Archiv 2013

Ludwigshafen/Landau, 11. Dezember 2013

Pfalzwerke verkaufen Anteil am Geothermiekraftwerk in Landau

Der Aufsichtsrat der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat in seiner Sitzung vom 9. Dezember 2013 dem Verkauf des 50-Prozent-Anteils am Geothermiekraftwerk in Landau an die Geysir Europe GmbH, einer Tochter der Daldrup & Söhne Aktiengesellschaft, zugestimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Geysir Europe hatte im Mai dieses Jahres bereits 40 Prozent der Energie-Südwest Aktiengesellschaft übernommen und wird damit mehrheitlicher Inhaber der Betreiberfirma geox GmbH.

Nach dem Ausstieg der Energie Südwest im Frühjahr 2013 war die Forschungsförderung des Bundesumweltministeriums, wie sie für das ursprüngliche Gesellschafterkonzept einer dritten Bohrung zugesagt war, auf den Prüfstand gekommen. Ohne den Forschungszuschuss war für die Pfalzwerke jedoch ein weiteres Engagement in Landau nicht vorstellbar. „Wir freuen uns, dass mit der Geysir Europe ein Unternehmen mit umfassender Erfahrung den Betrieb der Anlage auch in Zukunft im Sinne der Energiewende gewährleisten wird“, zeigen sich René Chassein und Dr. Werner Hitschler zuversichtlich. Die beiden Vorstände der Pfalzwerke hatten die Verhandlungen mit der Daldrup-Gruppe geführt.

Die Pfalzwerke setzen auch künftig auf die Vielfalt der Erneuerbaren Energien und werden das in vielen Projekten gewonnene Know-how bei Planung, Bau und Betrieb von Energieprojekten einsetzen.

Ludwigshafen, 29. November 2013

Pfalzwerke schließen Konzessionsverträge mit den Gemeinden Ellerstadt, Friedelsheim und Gönnheim ab

Die Pfalzwerke werden auch in den nächsten 20 Jahren Konzessionspartner der Gemeinden Ellerstadt, Ellerstadt-Siedlung, Friedelsheim und Gönnheim sein. Entsprechende Konzessionsverträge haben die Bürgermeister Helmut Rentz (Ellerstadt), Walter Hafner (Friedelsheim) und Robert Blaul (Gönnheim) sowie die Pfalzwerke Netz AG, vertreten durch Dieter Sroka, am gestrigen Donnerstag, 28. November 2013, unterzeichnet. Bei der Unterzeichnung war auch Udo Kittelberger, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wachenheim an der Weinstraße, anwesend.

Die zur Verbandsgemeinde Wachenheim gehörenden Gemeinden verbindet eine lange Tradition mit den Pfalzwerken. In Gönnheim sind die Pfalzwerke seit dem Jahr 1913 Konzessionsinhaber. „Die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Pfalzwerken hat uns dazu bewegt, auch die nächsten 20 Jahre partnerschaftlich zusammenarbeiten“, führte Helmut Rentz, Ortsbürgermeister von Ellerstadt, aus. „Wir wissen, dass auf diese Partnerschaft Verlass ist.“ Dieter Sroka von der Pfalzwerke Netz AG bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und sicherte den Ortsgemeinden auch für die Zukunft umfangreiche Unterstützung zu.

Im Konzessionswettbewerb hatten sich die Pfalzwerke in allen drei Ortsgemeinden gegen TWL, Stadtwerke Wachenheim und die Friedelsheimer Wassergruppe durchgesetzt.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 20. November 2013

Pfalzwerke weisen Umsatzsteuerrückforderungen zurück

In den letzten Wochen sind bei der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT vermehrt Schreiben eingegangen, in denen Kunden der Pfalzwerke oder von 123energie die Umsatzsteuer auf die EEG-Umlage zurückfordern. „Die meisten beziehen sich dabei auf Schreiben von Wettbewerben, in denen sie darauf hingewiesen werden, dass die EEG-Umlage zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Stromversorgungsunternehmen ohne Umsatzsteuer abgerechnet wird, der Energieversorger allerdings in seiner Stromrechnung an den Endverbraucher auf die EEG-Umlage Umsatzsteuer erhebt“, erklärt Joachim Schädler, Leiter Privat- und Gewerbekunden bei den Pfalzwerken, und ergänzt: „Die Kunden werden aufgefordert, die Umsatzsteuer zurückzufordern. Die zugrunde liegende Behauptung ist allerdings schlichtweg falsch“. Rückforderungen weisen die Pfalzwerke daher als unbegründet zurück.

Zum Sachverhalt: Man muss unterscheiden zwischen der umsatzsteuerlichen Behandlung der EEG-Umlage zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Energieversorger und der selbigen zwischen Energieversorger und Endkunde. Mit Inkrafttreten der Ausgleichsmechanismusverordnung wurde der physikalische Ausgleich abgeschafft und es findet demnach zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Energieversorger keine Stromlieferung mehr statt. Die Energieversorger zahlen die EEG-Umlage aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung und erhalten hierfür keine Gegenleistung in Form einer Stromlieferung durch den Übertragungsnetzbetreiber mehr. Folglich liegt auch kein steuerbarer Vorgang im Sinne des Umsatzsteuergesetzes vor.

Im Verhältnis vom Energieversorger zum Endkunden sieht es anders aus. Die Pfalzwerke sind gemäß § 37 Absatz 2 EEG zur Abführung der EEG-Umlage an die Netzbetreiber verpflichtet. Die EEG-Umlage ist folg-lich Kostenfaktor und somit Preisbestandteil der Stromlieferleistung der Pfalzwerke. Als Bestandteil des Entgelts, welches der Verbraucher für die Inanspruchnahme von Leistungen aus dem Stromliefervertrag er-bringt, unterliegt die EEG-Umlage der Umsatzsteuerpflicht.

Die Pfalzwerke werden ihre Kunden in individuellen Antwortschreiben dazu kontaktieren. Bei Fragen oder Unsicherheiten können sich die Pfalzwerke-Kunden gerne an den Kundenservice wenden.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 16. November 2013

Pfalzwerke halten Strompreis stabil

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT wird trotz der zum 1. Januar 2014 erneut steigenden Ablagen und Umlagen auf den Strompreis ihre Preise nicht anheben. Grund für die Preisstabilität sind Preisvorteile, die sich aus einem langfristigen, preisgünstigen Stromeinkauf ergeben haben. Diese Preisvorteile gibt das Unternehmen nun an seine Kundinnen und Kunden weiter.

Eingekauft wird bei den Pfalzwerken nach dem Modell der strukturierten Beschaffung, also der Verteilung des Stromeinkaufs auf unterschiedliche Zeiträume. Der Vorteil der strukturierten Beschaffung liegt in der Flexibilität, den Strom mengen- und zeitindividuell dann einzukaufen, wenn er preisgünstig ist. Auf lange Sicht können so das Preisrisiko minimiert und im Mix gute Konditionen erreicht werden.

„Wir haben in der Vergangenheit geschickt Strom eingekauft und freuen uns, dass wir den dadurch erzielten Preisvorteil jetzt an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben können“, so Uwe Veth, Leiter Vertrieb und Handel bei den Pfalzwerken.

Erst im Frühjahr dieses Jahres hatten die Pfalzwerke alle Sondertarife auf Ökostrom umgestellt und führen diese Linie seitdem konsequent fort. Dazu gehören jetzt auch Tarife mit besonders langer Preisgarantie.

Ludwigshafen, 11. November 2013

Landgericht Frankenthal urteilt zugunsten der Pfalzwerke

Das Landgericht Frankenthal hat eine Klage als unzulässig und unbegründet abgewiesen, in der ein Kunde der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT auf Feststellung geklagt hatte, dass er die Sonderkundenumlage nach Paragraph 19, Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) nicht schuldet. Die Umlage bezieht sich auf die Netzentgeltbefreiung von großen Stromabnehmern, mit dem Ziel, deren Wettbewerbsfähigkeit auch international erhalten zu können. Die Kosten dafür werden auf alle Stromverbraucher umgelegt und sind Bestandteil des Strompreises.

Nachdem das Amtsgericht Ludwigshafen der Klage in erster Instanz stattgegeben hatte, hat das Landgericht Frankenthal das Urteil des Amtsgerichts aufgehoben und die Klage nun u.a. mit der Begründung abgewiesen, dass die Umlage von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst werde, von denen einer die Umlage sei, auf die der Energieversorger im Übrigen keinen Einfluss habe. Sehr wohl sei der Energieversorger berechtigt, eine Kostensteigerung durch Erhöhung dieser Umlage mittels einer Preiserhöhung nach Paragraph 5 Abs. 2 Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) an die Letztverbraucher weiter zu geben.

Damit bestätigt das Urteil die Rechtmäßigkeit der Erhöhung der Verbrauchskosten auch um die entsprechende Umlage, um damit den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter zu fördern.

Ludwigshafen, 30. Oktober 2013

Pfalzwerke schließen Konzessionsvertrag mit Birkenheide ab

Die Pfalzwerke werden auch in den nächsten 20 Jahren Konzessionspartner der Ortsgemeinde Birkenheide sein. Einen entsprechenden Konzessionsvertrag haben Ortsbürgermeister Rainer Reiß und die Pfalzwerke Netz AG, vertreten durch den Vorstand Dieter Sroka, am heutigen Mittwoch, 30. Oktober 2013, unterzeichnet.

„Für die Pfalzwerke Netz AG ist es aktuell Konzessionsvertrag Nummer 404, der in der laufenden Periode der Neuabschlüsse bestehender Konzessionen unterzeichnet wurde“, freute sich Dieter Sroka. Die Pfalzwerke hatten das Netz in Birkenheide 1954 erworben und sind seitdem Konzessionsnehmer. Im Wettbewerb hatten sich die Pfalzwerke in Birkenheide u.a. gegen TWL durchgesetzt. Gemeinsam mit dem Konzessionsvertrag wurde auch der Straßenbeleuchtungsvertrag unterzeichnet.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 04. Oktober 2013

Pfalzwerke erschließen Neubaugebiet in Lambsheim

Nachdem nun alle Grundstückseigentümer zugestimmt haben, wird die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT das Baugebiet „Südlich der Gerolfstraße“ in Lambsheim privatrechtlich erschließen. Mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten kann etwa Mitte 2014 gerechnet werden.

Die Erschließung des Baugebietes soll nach Maßgabe des rechtskräftigen Bebauungsplanes erfolgen. Von einer verdichteten Reihenhausbebauung wird von Seiten der Grundstückseigentümer abgesehen und so eine attraktive Einzelhausbebauung gesichert.

Den Eigentümern kam es insbesondere auf eine stärkere Kosten- und Ausgabenkontrolle bei der Erschließung an. Die Erschließungskosten konnten insbesondere durch Planungsänderung, d.h. die Wahl eines anderen Entwässerungskonzepts über ein Muldensystem, deutlich gesenkt werden. Die Idee hierzu hatten die Ortsgemeinde Lambsheim und die Pfalzwerke.

Der nächste Schritt ist nun die Planung und Ausschreibung der Erschließungsanlagen durch das Planungsbüro IPR Consult in Neustadt. Mit dem Vorliegen der Angebote der Baufirmen für die Erschließungsanlagen können die Kosten schließlich genau bestimmt werden und die Grundstückseigentümer der Umsetzung der Erschließung zustimmen. Damit ist der Weg zur Erschließung eines  weiteren attraktiven Baugebiets in der Vorderpfalz frei.

Ludwigshafen, 27. September 2013

Pfalzwerke schließen Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Maxdorf ab

Die Pfalzwerke werden auch in den nächsten 20 Jahren Konzessionspartner der Gemeinde Maxdorf sein. Einen entsprechenden Konzessionsvertrag haben Bürgermeister Werner Baumann und die Pfalzwerke Netz AG, vertreten durch den Vorstand Dieter Sroka, am gestrigen Donnerstag, 26. September 2013, unterzeichnet. Der Vertrag umfasst auch die Straßenbeleuchtung.

„Da die Pfalzwerke auch eine Dienststelle in Maxdorf haben, durch die es viele Verbindungspunkte gibt, freut es uns besonders, dass wir auch bei der Konzession fortan weiter zusammenarbeiten“, sagte Dieter Sroka. Im Konzessionswettbewerb hatten sich die Pfalzwerke in Maxdorf gegen die TWL durchgesetzt. Die Gemeinde mit ihren rund 7.100 Einwohnern ist für die Pfalzwerke die zwölftgrößte Konzession. Die Partnerschaft mit Maxdorf dauert seit rund 60 Jahren an.

Foto v.l.n.r.: Dieter Sroka, Vorstand der Pfalzwerke Netz AG, und Werner Baumann, Bürgermeister von Maxdorf

 

 

Ludwigshafen, 24. September 2013

Die Pfalzwerke beteiligen sich an der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“

Vom 25. September bis 02. Oktober findet die erste landesweite Aktionswoche zur Energiewende „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ statt. Schirmherrin ist Wirtschaftsministerin Eveline Lemke. Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT lädt im Rahmen der Veranstaltung mehrfach zu einem „Tag der offenen Türen“ ein und stellt drei Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien näher vor.

Der Umbau des bestehenden Energiesystems erfordert die grundlegende Neugestaltung der bisherigen Energieversorgung. Die Pfalzwerke befürworten diesen Wandel und haben ihn strategisch längst eingeleitet. Die Pfalzwerke-beteiligung BioEnergie Maikammer GmbH versorgt öffentliche und private Liegenschaften über ein Nahwärmenetz auf der Basis regenerativer Energien mit Energie. Wie genau ein Biomasseheizwerk funktioniert und welche Vorteile es bietet, können Interessierte am Samstag, den 28. September von 11-16 Uhr (Adresse: An der Steinmühle 16, 67487 Maikammer) erfahren.

Ein Biomasseheizwerk liefert auch die Basis bei der Nahwärmeversorgung im Kloster Abtei Himmerod. Die Pfalzwerke haben hier ein innovatives Nahwärme-Versorgungskonzept umgesetzt, mit einer zentralen Biomasse-Heizkesselanlage zur Grundlastwärmeversorgung auf der Basis von lokal angebautem Schilfgras und Holz. Die Anlage kann am 26. September von 10-16 Uhr (Adresse: Himmerod 3, 54534 Großlittgen) besichtigt werden.

Das Geothermiekraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH macht aus heißem Thermalwasser aus den Tiefen des Pfälzer Untergrundes sauberen und grundlastfähigen Ökostrom. Bei einer Führung durch das Kraftwerk stellen wir nicht nur die Technik der Anlage näher vor. Die Rundgänge beginnen am 26. und 27. September jeweils um 10 Uhr (Adresse: Geothermiekraftwerk, 76865 Insheim). 

Insgesamt finden während der Aktionswoche über 120 Veranstaltungen in allen Regionen des Landes statt. Weitere Informationen zu den Pfalzwerke-Anlagen sowie den weiteren Veranstaltungsorten finden Sie unter: www.rlp-vollerenergie.de 

Ludwigshafen, 18. September 2013

Pfalzwerke schließen 400. Konzessionsvertrag ab

Die Pfalzwerke werden auch in den nächsten 20 Jahren Konzessionspartner der Gemeinde Römerberg sein. Einen entsprechenden Konzessionsvertrag haben Bürgermeister Manfred Scharfenberger und die Pfalzwerke Netz AG, vertreten durch den Vorstand Dieter Sroka, am heutigen Mittwoch, 18. September 2013, unterzeichnet.

„Für die Pfalzwerke Netz AG ist es aktuell der 400.ste Konzessionsvertrag, der in der laufenden Periode der Neuabschlüsse bestehender Konzessionen unterzeichnet wurde“, freute sich Dieter Sroka. Er lobte die angenehme Zusammenarbeit mit der Gemeinde Römerberg und betonte, dass die Pfalzwerke der Gemeinde auch fortan immer mit Rat und Tat zur Seite stünden.

Im Konzessionswettbewerb hatten sich die Pfalzwerke in Römerberg gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. Die Gemeinde mit ihren rund 9.900 Einwohnern ist für die Pfalzwerke die fünftgrößte Konzession. Die Partnerschaft mit Römerberg dauert seit nunmehr 100 Jahren an.

Foto v.l.n.r.: Dieter Sroka, Vorstand der Pfalzwerke Netz AG, und Manfred Scharfenberger, Bürgermeister von Römerberg

Ludwigshafen, 13. September 2013

Pfalzwerke verlängern Stromlieferungsvertrag mit DEHOGA Rheinland-Pfalz

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Rheinland-Pfalz verlängern ihre Zusammenarbeit vorzeitig bis Ende 2016. Einen entsprechenden Rahmenvertrag haben Uwe Veth, Vertriebsleiter bei den Pfalzwerken, und Ralf Landoll, Landesgeschäftsführer der DEHOGA Rheinland-Pfalz, am Mittwoch, 11. September 2013, im Hause der Pfalzwerke unterzeichnet.

Die Zusammenarbeit zwischen den Pfalzwerken und DEHOGA, welcher derzeit rund 5.000 Mitgliedsbetriebe aus dem gastgewerblichen Hauptsegment ausweist, besteht bereits seit Ende der 90er Jahre. „Deshalb sind wir besonders glücklich darüber, dass unsere lange Zusammenarbeit von beiden Seiten sehr wertgeschätzt wird und wir den Lieferungsvertrag bereits vorzeitig verlängern konnten“, so Uwe Veth von den Pfalz-werken. Ralf Landoll von der DEHOGA ergänzt: „Solche Verträge müssen gelebt werden und wir haben gemeinsam bereits definiert, wo wir in Zukunft anpacken müssen, um noch mehr voneinander profitieren zu können“.

Der Vertrag läuft ab dem kommenden Jahr für drei weitere Jahre. Das Gesamtvolu-men des Rahmenvertrages liegt bei mehr als 14 Gigawattstunden.

Uwe Veth (l.), Vertriebsleiter der Pfalzwerke, und Ralf Landoll (r.), Landesgeschäftsführer der DEHOGA, bei der Vertragsunterzeichnung

Ludwigshafen, 05. September 2013

Neue Energie Verbandsgemeinde Lingenfeld GmbH gegründet

Die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH und die Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) „Energieprojekte Verbandsgemeinde Lingenfeld (EPL)“ haben am gest-rigen Mittwoch, 4. September 2013, die „Neue Energie Verbandsgemeinde Lingenfeld GmbH“ gegründet. Einen entsprechenden Gesellschaftsvertrag unterzeichneten die Geschäftsführer der Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH, Moritz Keding und Rainer Nauerz, sowie EPL-Vorstand Rüdiger Butz. Die Pfalzwerke Projektbeteili-gungsgesellschaft wird dabei 51 Prozent der Gesellschaftsanteile halten, die EPL 49 Prozent. Im Aufsichtsrat wird auch Verbandsbürgermeister Frank Leibeck vertreten sein. Die Geschäftsführung wird von Sabine Kuhlus (Pfalzwerke) und Rüdiger Butz übernommen. Zielsetzung der neuen Gesellschaft ist die Förderung erneuerbarer Energien im Gebiet der Verbandsgemeinde Lingenfeld unter Einbeziehung einer re-gionalen Wertschöpfung.

In der AöR „Energieprojekte Verbandsgemeinde Lingenfeld (EPL)“ haben sich die Verbandsgemeinde Lingenfeld und die verbandsangehörigen Ortsgemein-den Freisbach, Lingenfeld, Lustadt, Schwegenheim, Weingarten (Pfalz) und Westheim (Pfalz) zum Zwecke der Energieversorgung zusammengeschlossen. Mit der Errichtung des Solarparks Westheim (Pfalz) und einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule in Lustadt stehen bereits die ersten Projekte zur Planung bzw. Realisierung an.

Die neue Gesellschaft „Neue Energie Verbandsgemeinde Lingenfeld“ zeichnet fortan für die Planung, die Finanzierung sowie den Bau und Betrieb von Anla-gen verantwortlich. Nach Inbetriebnahme des Solarparks Westheim (Pfalz) wird gemeinsam mit der VR Bank Südpfalz EG über eine bereits bestehende Ge-nossenschaft die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an dem Solarpark Westheim (Pfalz) realisiert. Darüber hinaus werden derzeit Varianten zum Auf-bau einer Nahwärmeversorgung auf Basis von Biomasse oder Kraft-Wärme-Kopplung in der Gemeinde Lingenfeld geprüft.

Göllheim, Breunigweiler, Ludwigshafen, 29. August 2013

Gemeinden und Pfalzwerke schließen richtungsweisenden Solidarpakt im Bereich Windenergie ab

Die Ortsgemeinde Göllheim beabsichtigt gemeinsam mit den Pfalzwerken als Betreiber die Errichtung von fünf Windkraftanlagen im „Göllheimer Wald“. Durch die Auswahl der Standorte und die damit verbundene optische Veränderung des Landschaftsbildes sind auch die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde Breunigweiler betroffen. Um dem Rechnung zu tragen, wurde am Dienstag, 27. August 2013, ein richtungsweisender Solidarpakt unterzeichnet. „Der Vertrag führt einen fairen Interessensausgleich zwischen den beiden Ortsgemeinden herbei“, so Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller, Göllheim. Konkret wird die Ortsgemeinde Breunigweiler an den wirtschaftlichen Erlösen aus dem Betrieb der Windkraftanlagen der Ortsgemeinde Göllheim beteiligt. Betroffen ist das im Plangebiet nördlichste Windrad, direkt an der Gemarkungsgrenze von Breunigweiler. Ortsbürgermeister Marc Oliver Gerke aus Breunigweiler ergänzt: „Die hohe Raumbedeutsamkeit und der Eingriff in das Landschaftsbild machten eine einvernehmliche Regelung erforderlich. Durch diesen Solidarpakt wird ein verantwortungsvoller Umgang mit von entsprechenden Bauprojekten betroffenen Gemeinden über kommunale Grenzen hinweg demonstriert und ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet, die Akzeptanz solcher Anlagen zu steigern.“

Der unterzeichnete Vertrag regelt die Details: Aus dem  Erlös der Ortsgemeinde Göllheim erhält die Ortsgemeinde Breunigweiler einen jährlichen Anteil (Solidarbeitrag). Anwendung findet diese Regelung erstmalig im Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. Der Vertrag tritt am 01. Juli 2013 in Kraft und hat eine Laufzeit von 20 Jahren. „Das Beispiel von Göllheim und Breunigweiler wird Schule machen. Hier wird der Partizipationsgedanke vorbildlich gelebt“, lobt Rainer Nauerz, Leiter Energiedienstleistungen Pfalzwerke, das Zusammenwirken aller Beteiligten.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Verbandsgemeindeverwaltung Göllheim
Martina Leidinger (06351) 4909 42

Ludwigshafen, 29. August 2013

Unlautere Vertriebsmethoden: Energy2day GmbH verstößt gegen Unterlassungstitel und muss hohe Ordnungsstrafe zahlen

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT ist erneut erfolgreich gegen unlautere Vertriebsmethoden der Energy2day GmbH mit der Marke SorglosStrom vorgegangen. Bereits im Oktober letzten Jahres hatten die Pfalzwerkebeim Landgericht Frankenthal (Az.: 2 HK O 128/12) ein Unterlassungsurteil wegen unlauteren Wettbewerbs gegen die Energy2day GmbH erwirkt. Diesem Urteil war das in München ansässige Unternehmen nicht nachgekommen; es hat nach wie vor Pfalzwerke-Kunden angerufen, um ihnen vorzuspiegeln, der Anruf erfolge von den Pfalzwerken oder einem Kooperationspartner der Pfalzwerke und um diese auf das eigene Leistungsangebot aufmerksam zu machen. Daraufhin hat das Landgericht Frankenthal im März dieses Jahres ein Ordnungsgeld in Höhe von 10.000 Euro festgesetzt. Nachdem sich danach erneut Kunden bei den Pfalzwerken gemeldet haben, wurde mit Beschluss vom 9. August 2013 ein noch höheres Ordnungsgeld von 25.000 Euro verhängt. Im Zuge der Anhörung vor Verhängung dieses Ordnungsgeldes hat Energy2day angekündigt, das Gebiet der Pfalzwerke zukünftig für die Telefonakquise durch ihre Vertriebspartner vollständig zu sperren.

„In den letzten Tagen und Wochen sind bei uns immer wieder Telefonate eingegangen, in denen Kunden Anrufe von SorglosStrom, einer Marke der Energy2day,  meldeten“, berichtet Uwe Veth, Vertriebsleiter bei den Pfalzwerken. „Im Interesse unserer Kunden und aller Verbraucher werden wir dieses Geschäftsgebaren nicht dulden und vehement dagegen vorgehen“, versichert Veth.

Grundsätzlich raten die Pfalzwerke ihren Kunden, bei derartiger Telefonakquise keine Bankverbindungen und auch nicht die Zählernummer zu nennen. Kunden, die telefonisch kontaktiert werden und Zweifel daran haben, ob es sich tatsächlich um einen Mitarbeiter oder einen Kooperationspartner der Pfalzwerke handelt, wird empfohlen, sich den Namen der betreffenden Person zu notieren und den Kundenservice der Pfalzwerke unter 0621 570 57 25 85 anzurufen.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325  

Ludwigshafen, 27. August 2013

Pfalzwerke verlängern Sponsoring für die Fußballerinnen des 1. FCC 08 Niederkirchen

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat das Sponsoring für die Frauen-Fußballmannschaft des 1. FCC 08 Niederkirchen e.V. um ein weiteres Jahr verlängert. Der Vertrag für das Sponsoring des Frauen-Fußballvereins trat in diesem Monat in Kraft. „Es freut uns sehr, dass wir die Pfalzwerke für eine erneute Spielsaison als Partner gewinnen konnten“, sagt Anja Marx, Geschäftsführerin des 1. FCC 08 Niederkirchen. Der Verein pflegt eine über 40 Jahre alte Tradition im Frauen-Fußball und spielt mit seiner Mannschaft derzeit in der Zweiten Bundesliga Süd.

Die Pfalzwerke sind in der Region nicht nur Versorger, sondern auch bedeutender Arbeitgeber, Investor und Förderer. Ihre Sponsoring-Aktivitäten verknüpfen die Pfalzwerke stets mit dem Ziel, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und ökologisch erfolgreich zu handeln. Zum unternehmerischen Verständnis gehört es auch, sich alljährlich in verschiedenen sportlichen und sozialen Projekten zu engagieren und Organisationen mit Spenden und Sponsoring zu fördern. Die Pfalzwerke unterstützen Projekte in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 26. Juli 2013

Pfalzwerke übergeben Babystrampler an das Klinikum in Landstuhl

Am vergangenen Mittwoch, 24. Juli 2013, übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELL-SCHAFT rund 60 Baby-Strampelanzüge an das Nardini Klinikum St. Johannis in Landstuhl. Dr. Monika Mader, Chefärztin der Entbindungsstation, nahm die kleinen Bodys mit dem Slogan „Pfalzwerke-Energiebündel“ freudig entgegen. „Das Nardini-Klinikum in Landstuhl verzeichnet pro Jahr durchschnittlich 700 Geburten. Es gibt genug Familien, die sich über dieses Geschenk freuen werden“, so Monika Mader.

Die Stadt Landstuhl mit ihrem Bürgermeister Klaus Grumer und die Pfalzwerke verbindet eine langjährige Partnerschaft. Daher war es den Pfalzwerken ein großes Anliegen, im Rahmen der Sponsoringaktivitäten auch das Nardini Klinikum St. Johannis zu unterstüt-zen. „Unsere Idee war es, dieses Mal quasi an der Wiege der Jugendarbeit zu beginnen“, erklärte René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke. Das Energieunternehmen engagiert sich schon seit Jahrzehnten für Jugendliche und Kinder in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis. Neben der Pfalzwerke Initiative „Jugend stark machen“ wirkt das Unter-nehmen auch bei „Jugend denkt Zukunft“ mit.

Alle Sponsoringaktivitäten der Pfalzwerke sind stets mit dem Ziel verknüpft, nicht nur wirt-schaftlich, sondern auch sozial und ökologisch erfolgreich zu handeln. Damit möchte das Energieunternehmen seine Verbundenheit zu den Kunden in der Region zeigen. Mit den Schwerpunkten Nachwuchsförderung, Kundenbindung und örtlicher Verbundenheit unter-stützen die Pfalzwerke Projekte in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und mit gegensei-tigem Nutzen in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis sowie in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Von links: Jens Lehnhardt (stellv. Pflegedirektor, Nardini Klinikum), Waltraud Heinrich (Leitung Zentraleinkauf, Nardini Klinikum), Jens Schreiber (Netzvertriebsmanager, Pfalz-werke), Dr. Monika Mader (Chefärztin der Entbindungsstation), René Chassein (Vor-standsmitglied der Pfalzwerke), Hebammen Sabine van Riel und Petra Risch.

 

Ludwigshafen, 17. Juli 2013

Die Pfalzwerke zu Besuch in der Kindertagesstätte St. Dominikus in Harthausen

Am gestrigen Dienstag, 16. Juli 2013, haben Auszubildende der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Kindertagesstätte Sankt Dominikus in Harthausen besucht.

Die Azubis des ersten technischen Lehrjahrs sowie ihr Ausbilder Werner Jerg bastelten gemeinsam mit den Vorschülern der Gruppe „Die Sonnenkinder“ und ihrer Leiterin Frau Wirtgen hölzerne Hubschrauber und Windmühlen.

Mit diesem sozialen Projekt sorgten die Pfalzwerke auf beiden Seiten für eine freudige Abwechslung. „Es ist uns als regionaler Energieversorger sehr wichtig, bereits den Kindern Fragen rund um die Energie zu beantworten. Mit „Warum gibt es Windräder?“ oder „Wie kommt der Strom in die Steckdose?“ beschäftigen sich schon bereits die Kleinsten“, sagte Werner Jerg.

Die Pfalzwerke besuchen jährlich Kindergärten und Grundschulen und bringen den Kindern altersgerecht das Thema „Energie“ näher.

Die Auszubildenden der Pfalzwerke (von links) Dennis Sander, Sven Pfeiffer und Sarah Löchel sowie die Gruppenleiterin der „Sonnenkinder“ Frau Wirtgen und der Erzieher Frederik bei der gestrigen Bastelstunde in der Kindertagesstätte St. Dominikus.

 

Ludwigshafen, 09. Juli 2013

Erster Spatenstich zur Erschließung des Baugebietes „Im Bolig“ in Dudenhofen

Am heutigen Dienstag, 09. Juli 2013, haben mit dem offiziellen Spatenstich durch Ortsbürgermeister Peter Eberhard und René Chassein, Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, die Baumaßnahmen im Wohnbaugebiet „Im Bolig“ in Dudenhofen begonnen.

Der Startschuss für die privatrechtliche Erschließung fiel bereits am 21. November 2011 mit der offiziellen Unterzeichnung des Erschließungsvertrags. Im Jahr 2012 folgte die Auftragsvergabe zur Baulanderschließung an das Ludwigshafener Planungsbüro Piske sowie die Ausschreibungen der Bauleistungen. Nach dem heutigen Startschuss sollen die Grundstücksbesitzer voraussichtlich im Sommer 2014 mit dem privaten Hausbau beginnen können. „Damit gewinnt Dudenhofen rund 30 neue Familien, die es sicherlich kaum noch erwarten können, ein Teil dieser schönen Ortsgemeinde zu werden“, betonte René Chassein.

Im Auftrag der Gemeinde Dudenhofen erschließen die Pfalzwerke das rund 3,2 Hektar große Gebiet, welches mit 1,4 Hektar Nettobauland Raum für 33 Bauplätze bietet. Für Eigenheime werden Bauplätze von durchschnittlich 450 qm zum Verkauf stehen, wobei der Preis pro Quadratmeter voraussichtlich zwischen 230 und 300 Euro liegen wird.

Die nun anstehenden Erschließungsmaßnahmen umfassen zum einen die Herstellung der Straßen sowie die Basisarbeiten für deren Beleuchtung. Zum anderen werden alle Ver- und Entsorgungseinrichtungen, die Strom-, Gas- und Wasserzugänge sowie Maßnahmen für die Telekommunikation vorbereitet. Die Erschließungskosten des gesamten Gebietes betragen rund 2,8 Millionen Euro.

Von links nach rechts: Önder Gürel (Baufirma Bender), Sven Piske (Planungsbüro Piske), René Chassein (Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT), Peter Eberhard (Ortsbürgermeister Dudenhofen), Michael Juraschek (Vertreter der Grundstückseigentümer), Irmgard Ball (Verbandsbeigeordnete)

Ludwigshafen, 15. Mai 2013

Pfalzwerke übergeben zwei Elektrofahrräder an die Gemeinde Waldmohr

Am gestrigen Dienstag, 14. Mai 2013, übergab die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT zwei neue Elektrofahrräder an die Gemeinde Waldmohr. Verbandsbürgermeister Rudi Agné nahm die umweltfreundlichen Pedelecs freudig entgegen, die seine Gemeinde bei einem Pfalzwerke-Gewinnspiel gewonnen hatte. Die Pfalzwerke verlosten im vergangenen Herbst über 50 Elektrofahrräder. Die E-Bikes ermöglichen ein nahezu geräuschloses Fahren und leisten mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz.

Die Pfalzwerke unterstützen die wegweisende und äußerst effiziente Elektro-Mobilität und haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren über 70 E-Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis aufgestellt. Letzten Dezember wurde vor der Hauptverwaltung der Pfalzwerke, in der Kurfürstenstraße in Ludwigshafen, die erste öffentliche Stromtankstelle des Unternehmens für Autos in Betrieb genommen.

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Ludwigshafen, 14. Mai 2013

Pressemitteilung zum Ausstieg der EnergieSüdwest AG bei der dritten Bohrung für das Geothermiekraftwerk der geo x GmbH in Landau

„Wir hatten ein gemeinsames Ziel, das Geothermiekraftwerk in Landau sicher und wirtschaftlich zu betreiben“, kommentiert René Chassein, Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und Mitgesellschafter an der geo x GmbH, den Ausstieg der EnergieSüdwest bei der dritten Bohrung für das Geothermiekraftwerk in Landau. Der Bund hat die Ertüchtigung dieser ersten industriell betriebenen Pilotanlage in Deutschland geprüft und mit der Zusage einer ungewöhnlich hohen Fördersumme die Zukunftsfähigkeit der Anlage in Landau zum Ausdruck gebracht. Im Schulterschluss mit Bund, Landesregierung, Landesbank und Gesellschaftern wurde eine gemeinsame Perspektive entwickelt, dieses richtungsweisende Projekt im Bereich der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Auch die lokalen Perspektiven wie die Landesgartenschau und die Einbindung des Kraftwerksgeländes in das Landschaftsbild fanden dabei Berücksichtigung.

Die Erfahrungen aus über fünf Jahren Kraftwerksbetrieb, bei denen auch Rückschläge überwunden werden mussten, zeigen eine sehr hohe Verfügbarkeit der grundlastfähigen Anlage. Das Konzept funktioniert. Gutachten belegen, dass die dritte Boh-rung (Entlastungsbohrung) die Anlage optimierter, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger macht. Aufgrund des reduzierten Drucks könnte mit Fließraten gearbeitet werden, die das Kraftwerk wieder in den wirtschaftlichen Betrieb führen. Die veranschlagten Kosten und Förderzusagen haben sich in den letzten 15 Monaten nicht verändert. Am 23. August 2012 haben die Gesellschafter gemeinsam gegenüber dem Bund die Sicherstellung der Finanzierung des Forschungsprojektes erklärt. Die im Sanierungskonzept vereinbarten Beiträge der Projektbeteiligten stehen bereit. Alle übrigen Partner stehen zu ihren Zusagen.

„Mit dem Ausstieg der EnergieSüdwest ist das Konzept der dritten Bohrung endgültig gescheitert. Wir erwarten in Kürze die Aufhebung des Förderbescheides durch das Umweltministerium und die Rückführung der bereits geflossenen Mittel“, so Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke. „Wir sind überrascht und enttäuscht vom plötzlichen Ausscheren der Energie Südwest, so kurz vor dem Ziel. Derart kurzfristiges Agieren ohne Verlässlichkeit gegenüber vielen Partnern führt zu hoher Verunsicherung bei allen Beteiligten. Insbesondere im Umgang mit Banken und Politik stellt dieses Vorgehen eine Belastung bestehender persönlicher und geschäftlicher Beziehungen dar.“
Mit ihrem Nein zur dritten Bohrung haben sich die Anteilseigner der EnergieSüdwest gegen ein verbessertes Sicherheitskonzept und gegen nachhaltiges Handeln entschieden. So entsteht im Zweifelsfall eine Industrieruine im Herzen der Stadt Landau. „Die Argumentation der EnergieSüdwest können wir nach wie vor nicht nachvollziehen“, resümiert Dr. Werner Hitschler. „Die grundlegenden Fakten haben sich seit August 2012 nicht mehr verändert. Wir behalten uns rechtliche Schritte und Schadensersatzforderungen gegen den Mitgesellschafter der geo x, die EnergieSüdwest AG, vor“.

Pfalzwerke Unternehmenskommunikation & Marketing
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Ludwigshafen, 07. Mai 2013

Pfalzwerke legen Jahresabschluss und Nachhaltigkeitsbericht vor

- Eines der besten Unternehmensergebnisse der letzten 10 Jahre
- Steigende Abgabemengen bei Strom und Gas
- Ausgliederung des Teilbetriebs Netzservice erfolgreich umgesetzt
- 380 Konzessionen verlängert

Auf der heutigen Hauptversammlung im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen präsentierte die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT die Zahlen für das Geschäftsjahr 2012.

Pfalzwerke-Konzern
Aus Konzernsicht konnten die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert werden. Insgesamt wurde ein Wert von 1.445,9 Millionen Euro und somit 76,2 Millionen Euro mehr als im Jahr 2011 erreicht. Die Vorjahreswerte wurden aufgrund des saldierten Ausweises von Umsatzerlösen und Materialaufwendungen im Bereich Handel angepasst. Die Materialaufwendungen im Berichtsjahr betrugen rund 1.266,0 Millionen Euro. Dies bedeutet, dass die Handelsmargen aus den realisierten Energiehandelsgeschäften und den energiebezogenen Derivaten in den Umsatzerlösen (bei positivem Gesamtergebnis) beziehungsweise im Materialaufwand (bei negativem Gesamtergebnis) ausgewiesen werden. Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt 31,7 Millionen Euro (Vorjahr: 17,3 Mio. €) und der Bilanzgewinn beträgt 25,5 Millionen Euro (Vorjahr: 29,7 Mio. €). Hierbei sind auch Sondereffekte in Höhe von ca. 11,5 Millionen Euro durch den Verkauf des Biomassekraftwerkes in Hamm-Uentrop an DuPont enthalten.

Im Bereich Fotovoltaik konnten in 2012 durch die Pfalzsolar GmbH drei Großprojekte realisiert werden, die dank einer Übergangsregelung noch von vor der seit 1. April 2012 gültigen höheren EEG-Vergütung profitieren konnten. Ferner wurde im November 2012 mit dem Geothermiekraftwerk in Insheim das zweite Erdwärmeprojekt in Betrieb genommen. Erfreulich sind auch die Entwicklungen bei der PfalzKom, bei der aufgrund der großen Nachfrage für das Datacenter Rhein-Neckar bereits die zweite Ausbaustufe realisiert wurde.

Der Pfalzwerke-Konzern beschäftigte im Jahr 2012 insgesamt 1.083 Mitarbeiter in 37 Gesellschaften. Verglichen mit dem Vorjahr steht dies für eine Zunahme von 52 Mitarbeitern (Vorjahr: 1.031 Mitarbeiter). Allein in der Stammbelegschaft werden 32 Belegschaftsmitglieder mehr als noch im Vorjahr verzeichnet. Insgesamt waren 932 Mitarbeiter in unbefristeten und 61 in befristeten Arbeitsverhältnissen für die Pfalzwerke tätig. Hinzu kommen 85 Auszubildende und fünf Trainees im Konzern.

PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
Die Ausgliederung des Betriebsteils Netzbetrieb hat Auswirkungen auf die Struktur der Zahlen. Damit die Werte vergleichbar bleiben, sind die Vorjahreswerte entsprechend angepasst. Darüber hinaus wurden im Berichtsjahr 2012 erstmals die Umsatzerlöse des Bereichs Energiehandel mit den entsprechenden Aufwendungen saldiert ausgewiesen, um die Aussagefähigkeit der Gewinn- und Verlustrechnung zu erhöhen.

Die Umsatzerlöse der Aktiengesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr um 61,5 Millionen auf 1.113,4 Millionen Euro gestiegen. Parallel dazu sind – insbesondere durch die höheren Strom- und Gasabgabemengen – die Materialaufwendungen gestiegen. Diese lagen bei 1.059,7 Millionen Euro. Das EBIT der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT beträgt 53,0 Millionen Euro und weist damit eine Steigerung um 19,5 Millionen Euro auf.

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT weist einen Jahresüberschuss von 36,2 Millionen Euro aus. Davon werden 18,1 Millionen Euro zur Stärkung der Unternehmenssubstanz in die Gewinnrücklegungen eingestellt. Des Weiteren wird auch in 2013 eine Dividende von neun Euro je Stückaktie bzw. ca. 16,6 Millionen Euro an die Aktionäre ausgeschüttet. Davon profitieren vor allem der Bezirksverband und die Kommunen im Netzgebiet, denen insgesamt knapp drei Viertel der Pfalzwerke-Aktien gehören. 1,5 Millionen Euro werden als Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Ausgliederung des Netzbereichs hatte deutliche Auswirkungen auf die Belegschaftszahlen der Muttergesellschaft. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 453 Mitarbeiter und technische Auszubildende in die Pfalzwerke Netz AG überführt. Diese Mitarbeiter sind also immer noch Teil des Pfalzwerke-Konzern, aber seit dem vergangenen Jahr Mitarbeiter der Pfalzwerke Netz AG. Die Belegschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT besteht somit aus 272 Mitarbeitern und 40 Auszubildenden und Trainees.

Privat- und Gewerbekunden, Industriekunden
Der Privat- und Gewerbekunden-Bereich war geprägt durch die zum 1. April 2012 durchgeführte Preiserhöhung. Wie bei allen etablierten Energieversorgungsunternehmen waren auch bei den Pfalzwerken Kündigungen die Folge. Aufgrund der sehr gut angenommenen Tarifneugestaltung konnte die Wechselquote jedoch auf einem sehr niedrigen Niveau von 14,6 Prozent und damit auf circa der Hälfte des Bundesdurchschnitts gehalten werden.

Erfreulich positiv ist die Entwicklung des Gasgeschäftes. Mit dem bundesweiten Auftritt in allen Segmenten – über die Online-Marke 123energie bietet die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT Privat- und Gewerbekunden auch Gas an – konnten die Abgabemengen massiv gesteigert werden. Insgesamt liegt die Steigerungsrate – ohne die Handelsabgabe – bei 52 Prozent. Dr. Werner Hitschler, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, zeigte sich erfreut: „Ich denke, dies ist doch eine Aussage. Bedenkt man den insgesamt schrumpfenden Markt, die immer häufiger zum Tragen kommenden alternativen Energiequellen sowie die steigenden Anbieterzahlen können wir auf diesen Vertriebserfolg zu Recht stolz sein.“

Bei den Industrie- und Geschäftskunden liegt mit 2012 ebenfalls ein sehr erfolgreiches Vertriebsjahr hinter den Pfalzwerken. In dieses Segment fällt das Dienstleistungsangebot Portfoliomanagement, mit welchem sich die Pfalzwerke deutlich vom Wettbewerb abheben. Auch künftig sollen derart individuelle Dienstleistungsangebote weiterentwickelt werden.

Erfolgreiche Ausgliederung des Teilbereichs Netzservice in die Pfalzwerke Netz AG
In 2012 haben die Pfalzwerke den abschließenden Schritt hinsichtlich der gesetzlich geforderten Trennung von Netz und Vertrieb gemacht und rückwirkend zum 1.1.2012 die Ausgliederung des Netzanlagevermögens sowie die Überführung aller überwiegend für den Netzbereich tätigen Mitarbeiter in die Pfalzwerke Netz AG, eine 100prozentige Tochtergesellschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, vollzogen. Formal – gesellschafts- und steuerrechtlich, organisatorisch und buchhalterisch – wurde dieser letzte Schritt der „Entflechtung“ seit Anerkennung des steuerneutralen Teilbetriebsübergangs am 2. August und der Eintragung der Pfalzwerke Netz AG ins Handelsregister zum 3. Dezember des vergangenen Jahres gemeistert.

69 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltung im Netz
Trotz der zusehends schwieriger werdenden Rahmenbedingungen lautet die Zielsetzung, die Stromnetze der Pfalzwerke in ihrer Substanz zu erhalten und auszubauen: Im Jahr 2012 wurden 49,3 Millionen Euro in das Stromnetz investiert. Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 19,7 Millionen Euro ergänzen die baulichen Aktivitäten im Bereich der Infrastruktur. Die notwendigen Investitionen dienen neben der Versorgungssicherheit der Kunden in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis im Besonderen der Anbindung der diversen regenerativen Energieerzeugungsanlagen.

Konzessionswettbewerb
Mit dem Übergang der Netzinfrastruktur an die Pfalzwerke Netz AG werden auch die Konzessionen als Grundlage des Netzbetriebs seitdem von dieser verantwortet.  449 Konzessionen waren zu Beginn des Konzessionswettbewerbs im Jahr 2008 im Besitz der Pfalzwerke. 380 Konzessionen – und somit 85 Prozent – konnten bereits für weitere zwanzig Jahre wieder gewonnen werden. „Diese Laufzeit und die aus ihr resultierende langfristige Absicherung von Wertschöpfung und Beschäftigung sind mit Blick auf die Auswüchse, die der sich bundesweit weiter verschärfende Wettbewerb um auslaufende Konzessionen auch im Jahr 2012 weiter zeigte, keine Selbstverständlichkeit und dürfen als großer Erfolg gewertet werden“, kommentierte René Chassein, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, die Situation. In den meisten Fällen konnten parallel und mit gleicher Laufzeit auch die Straßenbeleuchtungsverträge mit den Kommunen verlängert werden.

Aktivitäten im Bereich Energiedienstleistungen
Der Bereich ED – Energiedienstleistungen – der Pfalzwerke hat nicht erst seit Ausrufen der Energiewende erheblich an Bedeutung gewonnen. Die seit Jahren in den verschiedensten energetischen Themenfeldern gesammelte Erfahrung stärkt heute die Reputation der Pfalzwerke als regionaler Kompetenzführer in diesem Bereich.
Schwerpunkt der Projektierungsaktivitäten sind die Akquise, Planung und Umsetzung schlüsselfertiger Windkraftanlagen zusammen mit kommunalen Partnern auf Gemeinde-, Verbandsgemeinde oder Kreisebene. Dabei ist das bereits im gesamten Versorgungsgebiet vielfach bewährte PPP-Modell der privat-öffentlichen-Zusammenarbeit von Kommunen und Pfalzwerken oftmals der gesellschaftsrechtliche Rahmen gemeinsamer Aktivitäten. Neben der Windkraft sind Kraft-Wärme-Kopplung sowie Energiemanagementsysteme – letztere auch in Verbindung mit energetischer Sanierung und energieeffizientem Bauen – weitere Schwerpunkte der Aktivitäten.

Ausblick 2013
„Treffende Aussagen für das Geschäftsjahr 2013 zu machen, wird immer schwieriger“, betonte Dr. Werner Hitschler. Die Einflüsse auf die deutsche Wirtschaft werden immer vielfältiger. Für das Jahr 2013 wird eine Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 Prozent durch den Sachverständigenrat prognostiziert. Etwas positiver fallen hingegen die Aussichten für das Jahr 2014 von einigen Wirtschaftsexperten aus. Beides kann auch die Unternehmen innerhalb der Energiebranche positiv beeinflussen. Allerdings hat sich eins in den letzten Jahren doch sehr deutlich gezeigt: Die Entwicklung der Energieunternehmen ist mehr und mehr losgelöst von den konjunkturellen Einflüssen. Gefordert sind planbare Rahmenbedingungen – sowohl im Bereich der Erneuerbaren Energien, aber auch in den Bereichen Netzregulierung und Energiehandel.
Steigende Anbieterzahlen und Wechselraten bei gleichzeitig schrumpfenden Absatzzahlen werden zukünftig immer mehr individuelle und innovative Angebote erfordern. Nur wer mit seinen Angeboten den Zahn der Zeit trifft, kann sich von den übrigen Anbietern absetzen. Auch daran werden die Pfalzwerke weiterhin arbeiten.

Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht 2012
Der Geschäftsbericht der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT befasst sich im Jubiläumsjahr mit den Chancen und Herausforderungen der Energiewende sowie den Konzepten und Strategien, mit denen die Pfalzwerke den Rahmenbedingungen begegnen. Weitere Informationen unter www.pfalzwerke.de
  

Ludwigshafen, 29. April 2013

„Tag der erneuerbaren Energien“ im Energiezentrum Rockenhausen

Am vergangenen Samstag, 27. April 2013, fand im Energiezentrum der Pfalzwerke in Rockenhausen eine ganztägige Informationsveranstaltung für Kunden und alle Interessierte statt. Unter dem Motto „Tag der erneuerbaren Energien – Der Donnersberg macht mit“ hatte die Kreisverwaltung Donnersberg und der BUND – Kreisgruppe Donnersbergkreis zu einem vielfältigen Besichtigungsprogramm rund um das Thema erneuerbare Energien geladen. Veranstaltungsort war neben zahlreichen Anlagenbesichtigungen, z. B. die Freiflächen-Fotovoltaikanlage an der A 63, das Blockheizkraftwerk in Winnweiler oder die Windenergieanlagen in Stetten, auch das Energiezentrum in Rockenhausen.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Landrat Winfried Werner eröffnet, der das Engagement der Pfalzwerke im Bereich der erneuerbaren Energien im Donnersbergkreis würdigte. Die Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit  interessanten Exponaten, Themen und Vorträgen: Ob Smart Meter, Smart Home, Wärmepumpe oder Fotovoltaik, die kompetenten Energieberater der Pfalzwerke nahmen sich Zeit für alle Fragen und trugen zu intelligenten und regenerative Technologien zur Energieeinsparung und Kostenreduktion vor. Des Weiteren gab es Fachvorträge zu folgenden Themen: „Vorstellung der Energiedienstleistungen für Privatkunden“ (Referent: Dieter Dietz, Pfalzwerke), „Wärmepumpe“ (vorgetragen durch die Firma Novelan) und „Fotovoltaik – Einsatz von stationären Energiespeichern“, hier trug die Firma Soltaik vor.

Selbstverständlich informierten die Energieberater auch über unsere Energiedienstleistungen und beantworten Fragen wie: „Welcher ist der richtige Stromtarif für mich?“ „Wie kann ich ganz einfach Energie und Geld sparen?“ „Wie kann ich Sonnenenergie nutzen?“ oder „Ist die Wärmepumpe die richtige Heizung für eine Haussanierung oder einen Neubau?“. Zahlreiche Gäste nutzen die Energieberatung der Experten.

Anschließend hatten alle Gäste die Gelegenheit, mit Fachleuten über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven zu diskutieren.

Ludwigshafen, 23. April 2013

Pfalzwerke geben Auftakt zum 2. Energieeffizienz-Netzwerk in der Metropolregion Rhein-Neckar

Am Montag, 22. April 2013, fand in der Hauptverwaltung der Pfalzwerke in Ludwigshafen die Auftaktveranstaltung zum 2. Energieeffizienz-Netzwerk der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Mit diesem Netzwerk kooperieren AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG, BK Giulini GmbH, Johannes Diakonie Mosbach, Schaid Innovations GmbH & Co. KG (früher Harman) und die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT  mit dem Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V. (UKOM), um gemeinsam die Energieeffizienz der Unternehmen zu steigern und damit Kosten zu sparen.

In Industrie und Wirtschaft gibt es erhebliche Möglichkeiten, Energie effizienter zu nutzen. Das trägt zum Klimaschutz bei, senkt die Kosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit. Wie das geht, zeigt das bereits laufende erste Energieeffizienz-Netzwerk der Metropolregion Rhein-Neckar mit namhaften Vertretern, darunter Heidelberger Druckmaschinen AG, ALSTOM Deutschland AG und IXYS Semiconductor GmbH.

Nun haben sich weitere Firmen aus der Metropolregion zusammengeschlossen, um Energie effizienter einzusetzen. Über die Dauer von drei Jahren lernen die Unternehmen anhand einer ganzheitlichen Energieeinsparanalyse mit Maßnahmenplan und Bewertung ihre Energieeinsparpotentiale kennen und können mit Hilfe gezielter Informationen von Experten und im Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben ihre Maßnahmen schnellstmöglich umsetzen. Dies ermöglicht es den Betrieben, ihren Energieverbrauch und damit ihre Energiekosten nachhaltig zu reduzieren. Zudem dienen den Firmen die Energieeinsparanalysen zum Aufbau eines Energiemanagements und zu künftigen Entlastungen bei Energiesteuern.

In vierteljährlich stattfindenden Netzwerktreffen, die UKOM durchführt und moderiert, werden ausgewählte Themen zu Effizienzmaßnahmen mit Fachleuten diskutiert. Zu den Treffen, die in den teilnehmenden Unternehmen stattfinden, gehört auch eine Besichtigung von umgesetzten Maßnahmen.

Mit dem zweiten Energieeffizienz-Netzwerk verschaffen sich die Unternehmen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil und tragen aktiv zur Gestaltung der Metropolregion Rhein-Neckar als „Region der Energieeffizienz“ bei. Schon heute liegen weitere Interessensbekundungen von anderen Firmen, die ebenfalls gerne kooperieren würden, vor.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 18. April 2013

Mutterstadt schließt neuen Konzessionsvertrag mit den Pfalzwerken ab

Die Pfalzwerke werden auch in den nächsten 20 Jahren Konzessionspartner der Gemeinde Mutterstadt sein. Einen entsprechenden Konzessionsvertrag haben Bürgermeister Hans-Dieter Schneider, René Chassein, Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, und Dieter Sroka, Vorstand der Pfalzwerke Netz AG, am heutigen Donnerstag, 18. April 2013, im Rathaus in Mutterstadt unterschrieben.

Bürgermeister Schneider freut sich auf die nächsten 20 Jahre Zusammenarbeit: „Es ist wichtig, dass die Kommune im Schulterschluss mit ihren Partnern agiert. Und die Pfalzwerke gehören zu unseren Partnern“. Der Gemeinderat hatte alle Bewerber um die Konzession einer sorgfältigen Prüfung unterzogen und sich schließlich einstimmig für die Pfalzwerke ausgesprochen.

Damit ist die zweitgrößte Konzession der Pfalzwerke für 20 weitere Jahre abgeschlossen. René Chassein bedankte sich für das Vertrauen und sagte: „Wir werden alles tun, das in uns gesetzte Vertrauen auch in den nächsten 20 Jahren zu bewahren.“ Und Dieter Sroka appellierte daran, bei allen künftigen Anliegen stets schnell das Gespräch zu suchen: „Kommunikation ist das A und O – und so soll es auch bleiben“, betonte Sroka. Die Partnerschaft mit der Gemeinde Mutterstadt dauert seit nunmehr 100 Jahren an.


Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325
Ludwigshafen, 26. März 2013

Energiegesellschaft Südwestpfalz mbH treibt erste Projekte voran

Am vergangenen Dienstag, den 19. März, fand in der Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben die zweite Aufsichtsratssitzung der Energiegesellschaft Südwestpfalz mbH unter Vorsitz des Aufsichtsratsvorsitzenden Herr Landrat Hans Jörg Duppré statt. Die Geschäftsführerin der Energiegesellschaft, Frau Sabine Kuhlus von der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, stellte den Mitgliedern des Aufsichtsrates potenzielle Projekte für Fotovoltaik-Dachflächenanlagen vor. Insbesondere wurden die Dachflächen des Schulzentrums Dahn sowie der SEG-Halle im Gewerbepark Höhfröschen untersucht. Der Aufsichtsrat ermächtigte daraufhin die Geschäftsführung die notwendigen Rechtsgeschäfte zu tätigen, um die Dachflächen mit Fotovoltaikmodulen auszustatten.  

Die Energiegesellschaft Südwestpfalz mbH wurde im November 2012 gegründet. Gesellschafter sind der Landkreis Südwestpfalz, die Verbandsgemeinden Dahner Felsenland, Hauenstein, Pirmasens-Land, Rodalben, Thaleischweiler-Fröschen, Waldfischbach-Burgalben und Zweibrücken-Land sowie die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbh. 

Ziel der neuen Gesellschaft ist es, eine Plattform zu bilden, die nicht nur für einzelne Energieprojekte zuständig ist, sondern auch Verbands- sowie Ortsgemeinden berät und unterstützt. Außerdem kann sie sich selbst an Projekten beteiligen oder selbst als Energieproduzent auftreten. Diese Kombination ist landesweit einzigartig. 

Ludwigshafen, 25. Februar 2013

Pfalzwerke errichten Storchennest im Europäischen Kulturpark in Bliesbruck-Reinheim

Am vergangenen Freitag, 22. Februar 2013, hat die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT zusammen mit dem Europäischen Kulturpark, der Storchen AG des NABU und der Naturwacht des Saarlandes in Reinheim eine Storchennisthilfe im Europäischen Kulturpark in Bliesbruck-Reinheim errichtet.
Die Pfalzwerke stellten das zwölf Meter hohe Nest direkt im Yak-Gehege des Europäischen Kulturparks. Anschließend wurde der Nistkorb per Hubsteiger mit Reisig und Stroh befüllt. Während der Europäische Kulturpark den Nistkorb stellte, steuerten die Pfalzwerke die Montage des Storchenhorstes und den insgesamt 14 Meter langen Strommast aus Kiefernholz bei.
Die Umgebung, mit den futterreichen Wiesen des Parks, dem nahegelegenen Biosphärenreservat Bliesgau und dem dazugehörigen Bliesufer, böte hervorragende Voraussetzungen für eine Brutstätte, versichert Teresa Feld vom Europäischen Kulturpark. Der jetzige Standort des Storchennestes im parkeigenen Yak-Gehege stelle den Störchen zudem die nötige Ruhe sicher.
Da vor wenigen Wochen bereits Störche in dem Parkgelände gesichtet wurden, bleibt nun zu hoffen, dass sie pünktlich zum Saisonbeginn wieder in den Europäischen Kulturpark zurückkehren.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325

Ludwigshafen, 20. Februar 2013

Pfalzwerke übergeben der Gemeinde Mutterstadt zwei Elektrofahrräder

Am gestrigen Dienstag, 19. Februar 2013, übergab die PFALZWERKE AK-TIENGESELLSCHAFT zwei neue Elektrofahrräder an die Gemeinde Mutterstadt. Die Gemeinde hatte im Sommer an einem Gewinnspiel der Pfalzwerke teilgenommen, bei dem Elektrofahrräder verlost worden waren. Nun erfolgte die Übergabe durch Peter Andres und Hans Sokoluk von den Pfalzwerken, die beiden umweltfreundlichen Pedelecs wurden von Bürgermeister Hans-Dieter Schneider sowie weiteren Gemeindevertretern freudig entgegengenommen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig gerade für kurze Wege das E-Bike nehmen“, erklärte Bürgermeister Schneider und ergänzte: „Mit den beiden Fahrrädern werden wir künftig sicherlich einige Autokilometer einsparen und so einen weiteren kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.“

Die E-Mobilität ermöglicht ein nahezu geräuschloses Fahren und leistet mit ihrer emissionsfreien Technologie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Die Pfalzwerke unterstützen diese wegweisende und äußerst effiziente Fortbewegungsmöglichkeit und haben in Kooperation mit Tourismusverbänden, Gastronomen und Einzelhändlern in den letzten beiden Jahren über 50 E-Tankstellen für E-Fahrräder und E-Roller in der Pfalz und im Saarpfalz-Kreis aufgestellt. Außerdem wurde Anfang Dezember letzten Jahres in Ludwigshafen vor der Hauptverwaltung in der Kurfürstenstraße die erste öffentliche Stromtankstelle der Pfalzwerke für Autos in Betrieb genommen.

V.l.n.r.: Peter Andres (Pfalzwerke), Hans Sokoluk (Pfalzwerke) und Hans-Dieter Schneider bei der Übergabe der E-Bikes in der Gemeindeverwaltung in Mutterstadt

Insheim, Ludwigshafen, 08. Februar 2013

Bundesumweltminister Peter Altmaier besucht Geothermiekraftwerk in Insheim

Am heutigen Freitag, 8. Februar 2013, besuchte Bundesumweltminister Peter Altmaier das Geothermiekraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim. Die Kraftwerksanlage war nach rund 5-jähriger Bauzeit im November letzten Jahres in Betrieb genommen worden und versorgt seitdem mit einer elektrischen Leistung von 4,8 Megawatt etwa 8.000 Haushalte zuverlässig mit umweltfreundlicher elektrischer Energie.

Der Vorstand der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, René Chassein und Dr. Werner Hitschler, machten gemeinsam mit dem Bundesumweltminister sowie mit dem Geschäftsführern der Betreibergesellschaft und weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft einen Rundgang durch die Anlage.

Betreiber des Geothermiekraftwerks ist die Pfalzwerke geofuture GmbH, eine 100prozentige Tochter der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Für die Bohrungen, den Thermalwasserkreislauf und die Errichtung der Kraftwerksanlage zeichnet die Firma Bestec GmbH verantwortlich. Mit circa 8.000 Betriebsstunden pro Jahr wird das Kraftwerk zukünftig rund 33.700 Megawattstunden Strom erzeugen. Ferner ist die Anlage bereits jetzt darauf ausgelegt, an das Nahwärmenetz angeschlossen zu werden und damit rechnerisch rund 600-800 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

Pfalzwerke, Unternehmenskommunikation und Marketing
Elke Spaeth (0621) 585 2380
Dr. Susanne Katz (0621) 585 2325
Sven Claus (0621) 585 2250

Ludwigshafen, 05. Februar 2013

Pfalzwerke erneut als „TOP Lokalversorger“ ausgezeichnet

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT wurde vom Energieverbraucherportal im Bereich Strom als „TOP Lokalversorger 2013“ ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel verleiht die unabhängige Internetplattform Energieversorgern mit einer hohen Transparenz bei Preis und Leistung.

Als Träger des Siegels punkten die Pfalzwerke dabei nicht nur mit ihrem guten Preis-/Leistungsverhältnis, sondern ebenfalls bei wichtigen Aspekten wie Verbraucherfreundlichkeit, Servicequalität, regionales Engagement, Umweltschutz und Projekten mit Erneuerbaren Energien. Insgesamt sind über 25 Bewertungskriterien in das Ergebnis eingeflossen.

„Das Energieverbraucherportal bildet zusätzlich zum Preis weitere wichtige Kriterien ab, die dem Endverbraucher eine transparente und bewusste Entscheidung für die Wahl seines Energieversorgers ermöglichen. Wir freuen uns daher außerordentlich über die Auszeichnung“, so Joachim Schädler, Leiter Privat- und Gewerbekunden bei den Pfalzwerken. „Diese wiederholte Auszeichnung bestätigt uns in unserem Handeln und zeigt, dass es uns auch bei den aktuellen politischen Rahmenbedingungen gelingt, im Interesse unserer Kunden zu agieren.“

Bereits zum sechsten Mal hat das Energieverbraucherportal das Siegel „TOP Lokalversorger“ an regionale Strom- und Gaslieferanten verliehen.

Ludwigshafen, 30. Januar 2013

Pfalzwerke erhöhen die Strompreise zum 1. April 2013

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hebt zum 1. April 2013 ihre Strompreise an. Die Notwendigkeit dieser Preisanpassung ergibt sich aus diversen staatlichen Abgaben und Umlagen, die ab dem 01. Januar 2013 neu eingeführt bzw. erhöht wurden.

So stieg allein die EEG-Umlage (Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien) um 47 Prozent. Die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und die Befreiung der energieintensiven Industrie von den Netzentgelten führen im Ergebnis zu einer weiteren Kostensteigerung. Darüber hinaus wirkt sich die neu eingeführte Offshore-Haftungsumlage nochmals verteuernd auf den Strompreis aus. Als Folge des notwendigen Netzausbaus zur Umsetzung der Energiewende stiegen zum 1. Januar 2013 auch die Netzentgelte. In Summe steigen die für die Pfalzwerke nicht beeinflussbaren Kosten um 2,82 ct/kWh brutto.

Der Strompreis der Pfalzwerke steigt daher ab dem 1. April 2013 um 2,82 ct/kWh brutto auf 28,37 ct/kWh im Grundversorgungstarif PFALZWERKE classic. Der Grundpreis bleibt unverändert.

Im Folgenden die neuen Preise im Grundversorgungstarif im Überblick:

Zeitgleich mit der Preisanpassung führen die Pfalzwerke neue, attraktive Sondertarife ein. Mit den PFALZWERKE öko-Tarifen liefert das Unternehmen zukünftig ohne Mehrkosten für die Kunden in allen Sondertarifen durch den TÜV-Rheinland zertifizierten Ökostrom. Dieser wird zu 100 Prozent in Wasserkraftwerken produziert, deren Betreiber sich zum Ausbau erneuerbarer Energien verpflichtet haben.

Darüber hinaus gewähren die Pfalzwerke in allen PFALZWERKE öko-Tarifen eine Preisgarantie für die komplette Vertragslaufzeit, die sämtliche Erhöhungen von Umlagen und Abgaben, ausgenommen der gesetzlichen Mehrwertsteuer, abdeckt. Für mehr Transparenz haben die PFALZWERKE öko-Tarife ein festes Laufzeitende und verlängern sich nicht mehr automatisch. Vor Vertragsende erhalten die Kunden dann ein neues Angebot. Im Laufe des Jahres werden die Pfalzwerke ihren Kunden zusätzliche Angebote für den Wechsel in einen der PFALZWERKE öko-Sondertarife machen.

Die neuen Preise bei einem Wechsel in den Sondertarif PFALZWERKE öko:

Wie sieht die Mehrbelastung konkret für einen Durchschnittshaushalt aus und welche Möglichkeiten können die Bürgerinnen und Bürgern nutzen, um von den Vorteilen der PFALZWERKE öko-Tarife zu profitieren? Dazu zwei Beispiele:

Die Mehrausgaben für einen durchschnittlichen Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden betragen nach der Preisanpassung im Grundversorgungstarif PFALZWERKE classic (bisher visavi privat M) monatlich 8,23 Euro brutto. Wechselt der Kunde in den Sondervertrag PFALZWERKE öko online, reduziert sich die Erhöhung auf monatlich 2,68 Euro brutto.

Langfristig planenden Kunden bieten die Pfalzwerke den Tarif PFALZWERKE öko fix, der ohne Aufpreis im Vergleich zur Grundversorgung die Risiken einer Strompreiserhöhung bis zum 31. Dezember 2014 abdeckt und den Kunden damit für einen Zeitraum von 21 Monaten Preissicherheit gibt. Ausgenommen von dieser Preisgarantie sind lediglich Änderungen der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Infolge der Tarifanpassung ist keine Zählerablesung erforderlich, da der Verbrauch zeitanteilig und jahreszeitlich abhängig gewichtet wird. Für alle Fragen zu den Tarifangeboten und den Sonderverträgen steht der Kundenservice der Pfalzwerke montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr unter der Telefonnummer (06 21) 5 70-57 2729 oder der E-Mail-Adresse kundenservice@pfalzwerke.de zur Verfügung.

Ludwigshafen, 23. Januar 2013

Absichtserklärung zur Gründung der „Neuen Energie Vorderpfalz GmbH“ unterzeichnet

Der Rhein-Pfalz-Kreis, die Ortsgemeinden Birkenheide, Friedelsheim, Gönnheim, Maxdorf und Weisenheim am Sand, die Stadt Freinsheim sowie die Pfalzwerke Projektbeteiligungsgesellschaft mbH haben in den vergangenen Tagen eine Absichtserklärung unterzeichnet, eine gemeinsame Energiegesellschaft gründen zu wollen.

Die „Neue Energie Vorderpfalz GmbH“ soll künftig Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien entwickeln und umsetzen – dazu gehören beispielsweise Biomasse-, Fotovoltaik- und Windanlagen. Während die Kommunen insbesondere Kontakte und Nutzflächen einbringen, unterstützen die Pfalzwerke, als führender Energieversorger in der Pfalz und im Saarpfalz- Kreis, die Gesellschaft mit dem nötigen Energie-Know-how im Bereich Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung.

Im Rahmen der klimapolitischen Entwicklung kommt den erneuerbaren Energien eine immer stärker werdende Bedeutung zu. Die Energieversorgung wird beeinflusst durch knapper werdende fossile Ressourcen, internationale Klimaschutzverpflichtungen sowie die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Deshalb wollen die Kommunen künftig beim notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region eine noch aktivere Rolle übernehmen.

Weitere Kommunen können sich dem Gemeinschaftsprojekt jederzeit anschließen. Bis Ende Juni 2013 soll die Energiegesellschaft gegründet sein.

Ludwigshafen, 17. Januar 2013

Pfalzwerke präsentieren ihr Produktportfolio auf der e-world in Essen

„Wir machen Ihre Energieversorgung passend…“: So lautet das Motto, unter dem sich die Pfalzwerke vom 5. - 7. Februar 2013 auf der e-world in Essen präsentieren. Gewerbe- und Industriekunden, Stadt- und Gemeindewerken sowie Filialisten werden individuelle Energiebeschaffungsmodelle angeboten, welche die Sicherheit einer Vollversorgung mit den Möglichkeiten einer diversifizierten Beschaffung an allen Märkten kombinieren.

Bei der Strombeschaffung ist es wichtig, den Kunden flexible, transparente und vor allem ganzheitliche und komfortable Lösungen anzubieten, welche die Bedürfnisse der Entscheider vor Ort im Werk ebenso berücksichtigen wie die des Einkaufs und des Controllings. Dazu haben die Pfalzwerke die Online-Plattform PFM//net entwickelt: Sie bietet den Vertragspartnern die erforderlichen Einblicke in den Markt und der damit zusammenhängenden Abläufe. Messdaten, Prognosen, Eindeckungsstrategien, der tägliche Stand der jeweiligen Energieabrechnungen, aber auch Netzthemen werden gemäß der individuellen Kundenbedürfnisse nicht nur quantitativ, sondern auch visualisiert dargestellt. Dazu gehören selbstverständlich auch die EEG-Direktvermarktung, CO2-Zertifikatbeschaffung sowie Vermarktung von Kraftwerkskapazitäten und anderen Flexibilitäten.

Die stetige Optimierung und Weiterentwicklung von PFM//net, an der sowohl Großkunden aus verschiedensten Branchen der Industrie und des Dienstleistungssektors, als auch mehr als 50 Stadtwerke mitwirken, unterstreicht die Innovationskraft unseres Produkts. Damit erfüllt PFM//net die spezifischen Bedürfnisse vom mittelständigen Handwerksbetrieb über Stadtwerke bis hin zum Dax-Konzern.

PFM//net entwickelt sich immer weiter

Die Kunden, die sich für die PFM//net entscheiden, handeln innovativ und agieren mit einem Energiepartner, der 100 Jahre Branchenerfahrung vorzuweisen hat. Mit jeder neuen Beteiligung wird das Online-Tool weiterentwickelt. Die Lösungen sind immer maßangefertigt und die ausgereiften Ideen kommen stets allen Kunden zugute, was schließlich einen branchenübergreifenden Austausch ermöglicht.

Mehr Informationen erhalten Sie vom 5. bis 7. Februar 2013 an dem e-world-Stand der Pfalzwerke auf dem Messegelände in Essen in Halle 1, Stand 104 und unter www.pfmnet.de.

Ludwigshafen, 15. Januar 2013

Pfalzwerke gliedern ihr Netzgeschäft aus regulatorischen Gründen in die Pfalzwerke Netz AG aus

Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT hat die Vorgabe der Bundesnetzagentur, die Netzfunktion von der Vertriebsfunktion zu trennen, umgesetzt und mit Datum vom 3. Dezember 2012 die Pfalzwerke Netzgesellschaft mbH durch einen beim Handelsregistergericht beantragten Formwechsel zur Pfalzwerke Netz AG umfirmiert. Bislang war die Aktiengesell-schaft Eigentümerin des Elektrizitätsverteilnetzes und damit Versorger der Kunden, während die Pfalzwerke Netzgesellschaft (PNG) als hundertprozentige Tochter der Aktiengesellschaft das Elektrizitätsverteilnetz gepachtet und betrieben hat. Nach der dritten BU-Binnenmarktrichtlinie ist dies so nicht mehr möglich und eine Entflechtung der beiden Bereiche erforderlich.

Die neue Gesellschaft bleibt wie bisher eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT. Die dem Netzbereich zuzurechnenden Anlagengü-ter wurden auf die neue Pfalzwerke Netz AG übertragen. Außerdem wurden die überwiegend im und für den Netzbereich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernommen. Die Pfalz-werke Netz AG wird unter der Leitung von Dieter Sroka geführt.

Regulatorische Gründen machten auch eine optische Unterscheidung zwischen dem Logo der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT und der Pfalzwerke Netz AG notwendig. Das Logo der Pfalzwerke Netz AG sieht wie folgt aus.