Archiv 2002

Ludwigshafen, 17. Dezember 2002

Schulen beziehen Energie von der Sonne

Die Pfalzwerke haben im Rahmen des Förderprogrammes des Landes Rheinland-Pfalz im Auftrag von Kommunen verschiedene Schule mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.
Aufgrund der Einstellung des Förderprogrammes ist die heutige Einweihung der Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Schulen der Verbandsgemeinde Hagenbach das letzte Contractingmodell der Pfalzwerke dieser Art.
Auf den Dächern der Grundschulen Hagenbach, Neuburg und Berg sowie der Hauptschule in Hagenbach werden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von jeweils rund drei kW Peak installiert, die die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandeln.

 

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Sigrid Reimer Tel. 0621 585 -2250

Bolanden, 10. Dezember 2002

Energie von der Sonne für das Weiherhof Gymnasium

Die Pfalzwerke haben auf dem Dach des Weiherhof Gymnasiums in Bolanden eine Photovoltaikanlage installiert, die heute offiziell in Betrieb geht.
Erstmals wurde eine solche Anlage von einem Pfalzwerke-Auszubildenden-Projektteam unter Leitung des Ausbilders Georg Remmel und des Gesamtprojektleiters Thomas Kercher gebaut.
Die 3 ½ Jahre Ausbildungszeit für Energieelektroniker/ Fachbereich Anlagentechnik sieht bestimmte Aufgabenblöcke vor, die sich mit Arbeiten, die in das Berufsbild passen, befassen. Im Rahmen dieses Ausbildungsplanes wurde erstmals der Bau einer Photovoltaikanlage aufgenommen und realisiert. Insgesamt waren an der Errichtung und Installation acht Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahres beteiligt.
Die Photovoltaikanlage, die die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandelt, hat eine Leistung von rund drei kW Peak .

 

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Ludwigshafen, 09. Dezember 2002

Umweltfreundliche Wärme heizt Schulen ein

Die Pfalzwerke planen, bauen, finanzieren und betreiben im Rahmen eines Contractingvertrages eine Holzhackschnitzelanlage für die Realschule in Eisenberg.
Mit der neuen Anlage wird das gesamte Schulgebäude beheizt. Hierzu wird ein Holzheizkessel installiert, in dem die im gesamten Donnersbergkreis aufkommenden Grüngutschnitt gesammelt und bei der Fa. Wagner in Grünstadt zu Brennstoff aufbereitet werden. Zum Grüngut, das einen Brennstoffanteil von rund 70 Prozent darstellt, werden noch 30 Prozent Waldrestholz beigegeben. Somit ist der Brennstoff insgesamt CO2 neutral.
Die Holzhackschnitzelanlage mit einer Leistung von 300 kW deckt die gesamte Grundlast ab. Um eine mögliche Spitzenlast abdecken zu können, die bei Extremkälte vorkommen kann, wird zur Absicherung zusätzlich ein Gasheizkessel mit einer Leistung von 575 kW installiert.
Die neue Heizanlage wurde in einer sehr kurzen Bauphase von nur drei Monaten parallel zum laufenden Heizbetrieb der Schule gebaut und ging bereits am 2. Dezember in Betrieb.

 


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Soultz-sous-Forêts/Ludwigshafen, 29.11.02

Tiefbohrung in Soultz-sous-Forêts erfolgreich abgeschlossen

Forschungsprojekt Soultz-sous-Forêts auf bestem Weg

Die Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung "Wärmebergbau" (EWIV) in Soultz-sous-Forêts im Elsaß hat im Rahmen ihres Forschungsauftrages die Bohrung GPK3 in 5000 m Tiefe erfolgreich abgeschlossen. In nur 144 Tagen wurde die Bohrung GPK3 abgeteuft und komplettiert, 2 Wochen früher als in der Planung vorgesehen.
Die Bohrung GPK3 ist die zweite 5000 m Bohrung des sich im Bau befindlichen 6 MW Erdwärme-Pilotkraftwerks (Strom) in Soultz. Die Temperatur am tiefsten Punkt der Bohrung liegt in dieser Region des Oberrheingrabens bei knapp über 200 Grad C. Dies wurde bereits in der ersten Bohrung GPK2 in gleicher Tiefe gemessen.
Mit nun zwei Tiefbohrungen eröffnet sich hiermit in unserer Region erstmals die Möglichkeit Wärme aus dem Gestein in dieser Tiefe und bei diesen Temperaturen technisch zu nutzen. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für eine umweltfreundliche Energiegewinnung aus Erdwärme. Die dritte und letzte Bohrung des Pilotkraftwerkes in Soultz ist für nächstes Jahr geplant.
Die Bohrung GPK3 war die erste Tiefbohrung in Soultz, die als Richtbohrung im Granit kontrolliert abgelenkt wurde. Ab einer Tiefe von ca. 1420 m erreichte die Bohrung im Oberrheingraben das Grundgebirge, den Granit, der bis zur geplanten Endteufe von
5000 m durchgehend ansteht. Die Richtbohrarbeiten in Soultz stellten eine besondere technische Herausforderung für die Ingenieure dar, da sie bei hohen Temperaturen (T > 150 Grad) und in dem sehr harten und abrasiven Granitgestein durchgeführt werden mußten. Hierbei wurde das Material aufs Äußerste belastet. Die Bohrung ist mit einer Schutzrohrtour in 9 5/8" bis in eine Tiefe von 4546 m ausgekleidet. Darunter steht die Bohrung unverrohrt im Granit. Der Verlauf der Bohrung geht nach Süden und hat das geplante Zielgebiet erreicht.
Insgesamt hat die Bohrung GPK3 eine Länge von 5091 m und weist eine vertikale Tiefe von etwa 5010 m auf. Damit ist die Bohrung GPK3 neben der ersten Tiefbohrung GPK2 mit Abstand die tiefste im Oberrheingraben.

 

Eurpäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung "Wärmebergbau",
Soultz-sous-Forêts
Dr. Jörg Baumgärtner, Tel. 0033 3 88 80 53 63


Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 22. Oktober 2002

Umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen sichern die Stromversorgung bei den Pfalzwerken

Vom 22. bis einschließlich 24. Oktober führen die Pfalzwerke umfangreiche Netz-Instandhaltungsmaßnahmen sowie Reparatur- und Wartungsarbeiten in der Gemeinde Frankenstein und den angrenzenden Ortsteilen Diemerstein und Schliertal durch.
Hierzu gehört einmal die Trassenpflege, die mit Hilfe eines Helikopters durchgeführt wird. Ein eigens dafür mit einer Säge ausgerüsteter Hubschrauber entfernt im Bereich der Freileitungen die heranwachsenden Äste und Baumkronen, die zu einer möglichen Stromunterbrechung führen könnten und optimiert so die jährlichen Trassenpflegemaßnahmen.
Desweiteren werden Großinspektionen an verschiedenen Umspannpunkten und aller 20 kV Endverschlüssen und Mastschaltern im Bereich der Gemeinde Frankenstein vorgenommen, was ebenfalls zu vorbeugenden Maßnahmen einer zuverlässigen und sicheren Stromversorgung gehört.
Die Gemeinde Frankenstein wird von zwei leistungsstarken Aggregaten während der Wartungsarbeiten mit elektrischer Energie versorgt. Dies ist bei den Gemeinden Schliertal und Diemerstein netztechnisch nicht realisierbar, darum muss in diesen Kommunen wegen den Reparatur- und Wartungsarbeiten der Strom abgeschaltet werden.
Am Dienstag, 22.10.02, wird von 08.30 11.30 Uhr und von 14.00 17.00 Uhr in der Gemeinde Schliertal und am Mittwoch, 23.10.02, von 09.30 10.30 Uhr in der Gemeinde Diemerstein der Strom abgeschaltet werden.
Insgesamt werden 20 Mitarbeiter in diesem Zeitraum im Einsatz sein, um die Reparatur- und Wartungsarbeiten sowie die vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten durchzuführen.

 

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Ludwigshafen, 08. Oktober 2002

Pfalzwerke wärmen DuPont in Uentrop

Der Energiedienstleister Pfalzwerke Aktiengesellschaft und Du Pont de Nemours (Deutschland) GmbH planen den Bau einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage sowie eines Holzhackschnitzelheizkraftwerkes auf dem Werksgelände des Chemiekonzerns in Hamm-Uentrop (Westfalen). Ein von beiden Unternehmen unterschriebener Vorvertrag unterstreicht dieses Vorhaben.
Das mit Du Pont abgestimmte ökologische und technische Konzept einer holz- und gasbefeuerten Kesselanlage wird DuPont und den Industriepark für Kunststoff-Industrie (K´Park) auf dem Werksgelände in Hamm-Uentrop mit Energie versorgen. Der derzeitige Energiebedarf des Werkes liegt bei ca. 260.000 t Prozessdampf pro Jahr und bei etwa 100 Mio. Kilowattstunden Strom im gleichen Zeitraum.
Zu diesem Zweck gründeten die Pfalzwerke vor Wochenfrist eine 100%-ige Tochter als Betreibergesellschaft , die "K-Park Energie GmbH", die voraussichtlich zum 01.01.2003 bereits die Dampfversorgung des Standortes übernimmt und zu einem späteren Zeitpunkt die geplanten Anlagen betreiben wird.
Der Genehmigungsantrag zum Bau und Betrieb dieser Kraftwerke wird z.Z. mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Baubeginn ist für das Frühjahr 2003 vorgesehen.
Uentrop / Ludwigshafen, 08.10.02

 

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Grünstadt, 13. September 2002

Pfalzwerke starten erstes Brennstoffzellen-Projekt im Kreiskrankenhaus Grünstadt

Das Pilotprojekt "Einsatz einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle am Kreiskrankenhaus Grünstadt" sowie die Übernahme der Energieversorgung (Strom, Wärme und Kälte) des Krankenhauses durch die Pfalzwerke wurde heute im Beisein von Gesundheitsministerin Malu Dreyer, Landrätin Sabine Röhl und Vorstandsmitglied Dr. Knut Zschiedrich von den Pfalzwerken offiziell gestartet.

Das Land Rheinland-Pfalz fördert in einer Gemeinschaftsaktion von Gesundheitsministerium, Wirtschaftsministerium und Umweltministerium den Bau eines Blockheizkraftwerkes in Verbindung mit der Brennstoffzelle im Kreiskrankenhaus in Grünstadt mit 870.000 Euro, wie Gesundheitsministerin Malu Dreyer unterstrich. Die Landesmittel seien eine Investition in die Zukunft, da sie zur Modernisierung des Krankenhauses beitragen, aber auch ein umweltschonendes und energiewirtschaftlich sinnvolles Projekt unterstützen.

In Deutschland wird derzeit in verschiedenen Pilotversuchen der großtechnische Einsatz von Brennstoffzellen für die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung im gewerblichen und industriellen Einsatz vorbereitet. Diese Versuchsreihe wird vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) gefördert.

Die Pfalzwerke als führender regionaler Anbieter dezentraler innovativer Erzeugungskonzepte sind für für das BMWi der ideale Partner um die Brennstoffzelle im Alltag zu erproben, was zum Projekt "Krankenhaus Grünstadt" führte, so Dr. Knut Zschiedrich. In technischen Fragen werden die Pfalzwerke von ihrem Kooperationspartner RWE unterstützt. Das ist für die Pfalzwerke der Start in die vielversprechende Zukunftstechnologie "Brennstoffzelle" und das erste Projekt dieser Art in Rheinland-Pfalz, so Zschiedrich weiter. Die neue Anlage wird Anfang kommenden Jahres fertiggestellt sein.

Wir finden hier eine Technologie vor, die in den Herstellerlaboren mittlerweile ausgereift und getestet ist, deren Einbindung in eine Anwenderanlage jetzt erst modellhaft in Grünstadt umgesetzt wird, so Landrätin Sabine Röhl. Der Finanzierungsanteil des Krankenhauses liegt bei 900.000 Euro.

Das Konzept umfasst die Versorgung des Kreiskrankenhauses mit Wärme, Strom, Kälte und die Notstromversorgung. Der Energiebedarf wird dezentral gedeckt. Aktive Konzeptelemente sind eine 250 kW/el Brennstoffzelle, ein Blockheizkraftwerk und eine Absorbtionswärmepumpe. Damit wird den politischen Zielen von Primär- und CO²-Einsparung in hohem Maße Rechnung getragen. Dies unterstrich auch Krankenhausdirektor Claus Wadle, der allein die Emissionseinsparung an Kohlendioxyd mit rund 2.000 Tonnen jährlich bezifferte. Nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll, so Wadle weiter: Wir werden die Energiekosten mit dieser neuen Anlagenkombination deutlich senken.

Die Planung sieht vor, die Brennstoffzelle für den Grundlastbetrieb auszulegen, so dass ein ganzjähriger Betrieb gewährleistet ist. Zur Absicherung der Leistungsbereitstellung und zur Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung der Klinik werden parallel zur Brennstoffzelle das Blockheizkraftwerk (BHKW) und weitere Kessel installiert. Die BHKW-Leistung deckt auch den elektrischen Notstrombedarf der Klinik. Die Möglichkeiten der Kraft-Wärmekopplung werden mit diesem neuen Ansatz optimal genutzt.

Geschätzte Investitionskosten für die Brennstoffzelle: etwa 4 Mio Euro.
Gesamtkosten des Projektes: rund 6 Mio Euro.


Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit
Frau Fasbender-Döring
06131 / 16 23 77

Kreiskrankenhaus Grünstadt
Claus Wadle
06359 / 809 200

Pfalzwerke
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Sigrid Reimer
0621 / 585 2250
 

Ludwigshafen, 23. August 2002

Pfalzwerke und Pfalzgas rücken näher zusammen

Die Hauptversammlung der Pfalzwerke und die Gesellschafterversammlung der Pfalzgas haben heute der Ausgliederung der Gassparte der Pfalzwerke zur Einbringung in die Pfalzgas GmbH, Frankenthal, ein Tochterunternehmen der Saar Ferngas, Saarbrücken, rückwirkend zum 01.01.2002, zugestimmt.

Die Öffnung der Energiemärkte in Deutschland und Europa hat das Kunden- und Wettbewerbsverhalten im Gassektor grundlegend geändert. Wirtschaftliche Überlegungen führten dazu, dass die benachbarten Unternehmen Pfalzwerke und Pfalzgas nun näher zusammenrücken und die dadurch erzielbaren Synergieeffekte nutzen.

Die Erdgas Konzessionsgebiete der Pfalzwerke und die der Pfalzgas grenzen eng aneinander. Effizienter Netzbetrieb sowie eine bessere Serviceleistung und eine Optimierung des Störungsmanagements werden künftig möglich sein. Die Kunden der neuen Pfalzgas werden von der Leistungsfähigkeit des neuen Unternehmens profitieren, das häufig im engen Verbund mit den Pfalzwerken den Markt in der Region bedienen wird.

Ziel der Pfalzwerke und der Saar Ferngas ist es, mit der neuen Pfalzgas ein nachhaltig wettbewerbsfähiges und marktorientiertes Unternehmen zu etablieren. Durch den Zusammenschluss entsteht das größte pfälzische Erdgas-Dienstleistungsunternehmen mit einem Umsatz von über 80 Mio. Euro mit rund 52.000 Privat- und Gewerbe- sowie rund 500 Sondervertragskunden. Das neue Unternehmen unterhält Konzessionsverträge mit 160 pfälzischen Städten und Gemeinden.

An der neuen Pfalzgas GmbH sind die Saar Ferngas und die Pfalzwerke mit je 50 Prozent beteiligt. Die organisatorische Übertragung der Gassparte der Pfalzwerke zur Pfalzgas findet zum 01.09.2002 statt. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfalzwerke wechseln zu diesem Zeitpunkt zur neuen Gesellschaft. Die Pfalzgas übernimmt zeitgleich die operative Leitung des Gasgeschäfts. In der neuen Pfalzgas sind ab 1. September insgesamt 64 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.


Saar Ferngas
Marketing Kommunikation
Friedrich Walter
0681 / 8105 390

Pfalzgas
Geschäftsführung
Martin Weinzierl
06233 / 604 202

Pfalzwerke
Öffentlichkeitsarbeit
Sigrid Reimer
0621 / 585 2250
 

Ludwigshafen, 22. August 2002

Pfalzwerke spenden 10.000 EURO für Flutopfer

Die Pfalzwerke spenden 10.000 Euro als Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe. Vorstandsmitglied Dr. Knut Zschiedrich überreichte den Scheck heute an Frau Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen. Damit folgte das Unternehmen einem Aufruf der Stadt, den Betroffenen in Ostdeutschland schnell und unbürokratisch zu helfen.

Das Geld geht direkt an die Ludwigshafener Partnerstadt Dessau in Sachsen-Anhalt. Durch die enge Zusammenarbeit der beiden Städte ist auch gewährleistet, dass die Unterstützung genau dort ankommt, wo die Menschen sie am dringendsten brauchen.


Pfalzwerke, Öffentlichkeitsarbeit
Sigrid Reimer, Tel. (0621) 585-22 50
Kathrin Heidbrink, Tel. (0621) 585-2252

Ludwigshafen, 14. August 2002

Start in den Beruf

Heute beginnen bei der Pfalzwerke Aktiengesellschaft zwölf Schulabgänger ihre Ausbildung. Sie starten im Unternehmen als angehende Energieelektroniker/innen, Industriekaufleute oder Diplom-Betriebswirte/innen (BA).
Die Pfalzwerke ermöglichen damit jungen Menschen aus der ganzen Region eine qualifizierte Ausbildung und eine sichere Grundlage für das Berufsleben.
Zunächst erfahren sie mehr vom Unternehmen und treffen sich in dieser Woche zu einem dreitägigen Einführungsseminar in der Burg-Jugendherberge Altleiningen. Ab Montag, 19.08.02, lernen und arbeiten die jungen Leute in der Hauptverwaltung Ludwigshafen oder im BildungsZentrum Maxdorf.

 

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
Öffentlichkeitsarbeit

Kathrin Heidbrink, Tel. 0621 585-2252

Ludwigshafen, 30. Juli 2002

EnergieSüdwest und Pfalzwerke gründen gemeinsame Geothermiegesellschaft

Die beiden Energieversorgungsunternehmen Pfalzwerke Ludwigshafen AG und EnergieSüdwest AG Landau gründen gemeinsam eine Geothermiegesellschaft.
Gegenstand des neuen Unternehmens sind Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung von Geothermieanlagen sowie die Erbringung von damit zusammenhängenden Serviceleistungen zum Zweck der Energieerzeugung. Sitz der Gesellschaft ist bei der EnergieSüdwest AG. Den Vorsitz der Gesellschafterversammlung wird die Pfalzwerke AG einnehmen.
Das in unserer Region und insbesondere im Bereich des Oberrheingrabens sehr hohe Erdwärmeaufkommen soll nutzbar gemacht werden.
Die EnergieSüdwest und die Pfalzwerke, deren Geschäftsgebiete sich mitten in diesem Erdwärmeaufkommen befinden, wollen gemeinsam ihr Know-how auf dem Bereich der Geothermie vermarkten und die optimalen geologischen Voraussetzungen des Oberrheingrabens nutzen.
Die EnergieSüdwest hat für verschiedene südpfälzische Geothermiestandorte eine Tochtergesellschaft gegründet und verfügt damit über führendes Know-how in der hydrothermalen Geothermietechnik zur Wärme- und Stromerzeugung.
Die Pfalzwerke können aufgrund langjähriger positiver Erfahrungswerte durch Tiefenbohrungen im benachbarten Elsaß, durchgeführt von einer europäischen Forschungsgesellschaft, an der die Pfalzwerke beteiligt sind, ebenfalls auf ein hervorragendes Know-how verweisen. Forschungsergebnisse belegen, dass die dortige Anwendungstechnologie Hot-Dry-Rock (HDR)-Technik geothermischer Energieerzeugung, ein weltweit anerkanntes Verfahren, bei Geothermieanlagen nach HDR-Verfahren wirtschaftlich erfolgreich eingesetzt werden kann. Vorteil dieser Technologie ist die Nutzung einer quasi unerschöpflichen, heimischen Energiequelle unabhängig von Witterung und Tageszeit und ohne CO2-Ausstoß.
Die Wärmeanomalie in den Geschäftsbereichen der beiden Energieversorgungsunternehmen weist in Tiefen von 2.500 m Temperaturen von etwa 150° C aus. Diese Temperatur ist wichtig, um eine wirtschaftliche Nutzung von Geothermieanlagen zu erreichen.
Verschiedene Projekte sind geplant, bei denen auch die Förderung nach dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) Gültigkeit hat.
Geschäftsführer der neuen Gesellschaft sind Dr. Heiner Menzel und Gunther Wittig.

 

EnergieSüdwest AG
Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Brigitte Bonnes
Tel. 06341 289-143

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Sigrid Reimer
Tel. 0621 585-2250

Ludwigshafen, 08. Juli 2002

Pfalzwerke beleuchten das Fritz-Walter-Stadion

Die Pfalzwerke haben den Zuschlag für den Umbau der Flutlichtanlage im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern erhalten. Eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung Kaiserslauterns als Austragungsort für Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 waren verschiedene Umbaumaßnahmen. Der jetzt begonnene erste Abschnitt dieser Modernisierung betrifft den Bereich der Osttribüne und die Flutlichtanlage, die nach Möglichkeit schon mit Beginn der neuen Bundesliga-Spielzeit Anfang August 2002 betriebsbereit sein muss.
Die FCK-Verantwortlichen - Geschäftsleitung und Aufsichtsrat - haben sich für die Pfalzwerke entschieden. Ausschlaggebend waren die Kompetenz und die Erfahrung mit bereits abgeschlossenen Contractingmodellen in unterschiedlichen Bereichen. Die Pfalzwerke als Contractingpartner des 1. FCK werden Planung, Bauleitung, Inbetriebnahme, Kapitaldienst, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie einen 24-Stunden-Service vornehmen und stellen die benötigte elektrische Energie zur Verfügung.
Die bestehende Flutlichtanlage wird komplett abgebaut, da die neue Anlage in die Dachkonstruktion der Nord- und Südtribüne im Fritz-Walter-Stadion integriert wird. Rund 200 Einzelleuchten mit einer Anschlußleistung von ca. 400 kW elektrisch werden das Spielfeld beleuchten und damit eine Lichtstärke von etwa 1500 Lux erreichen.
Bei der Projektabwicklung werden die Pfalzwerke mit den Technischen Werken Kaiserslautern (TWK) zusammenarbeiten.

 

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Sigrid Reimer Tel. (0621) 585 -2250

Ludwigshafen, 26. Juni 2002

Pfalzwerke-Aufsichtsrat wählt neuen Vorsitzenden

Der Aufsichtsrat des pfälzisch-saarpfälzischen Energieversorgers hat heute in seiner konstituierenden Sitzung den Bezirkstagsvorsitzenden Joachim Stöckle zu seinem Vorsitzenden gewählt.
Der Jurist Stöckle war als Vertreter des Hauptaktionärs Bezirksverband Pfalz bisher stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat Pfalzwerke und löst nun Georg Kalbfuß als Vorsitzenden ab. Die Amtszeit von Kalbfuß als Vorsitzender sowie seine Mitgliedschaft im Aufsichtsgremium endet mit dem heutigen Tag.
Mit der Wahl von Joachim Stöckle zum Vorsitzenden wird die langjährige Tradition fortgesetzt, dass der Hauptaktionär Bezirksverband Pfalz (52,1 %) den Vorsitz stellt. Seine Stellvertreter sind Dipl.-Ökonom Heinz-Werner Ufer, Vorsitzender des Vorstandes der RWE Plus AG, Günther Ramsauer, Mitglied des Landtages Rheinland-Pfalz und Rolf Scheib, Mitglied des Betriebsrates Pfalzwerke.

 

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 26. Juni 2002

Pfalzwerke weiter auf gutem Kurs

"Gute Ideen sind die beste Energie"

Die Pfalzwerke haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001 ihre Position im Energiemarkt erfolgreich ausgebaut. Der neue Slogan "Gute Ideen sind die beste Energie" ist die Leitidee des Unternehmens für die Entwicklung in die Zukunft.
Die Pfalzwerke haben den Kurs der Modernisierung konsequent und erfolgreich fortgesetzt. "Wir sehen uns als die energiewirtschaftliche Kraft der Region, die zu hervorragenden Konditionen wesentliche und wichtige Infrastrukturleistungen für die Bevölkerung, Industrie und Gewerbe in der Pfalz, im Saar-Pfalz-Kreis und auch darüber hinaus sicherstellt", konstatierte Günther Koch, Mitglied des Vorstandes. Wettbewerb eröffnet neue Chancen für eigene Markterfolge, verbunden mit einem verlässlichen Handlungsrahmen für alle Beteiligten. Die im Dezember 2001 abgeschlossene Verbändevereinbarung Strom II Plus war ein wichtiger Schritt.
Die VV II Plus garantiert auf der Basis von allen Marktteilnehmern akzeptierter Kalkulationsgrundsätze die Sicherstellung der für eine zuverlässige Energieversorgung notwendigen Investitionen.
Keine gute Entwicklung nimmt der Strompreis, dem die unterschiedlichsten Steuern und Abgaben aufgebürdet werden. Konzessionsabgabe, Ökosteuer, EEG- und KWK-Umlagen sowie die Mehrwertsteuer führen zu einer Mehrbelastung von mehr als 40 Prozent für den Haushaltskunden. "Ich spreche mich nicht gegen eine Förderung erneuerbarer Energie und der Kraftwärmekopplung aus, für die in den vorliegenden und modernisierten Gesetzen sachorientierte Regelungen gefunden wurden. Ich halte allerdings die gewählte Form, die Umfinanzierung über den Strompreis für falsch", so Günther Koch. Die Preisvorteile der Liberalisierung werden den Kunden dadurch wieder weggenommen.
Im vergangenen Jahr führten die Pfalzwerke erstmals eine Kundenbefragung durch. Befragt wurden etwa 500 Haushaltskunden und rund 400 Bürgermeister aus dem Netzgebiet. Die Pfalzwerke werden als leistungsfähig und kundenfreundlich eingestuft und sind aus Sicht von 90 Prozent der Kunden wichtig für die Region. Die Zufriedenheit mit dem Unternehmen wurde von 97 Prozent der Kunden bestätigt, wobei Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung im Vordergrund standen. Ähnlich positive Ergebnisse wurden auch von den Bürgermeistern attestiert.
Die Pfalzwerke haben sich auf einen klaren Wachstumspfad festgelegt, der durch permanente Produktinnovationen und Kooperationen mit und Beteiligungen an Unternehmen erreicht werden wird.
Dies bekräftigte auch Dr. Knut Zschiedrich, Vorstandsmitglied.
Die Neuausrichtung des Unternehmens vor dem Hintergrund des Wettbewerbs, findet ihren Niederschlag im Jahresergebnis 2001.
"Die bilanzpolitischen Maßnahmen zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmens machen unsere Bilanz für das Jahr 2001 zu einer Zukunftsbilanz für unser Unternehmen", so Knut Zschiedrich.
Absatzsteigerungen werden in den Bereichen Strom mit 3,4 und Gas mit beachtlichen 11,3 Prozent verzeichnet. Trotz deutlicher Margenverschlechterung stiegen die Umsatzerlöse um etwa 4 Prozent, was auf die Entwicklung im Kerngeschäft zurückzuführen ist.
Der Jahresüberschuss gestattet die Einhaltung der Dividendenkontinuität von 6 Euro pro Stückaktie.

"Gute Ideen sind die beste Energie", der Pfalzwerke-Leitspruch zum Erfolg.

 

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Ludwigshafen, 07. Juni 2002

Neues Pfalzwerke-BildungsZentrum eingeweiht

Eine gute Ausbildung sorgt für kompetente Mitarbeiter.
Die Pfalzwerke investieren in die Zukunft und bieten jungen Leuten ein BildungsZentrum mit modernster Technik.
Im neuen Zentrum, in dem die technische Ausbildung beheimatet ist, werden Energieelektroniker in den Grundlagen der Metall- und Elektrotechnik ausgebildet. Neben der eigenen Ausbildung wird das BildungsZentrum auch von Dritten genutzt, das heißt, rund 40 Unternehmen aus der Region nehmen mit ihren Auszubildenden in den Berufen Energieelektroniker, Industrieelektroniker und Mechatro-
niker an Lehrgängen und Schulungen im Pfalzwerke-BildungsZentrum teil. Die Ausstattung der Lehrwerkstätten und die Kompetenz der Ausbilder finden in unserer Region hohe Anerkennung, was auch durch die IHK mit "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" honoriert wurde.
Die guten Ausbildungsmöglichkeiten bei den Pfalzwerken und das neue BildungsZentrum werden am Samstag, 08.06.02, beim "Tag der offenen Tür" der Öffentlichkeit vorgestellt, wozu herzlich eingeladen wird.

 


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Ludwigshafen, 05. Juni 2002

Pfalzwerke und Nolte planen Biomasse-Heizkraftwerk

Die Pfalzwerke und das Spanplattenwerk Nolte, ein Unternehmen der Nolte-Gruppe, planen den Bau eines Biomasse-Heizkraftwerkes am Nolte-Standort Germersheim.
Eine von beiden Unternehmen unterschriebene Absichtserklärung Ende Mai 2002 unterstreicht dieses Vorhaben.
Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Kraftwerk soll neben der Stromerzeugung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) im Wesentlichen die Wärmeversorgung des Spanplattenwerkes sowie der Nolte Möbelfabrik am Standort sicherstellen. Bei dem geplanten Biomasse-Heizkraftwerk handelt es sich um eine holzbefeuerte Kesselanlage mit Dampferzeugung. Die Kraftwerksleistung liegt nach dem Stand der heutigen Planung bei ca. 4 MWelektrisch und ca.19 MW thermisch. Der Brennstoffjahresbedarf beträgt etwa 35.000 t Holz und wird zu einem Drittel von Nolte selbst aus vorhandenen Produktionsresthölzern und zu zwei Drittel mit Holz aus der Region gedeckt.
Der Genehmigungsantrag zum Bau und Betrieb des Kraftwerkes wird noch in diesem Jahr bei den Genehmigungsbehörden eingereicht. Baubeginn ist im Frühjahr 2003 vorgesehen.
Mit dem Bau des Biomasseheizkraftwerkes wollen die Partner Pfalzwerke und Nolte die Konkurrenzfähigkeit des Standortes Germersheim stärken und gleichzeitig einen Beitrag für die Umwelt leisten.

 


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Limburgerhof, 30. April 2002

Schulen beziehen Energie von der Sonne

Pfalzwerke bieten Contractingmodelle für Photovoltaikanlagen

Die Pfalzwerke planen, bauen, finanzieren und betreiben Contractingmodelle im Auftrag von Kommunen im Rahmen des Förderprogrammes des Landes Rheinland-Pfalz. Auf den Dächern verschiedener Schulen im Netzgebiet werden Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von jeweils rund drei kW Peak installiert, die die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandeln.
Die Pfalzwerke planen, bauen, finanzieren und betreiben Contractingmodelle im Auftrag von Kommunen im Rahmen des Förderprogrammes des Landes Rheinland-Pfalz. Auf den Dächern verschiedener Schulen im Netzgebiet werden demnach Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von jeweils rund drei kW Peak installiert, die die Energie der Sonne in elektrischen Strom umwandeln.
Entsprechende Verträge wurden bereits im letzten Jahr mit vielen Gemeinden oder Kreisverwaltungen vereinbart. In diesem Jahr sind bereits mit mehreren Gemeinden weitere Verträge abgeschlossen worden.
Die Nachfrage zu diesen Anlagen ist nach wie vor groß. Derzeit haben die Pfalzwerke für 50 weitere Projekte bereits Angebote an verschiedene Kommunen unterbreitet.
Die Installationen sollen in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handwerk und den zuständigen Stadtwerken erfolgen, vorausgesetzt es sind noch genügend Solarmodule auf dem freien Markt erhältlich.

 

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Ludwigshafen, 26. April 2002

Pfalzwerke verlängern Rahmenverträge mit allen Kreishandwerkerschaften der Pfalz

Die Pfalzwerke verlängern die seit Mitte 1999 bestehenden Rahmenverträge über Stromlieferungen mit allen pfälzischen Kreishandwerkerschaften bis Ende 2003. Die Vertragsverlängerung zeigt, dass sich die energiewirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Kreishandwerkerschaften, in die auch unsere Vertriebspartner EnPS und A-Gemeinden eingebunden sind, bewährt hat.
Mit dem Rahmenvertrag können alle Mitgliedsbetriebe von den vereinbarten günstigen Stromangeboten, die Kosteneinsparpotentiale zwischen 10 und 20 Prozent eröffnen, teilhaben. Ein Großteil von Betrieben, die in der Kreishandwerkerschaft organisiert sind, haben bereits abgeschlossen, was einem Stromlieferungsumfang von rund 30,4 GWh entspricht. Weitere Mitgliedsbetriebe der Kreishanderschaften können diesem Vertrag jederzeit beitreten und ebenfalls diese Einsparpotentiale nutzen.
Mit diesen Verträgen haben sich die Pfalzwerke als kompetenter Energiedienstleister in der Region auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kunden eingestellt.
Oberstes Ziel ist, die Wertschöpfung in der Pfalz zu halten und damit die Region zu stärken.

 

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Ludwigshafen, 21. März 2002

Stromlieferung für 2003 gesichert

Die Pfalzwerke haben bereits für das Jahr 2003 fast alle Stromlieferungsverträge mit den weiterverteilenden Sondervertragskunden abgeschlossen.
Aktuell ist es gelungen mit 31 Stadt- und Gemeindewerken einen Stromlieferungsvertrag für das Jahr 2003 zu realisieren, mit einem Volumen von 400 Mio kWh.
Von den weiterverteilenden Sondervertragskunden haben sich somit zum heutigen Zeitpunkt rund 80 Prozent wieder für die Pfalzwerke als ihren Energielieferanten entschieden.
Die Pfalzwerke sehen sich damit als kompetenter Partner für Stadt- und Gemeindewerke bestätigt.


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Ludwigshafen, 20. März 2002

Biomasse Heizkraftwerk gegründet

Die Biok Biomasse Heizkraftwerk GmbH wurde heute, 20.03.02, zwischen den Gesellschaften Pfalzwerke Projektbeteilungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen (eine Tochtergesellschaft der Pfalzwerke), der Stadtwerke Frankenthal GmbH und der Aktiengesellschaft Kühnle, Kopp & Kausch, Frankenthal, gegründet.
An der neuen Gesellschaft beteiligen sich die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mit 62 Prozent, die Stadtwerke Frankenthal mit 19 Prozent und die Kühnle, Kopp & Kausch mit 19 Prozent. Sitz der Gesellschaft ist Frankenthal.
Geschäftszweck der Biok GmbH ist die thermische Verwertung von Biomasse zur elektrischen Energieerzeugung nach dem Eneuerbaren Energien Gesetz (EEG) sowie die Versorgung des Werkes Frankenthal der Aktiengesellschaft Kühnle, Kopp & Kausch (KK&K) mit Wasser, Druckluft, Heizwärme und Prozessdampf.
Das Biomasseheizkraftwerk wird im Laufe des Jahres von den Pfalzwerken auf dem Gelände von KK&K am Standort Frankenthal gebaut und nimmt im 4. Quartal seinen Betrieb auf.

 

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Ludwigshafen, 15. März 2002

Vogelnest verursacht Stromausfall

Heute Nacht um 01.02 Uhr kam es im Bereich der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim zu einer Stromunterbrechung von rund einer Stunde.
Ein Vogelnest, das auf einem Kabelmast angebracht war, löste sich aufgrund seines durch die Nässe hohen Gewichtes, fiel auf die 20 kV Leitungsstützer und verursachte den Stromausfall. Die Einspeiseleitung vom Umspannwerk Mutterstadt bis zur Schaltstelle Assenheim wurde dadurch unterbrochen und führte zur Stromunterbrechung. Betroffen davon waren die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, der Pfalzmarkt Mutterstadt und das Pumpwerk in Assenheim.
Das Netzteam Maxdorf konnte durch Begehen der Leitungstrasse die Fehlerstelle schnell orten und somit die Unterbrechung begrenzen. Durch Netzumschaltungen waren nach etwa einer Stunde alle Kunden wieder mit Strom versorgt.

 

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Ludwigshafen, 15. März 2002

Neuer Betriebsrat bei den Pfalzwerken

Die rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfalzwerke haben ihren Betriebsrat neu gewählt.
Der bisherige Betriebsratsvorsitzende Rolf Scheib, der dem Gremium bereits seit 1987 angehört und seit 1998 den Vorsitz inne hat, wurde bei einer Persönlichkeitswahl wieder mit großer Mehrheit gewählt. Er konnte die meisten Stimmen auf sich verbuchen.
Weiter wurden gewählt:
Heike Fried, Christine Krieg, Walter Kirsch, Harald Winter, Stephan Dennerle, Reiner Laborenz, Georg Rösner, Alfred Nußbauer, Norbert Schwab, Silke Hartung-Sachs, Peter Ernst, Alexander Rösner.
Insgesamt konnten 13 Mitglieder in das Gremium gewählt werden.
Die Wahlbeteiligung lag bei 89,34 Prozent.
Das Votum der Belegschaft ist für alle gewählten Betriebsräte Ansporn und Verpflichtung zugleich.

Pfalzwerke Aktiengesellschaft
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Ludwigshafen, 04. März 2002

Pfalzwerke kooperieren mit Kompetenzzentrum für Rationelle und Regenerative Energienutzung

Die Pfalzwerke sind mit dem Kompetenzzentrum für Rationelle und Regenerative Energienutzung, angesiedelt bei der Fachhochschule Bingen und der Transferstelle im Innovations- und Transferinstitut Bingen, eine Kooperationsvereinbarung eingegangen mit dem Ziel der Entwicklung von dezentralen Energiestationen unter Einbindung einer Brennstoffzelle.
Neben den Pfalzwerken beteiligen sich an der Kooperation die Energieversorgungsunternehmen Elektrizitätswerke Rheinhessen AG, (EWR), die Entega GmbH, die Gasversorgung Rheinhessen und die Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH.
Das Kompetenzzentrum für rationelle und Regenerative Energienutzung kann auf das am Hochschulstandort Bingen vorhandene Know-how und die Qualifikation der Fachhochschulpartner, die in unterschiedlichen Bereichen der Energieanwendungstechnik tätig sind, zurückgreifen. Aus der Fokussierung der unterschiedlichen Kompetenzen auf das gemeinsam Forschungsziel ergeben sich Synergieeffekte, die zum Erfolg des Projektes beitragen.
Die zukünftige Energieversorgung wird geprägt sein von der optimalen Energienutzung bei der Bereitstellung von Raumheizung, Warmwasser und elektrischer Energie. Interessante Technologien sind bereits am Markt verfügbar. Das optimale Zusammenwirken dieser Einzelsysteme soll das Ziel bei der Entwicklung von dezentralen Energiestationen sein, die dem jeweiligen Bedarfsfall angepasst werden. Die Fokussierung des Projektes ist auf die Ressourcenschonung, die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit unter Einsatz des Energieträgers Gas und regenerativer Energien ausgerichtet.
Das Forschungsprojekt wird vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

 

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Ludwigshafen, 27. Februar 2002

Breites Ausbildungsspektrum bei den Pfalzwerken: Präsentation auf der Frankenthal-Woche

Die Pfalzwerke gehen neue Wege in der Ausbildung. Sie bieten Auszubildenden neben der klassischen kaufmännischen und technischen Ausbildung die Möglichkeit eines qualifizierten Studiums an der Berufsakademie Mannheim bzw. an der Fachhochschule für Technik in Mannheim, im Rahmen eines Traineeprogrammes. Das Unternehmen reagiert damit auf die immer komplexer und umfangreicher werdenden Aufgabenstellungen des liberalisierten Energiemarktes. Die Mitarbeiter sollen aufbauend auf einer soliden Basisausbildung schnell und flexibel auf die Herausforderungen des Marktes reagieren können.
Der Studiengang an der Mannheimer Berufsakademie endet mit dem Abschluss als "Diplom Betriebswirt/in (BA), Fachrichtung öffentliche Wirtschaft, Gruppe Ver- und Entsorgungsbetriebe". Er enthält spezielle Studienangebote, die auf die Bedürfnisse der Ver- und Entsorgungswirtschaft zugeschnitten sind. Das Studium dauert drei Jahre, wobei nach zwei Jahren der Abschluss "Wirtschaftassistent (BA)" erworben wird. Die Absolventen qualifizieren sich schon während des Studiums für den Einsatz in sensiblen Bereichen der Unternehmensorganisation.
Die FH Mannheim bietet zum Wintersemester 2001/2002 erstmals die Möglichkeit, im Rahmen eines Traineeprogrammes ein Studium zu absolvieren. Es umfasst sechs theoretische und zwei praktische Studiensemester sowie ein Semester für die Diplomarbeit. Während des Studiums ist eine bestimmte Arbeitsleistung im Unternehmen zu erbringen.
Den Pfalzwerken bieten diese akademisch flankierten Ausbildungsgänge die Chance, frühzeitig qualifiziertes Personal zu rekrutieren.
Daneben gibt es natürlich auch weiterhin die klassische duale Ausbildung mit den Berufszielen Energieelektroniker/in Fachrichtung Anlagentechnik, Industriekaufmann/frau und im Bereich der informationstechnischen Ausbildung den/die Fachinformatiker/in.
Die Ausbildungsberufe werden auf der Frankenthal-Woche persönlich von den Auszubildenden vorgestellt. Am Tag der Schüler und der Jugend wird ein/e Vertreter/in von den jeweiligen Ausbildungszweigen als Ansprechpartner/in vor Ort sein.


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Ludwigshafen, 27. Februar 2002

Folien gefährden Stromversorgung

DieRegelmäßig zu dieser Jahreszeit, wenn die ersten Frühjahrswinde übers Land wehen, droht eine akute Gefahr für die Stromversorgung. Viele Landwirte decken ihre Felder mit langen Bahnen aus Kunststofffolien ab, um sie vor Kälteeinbrüchen und Nachtfrösten zu schützen. Wenn diese Abdeckfolien nicht sorgfältig genug befestigt sind, werden sie leicht von Windböen erfasst und in die Stromleitungen geweht. Dies führt nicht selten zu Kurzschlüssen und Leitungsabschaltungen.
Die Landwirte werden deshalb dringend gebeten, für eine sichere Befestigung ihrer Abdeckfolien zu sorgen.

 

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Ludwigshafen, 14. Februar 2002

Internet aus der Steckdose: Testversuch am Sickingen Gymnasium in Landstuhl

Die Pfalzwerke führen ihren ersten Testversuch in Eigenregie mit der interessanten Technik Powerline am Sickingen Gymnasium in Landstuhl durch.
Mit Powerline, einem Nischenprodukt, wollen die Pfalzwerke in der Testphase neue wichtige Erfahrungswerte sammeln für die eventuelle weitere Umsetzung der Technik.
Powerline ist die Übertragung von Sprache, Daten und Video über die Stromleitung. Jede Steckdose kann dafür genutzt werden, es bedarf nur eines Powerline-Modems. Die Daten können bis zu einer Übertragungsrate von 2 Mbits/s übermittelt werden, was einer 20 bis 30 mal schnelleren Übertragung als ISDN entspricht. Das Prinzip ist nicht neu. Powerline ist mit der Technik eines Babyphones vergleichbar. Die Daten werden über die Stromleitung transportiert. Über das haus- oder wohnungsinterne Stromnetz werden die Daten über Ortsnetzstationen und Übergangsstationen schließlich ins World Wide Web übertragen.
Technische Unterstützung wird von der Tochtergesellschaft der Pfalzwerke, der PfalzKom, geleistet. Mittels eigener Netze und einer redundanten Anbindung an verschiedene internationale Gateways ist die Tochtergesellschaft der Pfalzwerke in der Lage die Daten ohne den bekannten Bandbreitenengpaß zu transportieren. Da die Powerline Technik keine derartigen Distanzen überbrücken kann, wird ab der Ortsnetzstation mit Glasfaser- und Kupfertechnik gearbeitet.
Das Sickingen Gymnasium bekommt für den Feldversuch zwei Laptops zum flexiblen Einsatz zur Verfügung gestellt, die nach dem Testlauf in das Eigentum der Schule übergehen. Projektunterstützung erfährt das Gymnasium auch in Form eines Beamers, der gemeinsam von den Pfalzwerken und dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend finanziert wird.
Ein Jahr ist als Dauer der Testphase vorgesehen.


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Ludwigshafen, 05. Februar 2002

Pfalzwerke investieren in Versorgungssicherheit

Die Pfalzwerke erneuern die 110kV und 20 kV Anlagen im Umspannwerk Mutterstadt und sichern damit durch den Einsatz neuester Technik auch die Versorgungsqualität in ihrem Netzgebiet.
Die Schaltanlage in Mutterstadt ist die größte von insgesamt vier Einspeisestellen und ist für den vorderpfälzischen Bereich die Haupteinspeisung. Von hier wird ein Drittel der gesamten elektrischen Energie der Pfalzwerke ins Netz verteilt.
Die 110 kV Freiluftanlage wurde 1962 in Betrieb genommen und wird jetzt auf die neueste Technik umgerüstet. Die Umrüstungsarbeiten für die 110 kV Freiluftanlage sind seit Jahresbeginn in vollem Gang und werden voraussichtlich Anfang 2003 abgeschlossen sein. Die Erneuerung der 20 kV Anlage wird im August 2002 beginnen und bis zum Ende diesen Jahres beendet sein.
Die Investitionskosten für beide Anlagen belaufen sich auf ca. 3,9 Mio Euro.


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Ludwigshafen, 21. Januar 2002

Gemeinsam regionale Stellung ausbauen: VSE, RAG Saarberg, Pfalzwerke und RWE Plus prüfen Kooperation

VSE, RAG Saarberg, Pfalzwerke und RWE Plus prüfen Kooperation

Die Energiegesellschaften VSE AG, RAG Saarberg AG, Pfalzwerke AG und RWE Plus AG wollen künftig im Bereich Energieversorgung stärker zusammenarbeiten. Die in den Regionen Saar und Pfalz tätigen Unternehmen streben an, die dortige Marktposition zu festigen und auszubauen. Ziel ist es, den Kundennutzen zu erhöhen und eine optimierte Produktpalette rund um das Thema Energie anzubieten.

Die Gesellschaften, zu denen mehrheitlich auch die Energieversorger energis GmbH und Saar Ferngas AG gehören, prüfen eine weitergehende Zusammenarbeit in den Geschäftsfeldern Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und Dienstleistungen.