein Thema: mit viel Freude bastelten die Mädchen Windmühlen aus Holz, deren Windräder von einer Solarzelle angetrieben werden.
So bot der Tag eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, die begeistert aufgenommen wurde.
Hintergrund:
Seit einigen Jahren engagieren sich die Pfalzwerke beim bundesweit stattfindenden Aktionstag „Girls’Day“, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Berufsorientierungsprojekt für junge Frauen.
Ziel des „Girls’ Day“ ist es, die Begeisterung junger Frauen für Berufe zu wecken, die nach wie vor überwiegend von Männern ausgeübt werden. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bundesweit insgesamt über 1.000.000 Schülerinnen teilgenommen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 13. April 2011

Vertragsunterzeichnung Bellheim

Die VR-Bauland Südpfalz GmbH und die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH erschließen im Auftrag der Gemeinde Bellheim das Wohnbaugebiet
"In den Dornen ".
Heute am 13. April stellen die Verbandsgemeinde Bellheim und die Gemeinde Bellheim gemeinsam mit der VR-Bauland Südpfalz GmbH sowie der Pfalzwerke
Projektbeteiligungsgesellschaft mbH als Erschließungsträger das Projekt der Öffentlichkeit vor. In diesem Rahmen findet auch die offizielle Vertragsunter- zeichnung im Rathaus der Verbandsgemeinde um 11 Uhr statt. Für private Eigenheime werden nach der Erschließung ca. 48 Bauplätze zur Verfügung stehen, die mittlere Größe der zur Veräußerung stehenden Grundstücke liegt bei etwa 380 Quadratmeter. In Kürze wird die Ortsgemeinde Bellheim den Verkaufspreis der Baugrundstücke festlegen.
Die nächsten Schritte sind die Erstellung des Bebauungsplanes für den zweiten Bauabschnitt und die Durchführung der Bodenordnung. Parallel hierzu wird die
Erschließungsplanung erfolgen. Mit der Ausschreibung und Erstellung der Erschließungsanlagen ist Mitte 2011 zu rechnen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 24. März 2011

René Chassein ab 01.04.2011 neues Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengesellschaft

Heute hat der Aufsichtsrat der Pfalzwerke Aktiengesellschaft René Chassein offiziell zum Vorstandsmitglied ernannt. Gemeinsam mit Dr. Werner Hitschler wird Chassein das Unternehmen ab 01. April 2011 führen.

Der 45-jährige Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und Diplom-Wirtschaftsingenieur ist seit 1996 bei den Pfalzwerken beschäftigt. Zuletzt war er Leiter der Abteilung Konzessionsmanagement, nachdem er zuvor in leitender Position in den Unternehmensbereichen Netzbau sowie Netzwirtschaft und Netzvertrieb tätig war. „Das für die Energieversorgung der Region so wichtige und traditionsreiche Unternehmen Pfalzwerke in das zweite Jahrhundert seines Bestehens zu führen, stellt eine große Verantwortung dar. Es ist mir aber auch eine besondere Ehre, denn ich erlebe die Region und ihre Menschen als meine Heimat“, bekennt der überzeugte Pfälzer. Chassein sieht im Umbau und der Fortentwicklung der Netzinfrastruktur zu intelligenten Netzen eine vorrangige Zukunftsaufgabe des Unternehmens.

Der Aufsichtsrat hat dem Wunsch von Vorstandsmitglied Günther Koch entsprochen, im Frühjahr 2011 in den Ruhestand zu gehen. Koch begrüßte ausdrücklich, dass der Nachfolger aus den eigenen Reihen stammt. „Damit ist nach innen Kontinuität gesichert und nach außen Verlässlichkeit dokumentiert“, so Koch weiter. Günther Koch verlässt das Unternehmen zum 31.03.2011. 

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Ludwigshafen, 17. März 2011

Pfalzwerke: Nachhaltigkeit ist Unternehmensphilosophie

Noch bevor sich Ökostrom und Klimaschutz zu einer Art Modewelle entwickelten, wurden in der Pfalz und dem Saar-Pfalz-Kreis von den
Pfalzwerken bereits nachhaltige Energiekonzepte auf Basis regenerativer Eergien realisiert. Nachhaltigkeit bedeutet für uns als Unternehmen die langfristige Balance von ökologischen und ökonomischen Zielen. Unser erklärtes Ziel: wertschöpfend tätig zu sein und zugleich natürliche Ressourcen zu schonen und damit die Umwelt auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten.

Das spiegelt sich auch deutlich in unserem überdurchschnittlich hohen Anteil erneuerbarer Energien im Strommix wider. Mit 23,47 Prozent liegen wir deutlich
über dem Bundesdurchschnitt von 17 Prozent. Damit trägt jeder Kunde der Pfalzwerke bereits mit seinem klassischen Stromtarif aktiv zu Umwelt- und Klimaschutz bei. Mit den speziellen Ökostromprodukten können sich unsere Kunden aber auch dafür entscheiden, Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu nutzen – und das geht auch, ohne dafür einen Cent mehr zu zahlen.

Mit einer Entscheidung für unseren visavi privat Umwelt Tarif zahlen unsere Kunden nicht mehr, als für die normale Grundversorgung – aber unterstützen langfristig die Vermeidung von CO2 und entlasten so die Umwelt. Der Strom hierfür wird aktuell in ausgewählten, zertifizierten europäischen Wasserkraftwerken produziert. Mit einem Zertifikat des TÜV Rheinland garantieren unsere Lieferanten eine regelmäßige Investition in Anlagen zur
Herstellung erneuerbarer Energien.

Unser Tarif visavi privat Naturstrom geht dabei sogar noch einen Schritt weiter: diesen Naturstrom gewinnen wir aus regionalen Anlagen, direkt vor der Haustür. Gerade einmal 1,55 Cent (brutto) mehr pro Kilowattstunde im Vergleich zum Grundversorgungstarif investieren unsere Kunde dafür, dass der Strom hier in der Region ausschließlich in regenerativen Anlagen erzeugt wird.

Damit wird auch der Ausbau der Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien hier vor Ort gefördert.


HINTEGRUND

Energiemix
Strom Pfalzwerke
Gesamtenergieträgermix der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT des Jahres 2009:
Anteile der Energieträger:
Kernkraft: 19,28 %, fossile und sonstige Energieträger (z.B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas): 57,25 %
Erneuerbare Energien (z.B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie): 23,47 %
Damit verbundene Umweltauswirkungen:
radioaktiver Abfall: 0,0005 g/kWh, CO2-Emissionen: 427 g/kWh

Strom Bundesdurchschnitt
Durchschnittswerte der Stromerzeugung in Deutschland zum Vergleich:
(Quelle: BDEW)
Anteile der Energieträger:
Kernkraft: 24,9 %, fossile und sonstige Energieträger (z.B. Steinkohle,
Braunkohle, Erdgas): 57,8 %
Erneuerbare Energien (z.B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie): 17,3 %
Damit verbundene Umweltauswirkungen:
radioaktiver Abfall: 0,0007 g/kWh, CO2-Emissionen: 508 g/kWh

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Nicole Mehr (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 3. Januar 2011

Dr. Christian Lerch verstärkt als Geschäftsführer den Bereich Geothermie

Mit Wirkung zum 01. Januar 2011 nimmt Herr Dr. Christian Lerch im Bereich Geothermie Geschäftsführeraufgaben für die PFALZWERKE-Unternehmensgruppe wahr.

Ludwigshafen, 19. November 2010

Nach zwei Jahren Preisstabilität: Strompreise steigen zum 1. Januar 2011

Mehrbelastungen durch den Ausbau der erneuerbaren Energien

Nachdem die Pfalzwerke zwei Jahre ihre Stromtarife stabil halten konnten, müssen jetzt zum 1. Januar 2011 die Verbrauchspreise für Privat- und Gewerbekunden um netto 1,8 Cent pro Kilowattstunde (brutto 2,14 ct/kWh) angehoben werden. Da die Kosten aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2009 bis 2011 um 2,73 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) inkl. Mehrwertsteuer steigen, ist eine Preisanpassung an die geänderte Kostensituation nicht länger vermeidbar.

Die Preise ab 2011 lauten demnach wie folgt:
Grundversorgung, visavi M: 23,18 ct/kWh brutto
Sondertarif, visavi L: 22,07 ct/kWh brutto

Die Grundpreise bleiben stabil.
Die Mehrausgaben für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden betragen danach monatlich 6,24 Euro brutto. Wechselt er zum 01.01.2011 von der Grundversorgung visavi privat M in den Sondervertrag visavi privat L, reduziert sich die Erhöhung auf monatlich 4,03 Euro brutto. Mit einem Wechsel zum visavi Online-Tarif der Pfalzwerke kann die Erhöhung im ersten Jahr der Vertragslaufzeit größtenteils kompensiert werden. Hierbei erhält der Kunde einen Einmalbonus in Höhe von 40 Euro.

Der Ausbau der Erneuerbaren ist wichtig, aber nicht umsonst.

Die Pfalzwerke investieren seit vielen Jahren in den Ausbau erneuerbarer Energien und nachhaltiger Versorgungskonzepte. Dazu zählen Kraft-Wärme-Kopplungs-, Windkraft-, Fotovoltaik- und geothermische Anlagen ebenso wie Biomasse-Heizkraftwerke, für die das Unternehmen bis Ende 2009 über 230 Millionen Euro bereitgestellt hat. Die Stromzusammensetzung bei den Pfalzwerken zeichnet sich seit Jahren durch eine umweltfreundliche Gestaltung aus: Bereits 23,47 Prozent (Kennzeichnung von 2009) stammen aus erneuerbaren Energien. Damit liegen die Pfalzwerke deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 17,3 Prozent.
Der Einsatz klimaschonender Energien ist jedoch mit zusätzlichen Ausgaben verbunden. Das EEG verpflichtet die deutschen Netzbetreiber, Strom aus regenerativen Energiequellen bevorzugt aufzunehmen und in vorgeschriebener Höhe zu vergüten. Diese Kosten werden über ein Umlageverfahren auf alle Stromkunden in Deutschland verteilt. Die Versorgungsunternehmen selbst  profitieren von dieser Umlage nicht, müssen die Mehrkosten aber in ihrer Preisbildung berücksichtigen. Der Anteil staatlicher Abgaben steigt von 36 Prozent in den letzten beiden Jahren auf nunmehr 42 Prozent des Strompreises im Jahr 2011 (siehe Grafik).


Die Preise der Pfalzwerke bleiben fair und transparent.
Die Pfalzwerke versorgen rund 310.000 Kunden über ein Leitungsnetz von mehr als 15.000 Kilometern mit Strom. Als größter Energiedienstleister in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis investiert das Unternehmen in eine zukunftsfähige Energieversorgung, die Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region sichert. Mit einem intelligenten Beschaffungsmanagement bieten die Pfalzwerke weiterhin faire und transparente Preise an.

Eine Zählerablesung infolge der Tarifanpassung ist nicht erforderlich, da der Verbrauch zeitanteilig und jahreszeitlich abhängig gewichtet wird. Kunden der Pfalzwerke können ihren Zählerstand zum 1. Januar 2011 aber auch direkt über das Internet (www.pfalzwerke.de) eingeben. Für alle Fragen zu den Tarifangeboten steht der Kundenservice der Pfalzwerke montags bis freitags von 7 bis 18.30 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer (06 21) 5 70-57 25 85 oder der E-Mail-Adresse kundenservice@pfalzwerke.de zur Verfügung.


 

 

 


Information über die Stromherkunft gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz vom 07.07.05
Gesamtenergieträgermix der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT des Jahres 2009/Anteile der Energieträger: Kernkraft: 19,28 % (24,9 %*), fossile und sonstige Energieträger (z. B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas): 57,25 % (57,8 %*), erneuerbare Energien (z. B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie): 23,47 %
(17,3 %*).
Damit verbundene Umweltauswirkungen:
radioaktiver Abfall: 0,0005 g/kWh (0,0007 g/kWh*), CO2-Emissionen: 427 g/kWh (508 g/kWh*).
(*) zum Vergleich: Energieträgermix in Deutschland


Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Nicole Mehr (0621) 585 2325
Johannes Hackstette (0621) 585 2258